E-Books in Deutschland noch tief in der Nische

Wie weit Deutschland bei der Nutzung von E-Books gegenüber Ländern wie der USA, wo elektronische Bücher bereits weite Verbreitung fanden zurückliegt, zeigen aktuelle Daten des Marktforschungsinstitutes GfK. Demnach machen diese aktuell - gemessen am ... mehr... Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Bildquelle: Apple Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Apple, Tablet, iOS, Ipad, E-Book, Ibooks Apple

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Das Nieschendasein hat der e-Book Markt in Deutschland sich selbst zu verdanken. Jedes Warez-Release von E-Books ist professioneller angefertigt als das was uns die Buchindustrie bietet. Durchsuchbare Inhalte? Fehlanzeige, große Auswahl? Fehlanzeige, Kundenservice? Fehlanzeige.... kein wunder das dies so schleppend Verbreitung findet.
 
@ThreeM: Schonmal bei Thalia.de reingeschaut? SuFu, ziemlich breites Angebot. Es liegt aber mehr an den Verlagen. Wenn der Verlag ein Buch nicht als E-Book herausbringt, gibts das eben nicht.
 
@iPeople: Ich mein das e-Book selbst. Viele der e-Books die Angeboten werden weisen kein durchsuchbaren Index auf. Gerade bei Fachliteratur durchaus ärgerlich.
 
@ThreeM: Dafür gibts ne SuFu im Gerät und die Möglichkeit, die Fundstellen zu markieren.
 
@iPeople: Nicht wenn das Format das nicht unterstüzt. Und das ist leider häufig so :(
 
@ThreeM: Noch keine Probleme gehabt.
 
@ThreeM: Was noch dazu kommt: wenn man bedenkt wie hoch die Kosten für ein richtiges Buch sind bis es zum Händler kommt (Druck, Auslieferung, etc) und dann weiß, dass ein eBook minimal oder manchmal sogar gar nicht billiger als ein Buch ist, kommt man sich als eBook-Käufer verarscht vor!
 
@moribund: Dies liegt an der Deutschen Buchpreisbindung, ein altes Gesetz das leider keine Ausnahme fuer Digitale Inhalte macht. In England und Amerika sind E-Books meist nur halb so teuer wie die richtigen Buecher.
 
@ultimate_undead: Gesetze sollten halt an die Realität angepasst werden, wenn sich diese verändert.
 
Ich hoffe bloß, dass über die Jahre das Buch in Papierform nicht ausstirbt. Ich finde ein 'analoges' Buch liest sich einfach besser, auch wenn E-Books aus meiner Sicht gerade im technischen Bereich Vorteile haben (Wenn sie durchsuchbar sind).
 
@Ultimaex: ich glaub nicht das es ausstirbt ... noch jahrzehnte nicht, keine angst ... aber es wird wohl sehr auf print-on-demand hinauslaufen und buchläden wird es immer weniger geben imho
 
@Ultimaex:
Ich habe nun seit einigen Tagen den neuen Kindle und muss sagen dass die Qualität besser ist als die von Taschenbüchern. Hochqualitative gebundene Ausgaben sind natürlich noch einen Ticken besser, aber die haben dann auch deutlich höheres Gewicht und höhere Preise. Ein 170g Fliegengewicht in der Hand zu halten ohne stets aufpassen zu müssen dass einem die nächste Seite frühzeitig umklappt kann auch sehr schön sein :)
Insofern würde ich dem Kindle häufig den Vorzug geben, lediglich bei Fach- und Sachbüchern, in denen man häufiger mal zwischen den Kapiteln wechselt und sich eine große Anzahl an Stellen markiert, sehe ich noch einen großen Vorteil beim klassischen Print.
 
Ich war am Anfang ja auch durchaus kritisch was Ebook Reader angeht, aber seit ich meinen Kindle habe muss ich sagen, ich bin wirklich begeistert. Das Lesen ist deutlich angenehmer als in einem Buch. Und das E Ink Display ist absolut nicht mit einem herkömmlichen Display zu vergleichen (Beim auspacken wollte ich erstmal den Aufkleber vom Display ziehen... bis ich gemerkt habe, dass der Text auf dem Display erscheint ;) ). Ich denke, der Absatz würde enorm steigen, wenn man die Reader mal irgendwo testen könnte, da man wirklich eine falsche Vorstellung von der Qualität der Darstellung hat. Und einfach was man an Platz im Regal einspart...
 
@TripleB: Lustig, wie unterschiedlich die Ansichten sind. Ich habe gerne ein volles Bücherregal. Habe letztens ein zweites angebaut aber als Platzverschwendung empfinde ich es nicht :) Von der Qualität der Darstellung vom Kindle war ich aber auch sehr angetan.
 
@Ultimaex: Das Problem ist nur wenn dir der Platz ausgeht bei meiner Mutter liegen überall Bücher egal wo man hin sieht, dabei hat sich schon jede menge Bücher verschenkt.
 
@Ultimaex: Wenn man seine eigene kleine Bibliothek besitzt hat man dann aber auch häufig mit anderen Problemen wie Platz, Feuchtigkeit usw zu kämpfen. Mal ganz zu schweigen dass Taschenbücher häufig von minderwertiger Qualität sind was dann zum kauf der teureren Varianten führt. Ich habe meinen Kindle bereits nach wenigen Tagen lieben gelernt und allein vom Platzbedarf und Gewicht ist er einfach genial. Ich sehe aber auch noch so manches altes Buch als echtes Schmuckstück an, wobei derartig schöne Bücher in der heutigen Zeit auch sehr selten (und kostspielig) sind.
 
@TripleB: lustig ... mir ging das mit ner externen festplatte so - mit e-ink display (wobei ich nicht wusste, dass das ding ein e-ink display hatte) ... ich war doch sehr erstaunt, dass da schon was auf dem display stand, obwohl das gerät neu und orginalverpackt ankam ... dachte auch das wär ne folie XD
 
@McNoise: Es beruhigt mich auf alle Fälle, dass es nicht nur mir so geht ;) Aber ich finde, dass ist eigentlich das beste Fazit, dass man zur E Ink Technologie abgeben kann.
 
Kein Wunder bei der Buchpreisbindung und weil bei uns ganz mittelalterlich nicht die Buch-Umsatzsteuer, sondern die normale Umsatzsteuer auf eBooks berechnet wird... Verlage haben bei eBooks einen Bruchteil der Einzelstück Herstellungskosten und berechnen dennoch oft den Preis eines gedruckten Buches!
 
@Bitfreezer: Dies stimmt, wobei ich in letzter Zeit immer häufiger auf neue Bücher gestoßen bin die als eBook 5-6€ günstiger waren. Fragt sich nur ob nicht evtl der Taschenbuchpreis zur Einführung noch erhöht war.
 
Mich stören ein paar Sachen. Für 99 Euro kann ich mir n arschvoll Papierbücher kaufen die mir gefallen. Kauf ich mir nen Kindle, gebe ich 99 Euro aus und habe noch kein einziges Buch (außer vielleicht n paar Leseproben die vorinstalliert sind). Was mir hier fehlt sind Anreize so ein Gerät zu kaufen. wie wärs mit ner Subventionierung? Immerhin bezahle ich dank Buchpreisbindung das Papier faktisch doppelt, einma den Reader und dann die normalen Print Ausgabe Preise... das seh ich aus Prinzip nicht ein. die Buchpreisbindung muss fallen ansonsten wirds eine Nische bleiben
 
@Rikibu: wieviel bücher sind 'n arschvoll?! 99 euro sind 2,3 fachbücher oder 10 taschenbücher (neu wohlgemerkt) ... ich glaub das macht sich schon schnell bezahlt ... allerdings sind 99 euro meines erachtens immer noch etwas zu viel, als dass es sich druchsetzt. auch ist die frage wo die reader verkauft werden. im buchladen wärs sinnvoll für die verbraucher, aber schädlich für die buchläden ... hier fehlt es an ner sinnvollen marketing/verkaufsstrategie die das klassiche buch nicht aus dem buchladen vertreibt, aber das ebook eben auch in den klassichen buchladen einbindet (sofern möglich).
 
@McNoise: Ich halte den Preis des Readers - 99€ - für sehr günstig und konkurrenzfähig. Dieser Preis ist doch bereits heftig subventioniert. Da sehe ich kaum das Problem. Eher liegt es eben in den Preisen der Bücher selbst. Ich bekomme schließlich lediglich eine digitale Kopie, die in der Herstellung pro Exemplar erstmal nichts kostet. Und dafür sind die Preise dann einfach fast überall viel zu hoch, weil eben meist identisch mit Druck-Preis. Das zu bezahlen wäre ich nicht bereit. Aufgrund der Anschaffung des Readers und der gewissen Nachteile der digitalen Kopie wären nicht mehr als 50% des Druckpreises für das Buch selbst angebracht.
 
@Rikibu: Also auf meinem Sony waren insgesamt 5 Bücher drauf, vollständig. Davon waren 2 sogar richtig gut. Also ich würde für 99 Euro genau 10 Bücher bekommen, denn so ein Taschenbuch kostet im Schnitt 9,90 Euro. Den Reader bezahlst Du, weil es eine Ware ist. Oder kaufst Du nen MP3-Player auch nur subventioniert? Und wenn ich die steigende Zahl der E-Books auf Arbeit sehe, oder auf dem Weg zur Arbeit in der Bahn/im Bus, würde ich sagen, es tritt langsam aus der Nische raus. Seit ich meinen habe, waren nicht weniger als 6 leute davon überzeugt und haben sich ebenfalls einen gekauft. Und alle sind happy damit. Ich persönlich will das ding nicht mehr missen. Starker Kontrast (teils besser als bei Papierbüchern), die Möglichkeit der Schriftvergrößerung (im Nachtbus bei Schummerlicht hilfreich), Lesezeichen, Wörterbuch, Wörter markieren, gleichzeitig MP3-Player.
 
@iPeople: dein mp3 player Beispiel hinkt, da ich selber entscheiden kann wo ich den Content beziehe. ich kann selber CDs rippen oder mp3s bei amazon, saturn oder sonst woher beziehen... Dank Buchpreisbindung jedoch wird das ganze recht unattraktiv, und wenn ich mit einem Gerät auch noch an einen Shop gebunden bin - so gut der auch sein mag - dann gefällt mir das auch nicht unbedingt. Mene Musik kann ich schließlich auch dort kaufen wo sie am günstigsten ist - und genau das fehlt beim digitalen Bücher-Gerät einfach. Damit trocknet man nur den Gebrauchtmarkt aus, was wohl auch ein Motivator der Buchbranche ist.
 
@Rikibu: Und beim E-Book kann ich nicht selber entscheiden, wo ich meine Bücher kaufe? Man kann auch Bücheer einscannen, OCR drüberlaufen lassen und nen PDF/epub draus machen. Dann kauft man sich halt ein Gerät, mit dem man an keinen Shop gebunden ist. Die Buchpreisbindung hat seinen Sinn. Und auch bei E-Books gibts Sonderangebote.
 
@iPeople: naja ob die Buchpreisbindung noch zeitgemäß is, is die Frage. Sonderangebote sind ja ncih wirklich n Argument weil man nie weiß was überhaupt angeboten wird. Was natürlich auch noch fehlt sind apps für andere Plattformen außer android, ios... Vielleicht wird das ganze interessanter wenn es für Windows 8 Tablets da sind.
 
@Rikibu: Wer nen Haar inne Suppe sucht, der findet ;-)
 
@iPeople: hat absolut nix mit Haar zu suchen, ich muss nur nicht jeden Trend mitmachen und suche natürlich erstmal die Pro Argumente und wenn ich die kaum finde, hat es ein Produkt eben schwer.
 
@Rikibu: Ich habe halt wesentlich mehr PRO gefunden, als CONTRA - so ist das eben.
 
@Rikibu: Wer einmal auf einem eInk Display gelesen hat möchte es nicht mehr auf einem Tablet. Ich gehe inzwischen schon so weit dass ich mir längere Artikel im Internet via Instapaper oder Readability automatisiert auf meinen Kindle schicken lasse. Es ist einfach ein völlig anderer "Lesegenuss".
Ich hätte es zuvor auch nicht gedacht, aber zwischen e-Ink und herkömmlichen Displays (da kann die Pixeldichte noch so hoch sein) liegen einfach Welten.
 
Ich habe noch gar keine Erfahrungen mit ebook-Readern. Weiß jemand, ob ein 6"-Display ausreichend ist für typische Fachbücher im pdf-Format?
 
@twinky: Du kannst auch Querformat einstellen. Reicht vollkommen aus, die 6 Zoll.
 
@iPeople: Also ist es im Längsformat zu klein?
 
@twinky: Geschmackssache. Habs immer hochformat. 6 Zoll ist nunmal Taschenbuchformat.
 
@iPeople: Danke.
 
Ich kann mir irgendwie die +30% bei Romanen usw. nicht wirklich erklären. Gerade da würde ich denken das mehr Leute gedruckte Bücher bevorzugen, da man diese wirklich überall mit hin nehmen kann. Also z.B. in der Damenhandtasche, irgendwo im Rucksack, Jackentasche oder sonstwo, ohne die Gefahr das diese evtl. kaputt gehen.
 
@Lastwebpage: Vergleiche einfach mal das Gewicht und die Ausmaße :) Gerade hier sehe ich enorme Vorteile beim eBook. Eher unangenehm auf einem eBook Reader sind Fachbücher in denen man gewöhnlich viel hin- und herblättert.
 
@Lastwebpage: Mit einem E-Book Reader kann man doch viel mehr Bücher mitnehmen das spart ne menge Platz.
 
@Lastwebpage: Grade was Romane usw. geht sehe ich die Stärke bei den Ebook Readern. Viele lesen leider nur im Urlaub, da aber dann richtig viel. Hier ist grade das kleine Gewicht und die große Anzahl an Büchern eines Ebook Readers mehr als praktisch.

Was ich ja noch schade finde, ist dass es noch keine richtigen Angebote für Schulen gibt. Sagen wir mal, eine Schule stattet (natürlich mit Unterstützung der Eltern...) seine neuen Schüler am Anfang des Schulbesuchs mit Ebook Readern aus. Keine zu schweren Rucksäcke mehr, Bücher immer auf dem aktuellen Stand, Niemand kann sein Buch vergessen ;)
 
@TripleB: Aber wenn er den ebook-Reader vergisst, hat er gar kein Buch für den Tag mit :P
 
@ALL: Ja das stimmt ja alles, nur eBook Reader hin oder her, mit einem normalen paperback Buch, flexibler Einband, kann ich wirklich alles machen, mich draufsetzen, Kaffee drüber schütten,... Es mag Vorteile für eBooks in diesem Bereich geben, aber +30%?
 
@Lastwebpage:
Berichten zu Folge hat Amazon auch schon Kindle anstandslos ersetzt die durch eigenes Verschulden beschädigt wurden. Man kann nur hoffen dass dieser Service nicht ausgenutzt wird....
 
Solange sie an Buchpreisbindung festhalten ist es doch kein Wunder und braucht man dann nicht lange zu überlegen, wenn man Überspitzt gesagt für Nullen und Einsen das gleiche bezahlt, wie für ein gedrucktes Buch, das von der Produktions bis in den Handel viel Geld verschlingt.

Und wieso soll man bitte dieses Mehr an Geld, bei einem Ebook bezahlen ?
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