EU sucht Helfer für großangelegte Breitband-Studie

Die EU-Kommission sucht aktuell nach Nutzern mit Breitband-Anschluss, die bereit sind, eine längerfristig angelegte Untersuchung zu unterstützen. Ziel dessen ist es, herauszufinden, welche Bandbreiten dem Anwender in der Praxis zur Verfügung stehen. mehr... SamKnows, Whitebox SamKnows, Whitebox

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"in welche Richtung weitere Förderungen zum Infrastruktur-Ausbau gehen müssen, um die Internet-Anbindungen für zukünftige Online-Dienste fit zu machen" Kann ich auch so sagen. Glasfaser bis ins Haus
 
@Smoke-2-Joints: Fibre 2 the desk! :D
 
Interessant wäre, warum sie mehrmals erwähnen, dass auf keinen Fall Reverse Engineering betrieben werden darf. Ich hoffe einfach nur, dass da keine Surfdaten mitgeschrieben werden. Da alle Daten durch das Gerät durchgeschliefen werden, soll nur beobachtet werden, ob der Nutzer gerade etwas herunterlädt und die Tests verschoben werden.
 
@Bitfreezer: Ist vll. auch Industriegeheimnissache. Die sind sicher nicht das einzige Unternehmen und Konkurrenzprodukte auseinanderbauen, um sich was abzugucken, ist durchaus machbar.
 
also ich hab mich da angemeldet. finde es wichtig, dass bei solchen aktionen viele mitmachen. denn rummaulen ist die eine sache, die andere ist, wirklich helfen zu verstehen wo's hakt.
 
Was kann man mit dem GErät denn machen wenn die 2 Jahre rum sind?
 
@nkler: nichts. du kannst es höchstens behalten. aber richtig produktiv für deine bandbreite wirkt es sich nicht aus.

es geht rein darum, dass du der organisation hilfst, wenn es um messdaten (leitungsgüte) deiner dsl-line geht. die box produziert rund 1gb upload und 3 gb download (allerdings steht nichts darüber in welchen intervallen). wenn man DSL1000 hat, sollte man möglichst auf das ding verzichten.
 
@Bullroth: Wobei es wahrscheinlich gerade wichtig wäre, möglichst viele DSL 1000er an den Test zu bekommen. So würde das Gesamtbild etwas nach unten gezogen und Verbesserungen wären wahrscheinlicher.
 
@Bullroth: Im PDF über die Arbeitsweise steht, dass diese Datenmenge täglich erfolgen wird und daher nur mit Flatrate empfehlenswert ist. Das Gerät überwacht, ob der Nutzer gerate selber aktiv ist und verschiebt Tests gegenerfalls.

@nkler: Ziehst du um, wechselst du den Provider oder möchtest nicht mehr teilnehmen, musst du das Gerät zurückschicken (angemessene Portokosten werden übernommen). Nach Ablauf der Studie könntest du dir das Gerät auch behahlten (ich habe nix gefunden, ob man zumindest dann eine eigene Firmware aufspielen dürfte).
 
das ding ist eine bridge, und soll wenn moeglich zwischen erstem endgeraet (aka router) und dem rest des netzwerkes zum transparenten bridging geklemmt werden.

also bei allem vertrauen, selbst wenn die firmware des routers opensource waere (modded firmware fuer router von tplink, siehe projekt faqs) schreiben sie auf den faqs dass es teilweise sein kann dass sie fernzugriff sicheren ssh tunnel vom/zum bridge aufbauen muessen etc.

so als blackbox (ironischerweise heisst das ding ja whitebox, sieh an sieh an, ich hoer dir trapsen.....) taugt das ding nur fuer leute die potentiell ihren gesamte traffic beobachtet haben wollen und auch gerne fuer backdoors, und andere unsaeglichkeiten oder auch nur sicherheitsluecken in firmwares heutzutage haben wollen.

man muss schon sehr an das gute im menschen glauben um so n weissen trojaner bei sich im netzwerk zuzulassen.

andererseits waere das geraet die optimale ausrede fuer zukuenftige abmahnungen, filesharingprozesse oder sonstiges, denn wer will da nachweisen was wirklich passiert in meinem netz wenn so n teil drinhaengt und alles durchleitet.

dieses projekt ist nur fuer obrigkeitshoerige oder zu vertrauensseelige gutmenschen und sonstige gutbuerger.
 
@nxm: meine fresse, leute! es will euch nich jeder immer böse! bei aller liebe!
 
@Bullroth: es geht einfach darum um eine blackbox die zynischerweise whitebox als unschuldsdarstellung genannt wird, die unkontrollierbar ist und unter fremdeinfluss steht. jeder muss da selbst seine schluesse draus ziehen. liest du die endkundengeraete news der letzten monate und jahre? da gabs von defaultpasswoertern, konfiginterfaces ausm netz erreichbar, bis vorhersagbare wlan kennungen etc einfach alles. wenn die typen die firmware sauber darstellen wuerden, das ganze opensource und unter usercontrolle waere, koennte man da eher drueber nachdenken. aber das ober-ko ist das bridging. klar kann man nur so gut herausfinden wann keine oder wenig last vom eigenen netzwerk aktiv ist, aber so laeuft alles durch das ding und ohne transparenz der software und des systems faesst das keiner mit gesundem menschenverstand auch nur aus der ferne an. da kann ich ja gleich ne fangschaltung bei den ueblichen verdaechtigen installieren lassen oder mich als bka nsa fbi cia oder zoll usw. aussenposten bewerben :). mfg.
 
@nxm: Zitat "jeder muss da selbst seine schluesse draus ziehen. liest du die endkundengeraete news der letzten monate und jahre? da gabs von defaultpasswoertern, konfiginterfaces ausm netz erreichbar, bis vorhersagbare wlan kennungen etc einfach alles. " Jepp hab so einen Pirelli Router der TK Austria , wo monatelang Jeder von Außen drauf zugreifen hat können. In dem Gerät gibts richtige accounts mit unterschiedlichen Zugriffsrechten. Hab mithilfe des Masterpassworts alle accounts bis auf meinen gelöscht und ein neues Passwort vergeben, das sollte hoffentlich Fremde aussperren.
 
@nxm: Voll und ganz deiner Meinung, aber andererseits kommt die Box ja auch vom Ministerium für Wahrheit, oder? :-)
 
@nxm: Deswegen ... ja zur Idee ... Box in die DMZ! Dann weis ich was die treiben und sehn von mein Netzwerk gornix!
 
@WosWasI: aber dann weiss die box nich was in deinem netz an last los ist und die messwerte haben evtl weniger sinn. wobei man das z.b. im umgedrehten fall auch als kuenstsl. werte betrachten muesste, wenn diese whiteboxen bei allen usern an einem leeren breitbandanschluss angeklemmt waeren und immer freie bahn haetten, dann saehe ja das backbone netz und die last der target webseiten auch anders aus. aus der nummer kommt man ohne vertrauen eben nicht raus, und vertrauen geht nur mit transparenz der firmware und kontrolle. mfg.
 
Ich hätte kein Problem da mitzumachen aber leider fehlt mir da etwas ganz entscheidendes.
 
@kubatsch007: Breitband oder Vertrauen in diese Studie?
 
Sollten nicht Features wie die der Whitebox nicht von Haus aus möglich sein? Bisher wird doch der Kunde für zu blöd gehalten, die Daten des Routers zu interpretieren. Bisher kenne ich nur die Software DMT (DSL Modem Tool) mit dem das bei einigen (alten) Geräten möglich wäre, die Daten der Leitung auszuwerten.
 
@RobCole: es geht sicher nicht um nen physikal. sync der letzten meile (sei es xdsl oder kabelbandbreite oder sonstiges) sondern ein situationsbild der last im "gesamten" netzwerk bzw auf strecken vom endkunden direkt bis zu den target webseiten. lies die faq.

die sync zustaende kann und wird jeder infrastrukturprovider schon laengst bei sich in zentralen auswertungssystemen protkollieren und daraus seine schluesse ziehen wie gut seine leitungen sind, stoerungen, usw.
 
@RobCole: Man will sicher eine Statistik darüber erstellen ob es über 24h lang möglich ist die volle Bandbreite des Anschluß nahezu zu erreichen oder ob es starke Bandbreiteneinbrüche zu bestimmten Tageszeiten gibt. Wenn die schonmal dabei sind können die gleich noch testen welche Provider die Bandbreite bei Youtubevideos künstlich einschränken. Vor allen bei der Primacom, ein Kabelanbieter in Deutschland-Sachsen, war dies nämlich der Fall. (andere Videoplattformen liefen zur selben Tageszeit ohne ständiges nachladen und absolut fehlerfrei)
 
netindex.com?
 
Kommt mir nicht ins Haus, so eine Spionage Kiste!
 
Jeder hat vor den Datenkraken Angst oder mault rum, aber dann soll man sich ein fremdes Gerät ins Netzwerk hängen. Also ich weiß nicht , mir kommt das ganze sehr suspekt vor.
Keiner weiß was dann damit angestellt wird.
 
@crashpat: Hock dich mitm Netzwerksniffer hin und guck nach.
 
Hab heute meine Lieferadresse mitgeteilt und bekomme in den nächsten Tagen so ein Ding... mal schauen, was es damit auf sich hat! :)
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