Frankreich: Three-Strikes-Sperre bei 60 Nutzern

Aus Frankreich gibt es erste Zahlen zur Aktivität der neuen Hadopi-Behörde, die im Rahmen der Three-Strikes-Regelung gegen Urheberrechtsverletzungen im Internet vorgehen soll. Im Rahmen dessen erhalten Nutzer, die vermeintlich beim Download ... mehr... Three Strikes, Hadopi, Deconnecting People Bildquelle: Hadopi Three Strikes, Hadopi, Deconnecting People Three Strikes, Hadopi, Deconnecting People Hadopi

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Lächerlich wie man heutzutage unter Generalverdacht gestellt wird. Naja wer sich bei Torrent oder in anderen P2P Netzwerken erwischen lässt, hat es aber auch nicht anders verdient.
 
@funny1988: Torrent & P2P nutzen != Urheberrechtsverletzung... das eine hat mit dem anderen etwa so viel zu tun, wie der Otto-Normal-Fluggast mit den Anschlägen aufs WTC ...
 
@craze89: Dir ist schon klar, dass ich damit Urheberrechtsverletzung, unter zuhilfenahme von P2P Netzwerken meine. Denn dort werden denke ich die meisten "erwischt". Das P2P Netzwerke als solches nicht illegal sind ist schon klar :D
 
@funny1988: Das Problem ist halt dass ich mir nicht sicher bin ob das der Hadopi-Behörde auch klar ist.
 
@jigsaw: Das ganze ist sowieso ein schwachsinniges und sinnloses Unterfangen. Mich würde mal die Rentabilität interessieren.
 
@craze89: Du hast ja Recht, dass Torrent und P2P nicht automatisch illegal sind. Der Vergleich mit dem Fliegen ist aber nicht ganz passend - leider werden Torrent und P2P größtenteils für illegale Downloads genutzt. Genaue Statistiken wären hier interessant, wird es aber wohl nie geben.
 
@elektrowolf: das sollte man vielleicht differenzieren. Die übertragene Datenmenge bei P2P ist vielleicht für Urheberrechtsverletzungen größer, ich könnte aber fast wetten, das mehr legale Requests darüber laufen als illegale. Schon alleine die meisten aktuellen games patchen über P2P genauso ein großteil anderer Software.
 
@craze89: Prinzipiell hast du natürlich Recht, aber hier kann man tatsächlich mal pauschal sagen, dass weiiiit über 90% der Leute, die torrents/p2p benutzen, regelmäßig illegale Inhalte saugen.
 
@doubledown: Aber gerade diese Pauschalisierung ist imho ein Grundproblem der Three-Strikes-Sperre
 
@jigsaw: Wieso? Die machen das doch genau so wie die Abmahner hier. Modifizierter torrent-client - dann Liste von illegal geshartem Zeugs durchegehen und ip-Nummern notieren, dann zur Sicherheit noch einen Screenshot hinterher und fertig ist die Kiste. Da braucht man noch nicht einmal zu pauschalisieren - das ist Hieb und Stichfest.
 
@doubledown: du wirst in frankreich aber abgemahnt, wenn der VERDACHT besteht, das du was illegales gesaugt hast. von beweisen steht da nix.
 
@craze89: jep, darauf wollte ich hinaus, es steht ja auch wortwörtlich im ersten Abschnitt "vermeintlich"
 
@craze89: Wie würden die einen denn verdächtigen?
 
@jigsaw: Das 'vermeintlich' bezieht sich darauf, dass nur die ip-Adresse herangezogen wird, also der Anschlussinhaber verwarnt wird, obwohl er die Tat selbst nicht begangen haben muss.
 
@doubledown: Stimmt, hast Recht, hab da gerade etwas auf der Leitung gestanden ;-)
 
@doubledown: z.B. in dem die genau das behaupten, was hier auch einige denken... P2P = illegal => abmahnung. Es gibt nirgendwo hinweise darauf, das die tatsächlich prüfen, WAS geladen wurde, sondern nur ob und mit welcher Methode. Zumindest habe ich diese Hinweise bis jetzt noch nicht gesehn.
 
Ihr sprecht alle von "illegalen Inhalten" oder davon was "illegales zu saugen". Persönlich halte ich es durchaus für wünscheswert wenn sowohl die Verbreitung als auch das Herunterladen wirklich illegaler Inhalte verfolgt und bestraft wird (dazu zählen z.B. Kinderpornos oder rechtsradikale Inhalte). Man muss bei den Begrifflichkeiten schon etwas genauer sein denn ich gehe mal davon aus das alle hier nicht von "illegalen Inhalten" sprechen sondern von der Beschaffung legaler Inhalte auf illegalem Wege.
 
@funny1988: Sagen wir mal so, spätetens nach der 2.Verwarnung sollte man sich dann nach etwas nicht nach verfolgbarem umsehen.
 
Zitat: "Immerhin ist meist nicht nur der eigentliche Anschlussinhaber über eine Leitung aktiv, sondern eben auch Familienmitglieder oder Mitbewohner, so dass eine Sperrung eine Situation der Sippenhaft hervorruft"
Meine Meinung: Jeder ist für den Anschluss den er gemietet hat selbst verantwortlich. Genau, emule und co über´s Smartphone :)
 
@kieler: Das stimmt und ist auch in Deutschland eindeutig so geregelt. Denn wenn ein Fremder über mein offenes WLAN (das es bei mir in wahrheit natürlich nicht gibt ;)) eine Straftat begeht, muss ich dafür gerade stehen. Das ändert aber nichts daran, dass das oben genannte System trozdem totaler Müll ist
 
@craze89: Falsch! Als Anschlussinhaber für ungesicherte WLAN Netzwerke trifft dich eine Teilschuld, aber nicht die volle. Das ist ganz klar geregelt durch Gesetze und Rechtsprechung. Und bei stationären Anschlüssen (LAN etc.) trifft dich als Anschlussinhaber gar keine Schuld, solange Du nicht wissen kannst, dass der "User" dort illegales treibt. Und das ist in einer WG z.B. unmöglich. Da gehört der Anschluss einem und die anderen nutzen ihn mit. Du bist aber nicht berechtigt zu kontrollieren, was sie dort tun!
 
@Scaver: ja micht trifft eine teilschuld, was heißt ich muss dafür gerade stehen. und desweiteren habe ich explizit von WLAN geredet. Und wenn du rumklugscheißen willst, dann sag ich dir jetzt, das MICH das auch bei normalem LAN betreffen würde und das wenn ich auf ein offenes WLAN zugreife und scheiße baue der WLAN inhaber nicht mal schuld ist, weil ich informatiker bin und das ganze dann grob fahrlässig ist und bla. also wenn schon klugscheißen, dann auch bitte in vollem umfang und nicht so dämliche halbwahrheiten.
 
@craze89: Dein WLAN Beispiel hinkt aber, denn da hast du die Teilschuld, weil du nicht verschlüsselt hast, so wie du eine Teilschuld hast, wenn dein Auto geklaut wird, weil du es nicht abschließt. Aber wenn in einem Heimnetzwerk ein Familien- oder WG-Mitglied zb illegales treibt - und darum geht es hier und in diesem Artikel - ist das was anderes, da du wie Scaver schon schreibt die anderen nicht überwachen darfst. Und es gibt keine zuverlässige Filtertechnik um alles was im Netz verboten ist zu unterdrücken. Dafür bestraft zu werden das Familienmitglieder Scheiße bauen ist Sippenhaft, und die ist zumindest in Deutschland illegal. Wenn das so wäre wie du sagst, hieße dass ja de facto, dass sich -jeder- in einem Mehrpersonenhaushalt einen eigenen Netzanschluss holen müßte, selbst Minderjährige, was sie aber gesetzlich schon garnicht dürfen, und mehr als ein Netzanschluss pro Wohnung ist meist garnicht möglich. Ich würd dir empfehlen dich lieber mal zu informieren oder zumindest nachzudenken bevor du andere so anpflaumst wie eben.
 
@kieler: das geht zumindest bei android über die access-point funktion. und eine schnelle mobilverbindung vorausgesetzt.
 
@Lindheimer: hab ja auch nie gesagt das es nicht geht
 
@kieler: An Hand der Beurteilungen, sieht man mal wieder das die Leute keinerlei Rechtsverständnis haben.
 
die spinnen doch die gallier.
 
@Lindheimer: Ich befürchte nur dass diesbezüglich die Germanen auch bald spinnen wenn unsere IT-Expertenpartei CDU so weitermacht.
 
@jigsaw: vielleicht schaffens ja die piraten, das ruder wieder rumzureißen ;)
 
Was passiert eigentlich, wenn diejenigen auch Telefon und TV über Internet nutzen? Stichwort Tripple-Play bei Kabelgesellschaften. Und auch Telefongesellschaften stellen immer mehr auf VoIP um. Kann ich dann einen Monat lang nicht telefonieren bzw. TV gucken? Kultur-Flatrate sage ich da nur.
 
@Runaway-Fan: Was soll das immer mit der Kulturflat? Du willst also nen 10er zahlen und downloaden, was das Zeugs hält? Und wie soll der Schlüssel aussehen, mit dem die Kohle unter den Künstlern aufgeteilt wird?
 
@iPeople: mit Sicherheit ist eine vernünftige und gerechte Aufteilung unter den Künstlern notwendig. Und trotzdem ist das aber nicht unsere Aufgabe, sondern z.b. die der GEMA. Wir sind in einem neuen Technologiezeitalter angekommen, da muss sich die Branche in Sachen Vergütung, Verbreitung usw. eben anpassen. Und was tut die Branche? Hält immer noch an den veralteten Vertriebsmodellen fest, da sich dadurch mehr Kohle scheffeln lässt. Verbraucher- und Künstlerorientiert sieht anders aus, die einzigen Gewinner beim aktuellen Modell sind doch die "Rechteverwerter" und die großen Labels, die eh mehr als genug Geld haben.
 
@Turk_Turkleton: Ähm, was wäre denn vernünftig? Und welche Höhe wäre denn angebracht bei der Kulturflat? Die GEMA würde damit noch mehr Macht bekommen. Nach Kulturflat schreien nur die, die eh schon runterladen, und das legalisiert sehen wollen. Erklär mal jemanden, der freie, kostenlose und gute Musik lega runterlädt, warum er dafür bezahlen soll, das Ihr Euch urheberechtlich geschütztes Material für lau laden wollt. Und welche veralteten vertriebsmodelle? Es gibt zig Shops im Internet für Musik, es gibt Maxdome und Lovefilm und es gibt bei vieler Software die Möglichkeit, die runtergeladene Trial schnell und unkompliziert per Internet in eine Vollversion zu verwandeln.
Und wer unbedingt Musik von den großen Labels haben muss, der muss sich auch mit den bedingungen abfinden, oder hgalt auf Musik umsteigen, die in kleinen labels beheimatet ist. Es ist völlig unwichtig, wieviel geld die großen labels haben, Banken haben auch masig geld, trotzdem schreit keiner nach einer bankenflatrate, um dann ungezügelt geld vom Automaten zu bekommen oder Banküberfälle zu legalisiseren. Wie wärs mit ner FlugFLAT, ich fliege nämlich gerne in Urlaub oder mal schnell innerhalb von D in eine andere Stadt. Einfach ne FLAT einführen, alle zahlen, damit können wir dann alle Fliegen. Und Hey, wie wärs mit ner GummibärchenFLAT, oder einer SchokorosinenFLAT oder einer benzinFLAT? Hier wird immer so getan, als ob man ohne die runtergeladenen Musik nicht mehr leben kann. Musik ist kein Grundrecht, es ist Vergnügen für die Ohren.
 
"Ein großer Teil der User scheint sein Verhalten geändert zu haben[...]" Ja, sie haben sich vor kritischen Augen geschützt. xD Wer sich nicht ausreichend schützt und sich erwischen lässt...
 
@Johnnii360: Mit welch einer Selbstverständlichkeit das als Kleinigkeit abgetan wird. daran sieht man immer wieder, welchen Respekt man vor den Musikern hat. Wie wärs, wenn Ihr die ganze Kraft, die ihr ins "Nicht erwischt werden" steckt, einfach nehmt und die Musik/Filme/Spiele/Software bezahlt?
 
@iPeople: Das Eine hat doch mit dem Anderem nichts zu tun. Es gibt Leute die Unmengen an Geld für Musik etc. ausgeben, jedoch selbstverständlich dann auch die Freiheit haben möchten sich alles zu nehmen was ihnen zusteht, weil sie es ja sowieso bezahlt haben. Und trotzdem, obwohl man hunderte von € im Monat für Medien ausgibt, muss man trotzdem noch damit rechnen selbst als Unschuldiger in diesem Lande von Anwälten verfolgt und ausgeraubt und vielleicht sogar von Geldeintreiberschlägertrupps umgebracht zu werden; und der Staat sieht zu, bzw. fördert dies auch noch.
 
@Der kleine Llort: Du kannst Tausende ausgeben, wenn Du etwas tust, was nicht erlaubt ist, hast Du mit Konsequenzen zu rechnen. Was nützt es, wenn Du alle Alben von Britney Spears kaufst - damit erwirbst Du nicht das recht, Dir alle Alben von madonna runterzuladen. Mit dem Kauf der Medien erwirbst Du genau das Recht, die Musik zu hören oder den Film zu sehen, den Du gekauft hast. Welches Recht meinst Du, das man sich noch nehmen kann? Und Warum wirst Du als Unschuldiger in diesem Land von Anwälten verfolgt und ausgeraubt?
 
@iPeople: "Ihr"... Also ich kauf meine Musik. :P Aber was willst Du machen, wenn Du bestimmte ausländische Musik in keinem einschlägigen deutschen oder englischen Online-Shop kaufen kannst, Du die Sprache nicht kannst, keine Kreditkarte hast und der Shop andere ausländische Zahlungsmittel nicht erlaubt? Dann wird dir nichts anderes übrigbleiben. Stimme auch "Der kleine..." zu.
 
@Johnnii360: Was nicht verfügbar ist, kannst du nicht konsumieren, so einfach ist das. Du erwirbst damit nicht automatisch das recht, Dir das Zeug runterzuladen.
 
@iPeople: Verfügbar ist es, nur nicht auf dem kapitalistischen Wege. Alle wollen immer nur Geld, Geld, Geld und Rechte, aber Pflichten wollen sie keine haben. Schau Dir die Anime-Fansub-Szene an. Die japanische Animeindustrie toleriert und unterstützt sogar die Anime-Fansubber, da diese Anime eben noch nicht in Deutschland erhältlich sind. Jedoch halten sich die Fansubber an einen Kodex: Ist der Anime in DE lizenziert worden, darf er nicht mehr zum download angeboten werden. Das ist in meinen Augen vernünftige und intelligente Kulanz! Und die Musik? Tjoa... Nachdem alle Medien teuer sind, braucht man sich über Raubkopien nicht zu wundern. Gäbe es billigere Preise oder intelligente Systeme, dann gäbe es auch nicht so viele Raubkopien. Schon mal darüber nachgedacht? Über Raubkopierer können sich natürlich immer nur die aufregen, die ihr ganzes Leben alles in den After geblasen bekommen haben (auch Geld inklusive) und noch nie was entbehren mussten. Wer kein Geld hat, der kann auch nix ausgeben, aber man will auch nicht darauf verzichten - also beruft man sich auf die Kulanz der Urheber. UND AUßERDEM... gibt es auch Produkte, die es nicht Wert sind dafür Geld auszugeben. Das schließt auch digitale Medien mit ein!
 
@Johnnii360: Ja,m aber Du willst doch auch Geld haben für Deine Arbeit. Welche Pflichten schweben Dir vor für Anbieter von Musik und Filmen? Und Du redest von Ausnahmefällen. Es werden aber meist Filme und Musik runtergeladen, die durchaus käuflich zu erwerben wären. Wenn nicht im Shop, dann meist über die Seiten der Bands. Und wems zu teuer ist, der kauft es einfach nicht. Es gibt kein Recht auf Musik und Filme, auch wenn man weniger geld zur Verfügung hat. Ich kann mir auch nicht alle CD`S leisten, die ich gerne hätte. Das Preisargument kommt immer, aber es gibt vieles, was sich einige nicht leisten können. Denen steht es trotzdem nicht zu, es zu stehlen. Wer kein Geld hat, MUSS eben drauf verzichten. Ich kann mir kein Porsche leisten, also verzichte ich. Aha, also es gibt produkte, für die man kein geld ausgeben will - aber warum will man sie dann haben, wenn sie schlecht sind? Sorry, aber dieses Anspruchdenken kann ich nicht nachvollziehen.
 
@iPeople: Die erste Pflicht der Hersteller wäre z.B. ausgereifte Programme und Spiele auf den Markt zu bringen und nicht, dass die Benutzer dann die Betatester für die Hersteller miemen müssen. Notch hat es mit Minecraft sehr intelligent gemacht! Er hat bereits sein Alpha- bzw. Beta-Produkt zum Verkauf für wenig Geld angeboten. So können die Benutzer mehr Einfluss in die Software bringen. Zur Musik und den Filmen: Ein Recht auf Musik gibt es schon, nur nicht in dieser Richtung. Immerhin hast das Recht selber Musik zu machen (das natürliche Recht). ;) Aber wie Du siehst muss man nicht auf Musik verzichten, wenn man kein Geld hat. Wenn die Hersteller da kein Verständnis haben und keine Kulanz aufbringen, dann sollen sie an ihrer Geldgeilheit ersticken. Man kann Geld weder trinken noch essen. Auch Geld kann von heute auf morgen ihren Wert verlieren. Die Medien, für die es sich nicht lohnt Geld auszugeben, sind meist keine tollen Werke. Ich habe schon viele Filme im Kino gesehen, für die ich keine müde Mark ausgegeben hätte, weil sie einfach net so pralle waren. Ein Modell nach "Wie viel ist Dir dieses Produkt wert?" wäre sehr intelligent. Bei Musik und Filme könnte man eine Mindestgrenze ansetzen. Bei Musik z.B. mindestens 20 Cent und bei Filmen z.B. min. 1 EUR. Das wäre fair und der Hersteller würde trotzdem was dran verdienen. Das Resultat: Weniger Raubkopien! Und eine vernünftige Lösung für beide Seiten. :)
 
@Johnnii360: Aber das sind keine Gründe für illegalen Download. Wenn das Programm/Spiel Bugs hat, dann kommt meist nen Patch. Aber es legitimisiert nicht automatisch den Download des Spiels über Tauschbörsen. Du kannst die Qualität einer Sache nicht per Gesetz bestimmen, schon gar nicht ein Produkt, was auch Mio von Zeilen geschriebenen Code besteht. Sicher, was Minecraft da gemacht hat, ist gut und für andere Wünschenswert, daraus aber einen Rechtsanspruch abzuleiten, ist absurd. Die Geldgeilheit der MI begründet sich darauf, dass sie gewinnorientierte UNternehmen sind. Auch das rechtfertigt nicht den illegalen Download deren Produkte. Es gab Versuche, wo Bands und Schriftsteller dieses "Was willst Du bezahlen" Konzept versucht haben und jämmerlich gescheitert sind, denn es gibt einfach zu viele, die die Arbeit nicht würdigen wollen. Und siehste, genau deswegen gehe ich nicht mehr ins Kino, weil ich die Katze nicht im Sack kaufe. Aber ich kann mir legal kurze Zeit später den Film auf BD oder DVD aus der Videothek holen (ja, gibts auch online mit Verschicken). Ich muss also den Kinofilm nicht runterladen, nur weil er mir nicht gefällt. Ja warum eigentlich überhaupt ansehen, wenn er schlecht ist. Und sorry, in einer Welt, in der Leute kommen und fragen, ob ich ihnen eine Kopie eines Filmes aus einer zeitschrift machen kann, der auf DVD Mit der Zeitschrift gerade mal 2,50 Euro kostet, glaube ich nicht, dass es der Preis ist.
Und warum legst Du bei Musik und Film solchen Wert auf solche Geschäftsmodelle? Warum nicht bei Lebensmittel? Ich gebe an der Kasse genau das, was mir der Einkauf Wert ist.
Aber eines muss man zugeben: Die Begründungen für illegale Downloads werden echt immer interessanter. Fakt ist: Es ist eiune Ware, die auf einem Mark angeboten wird. Wer es nicht kaufen will, lässt es, wer es sich nich tleisten kann, hat halt pech.
 
@iPeople: Ich glaube ein Grund, warum die Leute sich so schwer tun damit zu erkennen, dass der Konsum einer Ware ohne Entgelt an deren Hersteller/Vertreiber (sofern jener ein Entgelt dafür haben möchte), auch bei Musik/Filmen nicht in Ordnung ist, liegt darin, dass hier kein physischer Diebstahl vorliegt. Wenn jemand im Supermarkt eine Banane mitgehen lässt, dann liegt hinterher eine weniger im Regal, die dann auch nicht von einem anderen Konsumenten erworben werden kann. Wenn jemand ein Musikstück illegal herunterlädt, fertigt er eine Kopie an - der Ersteller/Vertreiber hat also nicht "weniger" als zuvor. Dabei wird dann auch gern aus den Augen verloren, dass eben auch jede Menge Investition darin steckt, überhaupt erst mal ein Musikstück zu erstellen und verfügbar zu machen - ebenso wie Investition darin steckt, eine Banane bis ins Regal des Supermarkts zu bringen. Ferner kommt vermutlich noch ein Gefühl des Unbeobachtetseins hinzu - im Supermarkt könnte man beim Bananen-Einstecken beobachtet und am Ausgang aufgehalten werden, im Internet hingegen... ein Mausklick, hat ja keiner gesehen.
 
@FenFire: Eben. Genau wie das "stehlen" einer Idee, um damit auzutrumpfen. Ist auch kein physicher Diebstahl, aber es ist trotzdem falsch. Mich faszinieren aber immer die Ausreden, mit denen das Runterladen legitimiert wird, statt einfach zu sagen "Ich will dafür nicht zahlen".
 
@iPeople: Ob ich mir jetzt einen Film aus der Videothek ausleihe und eine Kopie davon mache, oder den Film runterlade, ist so gesehen Jacke wie Hose. Viel verdient die Filmwirtschaft nicht daran, wenn sogar nichts. FenFires Meinung bzw. Beobachtung finde ich sehr, sehr interessant und auch plausibel. So gesehen entsteht dem Hersteller wirklich kein physischer Schaden, da keine physischen Güter entwendet werden, die in der Produktion (Verpackung, Cover etc.) auch relativ viel Geld kosten.
 
@Johnnii360: Falsch, denn der Videothekenbesitzer hat eine Lizenz, eine Erlaubnis, den Film zu verleihen und darf dafür seinen Betrag nehmen. Er muss auch Geld dafür abführen. Das ist eben nicht jacke wie Hose. Und eine Kopie darfste deswegen auch nicht anfertigen. Übrigens, Verkehrsunternehmen entsteht auch kein Schaden, denn wenn Schwarzfahrer nicht zahlen, fährt Bus oder bahn trotzdem. Ist das so in etwa Deine Aussage?
 
@iPeople: Wie auch immer... Verstehen tust Du mich ja sowieso nicht, deswegen spar ich mit weitere Kommentare. ;)
 
@Johnnii360: Doch ich verstehe genau, ich stimme dem nur nicht zu. Fakt ist, Wenn Du einen Film sehen, ein Album hören, eine Software nutzen willst, musst Du dafür bezahlen, wenn es nicht For Free ist. Willst Du nicht bezahlen (oder kannst nicht), kannst Du halt nicht nutzen. Ganz einfach.
 
@iPeople: Der gleichen Meinung bin ich auch. Wer nicht bezahlen will oder kann, sollte es gleich lassen.
 
@ALL: Sehe ich genau so. Ich glaube die wenigstens, die intensive Filesharing betreiben und eine Verwarnung bekommen, werden dann in Plattenläden gehen.
 
@Lastwebpage: Eben. Das Argument ist ja auch immer, da wird nur Rotz produziert - ja warum dann runterladen.
 
Oh Europa...du machst dir jeden Tag neue Probleme die so einfach gelöst werden können.
 
Was Geld so alles anrichtet.
 
Das urheberrecht in seiner Analogen Form hat in der Digitalen Welt ausgedient, wer etwas veröffentlicht, muß sich bewust sein, das es irgendwo kopiert wird. Ausserdem: Solange Kopierabgaben auf Brenner, festplatten,Drucker,Scanner usw usw erhoben wird, sollten kopien legal sein. Mich würde mal interessieren ob von den Abgaben auf Scanner auch nur ein Cent bei Schriftstellern ankommen.
 
Die Meldung ist nicht ganz richtig. Bis jetzt wurden 60 Internetanschlussinhaber von der Hadopi vorgeladen zu einer Anhörung, die noch nicht stattgefunden haben. Anschließend wird die Hadopi entscheiden ob sie die Fälle and die Justiz übergibt die dann bis zu 1 Monat Internetsperre und 1500 Euro Bussgeld für eine nicht Abgesicherte Internetverbindung verhängen kann.
Es wird als nicht das illegale Kopieren und verbreiten bestraft, sondern dass man seinen Anschluss nicht gesichert hat.
Für das illegale Verbreiten gibt es in Frankreich andere Gesetze und viel höhere Strafen inklusive Gefängnis.
 
"Ein großer Teil der User scheint sein Verhalten geändert zu haben" - Genau, die laden jetzt bei Filehostern und Youtube runter.
 
Spätestens bei der zweiten Mahnung sollte man sich doch fragen ob man nicht doch besser aufhören sollte... oder zumindest mal den WLAN Zugang und das PowerLan checken. Nicht das andere sich unrechtmäßigen Zugriff verschafft haben. So gesehen (also das mit dem unrechtmäßigen Zugang zu meinem Netz) fände ich es nicht schlecht vom Provider erstmal eine Infopost zu bekommen mit dem Hinweis, dass über meinen Anschluss Urheberrechtsverletzungen durchgeführt werden. Dann kann ich immer noch checken woran das liegt. Ob z.B. der Sohnemann oder die Tochter hier illegalerweise irgendwelche Dinge treiben die mir als Anschlussinhaber gewaltig "gefährlich" werden könnten. Die Infopost kommt direkt vom Provider und nicht von irgendwelchen Anwälten die mir gleich ans Leder wollen. So habe ich als Nutzer doch eine recht zuverlässige Rückmeldung was an meinem Anschluss so passiert und was nicht :) Oder einmal im Monat mit der Rechnung eine Verbindungsliste fürs Internet ^^
 
Logo von Hadopi: Nokia Schriftart, Nokia Farbe und schließlich noch Nokias Slogan mit kurzem Vorsatz. Merkwürdig, nicht?
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