Intel will Begrüßungsgeld für seine 15nm-Fertigung

Der Chiphersteller Intel wird seine ersten Produktionsanlagen für 15-Nanometer-Architekturen in Irland ansiedeln. Eigentlich war die Fab 28 des Konzerns im israelischen Kiryat Gat für eine entsprechende Aufrüstung vorgesehen. ... mehr... Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Bildquelle: Intel Free Press / Flickr Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Intel, Prozessor, Chip, Wafer, Sandy Bridge Intel Free Press / Flickr

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"Neben Subventionen wird hierfür auf niedrige Steuern gesetzt. "

Super, jetzt habt ihr weiter Intel, aber Pleite geht ihr dennoch. Ein Hoch auf niedriger Steuern....
 
@Picard.: höh ? // ok habs gecheckt ;D ...
 
@Picard.: Stimmt, die 1.300 Arbeitsplätze sind ja egal... -.-
 
@Picard.: Irland soll ja ziemlich gute Fortschritte beim beheben des Schuldenproblems machen.
 
@Roidal: Auch so erfolgreich wie Italien und Griechenland...?
 
@my_R: In Italien wurde erst ein kleiner Teil des Sparpakets eingeführt, der Rest muss noch kommen. Darum ist deine Aussage schlicht fehlt am Platz. Das kannst du in einigen Monaten/Jahren schreiben, nicht nach ein paar Tagen. Man merkt noch keinen Unterschied.
 
@Picard.: Ich verstehe ganz und gar nicht, wieso in der Bevölkerung jetzt so eine Abneigung gegen niedrigere Steuern herrscht. Eine der größten Ausgabenbelastungen eines Staates sind die Sozialausgaben, dazu gehört Arbeitslosengeld, Sozialhilfe etc.. Dann einfach den Weg zu gehen, die Einnahmenseite durch hohe Steuern aufzustocken, ist die schädlichste Variante, die es gibt. Dadurch vergrault man Investoren und Arbeitgeber, was letztendlich zu höherer Arbeitslosigkeit und somit noch mehr Sozialausgaben führt. Was dann? Die Steuern noch weiter erhöhen und den Teufelskreis bedienen? Besser ist, steuerlich den Investitionen und der Entstehung neuer Arbeitsplätze entgegenzukommen, damit Arbeitslosigkeit und somit auch Sozialausgaben sinken. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, die Bevölkerung hat Arbeit und der Staat weniger Ausgaben, und auf lange Sicht steigen die Steuereinnahmen auch bei geringen Steuersätzen, weil mehr Menschen höhere Einkommen haben.
Einfach nur Bürger entlasten, aber Unternehmer stärker belasten ist ein einfältiger und naiver Wunsch. Was bringt eine Entlastung für die Bürger, wenn sie dafür keinen Job mehr haben, weil der Arbeitgeber den Standort nach Osteuropa verlagert?
 
@mh0001: Ich wollte schon was schreiben, dann hab ich Deinen Beitrag gelesen und schon hatte es sich erledigt. ;-)
 
@mh0001: Es geht hier nicht um NIEDRIGERE Steuern allgemein, sondern darum, dass solche Grosskonzerne KEINE Steuern zahlen müssen und sogar noch Subventionen kassierendürfen. Über 95% der Jobs stecken in den KMUs (Klein- & Mittelbetrieben) die aber die volle Steuerlast bezahlen müssen, weil sie nicht so mächtige Lobbies in der Politik haben oder den Staat mit "dann wandern wir halt nach Osten ab" erpressen können. Ich finde man sollte dieses Geld mehr in den KMUs stecken, die kaum ins Ausland gehen könnten und den Grossen beim nächsten Erpressungsversuch den Mittelfinger zeigen. Die Jobs bleiben nämlich erhalten, nachdem jeder Konzern früher oder später sowieso abwandert (und vor lauter Gier sein Know How nach China verschenkt, um am Ende selbst der Dumme zu sein).
 
@Picard.: Wie manche Firmen mit Subventionen und daran gebundenen Versprechen umgehen, konnte man ja damals bei Müller-Milch sehen. Der Steuerzahler ist am Ende der Dumme.
 
mit deutschen Steuergeldern *Kopfschüttel*
 
@sersay: dir ist schon klar das die Rettungspackete die die Regierung gepackt hat nicht heißt das sie jetzt die paar miliarden auf den tisch hauen und sagen da hast du es. Das Geld ist nur für den Notfall. Im Klartext es wurden noch keine Steuergelder rausgehauen. Quelle Hart aber Fähr ARD Mo 26.09
Außerdem hast du in letzter Zeit irgendwas von Irland gehört das sie mehr Geld brauchen?
 
600 Millionen Förderung für 1300 Arbeitsplätze ergibt fast eine halbe Million pro Arbeitsplatz. Um das gleiche Geld hätte man in den nächsten 100 Jahren jedes Jahr 100 Firmengründer mit 60.000 Euro unterstützen können. Das hätte mehr Jobs gebracht, mehr Steuereinnahmen und würde auch deutlich langfristiger helfen, denn wenn Intel in einem anderen Land noch mehr Subventionen bekommt sind sie wieder weg.
 
@ElLun3s: Das stimmt natürlich, aber ist halt die Frage wie schnell diese 100 Firmengründer auf 1.300 Arbeitsplätze kommen. Intel kann diese sicher in kürzerer Zeit "auftreiben". An diesen 1.300 Arbeitsplätzen sind sicher auch viele ausländischen Familien gebunden die extra nach Irland ziehen werden/müssen - diese können auch den ein oder anderen Arbeitsplatz von fremden Firmen belegen.
 
@cH40z-Lord: dann halt je 1000 Firmengründer die nächsten 10 Jahre : 1 Gründer = 1 Arbeitsplatz oder mehr und der gibt sein Geld auch aus

Irgenwie stimmt bei solchen Subventionen das Verhältnis von Leistung und Preis nicht. Intel wird bestimmt keine Grantie de Arbeitsplätze für 10 Jahre abgeben.
 
@cH40z-Lord: 100 Firmengründer pro Jahr! Das macht insgesamt 10.000 gegründete Firmen. Wenn auch nur 1% dieser Firmen erfolgreich ist hat man schnell mehr als diese 1300 Arbeitsplätze. Hinzu kommt, dass der Gewinn in Irland bleibt. Das Geld das Intel macht fließt in die USA.
 
1300 AN bei Intel verdienen und geben es wieder aus, wodurch neue Arbeitsplätze entstehen und sei es der Fish & Chips der vor dem Firmentor seine Imbissbude stehen hat.
Die Zulieferer können aufstocken, neue Unternhemen siedeln sich an, das rechnet sich.
 
@Jimbo: Wenn man bei Intel in einer Chipfabrik arbeitet brauchen die meisten ihr ganzes Leben um die halbe Million die der Arbeitsplatz dem Staat gekostet zu verdienen.
 
@ElLun3s: Ob diese 1300 Arbeitsplätze auch in Irland entstehen, davon lese ich in diesem Artikel nichts. Da schreiben die nur die die in Israel entstanden wären. Und auch über die Subventionierung in Irland wird nix geschrieben. Hier hätte eine saubere Recherche sicherlich mehr Informationen zu Tage gebracht.
 
@ElLun3s: du vergisst aber folgenden satz "Intel sieht 4,8 Milliarden Dollar an Investitionen aus der eigenen Kasse vor." diese fließen auch wieder ins land zurück. dazu kommt noch geld was intel dann über längere zeit wieder ins land pumpt (eine fabrik braucht zb strom, wasser, andere rohstoffe usw usw). "Das Geld das Intel macht fließt in die USA." ein teil ja, aber intel führt ja auch zb steuern ab. gewinne werden auch hin und wieder mal investiert (und das sicher auch am standort irland)
 
Und das noch nach Israel wo das Land von jedem gehasst wird und jeden Moment vernichtet sein könnte! Klug!
 
Naja es wird von den Nachbarn gehasst. Aber noch lange nicht von Jedem auf der Welt.
 
@pool: ... da hast du sicherlich recht - doch ehrlich gesagt macht es einem die israelische Regierung auch nicht gerade leichter, unvoreingenommen gegenüber ihrer Politik zu sein! Denn ein Land, dass mehr als eindeutig gegen die in entsprechenden UNO-Resolutionen zugesagten Rechter der Palästinenser verstößt, wird irgendwann auch einmal die daraus entstehenden Konsequenzen tragen müssen ...
 
@AssassiNEddI: Es sind die Politiker die an all dem Schuld sind und nicht die Leute, die in einem Land leben.
 
@AssassiNEddI: Von jedem kann schon mal nicht stimmen, da Israel mit einem riesigen Abstand mein Lieblingsland im Nahen und mittleren Osten ist. Und zwar nicht nur das Land, sondern auch die Regierung. Und ja, ich finde auch die jetztige Regierung Israel zumindest besser als jede andere im Nahen und mittleren Osten.
 
@yournightmare: ... interessant - und was genau findest du an der jetzigen Regierung so gut, bzw. warum ist Israel mit riesigem Abstand dein Lieblingsland im Nahen Osten ...
 
@Thaquanwyn: seine vorfahren sind von dort!
 
@AssassiNEddI: Ich habe keine Vorfahren dort. Hätten Sie aber ein Problem damit, wenn doch? Solche Aussagen finde ich ziemlich überflüssig und unfreundlich, was schon leicht Richtung Rassismus geht, weil man zwischen den Zeilen einen abwertenden Ton spürt.
 
@yournightmare: Das
Land mag ich einfach nicht! Das ist Meinungsfreiheit!
 
@AssassiNEddI: Sie sind nicht der einziger, der Israel nicht mag. Auch wenn ich solche Leute nicht verstehe. Dieses Land existiert nicht lange und wurde in der Zeit 5 mal grundlos angegriffen. Und trotzdem ist dieses Land bereit mit allen seinen Nachbarn zu reden. Schade, dass die Nachbarn da nicht so dazu bereit sind. Und anstatt sich zu entschuldigen weiter auf Gewalt setzen.
 
@Thaquanwyn: Naja die Knüppeln ihre Demonstranten nicht nieder. Lassen nicht mit Scharfschützen auf die Zeltlager der Demonstranten schießen und sind Demokratisch legetimiert. Das sind schonmal so ein paar sehr grundlegende Dinge, die viele Pluspunkte geben.
 
@Thaquanwyn: weil es das einzige Land im Nahen Osten ist, wo ich sehe, dass die für den Frieden kämpfen. Und das einzige Land vor Ort, wo es trotz all der Gefahren Demokratie und Freiheit gibt. Noch fragen?
 
@yournightmare: ... noch eine ganze Menge! Aber wenn du z.B. die momentane Siedlungspolitik Netanjahus als einen Beitrag für den Frieden darstellen möchtest, haben wir uns sicher nichts mehr zu sagen ...
 
@Thaquanwyn: Israelische Siedlungepolitik kannst du fast in jedem anderen Land der Welt auch beobachten. Wir hatten in der UdSSR auch deutsche, türkische, arabische, jüdische und und und Siedlungen. Alle hatten keine Baugenehmigung gehabt und niemand sah darin ein Problem. Wenn man aber keine Verhandlungen will, wie das bei Abbas eindeutig der Fall ist, dann guckt man auf jede Lappalie, die man als Ausreden nutzen kann.
 
@yournightmare: ... sorry - aber es geht doch nicht darum, dass es auch in anderen Ländern auf der Welt Siedlungen ohne Baugenehmigungen gibt! Oh nein - Netanjahu versucht auf diese Weise Fakten zu schaffen, und er zeigt damit eindeutig, dass er überhaupt nicht daran denkt, einen palästinensischen Staat zuzulassen. Denn im Gegensatz zu deinem russischen Beispiel, werden die israelischen Siedlungen nicht auf dem eigenen Kernland errichtet, sondern bilden befestigte Enklaven in widerrechtlich besetzten Gebieten. Vielleicht solltest du dich einfach mal mit den UN-Sicherheitsratsresolution 267 und 497 beschäftigen! Dann sollte selbst dir klar sein, dass das Ganze absolut nichts mit irgendeiner Lapalie zu tun hat ...
 
@yournightmare: weil die usa ja die nachbaren zerstört hat!
 
Eine Frage an die Community:
Worauf bezieht sich die Bezeichnung 35nm Technologie, 15nm, xx nm eigentlich? Sind das die Gate-Längen? Wer weiß das?
 
@brnd: Nein, das ist die Strukturbreite der Fertigung in Nanometern (nm). Je kleiner die Strukturbreite, umso kleiner der Chip (und umso mehr Transistoren).
 
@HardAttax: Stimmt so nicht ganz. Denn ein identischen Schaltkreis in zwei Fertigungsverfahren zu produzieren ist schwierig, er kann nicht einfach 1:1 verkleinert werden. Mit der Verkleinerung gehen extrem viele Hürden einher. Außerdem macht das Niemand ;). @brnd Geht aus der News nicht hervor und bei Intel find ich keine entspreche Pressenachricht. Von daher an @HardAttax -> Quelle? MfG
 
@tash: http://de.wikipedia.org/wiki/Integrationsdichte
http://de.wikipedia.org/wiki/Mooresches_Gesetz
http://de.wikipedia.org/wiki/Strukturgr%C3%B6%C3%9Fe
 
@HardAttax: dankesehr, der 3te link funzt zwar nicht, habs aber dann selbst geschafft...*selbstaufdieschulterklopf*.
Es sind also die Gate-längen die maßgeblich für diese Terminologie sind. (das wollte ich eigentlich wissen)
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