Die IT-Wirtschaft plagt sich mit Nachwuchs-Sorgen

Die Zahl junger Menschen, die sich durch eine Ausbildung oder ein Studium für Jobs im ITK-Bereich qualifizieren, ist im vergangenen Jahr nur leicht gestiegen. An den Hochschulen sei zwar ein positiver Trend festzustellen, der allerdings für den ... mehr... Universität, Ausbildung, Vorlesung Bildquelle: native-energie.de Universität, Ausbildung, Vorlesung Universität, Ausbildung, Vorlesung native-energie.de

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Naja vor 12 Jahren hieß es auch das man als Fachinformatiker unglaublich gute Jobaussichten hatte. Nach der Ausbildung musste ich feststellen dass das alles natürlich nur doofes Gerede er Bitkom ist. Mal abwarten wie es aussieht wenn ich meinen Master habe. Bin ja gespannt ob die Jobaussichen dann immer noch so "hervorragend" sind oder ob bis dahin alle Firmen komplett nach Indien abgewandert sind.
 
@Falcon: ist immer noch so, man kriegt nicht mal eine Ausbildung wenn man sehr viel Ahnung im Bereich hat aber in Englisch eine 3 hat..
Die Firmen sind bei Informatikern komischerweise seeeeehr pingelig
 
@Falcon: da musst du aber differenzieren, in manchen gegenden is das wirklich so. wie lange und wann das kann natürlich auch unterschiedlich sein, aber in meiner gegend zb wars vor 10 jahren schlecht und heute ist es nur noch schlechter ^^
 
@Falcon: dann heißts, "sie sind überqualifiziert" oder politisch unkorrekt ausgedrückt "du sack wir wollen nich so viel bezaheln wie dir zustünde, verzieh dich". Oder du bekommst gar keine Antwort, nich ma ne Absage, damit man als Bewerber das Antidiskriminierungsgesetz nicht anwenden kann... so läufts doch heute. Firmen drücken sich vor wahren Aussagen wo es nur geht und als Bewerber steht dann ständig die Frage offen wo es kenntnistechnisch hakt. Dabei wäre eine gezielte und ehrliche Kommunikation für beide Seiten ein Gewinn.
 
@Falcon: Neun von zehn Betrieben hier in der Gegend haben einen ausgebildeten IT-ler und der Rest sind irgendwelche Hilfsarbeiter, die auf Anweisung arbeiten.
 
@Falcon: Sry wenn ich dir widerspreche. Aber ich hab während meines Studiums dermaßen viele unrealistische Aussagen meiner Komm. wahrgenommen, dass es mich nicht wundert, wenn es keinen Nachwuchs gibt. Die meisten waren der Meinung, nach dem Studium, 10000de im Monat zu verdienen. Das Problem an der Sache liegt daran, dass die wenigsten wirklich für diesen Job geschaffen sind und enttäuscht sind, wenn sie mit 2000 Brutto als Einsteiger eingestuft werden. Der Kapitalismus ist keine EierlegendeWollMilchSau. "Fach-"informatiker gibts wie Sand am Meer. Nur ist kaum jemand bereit für den "gerechten" Lohn zu arbeiten. Hier und da ein paar Klicks mit der Maus,, ein Java oder HTML Progie erstellen kann man an jeder VHS lernen. Dein Master wird dich sicher weiter bringen, aber als Anfänger, hoff ich mal, dass du nicht einer dieser unrealistischen Studenten bist, und deinen Weg machen wirst.
 
@KlausM: Ich geb dir mal zum Teil recht. Es gibt wirklich viele die denken, sie koennten mit min. 5 Scheinen im Monat nach hause gehen und dann daran scheitern. Die andere Sache ist aber auch die, das du soviele Zertifikate haben kannst wie moeglich, aber trotzdem keine Chance bekommst, weil dir einfach die Erfahrung fehlt !!!! Und das ist der Punkt. Du kannst zwar Ahnung haben, aber die Firmen wollen fast nur Leute, die mehr als 5 Jahre Berufserfahrung haben, ohne die Ausbildung mitzurechnen.
Andere Firmen wiederrum suchen halt nur dumme Azubis die billig sind und keine Ausgebildeten Fachkraefte.
Ich selber habe eine Fachinformatiker Ausbildung, ein Berater Zertifikat, SAP ABAP Zertifizierung, JAVA zertifiziert, Cambridge Certification,....... Und was bringt es mir? NICHTS!!! fast 3 Jahre war ich zu hause und arbeite jetzt in Polen fuer 1000Euro Brutto um wenigstens nen grund zu haben, morgens aufzustehen.
 
Fachwissen alleine ist nicht alles. Wen stell ich ein? Denjenigen der nur mit Fachwissen glänzt und menschlich/sozial absolut nicht in die Gruppe passt oder denjenigen, der das Fachwissen hat und sozialverträglicher ist? Eine Firma besteht nicht aus hundert Einmannkampfeinheiten...
Und wer sagt, dass Azubis billige Arbeitskräfte sind...sorry...einmal bitte das Ding zwischen den Ohren aktivieren. Ein Azubi kostet mehr als die monatliche Ausbildungsvergütung.
 
@Falcon: Das kann ich so jetzt nicht nachvollziehen. Ich habe Anfang des Jahres meine Ausbildung als FIAE beendet (2009 begonnen) und hatte quasi "freie Auswahl". Habe vorher Fachabi im IT bereich gemacht und mich bei den Einstellungstests gut geschlagen und hinterher sage und schreibe 7 Angebote für eine Ausbildung. Und habe schon VOR der Abschlussprüfung meinen Übernahmevertrag ausgehändigt bekommen. Scheint also auch Ortsabhängig zu sein. Oder es gibt zu viele, die sich blöd anstellen
 
@craze89: Du sagst es. Es gibt genügend Bewerber die sich zu dämlich anstellen und meinen mit Allgemeinwissen weiter zu kommen. Alls Gute für deinen weiteren Weg.
 
@KlausM: Es heißt ja nicht umsonst Fachinformatiker. Man muss halt Ahnung von der Materie haben und sich spezialisieren. Mit normalem Abi und Grundkentnissen in Excel und vielleicht ein wenig PHP und HTML ist man halt einfach NICHT qualifiziert. Danke, da mache ich mir momentan keine Gedanken drüber, die nächsten paar Jahre sind gesichert :)
 
@craze89: Als Anwendungsentwickler sieht es in der Regel etwas rosiger aus, als beim Systemintegrator. Das (Einstiegs)Gehalt ist meistens höher und es gibt mehr Beschäftigungsmöglichkeiten. Aber ich will mich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Wahrscheinlich ist das auch nur wieder von der Region abhängig.
 
@Falcon: Dein Master kann dich nach vorne bringen, jedoch reicht der normale Dipl. oder Bachlor aus. In diesen Regionen kommt es nicht mehr auf die Ausbildung/Qualifizierung an, sondern um die Einstellung.
Man muß den Arbeitgeber(Kunden) immer das Gefühl vermitteln, man will nicht den Finaziellen Erfolg für sich, sondern fürs Unternehmen. Bist du gut darin kommt das andere wie von selbst! Glaub mir ich spreche da aus Erfahrung.
 
@Falcon: bin seit fast zwei Jahren arbeitsloser Diplominformatiker ... um einen Scheiß sorgen die sich
 
Sind ja auch relativ langweilige Jobs wo man den ganzen Tag nur sitzt, früher wurde man dafür wenigstens noch gut bezahlt. Da bin ich froh viel mit Kunden zu tun zu haben und herum fahren zu können.
 
@Guttenberg: naja, gerade im Consulting-Bereich ist man viel unterwegs. Aber da arbeitet halt in erster Linie für den Erfolg anderer.
 
@kottan1970: "Für den Erfolg" ist eine schöne Formulierung, die meisten Dienstleister mit denen ich leider Gottes zu tun hatte haben viel mehr an unserem Untergang gearbeitet. Erst wacker vor sich hin murksen, und wenn die Kacke dann am dampfen ist stehen die Kunden plötzlich allein auf weiter Flur.
 
@Johnny Cache: selbst schuld! Wenn man permanent versucht den Preis zu drücken und dann irgendeinen Diskont-Dienstleister nimmt, darf man sich nicht wundern, wenn die Qualität nicht mehr passt. Recht geschieht euch! Qualität hat letztendlich auch seinen Preis.
 
@kottan1970: Es ist ja nicht so als ob die Entscheidung diese Pfuscher einzusetzen bei den IT'lern läge. Die sind am Ende wie immer nur die die Dummen die es ausbaden dürfen.
 
@Guttenberg: Zerstöre ich dein Weltbild, wenn ich dir sage, dass ich als Fachinformatiker auch viel mit Kunden zu tun habe und das auch meistens vor Ort? Aber während der Fahrt und beim Kunden sitze ich durchaus die meiste Zeit. Machst du das im Stehen?
 
@Guttenberg: Das ist so nicht richtig. Ich bin Anwendungsentwickler und sitze nicht den ganzen tag rum, bin öfters unterwegs bei Kunden, und bring genug Leistung um auch vernünftig entlohnt zu werden. Das is halt dieses Wunschdenken vieler, das man mit 5 Klicks und 10 Zeilen Javacode ein Einstiegsgehalt von 7k€ brutto kiregen würde ...
 
solange man die uni-studenten in fächern wie algorithmen, datenstrukturen, datenbanken, mathematik und techn. informatik weiterhin mit trockener theorie quält und ihnen nicht zeigt, wie man dieses wissen auch konkret einsetzt, wird die abbrecherquote so hoch bleiben. könnte ich mich heute noch einmal für ein studium entscheiden, wäre es auf keinen fall informatik an einer universität, sondern eher ein studium an einer fachhochschule, wo wissen auch praxisnah vermittelt wird. btw: beispiel für die theoretische natur der informatik an den universitäten: http://de.wikipedia.org/wiki/Satz_von_Cook
 
@jim_panse: Theorie muss in einem gewissen Umfang schon sein, allerdings sind die didaktischen Grundzüge die so mancher Elfenbeinturmbewohner Professor so mit sich bringt von anno 1970... man muss das ganze gut verpacken. Und gerade diese ganzen IT bezogenen Sachen lernt man eigentlich am besten beim machen - also learning by doing. Da kann zwar auch mal was schief gehen, aber nichts prägt einen mehr als eigene Erfahrung im Umgang mit gewissen Sachverhalten. Risikobereitschaft gehört natürlich auch etwas dazu. Nur weil ich erklären kann wie ne Normalisierung einer DAtenbankstruktur abläuft, muss ich das ganze noch lange nicht umsetzen können... das sind 2 paar Schuhe.
 
@Rikibu: genau das hab ich auch festgestellt :)
 
@jim_panse: Ich bin an einer Fachhochschule und studiere Angewandte Informatik. Auch wir haben die Vorlesungen Algorithmen & Datenstrukturen, Datenbanken, Mathematik für Informatiker und Komplexitäts- und Berechenbarkeitstheorie... Wir hatten bis jetzt nach meiner Meinung nur eine Vorlesung, in der wir die Dinge aus den ersten 3 Semestern im 4. Semester anwenden konnten: Programmrierentwicklungswerkzeuge.... In dieser Vorlesung ging es darum, in Übungen mit Visual C# Anwendungen zu schreiben.
 
@jim_panse: jaja .. zu dem sag ich dir mal etwas. ich arbeite bei einem wirklich wirklich großen engineering konzern (dax notiert,nicht mehr schwer zu erraten). wir hatten vor kurzem einen fachhochschüler in der abteilung aufgenommen,der sollte einige methoden für schnelle matrizenoperationen programmieren, die anschließend in ein finite element Programm (FEM) umgesetzt werden. dank der "praxisnahen" ausbildung auf der FH hatte er von matrizenrechnung keine ahnung, und so kamen fragen wie "was ist eine einheitsmatrix" auf. Jemand der glaubt ohne Theorie ernste Projekte angehen zu können hat entweder keine Ahnung was er wirklich macht oder bringts eh nicht zusammen, bzw. ist das Endergebnis schlecht weil er viele Faktoren gar nicht kennt. Algorithmen und Datenstrukturen sind essenziell , Mathematik sowieso, da sehr viele Programme auch mathematische Berechnungen intern durchführen. Zu viel Theorie als Ausrede für den Studienabbruch ist nichts anderes als ein indirektes Eingeständnis der eigenen Lernfaulheit.
 
@setitloud: Natürlich brauch man Theorie als Grundwissen, aber muss man denn immer alles wissen? Ich denke nicht. Generell ist es doch in der IT immer so wenn du zb. ein Problem lösen willst wie zb. ein Hotelbuchungsprogramm umsezten willst, musst du dich mit den Gepflogenheiten des Hotelwesens auseinandersetzen. Dein Beispiel - Matritzen - wann brauch man das mal? Ich erachte Prozentrechnung und Dreisatz für wesentlich wichtiger als solch abstrakten mathematischen Sachen. Klar sind die für manche Problemlösung wichtig, aber jemand ist nicht deshalb dumm weil er nicht auf Knopfdruck etwas nicht weiß, sondern nur dann wenn er sich nicht zu helfen weiß wenn eine Kenntnis gefordert wird. Und genau das ist doch das Problem, man hat keine Zeit mehr zwischen Kenntnis holen und anwenden, es soll gleich sofort per Knopfdruck da sein - aber wo solls herkommen? Und wie soll jemand Erfahrung sammeln, wenn man ihn keine Erfahrung sammeln lässt? Das sind alles so Grundsatzfragen die Personaler oft übersehen.
 
@Rikibu: Ich geb dir Recht, dass man für ein Hotelbuchungssystem wahrscheinlich keine Matrizenberechnung benötigt. Allerdings muss eine Ausbildung breit angesiedelt sein. Und Matrizenrechnung und eine Einheitsmatrix gehört einfach zu den Grundlagen. Und wenn du Richtung technische Anwendungen schaust geht ohne Matrizenrechnung gar nichts mehr. in FEM hast du Matrizen mit mehreren Millionen Einträgen und eigene Algorithmen für die Verarbeitung dieser. Computersimulationen, Stichwort A-Matrix bzw. Dynamik Matrix für lineare Systeme usw. Ich kann dir eine Million Beispiele für Anwendungen von Matrizen nennen. Die Frage ist,wo zieht man die Grenze. Der eine braucht viel Mathe dafür gar keine Datenbanken,der andere viel Datenbank und keine Mathe. Ein Studium der Informatik muss allgemein sein, daher sollten die Leute nach dem Studium auch für technische Software eingesetzt werden können als auch für BWL Software. Das ist der Sinn eines Studiums.. Allgemeine breite Ausbildung und viele Grundlagen. Wer das nicht möchte ist einfach für ein Studium nicht geeignet, weil er wahrscheinlich zu schnell frustriert wird.
 
@setitloud: Leider steht deine Aussage im Widerspruch mit der 'Spezialisierung' von IT-Arbeitsplätzen, welche in der Arbeitswelt eindeutig im Vordergrund steht. Ich muss selbst mal eingestehen, wofür braucht man doch gleich Einheitsmatrixen und dynamische Matrixen? Ist das in erster linie etwas was man als Programmierer oder auch als Systemadministrator wissen muss? das interessiert mich wirklich und ist jetzt nicht als Veralberung gemeint!
 
@tapo: das problem ist einfach, dass IT ein weit gefächerter Begriff ist und da alles mögliche reinfällt. Die Spezialisierung steht natürlich im Vordergrund, jedoch sollte man sicherheitshalber davon ausgehen,dass man im Leben öfter den Beruf und die Richtung wechselt, und bereits wenige Jahre nach der ersten Spezialisierung eine neue erlernt werden muss. Dies fällt leichter,wenn einmal breite Grundlagen erlernt worden sind.
Als Systemadmin werden sie das garantiert nicht brauchen. Wenn sie allerdings Software programmieren,wo beispielsweise Gleichungssysteme gelöst werden müssen (wirtschaftliche Optimierungen von Produktionen etc) dann tauchen bereits Matrizen auf. Dynamikmatrix ist ein Begriff, welcher auftaucht wenn es in Richtung Regelungstechnik und Computersimulationen von Systemen, beispielsweise Roboter usw. geht. Die Behauptung war nicht, dass jeder Informatiker wissen muss wie man Roboter simuliert,das wäre ja unfug.
Nur wer eine Universität besucht muss sich im klaren sein,dass er sehr breit ausgebildet wird und viel Theorie lernt, die er möglicherweise auch nie mehr benötigt. Ein paar Studenten im Leersaal werden sie aber dann doch benötigen. Man muss bereit sein viel zu lernen ohne zu wissen ob man es wieder braucht. Wenn man nicht dazu bereit ist, ist ein Studium,egal welches,generell nicht zu empfehlen und eher ein anderer Ausbildungsweg vorzuziehen. Aber die Theorie dann als Ausrede für den Studienabbruch heranzuziehen und dann noch die Unis zu kritisieren dass sie zu theoretisch sind,das gilt nicht. Die Leute machen es sich hier etwas zu einfach einen Sündenbock zu suchen. Sie waren einfach zu faul oder haben den falschen Ausbildungsweg gewählt, was durchaus mal passieren kann (nicht genug über das Studium informiert?!? )
 
@setitloud: danke für die Info... und nein, ich studier(t)e nicht ;)
 
@tapo: jo,gern :)
 
@setitloud: Mir ging es mit meinem Beispiel Hotelbuchungssystem, nicht darum zu zeigen dass man dafür keine Matritzenberechnung brauch, sondern ich wollte nur klarmachen, dass du dir für jede Aufgabe die du zu bewältigen hast, eine gewisse Kenntnis brauchst und es egal ist ob du sie schon besitzt oder du sie dir erst für dieses zu bewältigende Projekt aneignest.
 
@setitloud: Da muss ich dir zustimmen! Ich habe mich nach meinem DH Studium sogar nochmal entschieden an die Uni zu gehen und das war ein richtiger Arschtritt! Dort habe ich nochmal die volle Packung Theorie bekommen, die ich sehr vermisst habe, weil ein Informatiker der mir nicht mal das Halteproblem erklären kann, ist einfach kein Informatiker ;)
 
Ach ihr lieben Jammerlappen aus der Wirtschaft. Würdet ihr die Leute anständig bezahlen und nicht nur darauf hoffen, dass andere sie heranzüchten und fördern sondern selber mal was für euren personellen Bedarf tun, dann wäre das Problem nur halb so groß. Dabei stelle ich oft fest, dass die Firmen die immer vom FAchkräftemangel reden, oft gar nicht wissen was sie für Leute brauchen um das Tagwerk der Firma IT-technisch gesichert zu sehen. Sie wollen einen der alles kann und universell einsetzbar ist, aber dann kommen die mit dem Argument "ja sie können von allem was, aber offenbar nix richtig". Ja was denn nun? Studium ist eh nur Grundlagenlehre... richtig gelernt wird im realen Umfeld eines Unternehmens, nämlich immer dann wenn ein Problem auftritt. Diese Probleme die es tagtäglich zu lösen gilt stehen nämlich in keinem Lehrbuch, sind nicht nach Schema F zu lösen sondern erfordern eigene Überlegungen für Problemlösungsansätze... ein Studium ist da also nicht unbedingt von Nöten, wenn jemand gut Geschehnisse abstrahieren kann... zumal man Studienabgänger oder Leute mit vielen Zertifikaten, Scheinen usw. eh nicht bezahlen will... Fördert lieber innerhalb eurer eigenen Reihen die Nachwuchskräfte und reformiert das Bildungswesen, damit ist auf lange Sicht mehr gekonnt als das ewige Geplärr das hier und da was fehlt. Wir ziehen uns in meiner kleinen Firma auch Azubis ran, die dann darauf getrimmt sind das zu können was wir brauchen... aber diese "Drecksarbeit" wird oft anderen überlassen. Die Wirtschaft will immer nur haben, selber investieren tun sie personell nix... in Zeiten von Leiharbeit sowieso fragwürdig was sich manche Firma denkt. Auf andere schimpfen ist eben immer einfacher und plakativer als innerhalb der eigenen Reihen das Versagen ausfindig zu machen.
 
@Rikibu: Bei der Bezahlung geb ich dir Recht. Ich habe einen Vergleich gemacht, was man hierzulande und in Frankreich und den Niederlanden als Systemadministrator bekommt. Fazit: In beiden Ländern bekommt man mehr Geld und nachdem was ich gehört hab sind die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden vergleichbar mit denen in Deutschland. Ich denke nicht, dass ich hierzulande Arbeiten werde... dann lieber in den Niederlanden oder anderswo in Westeuropa...
 
@Pizzamann: Deutschland ist generell in jedem Sektor im Billiglohnbereich angekommen, Politiker ausgenommen. Wenn man sich erinnert, vor 10-20 Jahren war Deutschland vorne dran was Lohnhöhe angeht, heute sind wir die besten von hinten... Es trägt eben Früchte wenn ein DGB Chef Hundt sagt "Arbeitnehmer dürfen in der Rezession nicht so viel fordern weil wir sonst aus der Krise nich rauskommen" und im Fall eines Aufschwunges "wenn der Arbeitgeber jetzt mehr Lohn fordert, macht das den Aufschwung kaputt" - da siehste wo wir gelandet sind. Das perfide ist, eines der beiden - Krise oder Aufschwung - trifft immer zu - und immer sollen wir uns zurückhalten... Noch idiotischer wird es, wenn alle vom immer größeren Wachstum reden, nur wie das Wachstum, was ja auch mit tatsächlichem Bedarf, Kaufkraft usw. zu tun hat, geschaffen werden soll, wenn die die etwas erschaffen so wenig Geld verdienen dass sie sich selber das auf Arbeit gebaute Produkt gar nich mehr leisten können - das ist die große Frage. Richtig übel wird mir dann noch wenn große Firmen wie BMW und Merzedes Subventionen für Forschung an Produkten abgreifen die längst auf m Markt sind von anderen Herstellern... Diese Gelder könnte man viel sinnvoller in informelles Allgemeingut und deren Grundlagenforschung investieren... ach was reg ich mich wieder auf. Der kleine Mann zahlt eh die Zeche...
 
@Pizzamann: stimmt leider nicht ganz, die Lebenshaltungskosten sind in den Niederlanden deutlich höher..
 
@fazeless: Achso... weist du auch welcher Teil der Lebenshaltungskosten deutlich höher ist?
 
@Pizzamann: Sprit, Lebensmittel (der Käse ist sogar bei uns günstiger). Wie es mit der Miete aussieht kann ich nicht sagen. War aber mehrere Monate da (nähe von Rotterdam)
 
@Rikibu:
Dem kann ich nur 100 % zustimmen.
Besonders wenn man wie ich 5000 Euro privat für Fortbildungen jedes Jahr investieren muss. Aber wesentlich weniger verdiene als wenn ich Sachbearbeiter bei der Versicherung wäre. Wo man auch alles bezahlt bekommt. Von daher werde ich wohl meinen IT-Beruf aufgeben. Ich habe die Nase voll, mich immer nur ausnutzen zu lassen :-(
 
Ganz vergessen habe ich natürlich auch so Sachen wie ordentliches Arbeitsumfeld, Umgangston usw. Was ich in manchen Firmen erlebt habe war unfassbar. Natürlich herrscht Konkurrenzdruck, das ist bis zu nem gewissen Punkt ja auch in Ordnung. Wenn der Druck aber krank macht, dann ist im ganzen Wirtschaftskreislauf irgendwas madig und sollte dringendst verändert werden. Die zunehmende Konkurrenzsituation und immer kürzere Produktzyklen fördern doch genau das zutage - BURNOUT - viele sind krank weil sie keine Arbeit haben und der REst weil er zu viel Arbeit hat... paradox oder? Dabei wäre es für alle, angefangen vom Angestellten bis zum fertigen Produkt selbst, mal sinnvoll einen Gang runterzuschalten und Pause mal Pause sein zu lassen - jetzt zwar nich wie in Griechenland wo pro Zug 3 Lokführer mitfahren und Arbeitszeit schon dann berechnet wird wenn der Lokführer sich auf n Weg macht, aber noch produktiver können wir hier fast nicht mehr sein ohne die Gesundheit unserer Angestellten zu gefährden... aber dann kommt wieder son BWL Arsch und meint "das ist nur human ressource - also austauschbar". arbeit muss auch spass machen sonst werden wir zum Psychowrack.
 
@Rikibu: Endlich mal einer, der verstanden hat das Burn-Out mehr als nur ein neumodisches Wort ist. Danke!
 
Laut Gesetzen der Markwirtschaft müssten doch jetzt die Lohnperspektiven rosig werden, oder?
 
@iPeople: welche Gesetze? die Tagelöhner aus Polen? die drücken eher noch unser Lohnniveau...*g*
 
@Rikibu: In der IT-Branche? Und selbst polnische Spargelstecher reisen weiter und lassen D links liegen.
 
@iPeople: ich meinte die Gesetzmässigkeiten eher indirekt auf die IT Welt angewendet. Viele Firmen denken, einma ein Netzwerk oder System eingerichtet und das läuft - der Admin wird aus Kosteneinsparungsgründen an die Luft gesetzt... oder gar per Leiharbeit rangeholt und so schnell wie möglich wieder abgestoßen... Oder auch im kreativen Sektor alles auf selbständiger Basis... kein Wunder dass die Leute kein Gespür mehr dafür haben was eine Arbeit wirklich wert ist. aber das sind mir eh die liebsten - nix zahlen wollen, aber das geforderte soll schon mindestens gestern fertig sein obwohl erst morgen beauftragt wurde.
 
@Rikibu: Solange, wie es funktioniert, wird sich daran nix ändern. Ist wie in jeder Firma: Pesnum wird erhöht, alle meckern aber jeder macht mit und der Chef sagt: Siehste, geht doch.
 
@iPeople: Diese Firmen werden aber irgendwann vor die Hunde gehen. Natürlich sollte zügig gearbeitet werden, aber die Belange der Angestellten unter die Rentabilität der Firma zu stellen, erachte ich für falsch. Für mich sind meine paar Angestellten mehr als nur Arbeiter. Vielen ist nicht bewusst dass ihre Firma ohne die kreative Kraft der Angestellten durch alle Hierarchien einen Scheiß wert wäre, daher kann ich die Hochnäsigkeit eines Steve Jobs auch nicht vertragen... so ein arroganter ignoranter Affe
 
@Rikibu: Dann gehen diese Firmen eben unter. Der Kapitalismus wird trotzdem weiter existieren.
 
@iPeople: Aber nein, der Sinn dieser Bitkom-Verlautbarungen liegt nicht Sicherung von ausreichend Mitarbeitern, es sollen übermässig viele für diesen Bereich motiviert werden, damit ausreichend _billige_ Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Greencard hat ja nicht so richtig gezogen, selbst die indischen Kollegen haben schnell gemerkt dass bei uns nicht gut gezahlt wird und sind weitergezogen.
 
@wunidso: interessante Theorie, so hab ichs noch gar nich betrachtet. Personelles Überangebot drückt den Preis, führt aber auch dazu, dass man sich nich entscheiden kann wen man nun nimmt. So nimmt man vielleicht keinen, kann wieder rumschreien dass die passenden Leute fehlen und so dreht sichs weiter und weiter. Und doch bin ich mir sicher, dass es viele Leute da draußen gibt die für ausgeschriebene Jobs geeignet sind, sie nur nicht eingeladen werden weil man die Leute vielleicht noch fortbilden muss. Gerade in der IT wo Spezialisierung doch eigentlich gefordert ist, ist es aber eben logisch, dass man nicht alles sofort kann. Aber offenbar sind viele Firmen nicht willens den Leuten die arbeiten wollen, eine Chance zu geben, bzw. sie an ihre Arbeit heranzuführen. Wer als Firma hier spart, hat eben auf lange Sicht das Nachsehen finde ich, die dürfen sich nämlich nicht beschweren, denn sie tun ja auch nix dafür das die Leute praxisgerecht gebildet sind. Grundlagen zu vermitteln ist eben manchmal doch schwer. Rumplärren das was nicht so ist, bzw. um Vollstrecker des eigenen Wunschdenkens im Amt zu halten und alles madig quatschen, ist da umso einfacher.
 
bitte was ??
 
Das wundert mich gar nicht. Ich arbeite seit 14 Jahren in der IT und eigentlich geht es nur bergab. Die Löhne sinken, der Druck steigt, die Aufgaben werden mehr und mehr unattraktiver, es wird in Billiglohnländer ausgelagert. Es war einfach schon mal lustiger und netter, anders kann ich es nicht ausdrücken (vor allem in den ersten 5 Jahren meiner Laufbahn bis zum .COM Crash Anfang des neuen Jahrhunderts). Aus heutiger Sicht wäre ich mir nicht sicher, ob ich diesen Ausbildungsweg nochmals so bestreiten würde. Das ständige Gejammer der Wirtschaft ist mittlerweile nur mehr lächerlich. Zahlt ordentlich und bietet ordentlich Arbeitsbedingungen, dann bekommt ihr auch genug Fachpersonal.
 
@kottan1970: Ich würde jederzeit diesen Weg bestreiten...liegt meines erachtens nach an den IT`lern selbst. Die machen es nur wegen der Kohle und wundern sich dann, wenn am Monatsende keine 10.000 rum kommen. Die Löhne sinken...richtig...frag dich mal warum...nicht wegen günstiger Arbeitskräfte im Ausland...kaum jemand ist bereit Überstunden zu machen, dann noch die Demotivation bzgl. des Monatsentgeldes. Die meisten denen ich begegnet bin, sind für diesen Job einfach nicht geschaffen. Viele meinen einfach mit dem Strom mitschwimmen zu können, etwas Office hier und da, ein wenig Interneterfahrung, HTML, Java und schon sind die die größten. Vielleicht vermittelt die Schule diesen falschen eindruck.
 
@kottan1970: Ich würde es wie KlausM sagt auch wieder so machen. Ich habe mir für den IT-Sektor nicht wegen Geld oder so entschieden, sondern weil mir die Aufgaben dort am allermeisten Spaß machen. Ich will gar keine 10000 im Monat. Mein jetziges Geld reicht mir auch.
 
@DennisMoore: kein Mensch redet von 10.000 Euro. Ich kann es nur wiederholen, der Preiskampf unter den Dienstleistern und der Preisdruck von den Kunden ist enorm. Ich weiß das selbst von diversen Preisverhandlungen. Und die Aufgaben machen immer weniger Spaß. Vor allem "Consulting" ist mittlerweile ein anderes Wort für "moderne Sklaverei". Fairerweise muß man natürlich auch sagen "Ausnahmen bestätigen die Regel". Und ich gebe KlausM recht: es gibt viel zu viele schlechtes sog. "Fachpersonal".
 
@kottan1970: Kein Mensch redet von 10000 Euro? Doch. KlausM ;) Hab ich einfach mal so aufgegriffen als Synonym für überzogene Gehaltsvorstellungen. Weiterhin: Warum sollte es in der IT anders sein als beim Rest der Wirtschaft? Überall wird Kostendruck aufgebaut. Lustigerweise ist meist der Kunde selbst die Ursache dafür. Weil er für alles was er kauft nur den absolut billigsten Preis zahlen will. Egal ob es bei PC-Teilen, Flügen, Essen, Autos oder sonstwas ist. Da braucht man sich nicht wundern wenn die Firmen keine richtigen Löhne mehr zahlen. Überspitzt und ketzerisch könnte man sagen, dass Pfennigfuchser sich mit ihrem Kaufverhalten den eigenen Arbeitsplatz kaputtmachen.
 
@DennisMoore: Es sollte anders sein, weil durch eine schlecht qualifizierte IT immense Probleme auftreten können. Eine gute IT sorgt für weniger Ausgaben, Probleme werden nicht behoben sondern treten erst gar nicht auf. Im Schadensfall werden Probleme schneller behoben und die Produktivität der anderen Arbeitnehmer ist dadurch höher als wenn unqualifiziertes Personal sich um die Infrastruktur kümmern würde. Aber BWLer haben keine Weitsicht, noch scheinen sie Geld zu sparen, fragt sich nur wie lange...
 
@orioon: Ja, so sollte es sein. Es gibt aber 1 Problem. Die Arbeit der IT sieht keiner. Als wir letztens unseren 7 Jahre alten Server austauschen wollten, weil er allein schon von der Kapazität nicht mehr für alle Mitarbeiter ausreichte, fragte ich nach Geld dafür. Antwort: "Wieso nen neuen Server? Läuft doch alles". Ich: "Ja, aber ich kann nicht sagen wie lange noch" ;). Als ITler kannste eigentlich nur verlieren. Läuft alles, merkts keiner und nimmt es für selbstverständlich. Läufts nicht, biste der Buhmann.
 
Hauptsache ich finde in Zukunft immer einen Job ohne 1000000000 Bewerbungen schreiben zu müssen, also soll es mir recht sein!
 
@iTr0iiU: Hauptsache du erwartest nicht direkt 10.000 Euro. Gibt genügend Bewerber die genau dies erwarten. Darin liegt das Problem.
 
@KlausM: 10k? Im Monat? Heute darf man sich schon glücklich schätzen wenn man nicht bei 40k€ im JAHR vom Personaler schief angeschaut wird. Nichts ist ein klareres Anzeichen für einen Fachkräftemangel als ein Preisdumping... das lernt man in BWL im ersten Semestern. ;)
 
@iTr0iiU: Darauf würde ich lieber nicht wetten. Ich für meinen Teil wäre schon froh wenn ich nur von jeder zehnten Stelle auf die ich mich bewerbe und auch qualifiziert bin eine Einladung bekommen würde. Da es aber noch nicht mal jede 50. ist kann man wohl kaum von einem Fachkräftemangel sprechen, auch wenn die Knallchargen der Blödkom ständig rumjammern.
 
@Johnny Cache: Vielleicht bist du auch einfach keine Fachkraft. Oder hast keine Berufserfahrung. Oder machst Fehler in den Bewerbungen. Oder, oder, oder ... Auch wenn es in einem Arbeitssektor Fachkräftebedarf gibt, heißt das nicht immer das man sich nur hinstellen muß, laut rufen "Hier bin ich" und die Arbeitgeber wedeln dir die Arbeitsverträge um die Ohren.
 
Ich hab auch vor nem Jahr meine Ausbildung abgeschlossen (IT-Kaufmann), so rosig ist der IT-Sektor gewiss nicht (mehr)...
Überlege sogar, doch noch studieren zu gehen, aber momentan überwiegen da die Zweifel, ob das Sinn macht, den Arbeitsplatz aufzugeben...
 
@szoller: was willste sonst machen? bäker? werden von großunternehmen mit fliesbandarbeitern verdrängt. bürokaufmann? macht jeder der nix anderes kann und gibts wie sand am meer. vll doch eher aufn bau als maurer oder so? dann lern schonmal polnisch ^^
 
@szoller: Das hängt natürlich von den Erwartungen und Forderungen ab. Ich gehe jede Wette, verkaufst du dich (idiotischerweise) unter Wert, würden dir alle Jammerfirmen die nach Nachwuchs lechzen, den Hintern vollschlabbern... aber wer will sich schon unter Wert verkaufen? Arbeiten gehen - ja natürlich - die Frage ist, zu welchem Preis? Unter Wert muss sich wohl niemand verkaufen...aber genau das ist doch gewollt weil Personalkosten die fettesten Kosten sind.
 
@Rikibu: Nicht unter Wert verkaufen ist leicht gesagt, wenn man z.B. als Berufsneuling absolut keine Vergleichsmöglichkeiten hat und von den "unterrichteten" Quellen nur so einen Mist erzählt bekommt von wegen: 'Sie müssen sich als Berufstarter einschränken, Wenn Sie so am Ende des Monats noch 800€ raus bekommen ist das doch schonmal gut!" Und mit solchen Aussagen denkt man naja gut gehe ich mal auf 22000-24000 p.a. rauf, dann hat man noch etwas Verhandlungsspielraum, pah. Und das Schlimme ist, dass wenn man mal sowas im Internet versucht zu finden, dann kommen tatsächlich solche Werte zustande, weil Leute mal 2x 400€, mal 2000€ und 4000€ hinschreiben (6800/4=1700€), weils einer 'richtig' und drei 'falsch' machen oder ihre Ausbildungsvergütung eingetragen haben
 
@szoller: Die Frage ob man Studieren soll ist einfach mit JA zu beantworten, dann kann man auch das entsprechende Gehalt verlangen, nur mit einer Ausbildung ist das sehr schwer. Vielleicht kannst du dich auch einfach mit deinem Arbeitgeber kurzschließen, so das du in deinen Semesterferien für ihn arbeitest, aber weiterhin ein verringertes Gehalt erhälst.
 
Die Firmen wenden das mooresche Gesetz auch auf ihre Mitarbeiter an!
 
Hier die Ziele der Bitkom: http://www.bitkom.org/de/wir_ueber_uns/38252.aspx - Unter Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik versteht dieser Verein Beschaffung von billigstmöglichen Arbeitskräften, die ständige Wiederholung von Meldungen zu Arbeitskraftmangel sind eines der Instrumente dazu. Bitte die google- oder bing-Suche nach bitkom und Studien sowie bitkom und Arbeitskräftemangel bemühen um sich selbst ein Bild über die Glaubwürdigkeit dieses Vereins zu machen.
 
@wunidso: so isses, nix als Lobbyarbeit ! Und WF verbreitet den Quatsch auch noch regelmäßig !
 
Naja, bei der Bezahlung für gelernte Informatiker und dem Ansehen, das wir in der Gesellschaft heutzutage besitzen, ist es kein Wunder, dass keiner mehr Informatik macht. Ich kann auch in den Supermarkt Regale einräumen und kriege nicht soo viel weniger Lohn, kann aber ganz unbekümmert und mehr oder weniger gedankenlos arbeiten. Wieso sollte man da noch Informatik lernen? Als normaler Bürogummi etc. bekommt man ja genauso viel Lohn oder im dümmsten Fall sogar noch mehr, obwohl das nicht mit der psychischen (und teilweise auch physischen gegenüber den "Büroberufen", natürlich kein Vergleich zu Handwerker, die sollten auch mehr bekommen) Leistung eines Informatikberufs verglichen werden kann.
Also ich habe mir echt schon überlegt, aus der Informatik auszusteigen und irgend einen "einfachen" Beruf auszuüben... man macht sich ja nur kaputt in der IT, vorallem wenn man Kundenkontakt hat (was die manchmal für utopische Vorstellungen haben... ok, dass liegt zum Teil auch an diesen Consultant Vögeln, die das Unmögliche versprechen, nur um ihre Prämie oder ähnliches zu kassieren). Ein weiterer Punkt ist auch die Masse an Quereinsteigern aus der Zeit vor der Informatikausbildung, die zu einem Grossteil um einiges unfähiger ist, als die jüngere Generation. Klar gibt es auch darunter wirklich geniale Menschen, aber ein Grossteil kann einfach nur gut so tun als ob sie Ahnung hätten. Wobei wir wieder beim Punkt sind, warum der Ruf unserer Branche eher schlecht ist bei nicht ITlern. Auch Apple hat da mit der Verdummung der User einiges dazu beigetragen, wie oft höre ich die Aussage: "Auf Macs gibt es keine Viren"... ach wenn die wüssten wie es wirklich ist und wie es sein würde, wenn Apple weit verbreitet wäre im Geschäftsbereich.
 
Die Firmen verlangen immer mehr von Bewerbern und sind nicht bereit, diese richtig zu bezahlen. Daran liegts. In der IT gelingt der Einstieg nur mit Abschlüssen ab Bachelor. Für viele Tätigkeiten reicht eine Ausbildung auch aus.
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