ReactOS: Russischer Präsident erwägt Finanzierung

Der freie Windows-Klon ReactOS könnte nach vielen Jahren, in denen die Entwicklung mangels Ressourcen nur schleppend vorankam, nun einen entscheidenden Schub bekommen. Der russische Staatspräsident Dmitry Medvedev denkt darüber nach, das ... mehr... Betriebssystem, Russland, Reactos Bildquelle: ReactOS Betriebssystem, Russland, Reactos Betriebssystem, Russland, Reactos ReactOS

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Ganz schön gewitzt dieser Marat Karatov. Mal schauen ob es dann tatsächlich nochmal einen Schub bei der Entwicklung gibt.
 
@RobCole: Ich vermute mal, dass - ohne Wertung - vielen Linux zu "frickelig" ist und die verfügbare Software längst nicht alles abdeckt. Wenn die das ReactOS richtig geschmeidig hinbekommen und auch den Anschluss an die Gegenwart nicht verpassen, wäre das ein genialer Schachzug. Außer Konkurenz zu Linux, aber dennoch als Alternative zu MS. Die Idee dahinter finde ich gut.
 
@Mr. Cutty: Ich denke mal, mit Wertung, dass vielen die mit Linux groß geworden sind Windows fricklig finden. Und ReactOS läuft für die Manpower absolut zufriedenstellend, wüsste kein vergleichbares und komplexes Projekt welches identisch wäre.
 
@RobCole: Sehe ich nicht so. Ob Linux oder was anderes spielt keine Rolle. Der User ist das "Frickeln" an der Konsole nicht gewöhnt. Könnte da was zu schreiben, wäre aber zu viel OT.
 
@Mr. Cutty: Das Problem mit den Programmen ist wie folgt: Ein Entwickler bietet sein Programm für Windows und Mac an. Nun kommt die Anfrage, ob man auch einen Linux-Port anbieten könnte. Als Antwort bekommt man nur zu hören, daß es sich nicht rechnen würde. In Anbetracht der Tatsache, daß es einige Leute gibt, die nur bei Windows oder Mac hängen, weil sie an diversen Programmen hängen, interessiert dabei nicht. Die Sichtweise der Entwickler ist einfach: Die Kunden sind doch schon Kunden. Würde man nun einen Linux-Port bereitstellen, gäbe es kaum neue Kunden, weil ja die alten, die ja schon Kunden sind, nur die Plattform wechseln würden. Das wäre dann wohl zu unrentabel, weil sich auf Linux kein Geld verdienen würde.
Das ist zumindest die Begründung von Adobe (findet sich irgendwo im Adobe-Forum), andere Firmen denken aber bestimmt ähnlich. Traurige Einstellung, aber leider Realität. Würden die Adobe-Programme nativ für Linux angeboten, würde ich sofort wechseln, und nicht nur ich. Bei anderen Programmen ist das garantiert ebenso. Ist einfach wieder ein klassisches Henne-Ei-Problem.
 
@bgmnt: Das liegt aber auch an der "Ich-will-alles-kostenlos"-Mentalität der Linuxgemeinde.
 
@topsi.kret: Stimnt nicht schau dir mal die Kaufeinnahmen pro
Spiel an beim Humble Indie Bundle im Juni 2011 an:

Einnahmen: 2,169,402.94 $
Durchschnittlicher Kauf: 5.83 $
Durchschnitt Windows: 4.89 $
Durchschnitt Mac: 7.73 $
Durchschnitt Linux: 12.02 $

Anzahl der Käufer: 372,399
 
Nette Idee. Aber wozu eigentlich?
 
@Xerxes999: Aus dem selben Grund wie alle anderen OpenSource-Projekten, die Abhängigkeit zu verringern.
 
@Roidal: Ach, ich dachte aus Langeweile und/oder Begeisterung. Eine Abhängigekeit wird da ja eh nicht aufgelöst, sondern nur durch eine andere ersetzt. Denn wenn ich auf ReactOS umschwenke bin ich ja davon abhängig, dass das Team auch weiterhin Fehler fixt und neue Funktionen einbaut.
 
@tinko: Ich sehe das aus der Sicht des Nutzers. Wenn ReactOS nicht mehr weiterentwickelt werden würde, aus welchen Gründen auch immer, wär ich aufgeschmissen. Quellcode hin oder her. Meinst du ich als durchschnittlicher privater Nutzer ohne Programmierkenntnisse sammle eine Schaar Mitstreiter um mich und wir bringen das Projekt gemeinsam voran? Sicher nicht. Ich will ja nur ein Betriebssystem benutzen. Es gibt schon so viele Projekte die durch Verfügbarkeit des Quellcodes an und für sich super weiterentwickelt werden könnten, nur leider machts keiner.
 
@tinko: Ich bin der Meinung dass bei jedem Betriebssystem eine Abhängigkeit besteht. Man hat es sich schließlich für sich selber ausgesucht und möchte darum auch dabei bleiben. Egal ob das Windows, Debian, Ubuntu oder sonstwas ist. Darum ist man jeweils abhängig davon dass die Entwickler des jeweiligen Systems auch weitermachen. Und das sehe ich bei Microsoft eher als bei ReactOS. Allein von den Daten her ist natürlich keiner von irgendwas abhängig. Und sollte z.B. Ubuntu morgen vom Erdball und allen Computern verschwunden sein, werden dessen Nutzer sicherlich auch nicht für immer aus der Computerwelt verbannt sein, weil sie so abhängig davon waren.
 
@DennisMoore: Wir reden hier nicht von Privatanwendern, das ist es anders. Oft braucht ein Staat/Unternehmen vollständige Neuentwicklungen da es die benötigte Software so nicht auf dem Markt gibt. Dann wird diese bei einem Software-Unternehmen in Auftrag gegeben. Bei Close-Source begibt sich dann der Auftraggeber in Abhängigkeit zu diesem Unternehmen, da diese in Zukunft die Gebühren erhöhen könnte, oder einfach Pleite geht. In diesem Fall bleibt einem nichts anderes übrig als die höheren Gebühren zu Bezahlen oder schlimmer, von einem anderen Unternehmen neu entwickeln zu lassen. Bei Opensource ist das nicht der Fall, da übergibt man den Auftrag sowie die Sourcecodes an ein anderes Unternehmen und fertig.
 
@Roidal: Wenn ich als Staat/Unternehmen eine Software in Auftrag gebe, dann gehört sie mir anschließend auch. Inklusive Quellcode. Den kann ich dann auch weitergeben wenn die bisherige Entwicklungsfirma pleite geht oder ich meine wechseln zu müssen. Anders ist es nur wenn ich eine bestehende Software einkaufe. Dann kaufe ich meist nur Lizenzen.
 
@DennisMoore: wie kommst du denn darauf? du arbeitest aber nicht zufällig in einem softwareunternehmen, nehme ich an.

falls ja, müsstet ihr schon pleite sein :)

mit dem kauf und der beauftragung einer software erwirbt man doch nicht zwangsweise deren sourcecodes?

man erwirbt das recht, die software gemäß den agb und lizenzbestimmungen einzusetzen, und mehr auch nicht.

wir stellen hier selber software sowohl für die (internationale) regierung / militärische einrichtungen als auch grösstenteils für tausende kunden her.

und glaub mir: weder die regierung noch die unternehmen als kunden erhalten auch nur ein code snippet.

das ist geistiges eigentum der firma, die das produkt herstellt.

und dies gilt auch, wenn es dabei um individualentwicklungen geht.

es mag sondervereinbarungen geben, in denen wirklich vereinbart wird, dass die software samt source in das eigentum der käufer / lizenznehmer übergeht, aber das ist eine minimalausnahme.
 
@Roidal: du solltest dir aber im klaren darüber sein, dass gerade regierungen es sich nicht erlauben können, opensource-produkte einzusetzen.

der grund ist einfach: sicherheit.

closed source bedeutet einwandfreie dokumentation und garantierte eigenschaften des zur verfügung gestellten softwareproduktes.

open source hingegen wird von vielen regierungen erst gar nicht in betracht gezogen, weil die sicherheit hier überhaupt nicht gewährleistet werden kann.

schon mal geschäfte mit einer regierung oder dem militär gemacht? :)
 
@mephistolino: ach, und in closed source kann Sicherheit garantiert werden... die Patch-Days sind also nur eine Beschäftigungstherapie für Admins oder wie?
 
@Link: falsch. aber bei closed source habe ich geschlossenes produkt mit vereinbarten spezifikationen, welche keiner änderung durch dritte unterliegen können.

es geht nicht um sicherheit im sinne von systemvulnerabilität, sondern um bestandssicherheit und dokumentierten und verlässlichen spezifikationen.

und die patch-days ... ;) ob ihrs glaubt oder nicht: was ottonormalverbraucher und was regierungen oder das militär an patches erhalten, weicht gewaltig voneinander ab ...
 
@tinko: ich bin gerade erstaunt darüber, dass meine kommentare erstmal mit "-" versehen wurden ...

das lässt mich einmal mehr daran zweifeln, dass freie meinungsäusserung und die tatsache, dinge zur diskussion zu stellen, hier wirklich erwünscht sind.

nur weil man eine andere meinung und eine (nachweislich) berufliche erfahrung hinsichtlich oss und deren verwendung durch regierung / militär hat?
 
@mephistolino: Ich habe mal in einer Firma gearbeitet die projektbezogen Softwarelösungen für Industrieunternehmen erstellt hat. Dort wurde immer der Sourcecode mitgeliefert. Es gab nicht ein Modul bei dem das anders gewesen wäre. Der Kunde wollte z.B. eine Alarmhistorie auf Datenbankbasis für eine Pumpe und die hat er bekommen. Komplett mit Programmcode des Sammlers, Datenbanklayout, Struktogramm und Integrationscode der Daten in die Schirme der SCADA-Software. Das war für uns ganz selbstverständlich und der Kunde hat das auch immer vorausgesetzt. Und das System in meiner jetzigen Firma ist ebenfalls eine Custom-Software wo wir den Quellcode selbstverständlich bei Fertigstellung übergeben bekommen haben. Ein Unternehmen, welches Software in Auftrag gibt und nicht darauf besteht den Quellcode bei Projektende oder bei Vertragsbruch, etc. ausgehändigt zu bekommen handelt grob fahrlässig und hat es auch nicht anders verdient als nochmal komplett von vorne anfangen zu müssen. Der Softwareersteller für vom Kunden beauftragte Software ist immer nur Dienstleister. Nicht mehr. Anders ist es nur bei Software die nicht von einem bestimmten Kunden beauftragt wurde, sondern schon als Produkt besteht und nur verändert wird. Aber auch da sollte man als Auftraggeber die Herausgabe des Quellcodes der Änderungen fordern.
 
@DennisMoore: also sollte man als kunde denn quellcode von sap oder uns fordern (wir sind im gleichen segment unterwegs), weil man ein bestehendes system nur um kundenspezifische erweiterungen versehen hat?

sorry, aber wir machen das jetzt seit 35 jahren mit tausenden von kunden genau anders herum-

und weder wir noch sap, noch sage oder ein anderes softwarehaus wird dir den quellcode zur verfügung stellen.

nicht mal für die erweiterungen.
 
@mephistolino: Nein, genau sowas wie SAP habe ich nicht gemeint. Ich hatte gehofft dass das nach meinen 2 letzten Posts klar war. Dass SAP und Sage das nicht machen ist klar, aber wenn ich einen Dienstleister z.B. damit beauftrage ein für mich - und nur mich - geeignetes Auftragsbearbeitungssystem zu programmieren, dann werde ich sicherlich bei der Beauftragung darauf achten dass ich den Quellcode bei Projektende dazubekomme.
 
@DennisMoore: nun, sowohl sap, als auch sage, als auch wir betreiben customizing unserer systeme.

und wir schreiben dazu noch applikationen fürs CIM ... das sind dann individualentwicklungen.

beides sind demnach "projektbezogene softwarelösungen", die niemand ausser dem einen kunden nutzen kann.

und nahezu alle grossen erp-anbieter machen das.

und niemand incl. uns übergibt den source dann an den kunden.
 
Wenn das keine interessante Nachricht ist. Klingt schon mal nicht schlecht.
 
Naja, Politiker sagen viel, wenn der Tag lang ist. Mich würde es nicht wundern, wenn Medvedev es jetzt bnereits wieder "vergessen" hat. Die Überschrift dieser News wirkte auf mich sehr reißerisch und phänomenal. Aber der eigentliche Newstext hat mich dann wieder auf den Boden der Realtität katapultiert. Mal sehen, was andere Newsseiten zu diesem Thema schreiben und wie sich die kommenden Wochen in Bezug auf ReactOS entwickeln.
 
@seaman: Nachdem die auch einiges in Linux investieren, denke ich nicht dass es nur leere Versprechungen waren.
 
@Roidal: Naja, sozusagen beim "vorbeilaufen" mündlich irgendwie Interesse zu zeigen wie es Politiker immer machen, ist doch ganzschön wenig um daraus so nen Artikel zu machen. Was soll er denn sagen wenn er angepumpt wird? "Nein, dein Projekt interessiert mich nicht, es wird kein Geld geben"? Sowas würde ein Politiker nie machen.
 
@lutschboy: Ist natürlich auch möglich, jedoch gabs in letzter Zeit mehrere Meldungen das Russland die Abhängigkeit zu MS verringern möcht. Das wäre vermutlich ein möglicher Schritt.
 
@Roidal: Ja, aber dann muss die "Überlegung" auf Regierungsebene statt finden, aber nicht in einem Klassenzimmer irgendeiner Schule in fast privatem Rahmen. Wenn Medvedev zb in einem Interview sagt dass er eine Unterstützung erwägt oder diesbezüglich etwas in Vorbereitung ist, dann ist das was anderes, aber so?! Wenn ich Medvedev irgendwo treff und ihn frag ob er mir ne Karte schickt wenn er wieder in Moskau ist, oder ob er meinem Papa einen Job gibt und sich mehr für Umwelt einsetzt, wird er garantiert auch Ja sagen. Schließt zwar nicht aus dass er's ernst meint, aber er wird täglich 100x "Ja" sagen.
 
@lutschboy: Ja, genauso sehe ich es auch. Deswegen messe ich dieser News auch keine große Bedeutung zu.
 
Wenn das so kommen wird, dann wird bestimmt ICQ mit Spambot vorinstalliert sein... ;-)
 
Gute Nachrichten. Eine kostenlose Windowsalternative, die kein Linux ist, wäre nicht gerade schlecht.
 
@Kirill: OSX??? Du bist doch nen Applefanboy du Flamer! ;) ^^
 
@JUPSIHOK: MacOS braucht Sonderhardware und ist nicht umsonst.
 
@Kirill: Jo, und es soll schneller und besser bedienbar sein. Außerdem sollen ALLE Spiele (auch die von PS3 und Xbox etc.) kompatibel sein. Ferner muss es sowohl für Privat- als auch Firmenanwender perfekt sein. In Puncto Sicherheit muss es ebenso alles bisher da gewesene übertreffen. Für... 0 € !
 
@Kirill: Leider ist auch ein freies Betriebssystem, das auf die herkömmlichen Windows Binarys setzt, kein echtes Entkommen aus dem gruseligen Dilemma mit den Windows Binarys. Schlussendlich sehen sich die meisten User dann doch wieder genötigt Scareware in Gelb, Rot oder Grün als Virenklingel auf dem System laufen zu lassen, die dann bei harmlosen Binarys Virenklingeln auslöst und somit die User in Angst und Schrecken versetzt, hingegen gegen echte Viren und Trjojaner oft nichts ausrichten kann. So schön es also auch sein mag, wenn ReactOS der Durchbruch gelingt, an den ständig weiter wachsenden Problemen der Windows Welt ändert es nicht wirklich etwas. Virenklingeln tendieren inzwischen dazu, nur noch rund die Hälfte der echten Schadsoftware zu erkennen, während sie immer wieder die User unnötig in Furcht und Schrecken versetzen, etwa das Betriebssystem selbst angreifen: http://winfuture.de/news,48371.html Anwendungen angreifen: http://winfuture.de/news,48685.html oder etwa behaupten das OpenSource Programme unter der GPL "ADWARE" wären.
 
@Feuerpferd: Und was genau hat das damit zu tun?
 
@Kirill: Na denk doch mal nach: enthält die *.EXE Datei einen Virus, Trojaner oder Wurm? Dieses Roulettespiel bleibt auch mit ReactOS genau das gleiche wie mit Windows, also ist es auch nur vom Regen in die Traufe gewechselt. Jede EXE Datei kann auf Windows und ReactOS beliebig Schaden anrichten. Erst mit Whitlisting etwa mit APT, YUM oder Zypper auf Linux und der damit verbundenen Sicherheit fällt das gefährliche EXE Dateien Roulettespiel weg.
 
@Feuerpferd: Ich glaube, du hast nicht ganz verstanden, worum es geht. Nämlich nicht um das "Roulettespiel" (und nein, es gibt gar kein Whitelisting für Windows, na ganz sicher nicht...), sondern schlicht um eine kostenlose Windowsalternative. Zumindest für mich. Und da ich aber die Diskussion aufgemacht habe und mit dem Thema und du einfach mal über was ganz anderes redest, bist du nur ein Troll.
 
@Kirill: Eigentlich war deine selten dümlmiche Frage ein ganz erbärmlicher Trollversuch. Darum bist Du der Troll! Und nein, bei freien Betriebssystemen geht es um die Freiheit, kostenlos ist nicht der Grund für freie Betriebssyteme, sondern nur ein Nebeneffekt. Zeigt aber deinen sehr beschränkten Blickwinkel.
 
@Feuerpferd: Du machst einen recht simplen Fehler: Deine Ideale auf den Rest der Welt zu projezieren. Mal im Ernst, was soll ein ganz normaler Durchschnittsmensch damit, dass ein System "frei" ist? Den Code modifizieren und weitergeben? Na sicher. Troll dich. Den mit Abstand meisten Benutzern geht es höchstens darum, dass man nix für zahlt, mehr nicht. Alter Schwede, Freetards werden auch immer blöder...
 
Das hat der Präsident doch nur aus Höflichkeit gesagt. Selbst er müsste einsehen dass das eine verschwendete Million wäre. Sollte das Projekt tatsächlich demnächst Final werden, wäre der technische Stand sicherlich höchstens auf Windows XP-Niveau. Dann dauert es nochmal 15 Jahre bis sie bei Windows 7 sind, denn das ist ja wieder ein extremer Umbruch.
 
@DennisMoore: Mir reicht mein XP, nur dummerweise läuft ja der Support im April 2014 ab. Da wäre ich echt froh, wenn ich dann auf ReactOS wechseln könnte. Was ich so von Win8 sehe und lese schreckt mich eh eher ab.
 
@greeny69: also ich find genial (Win8) arbeite seit 4 Std. damit und muss sagen es entspricht meine Vorstellung, ein bischen Flexibilität im leben würde dir nicht schaden
 
@greeny69: Mir nicht. Ich möchte zu immer modernerer und schnellerer Hardware auch ein System haben, welches diese Hardware ausnutzen kann. Ein XP brachte mir schon 2009 nichts mehr als ich das letzte Mal hardwaretechnisch aufgerüstet habe, geschweige denn heute.
 
@greeny69: Und warum nicht auf Windows 7 umsatteln? Da haste weiterhin ein stabiles Windows, das noch lange Supported wird und garantiert mehr bietet als ReactOS (Nix gegen das Projekt, das finde ich super und interessant, aber für den Alltagsbetrieb isses noch lang nicht reif)
 
@greeny69: Mir reicht XP heute nicht mehr. Es ist eben extrem veraltet und arbeitet mehr schlecht als recht mit moderner Hardware zusammen. Ich kotze immer wieder, wenn ich auf Arbeit mit einem XP-Rechner arbeiten muss. Mit XP ist einfach kein produktives arbeiten mehr möglich, wenn man einmal (eine gewisse Zeit lang) mit Windows 7 oder einer modernen Linux-Distri (produktiv) gearbeitet hat. Windows 8 kenne ich bisher nur von Screenshots und Videos, werde es mir aber demnächst sicherlich mal in VirtualBox näher ansehen.
 
Auf http://www.reactos.org/de/news_page_67.html steht: "m Laufe des Gesprächs mit dem Präsident hat Marat gesagt, dass das BS etwa zu 80% fertig zur Benutzung sei und dass etwa eine Million Euro gebraucht würden um die Entwicklung in einem Jahr abzuschliesen." -- Danach meinte der Präsident "dass es notwendig sei den tatsächlichen Status dieser innovativen Entwicklung zu bewerten bevor eine Entscheidung über eine Investition getroffen wird.". Bekanntlich braucht 20% des Codes 80% der Zeit. ReactOS ist ja angeblich zu 80% fertig. Abgesehen davon, daß ich die 80% für viel zu übertrieben halte. Oder sind die Ziele nun geringer gesteckt worden? Ich bin der Meinung, daß eine Million Euro nicht dafür wird sorgen können, daß ReactOS in einem Jahr fertig wird. Das hängt schon damit zusammen, daß man dann auch entsprechende Programmierer braucht. Die derzeitigen ReactOS-Entwickler werden wohl kaum alle ihren derzeitigen Job kündigen, um dann EIN JAHR LANG von der Million zu leben und danach wieder einen Job suchen müssen. Und externe Entwickler, die sich mit ReactOS auseinandersetzen und sehr gute Beiträge leisten, sind nur schwer zu finden. --- Der russische Präsident sagte ja, daß er erst noch den Status des Projekts bewerten alssen will. Warum sollten die bei der Bewertung zu einem anderen Schluß kommen als ich? Vor allem werden sie es wohl sehr gründlich bewerten, immerhin gibt man sein Geld nicht irgendwo hin. -- Um mich nicht falsch zu verstehen: Ich finde WINE und ReactOS gut. Nur die Enschätzung des Projekts, die Marat gegenüber dem Präidenten gab ist meiner Meinung nach, viel zu übertrieben.
 
@theuserbl: ne million ist schon ne menge schotter ... und klar - warum sollten leute für ein tolles projekt nicht ihre jobs kündigen. programmierer bekommen doch immer wieder 'n job ...
 
@McNoise: Zumal viele eh freiberuflich arbeiten
 
na als ein "bisschen" mehr als nur "experimentelle entwicklungsstufe" würde ich den aktuellen entwicklungstand schon bezeichnen! das OS funktioniert - software wie Abiword, Firefox läuft bspw. ... ist halt alpha - mit experimentell hat das nichts mehr zu tun imho.
 
Der Bootvorgang ist um das 10Fache schneller ? Ham die Entwickler allesamt Blindenbinden um den Arm ? Das sieht aus wie Windows 2000. Die Russen halt ! Leben halt echt manchmal in ner andern Welt !
 
@Djumie: das soll ja auch gar nicht anders aussehen ... die programmieren nicht windows 7 nach ... sondern entwickeln ein freies OS auf dem (vorerst) ältere win-software laufen soll.
 
@McNoise: Wer braucht sowas ? Ältere Software benötigen meist nurnoch Firmen, die aber dann wohl auch auf Support verzichten müssen. Ich seh da nicht wirklich einen Sinn hinter :)
 
@Djumie: Man sollte nicht vergessen, dass von reactos auch das WINE Projekt profitiert.
 
@Djumie: Au weia, nichts ist gleichgültiger und gleichzeitig leichter zu ändern als das Theme der GUI (zumindest in der OpenSource-Welt, bei Windows muss man da anfangen zu basteln). Das stände bei mir auch ganz weit unten auf der Prioritätenliste.
 
@Djumie: Im Rahmen des diesjährigen Google Summer of Code wurde die Skin-Engine von Windows nachgebaut. Zukünftige Releases dürften also anders aussehen.
 
@TiKu: Ich trau mich wetten dass bestenfalls die Windows XP Engine nachgebaut wurde und die ist seit 6 Jahren veraltet...
 
@Djumie: Irgendwie wusste ich in dem Moment in dem ich ihn abgeschickt habe, dass mein Kommentar im Nichts verschwindet. Ich Depp, hätt ich doch mal besser überlegt :)
 
15 Jahre??? Der Entwickler von UniOS hat gerade mal sein 18. Lebensjahr erreicht und brauchte für die Entwicklung keine Mille! Sogar OSX-Programme laufen!!!!!!11einself1 (Achtung, Satire)
 
@hamst0r: UniOS ... schau dir mal den Artikel auf golem.de an. UniOS existiert nicht ...
 
@LunaticLord: Ironie...schau dir mal den Artikel auf de.wikipedia.org. Ironie existiert wohl bei dir nicht...
 
Verfolge ReactOS auch schon lange. Wenn jetzt Geld winkt, so könnte ich mir vorstellen das ReactOS eine prima Alternative zwischen Windows und Linux darstellt. Schon echt gewagt von den Entwicklern ein solch komplexes Projekt zu starten. Jetzt kommt noch Unterstützung aus hohen Kreisen, na schauen wir mal.. Tolle Sache !
 
see u in 10 years
 
@Sydney:
Was sprechen
 
@mecmecfan: 0llen&1sen mal wie das projekt in 10 jahren ausschaut
 
Wow, dachte ReactOS wäre schon längst eingestellt, nachdem ich lange Zeit nichts mehr davon gehört habe. Würde mich aber über einen Erfolg freuen, auch wenn ich trotzdem bei Linux bleibe
 
Sie booten in einem Zehntel der Zeit von Windows (sind das jetzt 1.3 Sekunden oder 20 sekunden?), haben dafür aber auch nur ein zehntel der Funktionen von Windows... ROS ist bestenfalls mit WinME zu vergleichen und wird auch nie über die ME / 2000er Serie hinweg kommen
 
@Ludacris: Leihst du mir deine Glaskugel? Dein Satz "ROS ist bestenfalls mit WinME zu vergleichen" zeugt übrigens von geballtem Wissen. ReactOS ist ein Nachbau der Windows-NT-Serie und hat mit Windows 9x äußerst wenig zu tun.
 
@TiKu: es geht um den funktionsumfang und der geht nicht über Windows 2000 / Windows ME hinweg...
 
@Ludacris: Soso, Windows 2000 und ME laufen also auf ARM und haben eine Skin-Engine (um mal 2 Beispiele zu nennen)?
 
Frage: Was hat es wohl für einen Grund, dass es an "nutzbaren" Betriebssystemen nur Windows, MacOS und die Nixe gibt? Danach kann man sich dann ganz einfach überlegen, warum Reactos niemals auch nur einen Funken an Bedeutung gewinnen wird.
 
@doubledown: Plan9, the front fell off! https://code.google.com/p/plan9front/
 
@doubledown: Dank WINE hat es gerade bei den "NIXEN" schon lange an Bedeutung gewonnen ;)
 
Bin ich eigtl der einzige, der bei der Wortkombination RUSSISCH und REACT(OR) sofort dachte "na das passt ja..."?
 
@Joebot: Das React denke ich stellt keinen Zusammenhang zu Tschernobyl dar, denke eher das es von Reactive abgeleitet ist.
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