Das Fax lässt sich noch längst nicht verdrängen

Obwohl die meisten Unternehmen seit Jahren auch im Internet präsent sind, ist das Fax noch immer ein äußerst wichtiges Kommunikationsmittel für sie. Demnach gehen bei 70 Prozent der Unternehmen Aufträge und Bestellungen per Fax ein, ebenso viele ... mehr... Kommunikation, Papier, Fax Bildquelle: Abhisek Sarda / Flickr Kommunikation, Papier, Fax Kommunikation, Papier, Fax Abhisek Sarda / Flickr

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Ich hätte es ja persönlich eher befürwortet, wenn sich das Fuchsen durchgesetzt hätte... Aber neiiiiin...
 
Kein Wunder - weil es rar ist! Man kann Verträge ohne Probleme Online abschließen, aber kündigen geht meist nur per Fax. Warum? Weil es kaum einer hat und somit die Kündigung verschleift... Und dazu kommt noch, dass Deutschland keinen "neumodischen Kram" wie E-Mail und PDF vor Gericht anerkennen will, obwohl eine simple E-Mail-Adresse so sicher wie das Fax ist - damit kann man aber kaum Geld verdienen!
 
@Sentry: Dann schickt man eben einen Brief, wo ist das Problem? Wer die Kündigung verschläft weil er zu faul ist zur Post zu gehen hats nicht anders verdient.
 
@Sentry: das ist schwachsinn ... kündigungen gehen NIE nur mit fax. ein brief geht in jedem fall auch und ist auch besser ... wenn heute privatleute kein fax mehr haben, hatten sie vlt. früher eines und haben es einfach nicht mehr, weil es so gut wie nicht mehr gebraucht wird.
 
@Sentry: Simple E-Mail-Adresse so sicher wie Fax - aha. Wieder was gelernt. Im Übrigen, zeig mal ne Firma, bei der Kündigen nur per Fax geht, die möchte ich sehen.
 
@topsi.kret: Jede Firma - wenn du dir das Drucken das Briefes, den Umschlag, den Weg zur, das warten in der Post und die Einschreibungsgebühr sparen möchtest. Und ja - in 20 min habe ich dir ein Anschluss so geknackt und Faxe an die ganze Welt versendet.
 
@Sentry: Deine Aussage war "...aber kündigen geht meist nur per Fax" - und das ist definitiv falsch. nenne mir eine Firma, wo das so ist, nur eine.
 
@topsi.kret: Als ich vor 8 Jahren nen Webhosting-Vertrag bei 1&1 kündigen wollte, und verwundert die Hotline angerufen hab, warum auf meinen Brief keine Bestätigung gekommen ist, wussten die von keiner Kündigung und meinten, eine Kündigung würde bei ihnen nur per Fax bearbeitet werden. Hab dann ein Fax geschickt und dann hat es sofort geklappt. Aber mittlerweile dürfte das höchstwahrscheinlich auch per Post gehen :).
 
@mh0001: Dann haben die Dir Mist erzählt, denn diese Praxis würde vor keinem Gericht standhalten.Wenn ich wegen einer solchen Praxis den fristgemäßen Kündigungstermin verpassen würde, wäre ich aber ratz fatz beim Anwalt. Keiner kann voraussetzen, dass der Kunde ein Fax hat. Oder stand das in den AGB damals?
 
@topsi.kret: Das weiß ich jetzt nicht mehr, wie das in den AGB stand. Das war jedoch damals so, dass man online die Kündigung einleiten konnte, und dann konnte man ein Formular ausdrucken und sollte das unterschrieben an 1&1 faxen, jedenfalls stand dort nur die Faxnummer aber keine Adresse. Die Adresse wo ich das zuerst hingeschickt hatte mangels eigenem Faxgerät hatte ich irgendwo versteckt in den Hilfe-Seiten von 1&1 gefunden. Schon richtig, das hätte vor Gericht wahrscheinlich keinen Bestand gehabt, aber die haben halt einfach mal den postalischen Eingang ignoriert :) Auch wenn das die Adresse war, von der dann die Kündigungsbestätigung später kam ^^
 
@mh0001: Man nimmt nicht einfach ne Adresse, die irgendwo steht, sondern ruft dann die Hotline an und lässt sich die Adresse geben, die genau für diese Abteilung ist. Hier liegt klar ein fehler von Dir vor.
 
@topsi.kret: Du hast anscheinend noch nicht die zweifelhafte Ehre gehabt, mit dem Kundendienst von 1&1 zu telefonieren...
 
@Brechklotz: Doch, und ich habe denen damals klargemacht, dass ich um deren Methoden bei Kündigungen weiß und ich nur eine einzige per Rückschein versenden werde und ich umgehend eine Bestätigung erwarte, da ich ansonsten jemand anderes die sache erledigen lasse. Ob es nun diese Ansage war, oder ob es auch so geklappt hätte, weiß ich nicht - jedenfalls hats geklappt.
 
@topsi.kret: Da hast du aber Glück gehabt....
 
@Brechklotz: Nein, Glück kannste nicht beeinflussen.
 
@topsi.kret: Du hast es ja nicht beeinflusst, sondern einfach gehabt... :)
 
@Brechklotz: Beweis durch Behauptung?
 
@topsi.kret: Kindergarten?
 
@Brechklotz: Weiß nicht, sag Du es mir. Wenn Du Glück brauchst, um Dein Recht als Kunde auf eine ordnugsgemäße Kündigung durchzubekommen, dann würde ich sagen: Ja, Du bist im Kindergarten.
 
@topsi.kret: Ok.... vergiss es.... -.-
 
@Sentry: aber faxen geht doch auch gratis vom inet aus. ich mach das über diese epost geschichte von der post - die geben einem gratis ne faxnummer und so.
 
@bamesjasti: Stimmt - aber dass wissen viele nicht :) aber meist kostet es doch was, aber immer noch billiger als ein Einschreiben.
 
Unglaublich wenn man daran denkt daß das 1843 erfunden wurde. Und selbst der aktuelle Standard hat schon 37 Jahre auf dem Buckel...
 
@Johnny Cache: die erste e-mail wurde "1971" versendet, richtig populär wurde e-mail jedoch erst mit aufkommen des WWW ...
 
@krusty: Jo, aber es ist schon erstaunlich daß sich mit all dem Fortschritt kein Nachfolger etablieren konnte. Wenn man sich mal einen DVD-Player aus dem Jahr anschaut... öhm, Moment... ;)
 
@Johnny Cache: tja, so ist das mit der analogen technik. die war an ihrem ende angelangt bei der entwicklung. mit dem impuls-wählverfahren kannst du heute noch mit telefonen mit wählscheibe telefonieren, oder dem analogen fernseh- bzw. radioempfang. die menschen vor 50 jahren waren nicht vom mittelalter - war halt alles analogtechnik ...
 
die frage wäre vielleicht ob eine computer-fax-lösung noch fax im klassischen sinne ist. wenn ja, dann wäre eine e-mail mit angehängtem gescanntem bild vlt auch ein fax ... hm!?
 
@McNoise: Eine Computerfaxlösung ist Fax im klassischen Sinne. Es basiert immer noch auf dem Fax-Protokoll und dem entsprechenden Datenformat. Durfte mich erst neulich mit unserer neuen Faxlösung rumschlagen weil sie nicht funktioniert hat. Und zwar runter bis in die ISDN-Schichten. Was ein Spaß :(
 
@McNoise: Es ist genau das gleiche wie Fax, nur dass statt dem Drucker und Scanner im Faxgerät eine Anbindung an die IT verbaut ist.
 
Fax, was ist das?
 
@schmidtiboy92: 'n bier? ;)
 
@McNoise: hm immer wen ich meine Mutter nerve kommt "du gehst mir auf die Faxen mein sohn."
 
@schmidtiboy92: Bier! http://goo.gl/sNMsu Jedenfalls die Mehrzahl^^
 
@OttONormalUser: Das ist doch kein Bier :( :D
 
Ich weiss jetzt nicht wie die Rechtslage in Deutschland ist, aber der einzige Grund, weshalb ich im Betrieb noch Fax brauche, ist dass dies, neben dem Brief, der eizige Weg ist unterschriebene Verträge zu vesenden ohne dass diese ihre Gültigkeit verlieren.
 
@BossAC: Wieso? Ne Unterschrift kriegste auch unter nen Word-Dokument.
 
@topsi.kret: ja, zählt aber nicht. Der BGH meint, dass eine gescannte Unterschrift nur per PC-Fax die Schriftform wahrt, nicht jedoch, wenn man dies ausdruckt und dann faxt. Ja ja, das kann man nachvollziehen ... oder? Aber natürlich verliert ein Vetrag nicht seine "Gültigkeit", wenn man den per Mail sendet. Nur ist es dann ggf. "ohne Unterschrift" versendet (nur bei bestimmten Dingen kommt es aber darauf an: nämlich dann, wenn das Gesetz die "Schriftform" so ausdrücklich vorschreibt). Aber für die Mail habe ich ggf. kein Nachweis, dass diese den Empfänger soweit erreicht hat.
 
@humfri: Nein, das kann man nicht nachvollziehen. Und selbstverständlich kannst Du bei einer Mail ein Empfangsbericht verlangen. Allerdings, und da geben ich Dir recht, nicht so konkret wie bei Fax.
 
@humfri: Was die jeweils aktuelle Rechtsprechung bezüglich Vertragsrecht macht, ist eine Sache. Doch geht es bspw. um Kaufvertragsrecht, gilt zunächst, daß die entsprechenden Rechtsgeschäfte durch die jeweilige WILLENSÄUSSERUNG zustande kommen, das kann sogar mündlich sein. Der bekannte Handschlag ist nicht ungültig, auch heute nicht. Bloß ist er im Zweifelsfall schwierig nachzuweisen. Und aus dieser Unsicherheit entstehen dann Bedürfnisse nach Schriftform. Und diese Notwendigkeiten setzen sich natürlich bis ins digitale Zeitalter fort, wo es technisch um andere Mittel und Medien geht, aber das ändert nichts an den Rechtsgrundsätzen, sondern nur an deren Behandlung bzgl. Form, Beweisbarkeit usw.
 
@departure: äh, ja. Was eine Willenserklärung ist, ist mir klar, aber es geht ja um den Nachweis derer bzw. die Tatsache, dass bestimmte Willenserklärungen eben in Schriftform abgegeben werden müssen. Aber das habe ich ja schon geschrieben. Kurz: es geht nicht um das Bedürfnis der Schriftform, sondern das Erfordernis z.B. laut BGB. Also, wenn das Gesetz vorschreibt, dass etwas schriftlich erklärt werden muss, reicht dann die gescannte Unterschrift unter dem Schriftstück / Fax / Mail oder nicht... Und da kommen wir wieder zum BGH, was der sagt, wann die Schriftform gewahrt ist. Dein Beitrag verkennt leider etwas das, worüber ich schrieb.
 
Komischerweise wird es immer schieriger, mit meiner FRITZCard eine Gegenstelle zu finden, die kompatibel ist. Meist landet man auf Fax-Server und da bricht die Verbindung meist nach ein paar Bits ab.
 
@topsi.kret: das tut mir aufrichtig leid.
 
@McNoise: Mir nicht.
 
@topsi.kret: selbstmitleid nützt auch nix.
 
@McNoise: Wozu auch, leben ist zu kurz für ein langes Gesicht.
 
Wie ich diese Rückständige Höhlenmenschen-Technik "FAX" hasse...
"Können Sie mir das noch schnell Faxen? Wir haben keine Möglichkeit Emailanhänge zu empfangen" könnte auch gleich heissen: "Können Sie mir das Dokument durch ein maximal verlustbehaftetes Analoges Verfahren auf minderwärtiger Drucktechnik in die unerkennbarkeit verstümmelt schicken, da wir zwar alle Computer und Internet am Arbeitsplatz haben aber keinen Plan wozu man das benützen könnte!"
 
@peter_86: Falsch. Fax geht bei S/W-Dokumenten ziemlich leserlich. Und mit "....keinen Plan wozu man das benützen könnte!" hast das wenig zu tun, denn es gibt nunml Firmen, deren Netzwerke zum einen knappe Ressourcen aufweisen und massenhaft Anhänge nicht verkraften könnten und zum Anderen ist die Möglichkeit, Anhänge zu empfangen, auch immer ein Sicherheitsrisiko.
 
@topsi.kret: Hmmm für was gibt es wohl Limiten für Emailanhänge? Zugelassene Anhänge können definiert werden. Wenn es heute noch einen Betrieb gibt der so krass bei der IT Infrastruktur spart dass die paar MB. an Anhängen nicht verkraftet werden, werden da wohl auch andere sachen nicht stimmen. Meiner Meinung sind das nur Ausreden von irgendwelchen faulen IT-Abteilungen die entweder keinen Ausbau in Angriff nehmen oder einfach keine Mitarbeiter schulen wollen. Sämtliche Faktoren wie Qualität, Kosten, Geschwindigkeit etc. sprechen gegen Fax und für Mailversand.
 
@peter_86: Ich hatte erst vor ein paar Tagen mit einem Kunden zu tun, dessen Mailserver die Anhänge aus Sicherheitsgründen einfach entfernt..
Wenn es um reine Textform geht, könnte man das aber auch einfach alles in die Mail schreiben und fertig (auf wenn formatierte Mails jetzt nicht unbedingt toll sind).
 
entschuldigung euer gelabbere ist nicht auszuhalten. fax wird bei behörde einspruch usw anerkannt mail nicht. P U N K T
 
@thomasbrodkorb: deshalb wurde "De-Mail" ins leben gerufen ... damit ist ein email auch "rechtssicher".
 
@krusty: DE-Mail ist auch nicht sicher, da es keine End-Zu-End Verschlüsselung ist. Denn bei DE-Mail entschlüsselt der Server die Mail und verschlüsselt die dann für den Empfänger neu. Da ist eine Mailverschlüsselung mit PGP oder S/MIME sicherer als DE-Mail.
 
@basti2k: Das Problem ist nur, dass man bei E-Mails keine verlässliche Angabe über die Echtheit hat. Mittlerweile kann doch fast jedes Kind E-Mails unter falscher E-Mailadresse versenden (auch wenn das mit einem Blick in den Header schnell auffällt aber wer guckt da schon rein.).
Bei De-Mail hast du eben die Sicherheit, das Absender oder Empfänger eben auch wirklich diese Personen sind.
 
Heißt es nicht "der" Fax?
 
@Der kleine Llort: beides geht: http://www.duden.de/rechtschreibung/Fax
 
Nach dem österreichischen Signaturgesetz - ist im übrigen die Umsetzung einer EG Richtlinie - gilt ein mit einem Zertifikat signiertes Mail oder Dokument als unterschrieben und ist somit "rechtssicher". Gibt es so etwas in Deutschalnd (noch) nicht?
Beim Fax kann man halt viel mehr manipulieren - geeks am PC nongeeks mit Schere und Kleber - deshalb verwenden es meines Erachtens nach noch viele Firmen, nicht um zu betrügen meine ich, sondern weil viele Dinge dann einfacher werden.
 
@ungeduscht: (B)ananen(R)epublik (D)eutschland eben...
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