IBM-Computer Watson: Vom Quiz-Sieger zum Arzt

IBMs Computer "Watson", der kürzlich noch die besten Jeopardy-Spieler schlug, soll nun eine ernsthaftere Aufgabe erhalten: Das System wird seine analytischen Fähigkeiten zukünftig in den Dienst der Medizin stellen. IBM arbeitet dafür mit dem ... mehr... Ibm, Supercomputer, Watson Bildquelle: IBM Ibm, Supercomputer, Watson Ibm, Supercomputer, Watson IBM

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Die Tatsache, dass IBM dafür mit einer Versicherung zusammenarbeitet missfällt mir irgendwie. Klingt für mich eher nach "Computergestützte Prognosen ob es sich lohnt Behandlung X für Patient Y zu zahlen oder ob der Mensch eher in die Kategorie "weitgehend verschlissenes Humanmaterial, Behandlung nicht wirtschaftlich fällt" ". Naja, lasse mich gerne eines besseren belehren.
 
@kazesama: Wie im Artikel schon steht, kosten Fehldiagnosen (von denen es leider viel zu viele gibt http://goo.gl/qknfy ) und die dadurch entstehenden unnötigen Behandlungen und Spätfolgen viel Geld. Damit steigen die Gesundheitskosten, die Prämien steigen genauso, die Kunden reklamieren, die Politiker üben Druck auf die Versicherungen und die restliche Gesundheitsbranche aus... Weniger Fehldiagnosen helfen also sowohl den Patienten als auch den Versicherungen.
 
Und in der nächsten Staffel von "House" wird seinem Team der neue Kollege "Watson" zur Seite gestellt, der dann jedes Mal Lupus diagnostiziert... ;)
 
Die Jeopardy Folge war einfach beeindruckend und genial. Ich denke das wird eine ziemliche Bereicherung für den Medizinischen Bereich.
 
joa, nicht schlecht wenns dann auch funktioniert. erinnert etwas an "ich bin bestimmt krank und google mir was was ich haben könnte", oder "google sagt wenn mein kind schreit und am bauch empfindlich ist hats bestimmt nur zu viel luft drin, das regelt sich" und dann ists doch ein aufgeschnittener magen weils in nem unglücklichen moment ne glasscherbe verschluckt hat.
 
@DataLohr: Ob du jetzt google wegen so Bauern Weisheiten fragst oder dein Nachbar macht kein unterschied, oder?
 
@-adrian-: noe, aber google soll in dem fall als platzhalter für computer dienen im gegensatz zu der diagnose eines menschlichen arztes. steht ja im text schon, geplant ist das die patienten selbst den kram nutzen könne und ich glaube, bzw das dürfte uns allen klar sein, viele menschen werden dann falsche eigendiagnosen stellen.
 
@DataLohr: Wenn ich meine Symptome Google heißt es immer ich habe Krebs, Aids, Cholera und die Pest auf einmal. Das mache ich nie wieder.
 
Hat sich das Apple noch nicht patentieren lassen ..... ?? Hahaha.....ähm.....sorry !! BTT: Das ist wirklich ne super Sache, nur kann ich nicht ganz glauben dass IBM der Menschheit was gutes tun will, ohne Profit zu erzielen!
 
@Djumie: "Die Verantwortlichen bei Big Blue rechnen damit, dass das Umsatzpotenzial bei rund einer Milliarde Dollar liegt. " verlangt auch keiner das damit kein Gewinn gemacht wird, oder
 
@-adrian-: Doch, ich ! Einfach mal was erfinden/entwickeln und der Menscheit was gutes tun. Aber es is ja leider so, dass 100Mio Umsatz bei nem Ziel von 120Mio schon als schlecht bezeichnet wird.
 
@Djumie: Problem bei der ganzen Sache ist ja nicht das man Gewinn machen will sondern muss. Oder wuerdest du fuer dein Unternehmen ein Jahr umsonst arbeiten damit dein Unternehmen mal etwas anbieten kann ohne dafuer ein Preis zu verlangen
 
@Djumie: 100Mio Umsatz... süß :D Wie wär's, wenn Du mal Zeit und Geld in etwas vollkommen Selbstloses investierst, anstatt anderen Egoismus vorzuwerfen?
 
@Djumie: naja sie sollen aber auch keinen Verlust damit machen oder? weil forschungskosten, Programmierkosten, Herstellkosten, Betriebskosten und gehälter müssen bezahlt werden. ich glaub auch nicht, dass die soviel geld haben um das mal eben aus der proto kasse zu zahlen.
 
@all: Leute...IBM ist, noch, eine Weltmacht. Die haben sicherlich genug Kohle auf der hohen Kannte. Außerdem werfe ich niemandem Egoismus vor. Im gegenteil, sie haben ja was gutes getan, nur damit wieder Milliarden zu machen, finde ich nicht richtig. Blöderweise denken zu viele wie Steve Jobs, der ja angeblich mit seinen Produkten schon gutes tut. Und zu wenige denken wie, ihr könnt mich hassen, Bill Gates. Der gibt was ab von seiner Kohle, was ich auch richtig finde. Ihr seid sicher auch die, die jedes mal meckern wenn man wieder was für arme Menschen spenden soll, dann können das auf einmal wieder IBM und Konsorten machen.
 
Solche Ideen sind nicht neu. Es gibt schon Arbeiten über Diagnosen und Behandlungen, die nur auf statistischen Daten beruhen. Es wird sich wohl zeigen wie viel die menschliche Intuition noch wert ist und ob sie bei dem ganzen Schrott in unserem Gesundheitssystem überhaupt noch greifen kann.
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