Kämpfer für freie Literatur & E-Book-Erfinder ist tot

Michael S. Hart, der Erfinder des E-Books, ist tot. Er verstarb am Dienstag im Alter von 64 Jahren in seinem Haus in Urbana im US-Bundesstaat Illinois. Sein Wirken war davon beseelt, den Menschen geschriebene Werke frei zugänglich zu machen. mehr... Michael S. Hart Michael S. Hart

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auch wenn ich mich als ungebildet oute, ich habe von diesem mann noch nie gehört. interessant ist auch das ich ebooks und freiheit eher als gegenteilige entwicklung sehe. das wird hier von diesem mann ja ganz anders interpretiert. interessanter artikel bzw. nachruf winfuture!
 
@Matico: Ist doch meistens so. Ich glaube kaum, dass die Erfinder und Entwickler von Filmrollen, Kameras und Musikaufnahmegeräten an das gedacht haben, was man dem Käufer aus der Tasche ziehen kann, sondern daran, endlich die Möglichkeit zu haben, so etwas zu teilen und allen zugänglich zu machen. Erst danach kam, wie immer, die Industrie und die Lobby und hat es zu einem Geschäft gemacht bei dem eigentlich nur einer gewinnt.
 
@Islander: Finde ich noch nicht mal schlimm. Und es gewinnt nicht nur einer, sondern mehrere... nicht nur der Chef eines Unternehmens, sondern alle die dort arbeiten. Es kommt sonst ein wenig einseitig rüber ;)
 
@pandamir: realer gewinn basiert darauf, daß auch andere dadurch gewinn machen. ich produziere schrauben und ein anderer verarbeitet sie zu etwas, was wiederum jemand nutzen kann. ein einseitiger gewinn, der bei anderen zu nichts oder gar verlusten führt - er ist nur von kurzer blüte - denn je mehr verluste die anderen machen, desto klarer sollte mir werden, daß sie letztendlich meinen kindern ein messer in den hals stechen werden - da kann ich noch so sehr versuchen, mich, die meinen und "das meine" abzusichern (letztendlich ist dies zu meinem verlust - und ich kann mich auch bis zum existenzminimum (und darüber hinaus) abzusichern suchen). daher ist es doch sicherer, wenn mein gewinn ein realer (daher auch mehrwert und nicht verteilungskampfwert) und nicht lediglich eine verschiebung ist. ansonsten "there will be blood".
 
@Matico: Project Gutenberg sollte aber ein Begriff sein.
 
Da hat es sich wohl ausgekämpft. Ist er an einer Schusswunde verstorben? (Was man alles so aus dem Titel ableiten kann...)
 
@Islander: Ich habe im ersten Augenblick auch an einen (ehemaligen) Freiheitskämpfer aus Süd- oder Mittelamerika denken müssen.
 
@Yun: Wie kann man bei "Kämpfer für freie Literatur" auf nen Freiheitskämpfer aus Süd- und Mittelamerika kommen? Habt ihr noch nie was von Rhetorik gehört?
 
@zwutz: Na aber hallo, manche der grössten literarischen Werke kommen von dort. Ist also gar nicht so weit hergeholt :P
 
@Islander: hmm.. sei mir nicht böse.. aber ich kenne leider keine von dort.. jedenfalls nichts was man als "Grösste literarische Werke" bezeichnen kann.. (Politische Werke zähle ich grundsätzlich , wegen einseitigkeit, nicht zur Literatur)
 
@Neuro: Naja, das liegt daran dass die halt im deutschen Sprachraum nicht sehr bekannt sind, hier in Spanien musste man sich in der Schule damit beschäftigen, Pablo Neruda, Mario Benedetti, Rubén Darío, Gabriel García Márquez. Ist aber umgekehrt nicht anders, in Spanien wird dir fast niemand begegnen der Goethe oder Schiller kennt.
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