RIM: Erste Anleger rufen nach Verkauf der Firma

Die anhaltenden Probleme bei der Geschäftsentwicklung und der milliardenschwere Verkauf von Motorola Mobility an Google lassen nun die ersten Anleger des Smartphone-Herstellers Research in Motion (RIM) nach einem Verkauf des Unternehmens rufen. mehr... Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion Logo, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM

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verständlich...
 
@MastaofDesasta: Das habe ich schon vor ca. 3 Monaten mitbekommen. Angeblich soll Microsoft dran sein, RIM zu übernehmen. Würde passen da die auf dem UC Markt fortschreiten möchten. Der erste grosse Deal war ja Skype (Privatkundenmarkt) und RIM (Businesskundenmarkt). DAS PASST WIE DIE FAUST AUF´S AUGE!
 
Ja, ja das Liebe Geld - was wäre die Menschheit ohne es.
 
@F1r3: eindeutig besser dran
 
@Rikibu: Wer weiß. Denn wenn man es genau betrachtet, ist es glaube ich völlig egal mit was gehandelt wird. Es gibt leider immer Menschen, die weniger davon haben als andere und deshalb auch nicht gleich behandelt werden. Ich denke eher die Menschheit müsste sich schon in ihren Grundwurzeln des Denkens ändern. Das jeder gleich behandelt wird, egal welche Farbe, Rasse, wieviel "Reichtum", das jeder Essen und Trinken hat, ordentliche Kleidung, eine beheizte Wohnung. Doch all dies ist nicht möglich, weil jeder vor Gier sabbert und nach dem Motto "Jeder ist sich selbst der nächste" agiert, was ja auch allzu deutlich von Generation zu Generation weiter getragen wird. Dadurch wird diese Spirale sich nie ändern, die Menschheit ist schon im Gesamten betrachtet zu verdorben und selbst zerstörerisch und letzten Ende auch irgendwann komplett zum Scheitern verurteilt, wenn auch die Letzten Vernünftigen unter uns weg sind. Traurig aber wahr.....
 
@Angel3DWin: du müsstest in allen Ländern der Welt das gleiche System haben. alles müsste gleich sein, dann hätten Firmen wie Apple und co. aber ziemliche Probleme ihre Produkte zu produzieren und zu verkaufen - ein Experiment wäre es wert. kostet n Kilo Kaffee oder Kakao eben 50 Euro - der Afrikaner will ja auch 9 euro MIndestlohn und Sonntagszuschlag :-)
 
@Rikibu: Alle Welt sollte den gleichen Zugang zu Bildung bekommen, dann hätten wir viele Probleme nicht. z.B. Überbevölkerung und Hungersnöte. Sicher würde es nach wie vor Arm und reich geben. Es sollte aber Grenzen bei der Armut geben.
 
@Angel3DWin: Es sollte einfach nur Grundsätze geben. Menschen sind bei weitem weniger Gierig als man denkt. Es gibt Menschen die wollen das man denkt das Menschen Gierig sind, damit sie das als Entschuldigung benutzen können. Von wegen 'natürliche Triebe'.
 
@wasserhirsch: wow, einer hat es erkannt!
 
@wasserhirsch: dass der Mensch von sich aus schon einen Gleichgerechtssinn hat, zeigen eindeutig Studien. Es gab mal nen Versuch, eine Person hat 100 Euro gefunden die die Person aber nur behalten durfte, wenn er diese 100 euro mit jemandem teilt. Wieviel er von den 100 euro der anderen Person abgibt durfte diese Finderperson selber entscheiden. Erstaunliches Ergebnis, die meisten haben inutitiv 40 bis 50 Euro gegeben... was lehrt uns das? wir haben durchaus ein Gespür für Gerechtigkeit. Was Armut usw. angeht, so ist das natürlich ein von verschiedenen Wirtschaftssystemen künstlich gehaltenes Szenario um seinen Wohlstand auf Kosten anderer erwirtschaften zu können. Oder glaubt wirklich jemand die westliche Welt hättet tatsächlich Interesse daran dass Afrika auf das selbe Niveau aufsteigt? Dann hätten wir als Industrieland das bei Rohstoffen wie Kaffeebohnen, Kakaobohnen, seltene Erden usw. absolut von diesen unterdrückten Ländern abhängig ist absolut nix mehr zu lachen... und das muss natürlich verhindert werden. Diese Rohstoffe müssen günstig bleiben, die dort arbeitenden für n Appel und n Ei malochen damit hier der Wohlstand gehalten werden kann.
 
@Angel3DWin: "Gier" ist vllt. gar nicht das Problem, sondern Egoismus. Man kann auch auf die "anderen" sch..., ohne gierig zu sein.Nur zur Vervollständigung Deiner Theorie.
 
@wasserhirsch & @humfri: Mhm ok, habt ihr vielleicht gar nicht mal so unrecht. Aber wie mans auch dreht, es läuft in der Gesellschaft gewaltig was schief....
 
naja, wenn so geräte wie die neuen bold, curve torch etc so alle gut 550+ kosten, wo sie einfach der konkurrenz nicht wirklich konkurrenz bieten, dann passiert das halt.
ich mien ja, bb sind gut. die tastatur ist auch gut. aber nur bieten viele andere hersteller auch sowas...da sind die nicht mehr alleine. finde so das htc 7 pro hat ne ebenso gute tastatur und uach das system ist da nicht schlecht.
vor allem, wenn sie so merkmale wie das bes oder wie es heißt einstampfen bzw bei den neuen noch nicht integrieren, dann fühlen sich firmenkunden einfach vor den kopf gestoßen
 
... eben man sieht ja: Die heutigen Anleger interessieren sich für Firmen ein Dreck. Entweder Top wenn der Gewinn stimmt, oder Flop wenn es eine Gewinnwarnung gibt. Ein echter Anleger kauft 1. aus emotionalen/bindungsnahen Gründen eine Aktie mit Stimmrecht. 2. Ein echter Anleger ist schon glücklich wenn die unterstützte Firma einen Gewinn abwirft und schuldenfrei ist. Wie hoch der Gewinn ist, interessiert Ihn grundsätzlich nicht (siehe Punkt 1)! Grösster Fehler meines Erachtens: Aus der Firma RIM ein börsenkotiertes Unternehmen erschaffen und somit das Scheunentor "für Spekulanten und Anleger ohne Bindung zur Firma" aufgemacht.
 
@AlexKeller: das ist heutzutage leider immer öfter der fall. hat ein unternehmen keine gewinnSTEIGERUNG, also immer mehr gewinn als im vorjahr, bangen die aktionäre um ihr geld. dabei finde ich es ganz natürlich, dass der gewinn eines unternehmens mal fällt und steigt, je nach wirtschaftslage. früher war mal der umsatz das maß aller dinge (monetärer "durchsatz" eines unternehmens), heute ist es nur noch die steigerungsrate des gewinns gegenüber dem vorjahr/vorquartal... :(
 
@AlexKeller: Ich als Anleger würde mich fragen, warum das Unternehmen schuldenfrei ist, m.a.W. keinen einzigen Cent Fremdkapital aufgenommen hat. "Schuldenfrei" muß keineswegs was Gutes sein. Und wenn jemand Geld investiert, sei es in Aktien oder auf dem Sparbuch, dann interessiert es ihn sehr wohl, wie hoch der Gewinn ist - wozu das Risiko eines Unternehmens eingehen, wenn man das Geld nahezu risikofrei mit gleicher Rendite woanders anlegen kann?
 
@AlexKeller: ganz richtig was du sagst, aber ich finde es ab und an auch mal ganz gut, wenn all die abgehobenen Vögel die nur Geld mit der Arbeit anderer verdienen ohne selber einen Finger krum zu machen auch mal merken dass man Geld nicht nur gewinnen sondern auch verlieren kann. Und der Grundsatz der Börse ist ja auch, wenn einer Geld gewinnt muss es der andere verlieren - in der Summe bleibt ja die Gesamtgeldmenge immer gleich... aber das man irgendwann auch mal zu den Verlierern gehören kann, das begreifen die Geldsäcke nicht... und doch ist es eine Frage der eigenen Erwartung. Dabei sollten wir in den letzten Jahren doch eines gemerkt haben, das ewige Wachstum ist eine geistesgestörte Utopie eines Wirtschaftstheoretikers...das ewige Wachstum ergäbe nur Sinn, wenn die Löhne auch simultan mitsteigen - weil mehr konsumiert wird ja nicht wenn die Zielgruppe nicht mehr Geld hat...
 
Genau, verkaufen wir die ganzen Patente oder gleich die ganze Firma, damit die Aktienbesitzer ihre Kohle bekommen. Koste es was es wolle, egal ob die Firma dann nächstes Jahr totgeklagt, "gesundgeschrumpft" oder einfach nach einem Verkauf dann sämtliche Angestellten entlassen werden, außer die Spezialisten die der neue Besitzer dann braucht, alles ganz egal.
Hauptsache die Anleger bekommen dieses Jahr noch etwas Geld.
 
@t-master: Gewöhn' dich dran! Sobald das Unternehmen an die Börse geht, ist das der normale Alltag. Hauptziel ist unter anderem die Befriedigung der Aktionäre. Dann dürfte das Unternehmen nicht an die Börse gehen! Börsengang hat viele Chancen wie z.B. durch mehr Kapital größer werden und höhere Gewinne erzielen, aber eben auch Risiken, wie z.B. bei Fehlmanagement die Liquidation des gesamten Unternehmens oder eben von Teilen des Unternehmens, weil die Anteilseigner ihr Geld wiederhaben wollen.
 
RIM hat in erster Linie ein Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsproblem bekommen, somit auch immer schlechtere Karten im Business-Segment. Jahrelang wurde von RIM behauptet, die über die eigenen Server laufenden Nachrichten nicht einmal selbst entschlüsseln zu können. Und nun? Nun stellt RIM allen möglichen Ländern Systeme zur Verfügung, welche das Lesen der verschlüsselter Daten ermöglichen. Also bitte, welcher Mensch ordert denn da noch Blackberrys für seine Firma, wenn die Dinger quasi leichter abhörbar sind als ein Babyphone?
 
Die Position von RIM ist schon schwer und vergleichbar mit der von Palm 2005. Das Geschäftsfeld für Geschäfts-Kunden wird zunehmend kleiner weil iOS deutlich diesen Markt angreift. Wachstumsraten im Markt der Consumer wird es dank Android jedoch auch nicht geben und ist zudem schwer umkämpft. Hier hat RIM nicht einmal mit starkem Marketing Chancen einzusteigen. Es fehlt schlicht die Mund zu Mund Propaganda auf dem Schulhof oder auf privaten Partys oder schlicht in der Familie.
Um wieder mehr Erfolg zu haben hilft nur mit neuen günstigeren Geräten auf breiter Fläche anzugreifen. Alles andere wird nicht zum Erfolg führen. Einen auf iPad machen mit RIM OS gegen Apple wird nicht klappen. Nur mehr Marktmacht im Markt der Consumer hilft beim Überleben und wer hat hier zur Zeit bitte ein RIM Phone?
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