E-Plus betreibt Basisstation ohne Stromanschluss

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus hat den Betrieb einer Basisstation, die ohne Anschluss an das Stromnetz auskommt, erfolgreich getestet. Seit April ist das autarke System ohne Probleme im Einsatz, teilte das Unternehmen mit. Nun soll das Pilotprojekt ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Bildquelle: O2 in Deutschland / Flickr Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast, Funkmast, Handymast O2 in Deutschland / Flickr

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Die alternativen Energien sollte Eplus auch bei den anderen Stationen ohne Stromversorgung nutzen xD
 
Nun, aber um den Masten ans Dagtennetz anzuschließen, ist ein Kabel ja vermutlich dennoch weiterhin nötig, oder? Sinnvoll wäre es, den Masten wirklich in die Pampa stellen zu können und die Datenverbindung z.B. über LTE o.ä. vom Nachbarort aus herzustellen. DAS wäre halbwegs autark.
 
@nize: Die meisten Sendeanlagen Überland sind heutzutage mit Richtfunk an große Basisstationen angebunden. Hier bei uns im Allgäu würde es auch gar nicht anderst gehen, da nicht überall die Infrastrucktur dafür vorhanden ist. Ich hab eine Station von Vodafone in Sichtweite, und weiß bei der, sind auch O2 und EPlus Stationen per Richfunk angebunden. Ich durfte mal nen Blick hineinwerfen, und hab die RiFu-Anlagen selber gesehen
 
Super! Und wie wird der Wasserstoff produziert? Hauptsächlich mit Strom aus Kohle- Kern- und Gaskraftwerken. Solange nicht garantiert ist das der Wasserstoff für die Brennstoffzelle aus 100% aus Wind, Wasser oder Sonnenkraftwerken kommt ist die Energieblilanz nur Schmuck am Hut.

Und das für den Betrieb keine Co2 Emissionen anfallen ist dann nur eine Verlagerung.
 
@Meckerbock: Da die Masten nicht ans Stromnetz angeschlossen sind wird das Wasserstoff wohl durch die Solar + Windkraft erzeugt. Die Brennstoffzelle wird wohl "nur" als Energiespeicher verwendet. Was auch schon eine Leistung wäre
 
@ThreeM: Genau so schaut es aus. Die Brennstoffzellen funktionieren in beide Richtungen. Das ganze in Klein gibt es sogar als Experimentierkasten in Spielwarengeschäften.
 
@ThreeM: Eine direkte Gewinnung von Wasserstoff für die Brennstoffzelle würde ich eher ausschliessen. Für die Elektrolyse dürfte die Sonnenenergie nicht ausreichen, zumahl man auch Kompressoren braucht, um den Wasserstoff unter Druck zu setzen und zu speichern. Eine elektrothermische Wasserstoffgewinnung ist mit Sonnenernergie zwar möglich, allerdings benötigt man dann Sonnenkollektoren, die eine Temperatur von mind. 1700 Grad Celsius erzeugen. Das Kommpressionsproblem des Wasserstoffs zur Speicherung bestünde auch hier. Nein, ich denke, diese Anlagen werden extern mit Wasserstoff betankt. Allerdings 100 prozentig sicher bin ich mir nicht, hängt immer von der GFröße der Solaranlage ab. Auf Fotos in anderen Artikeln sehen die Panels schon recht üppig aus. Vielleicht hat ja jemand hier nähere Infos, ich habe im Web nichts weiter dazu gefunden.
 
@heidenf: Zur Speicherung: Metallhydridspeicher. Ich meine da braucht es keinen (großen) Druck. Sicher bin ich mir nicht. Interessant wäre die Nominalleistung die solch ein Funkmast überhaupt hat. @Meckerbock: Man kann auch Wasserstoff aus einer Reformierung heraus gewinnen (z.B. Erdgasrefomierung) und Wasserstoff fällt bei einigen Industrieprozessen als "Abfall" an.
 
@pandamir: Seien wir mal realistsich: Es wird sich um zugelieferten Wasserstoff handeln und die machen das auch nur, mit dem autark betriebenen Sendemasten, weil eine Stromleitung zum Masten weitaus teurer sein wird.

Sollte es wirklich autark funktionieren, das wäre schon toll!
 
@Meckerbock: Das vermute ich auch. Ist schliesslich auch eine Kostenfrage, jeder Station noch eine eigene Wasserstoffgewinnungsanlage zu spendieren.
 
@pandamir: Aber abhängig vom Energiebedarf brauche ich dann ohne Kompression einen recht großen Tank. Das dürfte sich wirtschalftlich und auch von der angepriesenen Ökobilanz her kaum rechnen.
 
@heidenf: Auch Solarzellen rechnen sich erst nach jahrelangem Betrieb. Genauso die Windkraftanlagen. Was ich da an Energie für die Schmelze reinstecken muss ist enorm. Allerdings würde der Hochofen ja ohnehin laufen und ob ich da nun einen Tank oder eine Säule für ein Windrad oder Schienen drauß baue... ich seh das eher als Mischkalkulation. Nichtsdestotrotz stimme ich Meckerbock insofern zu, als dass der Wasserstoff angeliefert werden wird. Und je nach dem wie wir unsere Bilanzgrenze und den Bilanzzeitraum ziehen sind wir entweder sehr ökologisch oder eben nicht... aber wirtschaftlich sollte es irgendwann schon sein. Geld aus Luft produzieren nur die Banken ^^
 
@pandamir: Dieser Kalkulation muss man allerdings dann fairerweise entgegenhalten, was eine Anbindung ans Stromnetz mit allen erforderlichen Erdarbeiten kosten würde. Glaube schon, dass diese Anlagen sehr viel schneller ihrer Kosten wieder einspielen, trotz regelmäßiger H-Betankung.
 
Als autark würde ich einen mit Wasserstoff betriebenen Sendemasten aber trotzdem nicht bezeichnen. Es sei denn er produziert seinen Wasserstoff selber was ich aber nicht ganz glauben kann.
 
@rprimas: Wo steht denn was von Wasserstoff?!
 
@Lord Mettor: "Diese Funkbasisstation ist ein eindrucksvolles Beispiel für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie". Artikel lesen bildet ungemein.
 
Die haben ihre Sendemasten doch seit jeher ohne Strom betrieben - oder warum sonst hatte man nie Netzempfang?
 
@monte: lol
 
@monte: Ich kann dieses Empfangsrumgeheule keinen Meter nachvollziehen, ich bin seit ´95 bei E-Plus und hatte bisher noch "nie" Empfangsprobleme. Na Klar, wenn man sich den ganzen Tag bei Domina Olga im SM-Keller rumtreibt, okay da kann ich von Empfang nicht mitreden.
 
@onlineoffline: grundsätzlich ist der ausbau des e-plus nunmal schlechter als der des d-netzes - das muss natürlich nicht überall so sein ... aber auch im (europäischen) ausland ist das e-plus band weniger populär.
 
Teilweise ja ganz praktisch, aber falls flächendeckend eingesetzt habe ich da meine Bedenken...
 
Na ja, zumindest ein guter Ansatz. Mal schaun, was daraus letztendlich wird? Hoffentlich bleibts net nur bei EPlus und net nur bei ein paar Teststationen.
 
Ich dachte erstmal so: Mitten in der Pampa mit einem Dieselgenerator :D
 
Okay, kein Wunder, dass Eplus laut Stiftung warentest das schlechteste Datennetz hat. Spass beiseite, eine gute Sache. Da kann man abgelegene Gegenden auch gut erschließen ohne große Investitionen in Leitungsnetze.
 
Dafür müssen se heute aber ohne Abendessen ins Bett, die pöhsen Purschen!
 
@borizb: Ähm ja, hast du den Artikel auch gelesen und verstanden?
 
Ich glaube eher bei der Eplus Netzqualität betreiben die den völlig ohne Strom und bemerken gar nicht, dass der nicht funktioniert...
 
@SpiDe1500: Na klar, was nicht online ist kann auch keine Fehlermeldungsenden -> Funktioniert
 
Wie bei den VOIP-anschlüssen im festnetz. das gute daran, die Kunden können keinen Fehler melden, wenn der Anschluss nicht funktioniert.
 
Grundsätzlich gut, allerdings widerstrebt es mir gewaltig meine Steuergelder an einen Mobilfunkkonzern zu verpulvern.
 
@toco: Keine Sorge. Du musst dich nicht persönlich um das verbraten der Gelder kümmern. Dafür haben wir hier hochqualifiziertes Personal...
 
@toco: Besser die bauen hierzulande ein paar Sendeanlagen aus den Steuergeldern ansatt sie den Griechen zu schenken, damit sie diese fröhlich aus dem Fenster werfen können.
 
Studie findet mehr Krebs um Mobilfunksender

Die Wissenschaftler ermittelten für Anwohner im Umkreis von 100 Meter um Mobilfunksender ein um 35 Prozent gesteigertes Risiko an Krebs zu sterben im Vergleich zum Umkreis von 1000 Meter.

http://diagnose-funk.de/erkenntnisse/krebserkrankung/krebs-und-mobilfunk---vom-hinweis-zum-nachweis.php

Dode AC, et al, Mortality by neoplasia and cellular telephone base
stations in the Belo Horizonte municipality, Minas Gerais state, Brazil, Sci Total Environ (2011)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21741680

Volltext:

http://www.emrsa.co.za/documents/brazilresearch.pdf

Mehr Informationen zum Thema Mobilfunk und Gesundheit:
Gesundheitsrisiko von Handy, Handystrahlung, Mobilfunksendern, GSM, UMTS, LTE, TETRA, DECT, WLAN

http://www.mobilfunkstudien.de

http://www.facebook.com/Mobilfunk.und.Gesundheit
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