Polizei Hannover froh über Fahndungsweg Facebook

Ein Modellversuch zur Nutzung des Social Networks Facebook für die Polizeiarbeit verläuft in Hannover außerordentlich erfolgreich. Vor allem junge Nutzer werden besser mit Fahndungsaufrufen erreicht, berichtete die 'Hannoversche Allgemeine Zeitung'. mehr... Polizei, Hannover Polizei, Hannover

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"Wir wollen wissen, was mit den Daten der Besucher passiert, wenn sie sich durch die Facebook-Seite der Polizeidirektion klicken", zitiert das Blatt den niedersächsischen Landesbeauftragten für Datenschutz Joachim Wahlbrink. Denn immerhin verläuft hier die Kommunikation zwischen Bürgern und Polizei ungesichert über die USA." Und genauso ist es. Wieder ein "Zugang" mehr für die US-Behörden dank PatriotAct!
 
@Uechel: So ganz versteh ich das Problem nicht. Die Fahndungsdaten sind ohnehin öffentlich einsehbar über Zeitung, Internet, Radio oder bei uns grad mit den altbekannten Zetteln inkl. Fotos (Ü-Kamera, Fahndungsfoto gezeichnet etc.). Die Daten kann jeder weltweit ebenfalls einsehen. Die Frage sollte, wenn schon, dann allgemein sein. Also: Was passiert generell mit den (meinen?) Daten wenn ich mich durch eine Facebook-Seite klicke?
 
@pandamir: Es geht nicht um die Täter, es geht um die "Zeugen". Es muss sichergestellt sein, daß der Zeuge, der einen entsprechenden Hinweis gibt, von der Justiz geschützt ist. Andernfalls könnte er womöglich Racheakten des Täters ausgesetzt werden, was es zu verhindern gilt.
 
@bgmnt: Ahhh... danke. Soweit ich das aber verstanden habe, kann man ja ohnehin keine Zeugenaussage online abgeben, sondern muss sich direkt bei der Polizei melden. Macht ja auch Sinn. Und nur weil ich den "Gefällt mir" Button gedrückt habe heißt das ja noch lange nicht, dass ich auch Zeuge bin. Eher darum, dass ich mit dem Bekanntmachen des Aufrufes auf meiner Seite wiederum andere Leute, die vielleicht Zeugen sein könnten, ansprechen möchte. Es geht also um die Verbreitung und um damit Zeugen zu finden. Dennoch gebe ich dir Recht. Es kann und darf nicht sein, dass es nachher nachvollziehbar ist, wer denn nun eine belastende Zeugenaussage gemacht hat.
 
@pandamir: Ich selbst bin nicht bei Facebook aus Datenschutzgründen. Aber wenn es so ist dass Dritte einsehen können wer den "Gefällt Mir" Button gedrückt hat oder gar besucher auf der Facebook Seite der Polizei ausmachen kann wer drauf war (so Gästebucheinträge oder ähnliches) dann stellt das ein Sicherheitsrisiko dar. Denn dann könnte der Täter oder dessen Freunde Bekannte die den Täter genannt haben leicht ausfindig machen. Weil man ja weiss dass dieser den Täter kennt. Der Verdacht dass dieser dann den Täter angeschwärzt hat liegt dann sehr nahe. In Fällen der organisierten Kriminalität könnte das für die Zeugen lebensgefährlich sein.
 
@Traumklang: Jein. Nur weil ich den Button drücke heißt das doch noch lange nicht, dass ich den Täter oder das Opfer kenne. Letztlich ist das natürlich egal, weil der Täter (oder dessen Bekannte) natürlich grundlos alle Leute angehen könnte die diesen Button gedrückt haben. Bei mir stand aber noch keiner vor der Türe und wollte mir ans Leder. Bei mehr als 26.000 Buttondrückern wird das für den Täter auch ein wenig ... umfangreich, alle anzugehen. Wenn natürlich der Buttondrücker und Täter sich kennen und der Täter davon ausgehen kann, dass derjenige ihn anschwärzt, dann sieht es anders aus. Aber das tut es auch wenn der Buttondrücker und mögliche Zeuge und Täter-Kenner den Button eben nicht drückt. Und bei der organisierten Kriminalität ist es eh egal ob du auf den Button gedrückt hast oder nicht, die brauchen keinen triftigen Grund um dich als mögliche! Gefahr für ihre Organisation zu sehen.
 
@pandamir: Klar hast du mit zweitem Recht (ist ja auch so wie ich es gesagt habe). Aber wenn ein Bekannter des Täters dann von den Mittätern oder wem auch immer auf der "Gefällt Mir" Liste gefunden wird, ist da schon erweiterter Verdacht bei den Unterstützern des Täters. Wenn er dort nicht einzusehen ist kann man Ihm ja nichts nachweisen. Nichtmal dass er von der Straftat wusste. Beim Besuch auf der Polizeiseite samt drücken des "Gefällt Mir" Buttons ist das unter Umständen halt schwieriger. Klar dass man 26.000 User die man nicht kennt nicht alle aufsuchen und pauschal zur Rechenschaft ziehen kann. Deshalb glaube ich auch dass sich eventuelle Verbündete auf Personensuche gehen werden von denen sie wissen dass diese den Täter kennen. Die Namenssuche von Facebook ist da bestimmt sehr hilfreich.
 
@Uechel: Welche daten entstehen denn, die ohne diese Polizeiseite nicht eh auch schon gemäß der Privatsphäreneinstellung ohnehin einsehbar wären? Schließlich gibt man mit dem "Gefällt mir" keine extradaten preis.
 
"facebook: mission accomplished" würd ich sagen :) und alle machen mit...
 
da werden sich einige weiter "oben" ärgern, wenn die polizei sich über die möglichkeiten von facebook freut
 
The Policebook :D Demnächst gibt es strafzettel für das Falschposten oder zu lange afk sein ohne afkschein.
 
@Clawhammer: Wuerd ich in meinen Gruppen gerne mal durchsetzen.
 
Hmm, werden zwar jugendliche schon vor der Verurteilung im Facebook als schuldig empfunden. aber gut. Immerhin kommt jemand auf die Idee einen Kanal zu nutzen auf dem man auch Jugendliche erreicht. Die schauen recht selten "Aktenzeichen XY"
 
26.000 Nutzer holten sich inzwischen die Meldungen durch Drücken des "Gefällt mir"-Buttons auf ihre Pinnwand. - In acht Fällen der letzten Zeit erhielt die Polizei letztlich die entscheidenden Hinweise... 26.000 zu 8... Tolle Sache... Statt den ganzen Tag vorm Rechner zu hocken, sollten die vielleicht mal in der Öffentlichkeit Präsenz zeigen... Dann würde auch weniger passieren...
 
@derberliner06: OMG... da hat einer nicht weiter bis zum Tellerrand gedacht...
 
@derberliner06: Aufgrund deines Namens weiß ich genau, was Du meinst. Es ist nun mal so, dass seit die Polizei nicht mehr in Berliner-U-Bahn Stationen präsent, extrem viele Gewaltdelikte dort passieren. Ein mulmiges Gefühl hat man einfach... Das war nicht immer so...
 
"Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass über diese Seite keine Strafanzeigen, Zeugenhinweise oder Notrufe angenommen werden können." Was labert ihr also für eine Scheisse, Winfuture? Ihr schreibt: "In acht Fällen der letzten Zeit erhielt die Polizei letztlich die entscheidenden Hinweise über das Social Network" Dummes Gelaber also, was ihr wieder mal schreibt.
 
@citrix: Das Ueber das Social Network ist wohl eher ein Dank des Social networks. Denn man kann auch bei der Polizei anrufen und sagen " Ich hab das bild auf facebook gesehen das ist der citrix von winfuture.kann das sein?"
 
@-adrian-: So hätte ich das nun auch verstanden :)
 
@pandamir: citrix halt nicht :) aber hauptsache mal "Dummes Gelaber" geschrieben. Muss an den Ferien liegen.
 
Ich versztehe das problem nicht, ob da nun ein Fahndungsplakat an der Bushaltestelle oder bei FB zu sehen ist, macht doch keinen Unterschied. Weder an der Bushaltestelle noch auf einer FB-Seite kann man registrieren, wer es gelesen hat. Was labert der "Datenschutzbeauftragte" da also? Und mal eine OT-Frage, mir ist aufgefallen, dass DS-Beauftragte oft gar nicht wissen, wovon sie reden. Offenbar ein Job, für den man keinerlei Kompetenz besitzen muss.
 
@mcbit: Du meinst ernsthaft, das der nichts dagegen haben sollte, das rein Deutschland betreffende Fahndungen zusammen mit den dabei stattfindenden Polizei-Zeugen-Polizei-Zeugen-Polizei Kommunikationen ruhig außerhalb Deutschlands, nämlich in den USA, KOMPLETT mitgelesen, mitgeloggt bzw. gespeichert und benutzt werden können (und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch werden) sollten ?
 
@DerTigga: Polizei-Zeugen-Kommunikation? Auf FB? Ich glaube, Du hast da was nicht verstanden.
 
@mcbit: Du hast die Datenschutzbeauftragten-Öffentlichkeits-Kommunikation genauso wenig verstanden. Deine seltsamen Zusammenziehungs-versuche, was der Mann doch ganz bestimmt (NUR ?) gedacht hat, und das er eigentlich gut beraten wäre, Experten wie dich um Rat zu fragen, wie er was (nicht) formulieren sollte und warum .. naja lass gut sein. Evt liest du den letzten Ansatz der News, besonders die letzte Zeile nochmal, statt sie nur zu überfliegen ? Außer das ich das Wort Bürger der dahinter stehenden Zielsetzung, nämlich per Facebook potentielle Zeugen zu finden angeglichen habe, lasse ich mir jedenfalls nichts vorwerfen.
 
@DerTigga: Ja eben, weil der Beauftragte das System offenbar nicht verstanden hat. Den Rest Deiner Überspitzung habe ich mal ignoriert, ist mir zu blöd.
 
@mcbit: dir ist was dazulernen (müssen) also "zu blöd". Aha. Wenn dein Stolz nicht wär', dann wär' das (Mitdenk)Fehler gemacht haben zugeben halb so schwer ?
 
@DerTigga: "und das er eigentlich gut beraten wäre, Experten wie dich um Rat zu fragen" - das ist mir zu blöd.
 
"sie wurden zu einer veranstaltung eingeladen" -> bitte dringend im polizeirevier wegen schlägerei melden zwecks aussage und eventueller einbuchtung. Zusage[ ] Kann nicht[ ] Vielleicht[ ] xD

oder wenn man überfallen wird: "mom ich muss grad noch an die pinnwand der polente schreiben wie du aussiehst, dannach bekommst mein smartphone" :D

ne spaß^^ find ich eigentlich ne gute sache. Bin mal gespannt ob sich das durchsetzten wird
 
@Sebaer: Ob sich was durchsetzen wird? Das in der News oder der etwas misslungene Witz von Dir?
 
nu wissen die täter wenigsten ob se scho gesucht werden und abtauchen müssen :-P
 
@Jani1980: Oh, wird aber schwieriger, wenn mehr Leute wissen, wie er aussieht;)
 
Wer "kein Facebook hat" wird bald ausgegrenzt werden, als "ewig Gestriger" oder so bezeichnet - welch' Ironie! Denn am besten haben doch alle, die keinen Facebook-Account eingerichtet haben, einen Stern auf die Jacke genäht. Von mir aus in Gelb. Mit durchgestrichenem Facebook-Logo natürlich. Wobei ich die Variante "rundes Schild, roter Rand, weißer Hintergrund, durchgestrichen" als proaktiv für geeigneter bekunde.
 
Facebook ist toll^^
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