Medienbranche beklagt hausgemachte Probleme

Die Medienbranche hat heute eine neue Studie zur legalen und illegalen Mediennutzung im Internet vorgelegt. Dabei wird wie eh und je das fehlende Unrechtsbewusstsein beklagt, durch das hohe Schäden entstehen. Die Probleme seien aber hausgemacht, ... mehr... Download, Programm, free download manager Bildquelle: FDM Download, Programm, free download manager Download, Programm, free download manager FDM

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Hallo Medienbranche, nicht jeder dieser Downloads führt auch zum Konsum, d.h. Anhören der Musik-Einzeltracks. Auch sollte es ihnen eigentlich egal sein, ob sich der Anwender vom Radio berieseln läßt, wo eine GEZ abgeführt wurde, oder ob er sich stattdessen sein eigenes Programm zusammenstellt. Zum Schaden: Welcher Umsatz ist Ihnen wirklich entgangen, d.H. es existiert doch eine Studie, welcher der illegal heruntergeladen Titel auch tatsächlich zu einem Erlös der Medienbranche geführt hätte, wenn dieser Titel nicht online verfügbar wäre? Vorschlag: Der online- Anbieter führt einen GEMA- Betrag ab, und der Endnutzer wird nicht mehr als Krimineller behandelt, wenn er sich z.B. bei "http://uu.canna.to" (Tip) Musik holt, und diese mit massiven Werbeklicks erkauft. (Illegal?)
 
@AWolf:

die Medienbranche scheisst auf deine Meinung...die will einfach nur GELD
 
@kajarushiCVIkushi: Gier ohne Grenzen...
 
@AWolf: Keiner, der 5.000 MP3's auf seinem Rechner gesammelt hat, hätte diese Stücke auch gekauft, schon gar nicht zu einem Stückpreis von 0,99 EUR, das wären in diesem Beispiel dann ja knapp 5.000 EUR. Das ist sonnenklar, und ich habe auch immer so argumentiert, daß die so errechneten Verluste der Musikindustrie nicht reell sind, weil das Geld niemals reingekommen wäre. Doch ändert das nichts daran, daß illegales herunterladen nunmal i l l e g a l ist, ganz gleich, ob das Geld andernfalls reingekommen wäre oder nicht. Mir macht es mittlerweile keinen Spaß mehr, mir umständlich bei Filehostern, oder gefährlich (Abmahnungen!) bei Torrent irgendwelche Medien zu saugen, ich mag aber auch nicht soviel Geld ausgeben wie zu früheren Zeiten, als neu erschienene Platten automatich 20,- DM und neu erschienene CD's automatisch erstmal 20,- EUR gekostet haben. Die Medienindustrie kann das für mich nur auf andere Art und Weise des Angebots in den Griff kriegen, z. B. durch niedrigere Preise und Abo-Möglichkeiten. Und das Angebot müßte größer werden, gerade im Musikbereich gibt es Schätze, für die sich von denen noch keiner die Mühe gemacht hat, sie zu digitalisieren und anzubieten. Und die Qualität der Dateien ist häufig noch immer mangelhaft. Eine MP3, die mit 128 Kbit/s codiert ist, hat keine CD-Qualität, obwohl das immer noch behauptet wird. 128Kbit/s ist heftigst komprimierter Dreck ohne jede Klangtiefe und mit einem nur mäßigen Frequenzgang. 224 Kbit/s oder besser 256 Kbit/s sollten es schon sein, ideal und nicht mehr zu verbessern (außer durch unkomprimierte Wav's, aber die sind einfach zu groß für den Download) wären höchstens noch 320 Kbit/s.
 
Wenn sich im Netz die Serie oder den Film von Gestern angucken will, muss man sich ja auf die Illegale Schiene bewegen, RTL verlangt z.B. Geld...
Was Deutschland braucht ist eine Plattform wie Hulu.
 
@L_M_A_O: Kartellwächter sehen das anders. Aber wenn es nur ein Kartellamt gibt, fragt sich wer hier das Monopol führt :-)
 
Gerade bei Spielen sollte man überlegen was für ein Schund für 60,- Euro auf den Markt geworden wird. Da muss man sich nicht wundern das viel geladen wird. Die letzten 5 Spiele die ich runter geladen hab von denen habe ich nicht eins länger als 30 min gespielt und da es kaum noch Demos gibt muss man sich nicht wundern das eben das ganze Spiel geladen wird.
 
@wolver1n: Niemand zwingt dich den Schund zu kaufen. Sicher, Demos sind rar, es gibt aber noch andere, kostenlose Quellen, auf denen du dich vorher informieren kannst, ob das Spiel gut ist oder nicht. Wenn dir eine bestimmte Schokoladensorte nicht schmeckt, rechtfertigt das wohl noch lange nicht, diese zu klauen.
 
@Dnalor: Blöder Vergleich. Schokolade kostet auch keine 60€ und bei vielen Artikeln gibt es eine Geld-zurück-Garantie. Bei Software geht das ja nicht, weil man ja heute den Key registriert und damit für immer an das Produkt gebunden ist. Das sind 60€ für die Katz. Die Schokolade für ~2€ kann ich nach zwei Bissen halt weitergeben, sei es für 0,50€ oder so ;)
 
@eN-t: Außerdem kann man eine Schokolade wirklich nur klauen und nicht einfach verlustfrei kopieren, während bei "digitalen Gütern" dem Inhaber der Kopiervorlage kein Verlust entsteht.
 
@Drachen: Es ist zwar kein physikalischer Verlust der entsteht aber dem Inhaber der "Kopiervorlage" entstehen dadurch natürlich Verluste, da dieser von den bezahlten Kopien seine Angestellten und Rechnungen zahlen muss. Was ich aber am seltsamsten bei der ganzen Schönrednerei finde, ist das die Hemmschwelle bei der 2€ Schokolade um ein Vielfaches höher ist als beim 60€ Spiel. Klar ist nicht jeder Download ein verlorener Kunde aber das macht die ganze Sache doch auch nicht legaler. Ich bin bestimmt kein Unschuld-Lamm aber man muss sich auch echt nicht immer alles durch scheinheilige Argumente passend zurechtlegen.
 
@2-HOT-4-TV: Aber was bedeutet das letztendlich? Ich zocke gerne, aber ich sehe es nicht ein für schlechte Spiele, die teilweise sogar noch im Betastadium sind, so viel Geld zu zahlen. Was ist die Konsequenz? Ich kaufe mir kaum noch Spiele und spiele daher kaum noch. Blizzard vertraue ich blind (und Starcraft beispielsweise für weniger als 40 Euro beim Release ist geschenkt), aber sonst hole ich mir Spiele in der Regel erst, wenn sie als Billigimport aus UK für unter nem 10er zu haben sind. Bestes Beispiel der letzten Monate: Ich habe mir nach 10 Jahren Wartezeit extra schon Duke Nukem Forever aus Indien für knapp 17 Euro bestellt, direkt als es rauskam. Dieser Balls of Plastic Schrott wurde hier in DE für ~50 Euro verkauft. Eine Frechheit. Wobei in diesem Fall sogar schon die Demo nichts Gutes vermuten ließ.
 
@Drachen: Genau das ist das Problem, dass bei vielen Menschen dadurch kein Unrechtsbewusssein existiert. Das Diesbesgut wechselt nicht den Besitzer. Trotzdem entgehen dem Hersteller Einnahmen beim illegalen kopieren. Und, es ist nunmal illegal.
 
@2-HOT-4-TV: Danke. Da bin ich dann hier ja doch nicht allein auf weiter Flur. Habe ich hier schon mal gepostet: Illegale Downloads werden eben häufig durch zu hohen Preis, schlechte Qualität oder "die sind doch selber schuld" gerechtfertigt, statt das Produkt durch Nichtbeachtung zu boykottieren.
 
@Dnalor: Hat mich schon immer gewundert, daß argumentiert wird: "Für den Schrott gebe ich kein Geld aus". Wer das äußert, müßte dann aber auch die Frage beantworten, warum er "den Schrott", wenn's doch solcher Schrott ist, trotzdem kostenlos und illegal herunterlädt. Irgendwas scheint ihm wohl doch daran zu liegen, will's aber nicht bezahlen. Das nenne ich eigentlich immer noch Diebstahl. Und das das keine körperliche greifbare Sache ist, sondern Bits und Bytes, ändert absolut nichts daran.
 
@Dnalor: dummes Beispiel... passender wäre eher das ich zu Saturn gehe oder bei Amazon kaufe. Mir Kopfhörer kaufe und wenn die nicht gefallen kann ich die eben zurückgeben. Mir ist schon klar das es bei Spielen nicht geht die man in 4 Stunden schon durch hat. Trotzdem wird viel Schund produziert die letzten Spiele die ich gekauft habe und mit zufrieden war, waren Starcraft 2, Portal 2 und Bad Company 2 und die sind auch nicht erst seit gestern draußen...
 
Herr Medienwächter, wieviel wird euch wohl durch Weitergabe im Freundeskreis und Ausleihe in Büchereien, Videotheken durch die Lappen gehen? Euer Problem ist nicht nur das schlechte Angebot sondern auch die Tatsache der Inflation, stagnierende Löhne - wenn weniger Geld für Luxusbedürfnisse wie Unterhaltung da ist, wird dieser Umstand eben kompensiert auf die ein oder andere Weise. Dabei habe ich noch gesunden Idealismus und kaufe das was ich für unterstützenswert halte, wobei ich bei Spielen nicht mehr als 30 euro ausgebe...
 
@Rikibu: Mag alles sein - und ist dennoch, egal wie groß der "Hass" auf "die" Contentindustrie und Rechteverwerter sein mag - keine Legitimation sich dennoch zwar den Nutzen des Genusses zu gönnen, während man der anderen Seite die Entlohnung verwehrt. Wenn ich etwas "doof" finde, egal ob es wegen des Produktes an sich, des Drumherums, der Einschränkungen oder weswegen auch immer ist, dann kaufe und konsumiere ich nicht - egal wie. *Damit* drücke ich tatsächlich aus, dass mir etwas nicht passt, aber nicht, wenn ich trotzdem konsumiere und mir einfach nur eine beliebige Ausrede suche.
 
@LostSoul: Du sprichst mir aus der Seele.
 
@LostSoul: die mediale Kompensation muss ja nicht zwangsläufig durch illegalen Konsum stattfinden. Das ist deine persönliche Betrachtungsweise, aber ich sage, auch Verzicht und gezielterer Einkauf von Medien inkl. Wartezeit auf ein günstigeres Angebot usw. sind ja für Industriezweige quasi entgangene Gewinne. So gesehen ist man moralisch immer erpressbar. Hält man sich mit dem Kauf zurück, schädigt man ebenfalls die Wirtschaft denn man bunkert sein Geld zu hause und schiebt es nicht in irgendwelche Firmen und entzieht es somti dem Geldkreislauf...
 
@Rikibu: Es ist aber schon ein Unterschied, ob ich illegal downloade oder einfach nur auf ein günstigeres Angebot warte. Die Hersteller müssen ja nicht zwangsläufig ihre Preise nach einer gewissen Zeit senken. Es gab auch Spiele, die lange nicht viel günstiger zu haben waren (Ich glaube, Battlefield 2 war so ein Kandidat). Weil da eben die Kunden bereit waren, das Geld dafür auszugeben. Aber ist es moralisch verwerflich, wenn ich mir für ein Produkt eine Preisobergrenze setze und erst dann zuschlage, wenn der Preis unterhalb dieser Grenze fällt ? Ich weiß nicht. Würde ja im Gegenzug bedeuten, dass ich das Produkt nicht kaufe, wenn die Preisobergrenze nicht unterschritten wird. Ausserdem dürfte man ja dann keine Sonderangebote kaufen. Grundsätzlich aber ein Ansatz, über den man diskutieren kann.
 
Ja genau und jetzt wird wieder erzählt das 100% davon eigentlich purer Gewinn gewesen wäre. Man so langsam gehts aufn sack dieses geheule der milliadärsbonzen. Mittlerweile lade ich nicht mein zeug runter weil ich mir die orginale nicht leisten kann so wie es in meiner jugend noch der fall war. Heute lade ich mir alles was geht illegal weil ich nicht will das die mein Geld kriegen. periot!
 
@Xiu: Stiehlst du denn dann auch andere Waren, damit die anderen Miliadärsbonzen nicht dein Geld kriegen ? BMW hat doch ein gutes Geschäftsjahr gehabt. Wär das nichts für dich ?
 
@Dnalor: Bist du so ein Kleingeist oder willst du es nicht verstehen?
 
@Xiu: Was soll man daran nicht verstehen ? Du behauptest, dass du Dinge stiehlst, nur damit "Milliardärsbonzen" nicht dein Geld bekommen, die du eigentlich für die Dinge bezahlen müsstest.
Im Übrigen besteht die Medienbranche nicht nur aus Milliardärsbonzen.
 
@Dnalor: Naja, ich hätte kein Problem damit, wenn die, die die Arbeit geleistet haben, das Geld bekommen. Aber sieh dich zB am Spielemarkt um... kaum steht wo EA oder ActiVision drauf, ist das Spiel gleich 60€ Wert oder wie? Da zahlt man nur für den Markennamen, und jedes Jahr wieder regt man sich auf was EA mit guten Titeln anstellt... wie sie diese vergewaltigen und misshandeln ... GRAUENHAFT ... Hast du mal Command&Conquer4 gespielt? Was ist denn das fürn Müll? Nehmen die Engine vom 3er, beschneiden die Spielmechanik so, das du nur ein einziges Gebäude hast, welches alle Einheiten ausbildet und dann gehts nur darum das eine Gebäude des Gegners kaputt zu machen, weil Geld bzw Tiberium braucht man ja auch keines mehr, die Einheiten sind alle kostenlos, also nimmt man einfach die 2 stärksten Einheitentypen ... Der eine Typ zum angreifen, und der andere um Kontereinheiten zu kontern ... Ist das versständlich? keine Ahnung... Naja schau, jede Einheit hat logischerweise Schwächen, also wenn der Gegner mit Kontereinheiten kommt, also Einheiten die diese Schwäche ausnutzen, kommst du einfach mit Einheiten die die Schwächen der Kontereinheiten ausnutzen... Heisst, ich hab ein Gebäude, und 2 Einheitentypen und unlimited Money... WUUHUUUU... und dafür 60€ verlangen? ... Nene, Xiu hat da schon recht...
 
@Ðeru: Nein, ich kenne C&C 4 nicht. Teil 1 und 2 habe ich verschlungen. Von 3 war ich auch enttäuscht. Teil 4 konnte und kann ich aus Zeitmangel nicht spielen. Natürlich gibt es Spiele, die für die gebotene Leistung überteuert sind. Da gibt es aber noch tausend andere Beispiele, bei denen das vermutlich genauso ist. (Bekleidungsindustrie ?) Und trotzdem besorge ich mir dann die überteuerten Dinge nicht illegal. Ich lasse sie im Geschäft liegen. Und die Meinung von Xiu ist angeblich, dass er ALLES was geht illegal herunterlädt, damit die Hersteller (er beschreibt sie als Miliadärsbonzen) nicht sein Geld bekommen. Viele vertreten doch Meinungen wie "die sind selbst schuld", "alles zu teuer", "nur Schund" und rechtfertigen damit ein illegales Besorgen, ich nenne es provokativ "stehlen". Aber würden die genauso handeln bei Waren, die man anfassen kann ? Da würden alle sich als rechtschaffender Bürger bezeichnen. Das Problem ist, dass digitaler Diebstahl bei vielen eben nicht als Unrecht angesehen wird. Und oft leider auch als Elternteil seinen Kindern vorgelebt wird. "Schatz, brauchst du dir nicht kaufen, besorge ich dir aus dem Internet"
 
@Xiu: Und genau deshalb landest Du vor Gericht, wenn die Dich bekommen... zu Recht also, wie Du betonst.
 
@rallef: Die kriegen mich doch nicht!? Wie kommst du da drauf? Schließlich weiß ich was ich tue.
 
@Xiu: Willst Du uns somit "Ich klaue, weil ich es kann und sie mich nicht erwischen!" sagen? Na wenigstens einer der es zugibt, und seinen Diebstahl nicht weiter mit fadenscheinigen "Argumenten" schönredet.
 
Ich finde ja auch gerade bei eBooks ist es nicht verwunderlich wenn man da die Preise sieht
 
@LiBrE21: Wieso kostet z.B. ein ebook genauso viel wie im Handel die Printausgabe? Müsste es nicht guenstiger sein? Oder liegt es am Buchbindepreis? Irgendwas stimmt da auf jeden Fall nicht.
 
@coolsman: Stimme ich dir grundsätzlich zu. Aber dann kauf dir doch das E-Book einfach nicht. Rechtfertigt denn ein, in wohlgemerkt deinen Augen, zu hoher Preis einer Ware, dass man sie stiehlt ? Ich weiß, das hast du hier nicht behauptet, möchte das aber mal als Argument für die vielen "die sind ja alles selber Schuld" - Meinungen in die Waagschale werfen.
 
@Dnalor: Nein, natürlich rechtfertigt das ein stehlen nicht. Ich lasse den Kauf deshalb auch, und kaufe mir lieber die Version für den Schrank, wenn mich das Buch interessiert. Ebooks haben aber genau deshalb mein Interesse nicht. Wo ich Dir aber recht gebe ist, dass das natürlich kein "kostenloses besorgen" rechtfertigt.
 
@coolsman: Die Medienbranche sollte sich aufgrund niedrieger Verkaufszahlen Gedanken machen, was zu ändern ist. Aber durch die ganze Raubkopiererei machen sie sich halt Gedanken, wie man das verhindern kann. Leute wie dich würde man dann durch einen günstigeren Preis zum Kauf bewegen. Aber wie viele Raubkopierer würden bei einen günstigeren Preis dann nicht doch weiter kopieren. Das wäre mal ein Versuch Wert, das auzuprobieren. Möglicherweise gab es das ja auch schon mal.
Hatte ich in einen anderen Kommentar schon geschrieben, mich stört es einfach, dass das Raupkopieren mit Preis, Qualität und "selber Schuld" gerechtfertigt wird. Wenn es mehr mit deiner Einstellung geben würde, vielleicht würde die Medienbranche dann wie gewünscht reagieren.
 
@coolsman: Genau, die Buchpreisbindung verhindert einen günstigeren Preis. Vor bzw bei Einführung der eBooks hat sich natürlich keiner darüber Gedanken gemacht und bis jetzt evtl eine Gesetzesänderung kommt geht noch viel Zeit ins Land -auf Kosten des Verbrauchers
 
@coolsman: Zum Großteil am Buchbindepreis (gesetzlich so geregelt). Da hatte ich einen Schriftverkehr mit dem Piper Verlag. Wirklich billiger anbieten ist einfach nicht erlaubt. Nur bei einzelnen Aktionen geht das und die sind halt nicht an 365 Tagen im Jahr. Allerdings kosten die meisten eBooks bei Amazon 2-4 Euro weniger wie die Printausgaben.
 
@LiBrE21: genau! ein blick auf amazon sagt ja schon alles: echtes buch: 17,99€ kindle ebook: 15,99 - wtf? ich glaube kaum das die herstellungskosten des buchs lediglich 2€ betragen!
 
Also laut diesen Zahlen laden die illegalen User 50 Einzelsongs pro Jahr herunter. Kennt denn jemand von euch jemanden, der im Jahr 50 Einzelsongs bezahlt/kauft? Mehr als 1 Song pro Monat wird sich wohl niemand kaufen (also im Schnitt)... aber man muss natürlich davon ausgehen, dass die illegalen Sauger soviel Geld hätten, dass sie sich wenn's nur noch legal ginge eben jene 50 Songs kaufen würden. Ich glaube man muss sehr sehr sehr sehr reich sein, um das so zu sehen.
 
@monte: Ich WEISS von niemanden. Aber selbst wenn, wäre das nicht repräsentativ. Genausowenig repräsentativ, wie deine Vermutung mit 1 Song pro Monat. Da gehe ich aber schon von mehr aus. Letztlich stimme ich dir aber zu, dass nicht jeder illegal heruntergeladene Titel auch gleichzeitig entgangener Umsatz wäre. Illegal bleibt aber nun mal illegal. Egal welche Motivationen die illegalen Downloader haben.
 
@monte: Sogar meine Mutter "klaut" sich die Musik von YouTube zusammen... Die Qualität ist ihr dabei egal ... Als ich das letzte mal am Beifahrersitz gesessen bin... war das... grauenhaft... Als ob sie quasi die schlechteste Qualität raussucht, eine die noch schlimmer ist als "CAM.TS" --- Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, ich halte von moderner Musik nicht wirklich was... Wenn sie nicht schwul ist ist sie einfach nur laut und besteht aus rumgegröhle und wilden Instrumentalen... Soll heissen, ich lad auch keine Musik ... Wollt ich nur mal gesagt haben.
 
@monte: Naja ich hab in diesem Jahr bisher 11 Titel gekauft. Da kann ich mir auch vorstellen, dass es Leute gibt die sich 50 oder 100 Titel kaufen. Gibt ja auch Leute die zuhause 'ne große DVD Sammlung haben.
 
Das Problem ist doch bei den meisten Downloadangeboten seien es Spiele,Musik,Filme,Ebooks vorallem der Preis.. Die Unternehmen verlangen ja teilweise für Downloadtitel mehr Geld als wenn man es mit Verpackung im Laden kauft... Downloadtitel sollten um einiges billiger sein als Produkte die im Laden stehen.. und das haben die Unternehmen noch nicht kapiert...
 
@stargate2k: Und selbst wenn die Preisgestaltung noch so unsinnig ist - dann kauft man den Mist nicht. Punkt, Aus, Ende. Wenn man es, egal ob Spiel, Film oder eBook, dann doch kopiert, nutzt und so einen persönlichen Vorteil draus zieht, entledigt sich damit jeder Rechtfertigung für den Konsum. Alles was folgt, sind ebenso platte wie irrelevante Ausreden.
 
@LostSoul: Wofür zahlst Du dann die ganzen Kopierabgaben, wenn Du nichts kopierst?
 
Da wundert es auch nicht, dass die Medienbranche krampfhaft versucht die "DRM-Hoffnungsträger" iPhone und iPad auf Teufel komm raus zu puschen. Die iProdukte strotzen nur so von Digitalen Restriktionsmanagement... Zum Glück steht die Mehrheit der Kunden auf "frei, flexibel und preiswert" und nicht auf "DRM, unflexibel und teuer".
 
@karacho: Dir ist schon aufgefallen, dass gerade Apple und der iTunes-Store von Anfang an versucht haben, die Restriktionen durch DRM und/oder Wasserzeichen möglichst gänzlich zu verhindern? In bestimmten Bereichen (Musik) hat das besser geklappt als in anderen (Serien, Filme), aber es wurden die Restriktionen sogar immer weiter zum Vorteil des Kunden aufgeweicht. Achja, verzeih, es ging gegen Apple. Da muss man ja die pauschale Vorurteilsmaschine rausholen und sich nicht von Sachargumenten beeinflussen lassen.
 
@LostSoul: Ich halte es da sehr einafach: Solange die Sachen mit DRM verseucht sind kaufe ich es nicht. 2005 schlechte Erfahrung mit 2 Liedern (Titel gingen nicht mehr nach neusaufsetzen des PCs) gemacht und seitdem kein DRM-Zeug gekauft. Wenn ich mir schon ein Video oder ein ebook kaufe will ich das auch überall abspieln und nicht nur in iTunes.
 
@karacho: seit 2009 sollten eigentlich die in itunes gekauften lieder drm frei sein (http://www.zdnet.de/news/39200875/itunes-store-bietet-songs-ab-sofort-drm-frei-an.htm)
 
Die sollten sich mal allen Ernstes Buch- und Filmpreise ansehen und nochmals über ihre Aussagen nachdenken. Der Buchhandel brauch sich hier schonmal garnicht zu beschweren: Der Preisunterschied zwischen E-Book und Print-Book ist zu gering - wer ein Vollpreisbuch will greift zum richtigen Buch. Wer ein E-Book will greift eben zur günstigeren Alternative. Mit der Musik hat es gut angefangen, da man hier auch merkt, das es billiger ist - also lohnen auch die legalen Plattformen. Wenn ich aber für ein virtuelles Gut fast schon so viel löhnen muss wie für das reale Äquivalent, dann greif ich doch entweder zur "echten" Ware oder eben zum billigeren (kostenlosen aber illegalen) Angebot.
 
@darron: Musik ist online meistens teurer als auf CD. Aber da es online sofort verfügbar ist, übernimmt da meist die Gier oder Ungeduld (Ich will das JETZT hören) und man zahlt eben den höheren Preis.
 
@Drachen: Man muss auch das Benzin mit einrechnen und die Zeit die beim Rippen und gff. beim bestücken mit Tags und Cover draufgeht. Bei online gekaufter Musik ist das schon alles gemacht. Die CD verstaubt sowieso dann im Schrank.
 
@creutzwald1105: Da ich nie wegen einer CD extra los fahre, würde ich Benzinkosten ausdrücklich weg lassen (ebenso wie Monatskarten o.ä.) - und ich kaufe CD zum Anhören, nicht um sie dann jeweils gleich zu rippen. Ja, ich habe noch so altmodische CD-Player daheim, sogar ein CD-Wechsler ist dabei :) Und wenn man rippt - wenn man CDDB oder sowas einbindet, geht das Taggen weitgehend ohne manuellen Aufwand und ich bin auch nicht der Profi, der jedes MP3 säuberlichst kategorisiert und fehlerfrei benannt hat. Ich höre noch immer nach spontaner Laune und stelle Playlist ggf. jedesmal einzeln (und anders *g*) zusammen. Heute Deutschrock, demnächst Country, dann Balladen, ein andermal 70er und 80er ..... wonach der Sinn gerade steht halt :-) Tags sind dabei eher nebensächlich.
 
und trotzdem machen diese Medien alle gute Gewinne. also... alles halb so wild :D
 
@StefanB20: War da nicht noch was, dass die soviel Umsatz oder Gewinn wie noch nie erwirtschafteten?
 
Was im Artikel steht, findet man doch viel zu oft... es geht den Industriezweigen ja nicht ins nächste Zeitalter zu hüpfen, sondern den Gewinn dabei auch noch zu verdoppeln... und das zusammen funktioniert nicht. Bsp. EA... die haben im Laden für das C&C Addon zu Alarmstufe Rot3 knapp 20 Euro aufgerufen - enthalten war lediglich ein Downloadcode und die entsprechende Adresse... direkt über EA hat man den selben Kram für den halben Preis bekommen - *epic fail* und so geht es in anderen Bereich weiter... die Musikindustrie wollte oftmals knapp 2 Euro je Titel... da sich jedoch iTunes mit den üblicherweise 99ct durchgesetzt hat, ist die Gier nach dem Geld dann auch hinfällig geworden und die iTunes-Preise haben sich oftmals durchgesetzt. Selbes Spiel sieht man eben in den anderen Bereichen... die Spieleindustrie kombiniert z.B. einmalige Zwangsregistrierungen mit hohen Preisen und z.T. riesigen Downloadkapazitäten. Ich selbst bin auch aufgrund dessen von meinen Lieblingstiteln abgewandert, weil sie entweder inhaltlich uninteressant waren, Zwangsregistrierungen enthalten oder nur als DL verfügbar sind bzw. ohne Verbindung zum Internet nicht gestartet werden können. Wiederholungen von Sendungen kann man z.B. als werbefinanzierten Stream anbieten... meinetwegen nach 3 Tagen Wartezeit - alles was länger dauert, würde wieder zu hinderlich sein...
 
Wieviele Buchtitel und Songs erscheinen jedesJahr neu? Tausende? Und wieviel Schrott ist hier dabei? Diese ganze Mist muss ja mitfinanziert werden. Weil jeder Verlag glaubt er muss auch den letzten Müll noch publizieren.
Warum schließen Autoren sich nicht zusammen und vermarkten ihre Bücher und Publikationen selbst? Geschrieben wird doch eh auf einem PC. Das ganze dann noch als eBook oder PDF konvertieren ist dann nur noch die kleinste Übung (Digitale Ausgabe und Printausgabe haben die gleiche Ausgangsbasis; siehe Spiegel, Stern, Focus etc.). Dann noch einen Server mit einem Shop - und das Ding brummt. Etwas Risiko ist schon dabei. Keiner da, der einen Autoren vorfinanziert. Und wenn das Produkt floppt, gibt es halt auch keine Kohle. Vorteile sind aber auch: keine Mindestauflagen, das Geld kommt direkt denen zu die es auch verdienen. Wird das Produkt aber ein Bestseller, kann man immer noch auf eine Printausgabe hinwirken. Natürlich gibt es auch Kosten für Personal, Server und Verwaltung. Das bleibt aber absolut überschaubar.
Klar wird gejammert, daß die Printausgabe z.B. bei z.Bsp. 20.-€ liegt und man online aber nicht mehr als 2.-€ verlangen kann.
Aber liebe Verwerter aller Art: schon mal überlegt, daß weniger auch mehr sein kann? Es ist schon ein Unterschied ob ich eine Printausgabe bei hohen Produktionskosten 10.000 mal verkaufe oder 1.000.000 mal bei weit geringeren Kosten.
Apple hat es vorgemacht. Offensichtlich sind alle anderen wohl zu blöde oder beschränkt etwas ähnliches auf die Beine zu stellen. Oder gibt es jetzt schon auf Geschäftsmodelle Patente?
 
3,7 Mio + 1 Muhaha :<
Spaß beiseite, überdenkt eure Angebots-/Preisstruktur und ich fang gern wieder an legal zu konsumieren. Ach wat red ich was ich will gibbet in DE ja eh nich.
 
Kein Wunder, wenn eBooks genauso viel kosten wie die Orginale
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