Telekom-Chef zum "Sprach­panscher 2011" gekürt

Der Verein Deutsche Sprache (VDS) hat dem Chef der Deutschen Telekom, René Obermann, den Titel "Sprachpanscher des Jahres 2011" verliehen. Wie der Verein ausführte, lag er bei der Wahl mit beträchtlichem Abstand vor Bundesfamilienministerin Kristina ... mehr... Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann Bildquelle: nrkbeta / Flickr Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann Deutsche Telekom, Telekom, René Obermann nrkbeta / Flickr

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globalisierung hat halt ihre folgen.. was ich jetzt nicht gerade schlimm finde. winfuture, facebook, smartphone .. gibt schlimmeres
 
@-adrian-: Smartphone? Ich dachte das heist "FenZukunft", Gesichtsbuch" und "Klug Funk Fernsprecher".
 
@Blindschleiche: Wir wäre es ganz einfach mit Mobiltelefon? Die meisten Begriffe der deutschen Sprache sind auch nicht an die Form der Ausführung gebunden, ein "Kalender" muss kein mit Wochentagen bedrucktes Papier sein, dass kann auch eine digitale Variante bezeichnen.
 
@mh0001: Das ist ja die Ironie dabei, dass Mobil und Telephon selbst wiederum Fremdwörter sind.
 
@noComment: Der Unterschied ist, dass "Mobil" und "Telefon" der deutschen Orthografie entsprechen, Wörter wie "face", "smart", "phone", "future" etc. jedoch nicht. Wenn die Wörter an die deutsche Ortografie angepasst werden, so wie man es zum Beispiel in anderen Sprachen macht, hätte ich auch gar kein Problem damit, aber wenn sie ihre englische Schreibweise beibehalten zerstört das nur die Regelmäßigkeit in der Sprache und man hat am Ende nur noch ein Sprachwirrwarr ohne Schreibregeln, was es für fremde extrem schwer macht Deutsch zu lernen. Schreibweisen wie "Händi", "Smartfon", "sürfen" sähen zwar auf dem ersten Blick komisch aus, doch das liegt daran das man nicht daran gewöhnt ist. Wenn diese Wörter aber öfter benutzt werden, fällt es auch nicht mehr auffallen und wird zur Normalität. Alles mit der Zeit. Aber die aktuell fehlende deutsche Sprachpolitik ist einfach schrecklich. Ich weiß, dass hier in diesem Forum meine Meinung sicher nicht die der Mehrzahl ist, doch ich stehe zu meiner Meinung und kassier dafür auch gern Minusse.
 
@Larucio: Hier muss man aber auch zwischen Lehnwörtern, für die es in der deutschen Sprache kein entsprechendes Wort gab, und zwischen Modewörtern, z. B. aus den französischen, unterscheiden. Das heißt jedoch nicht, dass ich die momentane Sprachentwicklung in allen Bereichen selber gut finde.
 
@Larucio: Das Problem bei der Sache wäre nur, dass einige Leute dann auch sürfen schreiben würden, wenn es eigentlich Englisch sein sollte. Abgesehen davon gibt es in der deutschen Sprache meines Wissens kein scharfes "s" als ersten Buchstaben eines Wortes, also müsste dafür wohl ein komplett neuer Buchstabe erschaffen werden. Oder gibt es ein groß geschriebenes "ß" ?
 
@Larucio: Wörter wie "Smartfon" und "sürfen" würden es aber den Leuten schwerer machen korrektes englisch zu lernen. Außerdem würden die Leute beide Schreibweisen vermischen und es würde erst recht ein Sprachwirrwarr entstehen. Fremdwörter, die Eingang in die deutsche Sprache fanden und sich dabei deren Regeln widersetzten, gab es zu allen Zeiten. Arrangement, Courage, Philosophie, Cousin, Stracciatella, etc gibt es schon sehr lange und Deutsch hat es trotzdem überlebt. BTW: Und die korrekte Aussprache Deines Nicknam... ahem Spitznamens entspricht wohl auch nicht den Regeln der Deutschen Sprache, lieber Larutscho! ;-))
 
@moribund: Wer sagt das ich deutsch bin? ;) Und Friseur darf mittlerweile auch Frisör geschrieben werden. "Büro" wird auch nicht mehr "bureau" geschrieben.
 
@Larucio: Ja, ein paar Fremdwörter wurden inzwischen "eingedeutscht" - Jahrzehnte (oder länger) nach ihrem ersten Auftauchen in der deutschen Sprache. Ich würde sagen, da haben "Facebook", "Handy" und "Smartphone" noch ein paar Jährchen Zeit.^^ Und sorry, dass ich mir den Seitenhieb auf Deinen Namen nicht verkneifen könnte. ;-) Zumal es sich ja dabei noch dazu um einen Eigennamen handelt.
 
@Chemical Marriage: http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_Eszett. Edit: Mir fällt gerade ein: Das Wort Chauffeur wurde im Norwegischen konsequent assimiliert und wird sjåfør geschrieben. :)
 
@Larucio: handy ist doch ein deutsches wort :)
 
@fgs1982: Dennoch entspricht es nicht der deutschen Orthografie.
 
@-adrian-: Solange man seine eigene Sprache dabei nicht vergisst. Und das kann man in diesem Fall sogar wörtlich nehmen.
 
@-adrian-: Mittlerweile ist ja sogar der (dem englischen Sprachraum unbekannte) Begriff "Handy" (handlich, praktisch) fürs Mobiltelefon nicht mehr so daneben. Das Teil ist ja sowieso schon eher ein handlicher Taschencomputer als nur ein Telefon.
 
es gibt ja durchaus begriffe, für die es kein gescheites deutsches pendant gibt. hier macht es auch sinn das englische wort zu nehmen. aber bei begriffen wie 'Telekom Extreme Playgrounds' werd ich auch stutzig. ich mein, muss das denn wirklich sein? ich wette 90% der deutschen haben keinen schimmer was das bedeuten soll. es ist wie überall im leben, ein schmaler grad zwischen sinn und unsinn.
 
@Lindheimer: ich wette fuer 90% der Deutschen haben dann die Extreme Playgrounds auch keinen Sinn. Meinst du nicht das mit dem Namen genau die Zielgruppe angesprochen wird? Schon allein dieses Extreme im Name - Reizt ja schon da mal reinzuschauen :) Wenn mein Mainboard extreme im Namen traegt muss das auch echt taugen:)
 
@Lindheimer: Man muss ja auch nicht von allem Ahnung haben. Ich finde den Telekom Extreme Playgrounds sehr passend, da es eben eine Veranstaltung ist, wo internationale Skater, BMXer, Wakeboarder etc. gegeneinander antreten. Und zwischendurch wird (meistens) internationale Musik gespielt. Da kann man meiner Meinung nach durchaus einen internationalen Titel verwenden.
 
@Lindheimer: Du meinst "ein schmaler Grat", oder?
 
Wer sich mal das volle Programm geben wil, der soll sich mal auf Pro7 eine Ausgabe von RED anschauen, aber vorsicht - Kotzgefahr ;)
 
@GlockMane: Oder die "Nachrichten"... äh, pardon... NEWS auf RTL2! Vorsicht, Kotzgefahr erster Klasse! ;-)
 
@Dr. Alcome: vor allem was bei mir zum Volkssport geworden ist, wie man von seriösen und dramatischen Themen die Brücke zum Bouleward Teil der Sendung schafft. Das sind oft so krasse Gegensätze. Erst wird ein Beitrag über das Elend in Afrika gezeigt, emotionalisiert mit hungernden Kindern und zur Überleitung auf Promis dann der perfide Satz "das Hungerproblem haben die Hollywoodstars nich" oft makaber aber auch großer Unterhalutngswert wie man auch versucht das Sexthema unterzubringen.
 
@GlockMane: also wenn ich red schaue und annemarie warnkross sehe kann ich nicht grad von kotzgefahr sprechen ;)
 
@lazsniper2: Beim besten Willen, fand die alte auch mal heiß, aber sobald sie ihren Mund aufmacht ists vorbei.. Man könnte natürlich Abhilfe schaffen ;)
 
kann denen mal einer sagen, dass der herr obermann sich die begriffe sicherlich nicht selbst ausgedacht hat, sondern irgendwelche gehirnakrobaten aus der marketingabteiltung?
 
@jim_panse: stimmt, aber die kennt ja niemand. und der herr obermann trägt die verantwortung.
 
@jim_panse: Wenn ein Firmenchef die geballte Inkompetenz der Vertriebsfuzzies durch die eigene geistige Windstille ersetzt, kommt eben so ein gequierlter Sch... dabei raus. Ihr solltet euch einmal dieses dämlich Gelaber in den Vorstandsetagen anhören. Da will niemand informieren, nur seine eigene Blödheit verschleiern.
Das hat nix mit Anglizismen zu tun, sondern mit fehlender Fachkompetenz.
 
@h23: Spitze. Sehr guter Kommentar, "... durch die eigene geistige Windstille ersetzt .." - köstlich. Ich denke schon auch, daß Herr Obermann zu verantworten hat, was er da erzählt, selbst dann, wenn's von jemand anderem geschrieben wurde.
 
Das ewige Rumgeheule über den Verfall der deutschen Sprache nervt. Ländergrenzen werden unwichtiger, die Verständigung mit Menschen anderer Sprache wird wichtiger. Englisch hat sich als Weltsprache etabliert. Also ist die Richtung doch genau die Richtige. Das deutsche Sprachforscher darin etwas existenzbedrohendes sehen, ist nachvollziehbar, aber dann auch wieder egal.
 
@cgd: Das sagt man aber auch nur in Deutschland. Fahr mal in die umliegenden Länder, wie es dort um die englische bzw Landessprache bestellt ist. Werbeslogans und Produktbezeichnungen findet man dort idR in Landessprache.
 
@twinky: nicht immer. In Irland im Radio lief ein Spot von Opel. Dieser endete mit "Wir lieben Autos". Es geht also auch andersrum ;)
 
@snoopers: Renault - Créateur d´Automobiles hatten wir ja auch :)
Das ist auch ok so, die Firmen können ja ruhig deutlich machen, aus welchem Land sie stammen.
 
@snoopers: Japaner scheinen auch auf Deutsch zu stehen. Aber ich glaub, da geht es eher um den Klang und die Assoziation als um die eigentliche Bedeutung (zB hieß in einem Arcadespiel ein Raumschiff "Lippenstift" :-D ).
 
@cgd: Nö, woher nehmen die Bürger aus englischsprachigen Ländern das Recht, überall wo sie hinkommen im Ausland alles in ihrer Sprache vorfinden zu wollen? Ich sehe das überhaupt nicht ein. Die meisten Amerikaner können nichts weiter außer englisch, und erwarten, dass sie überall auf der Welt damit zurechtkommen, beanspruchen dabei auch noch im Recht zu sein und schieben denen, die etwas nicht in ihre Sprache übersetzen, Versäumnisse zu. Aber was würden die wohl sagen, wenn ich als Deutscher in die USA komme, und überall verlange, dass alles auch auf deutsch da steht. Die würden mir doch den Vogel zeigen. Der Rest der Welt darf natürlich nicht auf seiner Sprache bestehen, und alle sollen gefälligst Englisch lernen.
Sollen die, die nach Frankreich kommen doch bitte französisch, und die die nach Deutschland kommen doch bitte etwas deutsch lernen. Ich gehe ja auch entsprechend vorbereitet nach England.
Warum sollte ich auf meine Sprache verzichten? In Deutschland spricht man nun mal für gewöhnlich deutsch und kein englisch, wie man in England auch kein deutsch spricht. Die Franzosen machen das besser, die setzen auch für Computer etc. französische Begriffe durch, nur wir lassen unsere Sprache immer mehr verkommen.
Amerikaner und Engländer erwarten ihre Sprache im Ausland mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht mehr feierlich ist. Ganz verdutzt wird man schon angeguckt, wenn einen ein Engländer anspricht und man nur mit der Schulter zuckt weil man nicht weiß was er eigtl. will. In Italien oder Frankreich spricht man auch in erster Linie die Landessprache, da vor allem im Süden kaum jemand Englisch. Nur wir hier in Deutschland erklären natürlich sofort und regelmäßig englisch zur Weltsprache, und schmeißen bereitwillig überall das Deutsche über Bord. Und ich habe Englisch als Weltsprache nicht zugestimmt, gab es überhaupt jemals irgendeine Meinungsbildung auf Bevölkerungsebene, ob so eine Weltsprache englisch überhaupt gewünscht ist? Das Etablieren von englisch ist ein von der Wirtschaftsmacht USA durchgesetzter Prozess, nichts weiter.
 
@cgd: Wird das mit so genialen Wörtern wie Handy erreicht???
 
@cgd: Dem widerspricht, daß andere Länder, auch solche in unserer unmittelbaren Nachbarschaft, deutlich mehr Sprachstolz zeigen. Frankreich, zum Beispiel. Dort ist eherne Regel, daß insbesondere neue Worte und Wortschöpfungen (zumeist englischsprachige und technische) erstmal darauf geprüft, werden, ob es ein passendes französisches Wort oder eine passende französische Umschreibung dafür gibt. Erst, wenn dies eindeutig verneint werden kann, hat der englischsprachige Ausdruck freie Bahn (und dann ist das auch vernünftig, mit der Gewalt ein französisches Wort zu kreieren wäre auch Quatsch, wenn's kein passendes gibt). Diese Vorgehensweise der Franzosen find' ich klasse.
 
@departure: In Frankreich wird das aber auch krampfhaft übertrieben. Wer sich für Film interessiert, weiß, was mit CGI gemeint ist. In Frankreich muss man unbedingt "d'Effets spéciaux numériques" sagen. Um warum können Franzosen nicht weiter als bis 69 zählen? :-)
 
@wolftarkin: Ich dachte eigentlich, das geht bis 79. Die Zahl 80 wird dann als 4 x 20 dargestellt. Das Dir das sprachliche Ansinnen der Franzosen übertrieben erscheint, kann ich mir vorstellen, ich habe aber noch keine Franzosen kennengelernt, die etwas dagegen hatten.
 
@departure: Nur bis 60. 79 = soixante-dix-neuf, also 60+10+9. Neunundneunzig ist ganz besonders toll. :)
 
@cgd: Englisch bereichert durchaus die deutsche Sprache, allerdings nicht in der Form, wie manch ein CEO oder Marketinghansel es anwenden (!)
Ein Handy ist so eine Fehlgeburt, die noch nicht einmal ein Ami oder Brite versteht. Telekom Extreme Playgrounds heisst zum Beispiel: "Telekom extreme/außergewöhnliche (oder gar:) krasse Spielplätze", noch nicht einmal mit Plural für den Konzern ;) Das haben sich definitiv Werbetrottel ausgedacht, rein nach der Formel: "Soll sich "cool" anhören, die echte Bedeutung ist völlig wurscht".
 
@cgd: Wer sagt, das Enlisch Weltsprache ist? Es gibt eindeutig mehr chinesische Muttersprachler als englische. Warum also sollte dann nicht Chinesisch als Weltsprache eingeführt werden, das nur noch von ca. 6 Mrd. Menschen gelernt werden muss, als Englisch, das von ca. 6,6 Mrd. Menschen nicht nativ gesprochen wird? Von mir aus kann man ja eine "Weltsprache" einführen, gern auch Englisch. Das sollte aber nur als Standard für internationale Kommunikation dienen und nicht als Voraussetzung bei allen Menschen gesetzt werden. In den einzelnen Ländern sollten die entsprechenden Sprachen genutzt und gepflegt werden, denn ansonsten erhält man über kurz oder lang nur noch einen globalen Mix und verliert somit Kultur.
 
telekomisch halt.
 
seit der VDS fordert, Deutsch im Grundgesetz festzuschreiben, kann und will ich diesen Verein nicht mehr ernst nehmen. Sprache entwickelt sich kontinuierlich weiter, dieser Verein will diesen Prozess aber nicht anerkennen
 
@zwutz: Bei vielen Nationen steht in der Verfassung die Landessprache fest, das ist gar nicht ungewöhnlich (und juristisch eigentlich fast schon notwendig). In den Vereinigten Staaten wurde das erst kürzlich eingebaut, weil das Spanische dort so langsam überhand nimmt. Diese Forderung ist also alles andere als ungewöhnlich. Und ja, Sprache entwickelt sich, aber speziell im Deutschen teilweise in die falsche Richtung (S-Bahnfahrten können da sehr erhellend sein). Und was hindert deutsche Unternehmen daran kreativ zu sein und ihren Produkten deutsche Namen zu geben?
 
@bgmnt: Guter Artikel dazu: http://goo.gl/yhB1o
 
@bgmnt: "S-Bahnfahrten können da sehr erhellend sein" - in der Tat. Da mußte ich auch schon öfter fäusteballend zuhören.
 
@zwutz: Das eine Sprache sich entwickelt ist unumstritten und passt auch. Aber es ist ein Unterschied ob man sich an der Sprache bzw. an der Sprachentwicklung orientiert oder ob man sich gänzlich gegen die eigene Sprache stellt und für eine andere Sprache entscheidet.
 
Habe grade mein Fenster hinaufgefahren, den Interneterkunder und Feuerfuchs gestartet und mit großer Freude diese Nachricht auf Siegeszukunft.de gelesen. Richtig so, sag' ich da nur - die Deutsche Sprache muss Deutsch bleiben! Jetzt noch schnell meine Stöberer-Erweiterungen und Zusatzmodule aktualisieren (ein Hoch auf KeinDrehbuch!) und dann muss ich auch schon weiter arbeiten. Muss noch einige Texte mit Winzigweich Büro schreiben und diese dann via Fallschachtel an ein paar Kollegen verteilen (der eine jammert schon auf Gesichtsbuch, dass ich die Dateien endlich hinaufladen soll.) Also, ich tabuliere jetzt in eine andere Anwedung und schaue gegebenenfalls später nochmal hier nach, ob es weitere interessante Neuigkeiten aus dem Weltweiten Netz gibt - schade, dass ich keine Mehrfach-Bildschirm-Installation habe, dann müsste ich nicht immer den Reiter im Stöberer wechseln. Sei's drum! Sehe euch Jungs!
 
@monte: Hehe, bei manchen Sachen musste ich doch erstmal überlegen was gemeint ist, aber Eigennamen übersetzt man eigentlich nicht. So bleibt der Feuerfuchs auch weiterhin der Firefox.
 
@monte: sehr schön geschrieben :D
 
@monte: Ziemlich viel Text, den du da ausgerollt hast. :-) Kommt immer darauf an in welcher Sprache ein Begriff für einen neuen Gegenstand, Firmennamen, Erfindung etc. zuerst auftaucht. Dass dieser Begriff dafür dann in andere Sprachen übernommen wird, ist eigentlich ein natürlicher Vorgang. Anders schaut es aus, wenn ohne Not - und fast schon zwanghaft - versucht wird, eigentlich alltägliche und banale Sachen einen moderneren, besser "cooleren" Anstrich zu verpassen, nur um damit die Leute zu beeindrucken, oder so wie in der Werbung üblich, den Käufer irgendwelche besonderen Produkteigenschaften vorzugaukeln.
 
@noComment: "Kommt immer darauf an in welcher Sprache ein Begriff für einen neuen Gegenstand, Firmennamen, Erfindung etc. zuerst auftaucht. Dass dieser Begriff dafür dann in andere Sprachen übernommen wird, ist eigentlich ein natürlicher Vorgang." Das erzählst du mal einen Franzosen.
 
@AntiVistaUser: Leider kann ich nicht beurteilen wie dort neue Wortschöpfungen an die Landessprache angepaßt werden und ob die dort angewandten Methoden oder Regeln, falls es welche gibt, auch auf die deutsche Sprache übertragbar wären, ohne dass dabei neudeutsche "Wortungeheuer" entstehen würden.
 
@monte: Auch wenn dein Kommentar als Spaß gemeint ist ^^: Bei Eigennamen ist es klar, dass sie nicht lokalisiert werden. Windows bleibt Windows, wie Nutella überall Nutella heißt oder Aspirin auch als Aspirin exportiert wird. Es spricht ja nichts dagegen, wenn sich anhand eines Produktnamens auch die nationale Herkunft erkennen lässt. "Erweiterung" oder "Zusatzmodul" für "Add-On" sehe ich kein Problem drin, das wird ja auch sogar durchaus häufig so benutzt. "Tabben" könnte man treffend mit "Umschalten" übersetzen, "Tab" wie gehabt als Reiter, Office und Firefox sind wieder Eigennamen für Programme, das zählt nicht.
Für Browser könnte man auch noch etwas Eingängieres finden als Stöberer, schließlich hat man mit dem Begriff "Suchmaschine" es schon einmal geschafft einen Internet-Begriff im Deutschen zu zementieren. "search engine" sagt hier ja keiner. Suchmaschine ist die 1:1 Übersetzung. Hätte man den Begriff Suchmaschine damals nicht sofort eingeführt, würde dir "Suchmaschine" heute genauso komisch vorkommen wie "Stöberer". Alles eine Sache der Gewohnheit. Begriffe die neu für etwas eingeführt werden klingen erstmal immer komisch, bis sie etabliert sind, dann kann sie keiner mehr wegdenken. In Frankreich wirst du komisch angeguckt, wenn du Computer sagst und nicht Ordinateur.
 
@mh0001: Du kannst auch in Deutschland statt Computer einfach Rechner sagen. Ich mache dies oft, da ich Rechner sogar ein wenig stilvoller finde als Computer.
 
@monte: deutsche sprache kann eben auch sehr amüsant sein ^^ wäre ein jammer, darauf zu verzichten
 
So, da bin ich wieder. Ging doch alles schneller als erwartet. Dann kann ich ja jetzt erstmal eine Weile in der Sonne frieren. Und nachher noch ein paar Sternenhandwerk 2 Leiterspiele absolvieren, sonst verbessert sich mein Mikrofon und Makro ja nie und die Großmeisterliga bleibt ein fernes Ziel. Aber ich könnte zerplatzen wie ein Berstling, wenn ich sehe, wie die Gegner immer nur Käse und Pauschalangriffe spielen. Lächerlich, dass viele mit nur einem einzigen Aufbau wie einem 6-Schwimmbecken, 4-Tor oder einem Kanonenandrang dennoch sehr viele Spiele gewinnen können. Dieses Wochenende findet übrigens die Haupt-Liga-Spiel Raleigh statt. Kommentiert unter anderem von Tag9, Geschmacklos und Artosis. Einen Verweis auf eine lebende Übertragung der Veranstaltung findet man unter www.fluessigmannschaft.net. Mit dem Weg: Mit großer Spannung erwarte ich auch den Titel Teufel 3, ebenfalls von Schneesturm. Das wird bestimmt sehr kühl.
 
@monte: Sehr unterhaltsam^^ Habe es gerade an meine Deutschlehrerin geschickt... Sowas kann man 100% im Deutschunterricht einsetzen, wenn es um Anglizismen geht.
 
telefonieren und surfen unterwegs Freunde klingt halt sch...
 
@phil1085: "surfen" ist auch nicht wirklich komplett deutsch.
 
@noneofthem: das gehört aber mitlerweile zum sprachgebrauch. Nenn mir mal bitte ein deutsches Wort dafür
 
@phil1085: brettsegeln ^^
 
@mh0001: ja gut wellenreiten, passt aber nicht zum Internet. Hab noch mal nachgeschaut und habe mehrere Seiten gefunden wo steht das surfen "deutsch" ist. Im Englischen werden auch manche deutsche Wörter verwendet z.B kindergarten
 
@phil1085: Naja aber überleg doch, was surfen für die Engländer bedeutet hat bevor es das Internet gab bzw. was es heute auch noch bedeutet. Da hat auch irgendwann mal jemand eine Aktivität im Internet nach einer Wassersportart benannt, das muss doch damals genauso komisch gewesen sein, wie wenn man heute wellenreiten oder einfach nur segeln dafür einführt oder?
 
@phil1085: Genauso wie Flatrate, E-Mail, Job, Interview und viele weitere. Ich weiß. Du hattest nur eine gute Vorlage geliefert. ^^
 
Was sind denn das für Spinner? Überall wird man mit englischen Wörtern bombardiert. es ist eben nun mal die Weltsprache. Um es der Jugend besonders leicht zu machen, für den beruflichen Einstieg später mit der englischen Sprache auszukommen, wäre ich für eine Einführung von komplett englischem Unterricht. Dadurch würden wir gleich 2 sprachig aufwachsen. Dies würde ich begrüßen, hätte es das schon damals gegeben dann hätte ich wahrscheinlich nicht so ein "Fremdsprachenproblem".
 
@Krucki: Dann aber doch richtiges Englisch und nicht dieses "synthetische" Sprachprodukt aus den deutschen Vorstandsetagen. Synthetisch, Produkt und Etage sind übrigens auch Fremdwörter.
 
@Krucki: Hast Du schon mal ein "Body Bag" gekauft? Oder warst Du schon einmal bei einem "Public Viewing"? Fährst Du einen "Oldtimer" und telefonierst dabei mit dem "Handy"? Mit diesen Begriffen wirst Du im englischsprachigen Raum wohl nicht erreichen, was Du damit erreichen möchtest. Übrigens wäre ich für komplett spanischen Unterricht, schließlich soll die Anzahl der Sprecher aktuell die Englischsprachler überbieten. Oder wie wäre es mit Chinesisch? Oder wieso nicht Esperanto? Ach ja, wir leben in Deutschland mit der Amtssprache Deutsch, die übrigens auch EU-Arbeitssprache ist. Und nicht jeder braucht Englisch in seinem Leben.
 
@noComment: Natürlich richtiges Englisch. Die "synthetischen" Sprachprodukte die du meinst sind aber übrigens international im Berufsleben zu finden. @bgmnt: Gar nicht mal so schlecht die Idee :P Chinesisch wird oft gefragt bei Stellenausschreibungen für Ingenieure. ACHTUNG Ironie ;) Das es bestimmte Begriffe wie Handy nicht im Englischen gibt und es mobile heisst weiss auch jeder. Fragt sich nur woher ;) Nur weil nicht jeder Englisch braucht im Leben soll er die Augen davor verschließen? Ich würde mal sagen lieber zu viel gelernt als zu wenig. Spätestens im Urlaub kann man es ja dann wieder gebrauchen, wenn man es im Beruf nicht braucht. Naja und diejenigen die nie in ihrem Lebens ins Ausland wollen und im Beruf kein Englisch brauchen und es trotzdem dann durch den Unterricht gelernt haben... Glaube das wird die nicht umbringen. Achja und ob du nun Spanisch willst oder Chinesisch und wiviele Leute es sprechen ist erstmal egal, es zählt nur das was als Weltsprache anerkannt ist und sich international verständigt wird. Das wir in Deutschland leben und nur deswegen die Weltzsprache nicht besser gefördert werden soll empfinde ich als hinterweltlerischer Aspekt. Hat was von dem falschen Stolz der Franzosen, die auch stur auf ihre Sprache pochen wenn man dort als Tourist ist.
 
@Krucki: Aber Englisch ist nicht der heilige Gral. Alternativ ist auch Französisch eine Weltsprache, nebenbei auch offizielle Amtssprache der Vereinten Nationen. Spanisch wie gesagt ist auch eine Weltsprache. Und der Status Weltsprache wird sehr wohl an der Anzahl der Sprecher festgemacht. Ich persönlich habe auch kein Problem mit der Kommunikation auf Englisch, doch mich stört diese Fixierung auf diese Sprache. Selbst in Genf, einer an sich recht internationalen Stadt, kommt man mit Englisch nicht weit. Es soll einfach nur aufgehört werden die Leute glauben zu machen, mit Englisch wäre das Leben überall leichter, was definitiv ein Trugschluß ist. Ich hab schon genug Situationen erlebt, in denen mich Englisch nicht weitergebracht hat. Ich bin dafür, Fremdsprachen in der Schule beigebracht zu bekommen, doch aus meiner Sicht ist es recht unerheblich, welche der großen Sprachen das ist. Es geht an sich eher um das Prinzip Sprachen zu verstehen und zu lernen, als um die Sprache an sich. Hat man einmal die Prinzipien einer Sprache durchschaut, lernt sie sich schnell und relativ leicht. Das sollte der Fokus von Sprachunterricht sein, denn damit kann man sich recht schnell jede beliebige Sprache beibringen, wie man sie eben braucht.
Es muss also nicht immer nur Englisch sein.
 
Ach, was bin ich beruhigt. Deutschland hat keine ernsthaften Probleme. Was sind schon Wirtschaftkrise, Bankenrettungsschirme für Zocker mit Milliarden, die der Steuerzahler zu stemmen hat, prekäre Beschäftigungen für immer mehr Menschen, wachsende Armut, vergammelte Schulen und immer schlechter werdende Bildung etc.

Der VDS bringt es auf den Punkt, vergesst die englische Weltsprache, werdet wieder proviziell und alles wird gut.

Muss man über diesen Quark, den einige Deutschlehrer in Form des VDS da verzapfen, eigentlich bei Fen(ster)Zukunft wirklich einen Artikel schreiben?
Es ist Sommerloch, man merkt es deutlich...
 
@chronos42: Kennst Du den Slogan "come in and find out"? Es wurde mal herumgefragt, was das bedeuten soll, als Antwort kam u.a. "komm herein und finde wieder heraus". Spätestens da sollte man merken, daß englische Slogans weder zielführend sind noch auf ausreichende Englischkenntnisse treffen. Selbst [o10] hat "mobile" völlig falsch übersetzt. Und wenn schon Weltsprache, warum nicht Mandarin oder Spanisch? Die Welt hört nicht in Westeuropa auf.
 
@twinky: Weltsprache bedeutet nicht, dass diese Sprache von möglichst vielen Menschen als Muttersprache benutzt wird. Ansonsten wäre tatsächlich Spanisch die Weltsprache, noch vor (Hoch)-Chinesisch.
Dem ist aber eben nicht so, benutzt wird eine Sprache, die weltweit gut erlernbar ist, deswegen hat sich englisch durchgesetzt. Chinesisch beispielsweise wäre dagegen für jemanden, der nicht mit dieser Sprache aufgewachsen ist, viel schwerer zu erlernen als Englisch, wegen den sehr komplexen Betonungen, die es in anderen Sprachen so nicht gibt.

Gegen Englisch ist nichts einzuwenden, das wird weltweit akzeptiert und ist für alle nehezu gleich gut erlernbar. Es führt natürlich dazu, dass Sprachelemente heute viel schneller vermischt werden als früher. Ich sehe darin aber überhaupt kein Problem, das gab es schon immer.
Und "come in and find out" sollte jeder auch mit rudimentären Englischkenntnissen übersetzen können, das ist kein gutes Beispiel.
 
@chronos42: "sollte" - tut man aber nicht. In einer Reportage ging es auch um die unnötigen Anglizismen, damals auch wieder am Beispiel der Telekom. Da rief ein Rentner bei der Telekom und beschwerte sich über falsche Einträge in der Telefonrechnung, er habe nie einen German Call angerufen. Und "mobile" war auch ein schlechtes Beispiel? Frag doch mal in Deinem Bekanntenkreis, was Baby auf Deutsch heißt oder Handy auf Englisch - mit rudimentären Sprachkenntnissen sollte die Antwort umgehend und korrekt kommen.
 
Globalisierung hin, oder her. Nirgends sonst in Europa wird dermassen mit englischen Namen und Bezeichnungen übertrieben, wie in Deutschland. Und das Englisch stimmt teilweise noch nicht einmal. Fahrt mal nach Frankreich, Spanien, Italien usw. Da überhaupt jemanden anzutreffen, der 2 Sätze englisch kann, kann sich glücklich schätzen. Überhaupt welcher Vollbekloppte dem Cell Phone, oder Mobile Phone den Namen "Handy" gegeben hat...
 
@SAG: geh halt mal nach Skandinavien oder Portugal - man munkel das da sehr viel Englisch gesprochen wird - zb im Fernseh.
 
@SAG: Naja beim Handy (handlich?) ists wohl schon zu spät etwas zu ändern. Aber wie hier auf Winfuture manchmal englische Begriffe ins Deutsche übersetzt werden ist wirklich nicht mehr feierlich. Da wäre zB.: der "rollout" ----> "ausrollen" hähh??? Oder realize / realisieren, im deutschen Sprachgebrauch bedeutet realisieren etwas anderes als im Englischen. usw.....
 
@X2-3800: Handy heisst im Englischen nicht nur handlich, auch noch praktisch, geschickt, nützlich, bequem, dienlich, passend oder eben auch "zur Hand". So würde niemand auf Deutsch ein Mobiltelefon bezeichnen, ganz einfach weil dem Wort das Telefon fehlt und "handy" nur Eigenschaften bezeichnet, die so ein Telefon haben könnte, welche es aber noch nicht einmal ausmachen. Wichtig ist die Mobilität, ein Automobil nennt man schließlich auch nicht "handy" nur weil die Türgriffe ergonomisch sind.
 
@SAG: So ziemlich alles falsch, was du da schreibst.
Handy ist eine deutsche Erfindung und hat mit Englisch nichts, aber auch gar nichts zu tun. Und ich finde das Wort auch dämlich.
Zum Rest: Überall auf der Welt findest du Englisch und Anglizismen in der Werbung. Frankreich mag eine Ausnahme sein, aber auch nicht überall.
Und mit Jüngeren Menschen kann man sich auch in Frankreich, Italien und Spanien in Englisch unterhalten, deine Angaben gelten nur für Ältere, die in ihrer Kindheit keinen Englischunterricht hatten. Mit Englisch kommt man (fast) in der ganzen Welt durch. Und das ist gut so!
 
Gefällt mir! Mir gehen diese Anglizismen auch seit geraumer Zeit unglaublich auf den Keks. Nicht nur in der Werbung und bei Produkten, auch in der Business-Welt find ich es einfach nur noch lächerlich, dass jeder Hausmeister schon einen Titel wie "Senior Vice President of Facility Management" tragen muss. Ich weiss zwar, dass wir in einer global vernetzten Welt leben, aber man muss es nicht übertreiben. Es gibt dieses schönen Spruch, der sich in fast alles Lebenssituationen bewahrheitet: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Es lebe unsere schöne deutsche Sprache! :)
 
Und was hat Christina Schröder so von sich gegeben? Gibt's da auch Beispiele?
 
Naja, gut, dass ich zuhause nur nen tragbaren Fernsprecher mit Anfassbildschirm von HTC mit einem Betriebsprogramm eines amerikanischen Unternehmens aus Redmond habe, eine tragbare Rechenmaschine mit ebenfalls einem ähnlichen Betriebsprogramm vom selben Hersteller. Kenne doch gar keine englischen Ausdrücke dafür ;-)
 
@TheBNY: Viel Spaß beim Aufstarten der Rechenmaschine. :)
 
Extreme sind immer schlecht. Lauter Anglizismen müssen nicht sein, aber das Gegenteil funktioniert ebensowenig. Ich sage nur: Schlauchapfel. http://www.taboo-breaker.org/language/reinheit.htm
 
@Waudiz: Ich hab mich jetzt dort auch auf den anderen Seiten etwas umgeschaut. Der Autor macht sich wohl Sorgen, dass die einheimischen schweizerdeutschen Dialekte mit der Zeit aussterben, weil sie vom Hochdeutschen verdrängt werden. Dies ist aber nicht nur in der Schweiz der Fall, denn diese Entwicklung betrifft genauso die Dialekte hierzulande (BRD).
 
http://www.n-tv.de/panorama/Ramsauer-performt-auf-Klapprechner-article2254731.html - wenigstens eine gute Idee.. Deutschland schafft sich ab ;)
 
Der Webauftritt von diesem Verein glänzt nicht nur durch massenhafte englische begriffe, es ist wahrscheinlich eins der unübersichtlichsten im ganzem Netz. Von der "Kundenfreundlichkeit" ganz zu schweigen.
 
@Laika: "massenhafte englische begriffe" ?? Wo willst du die denn gefunden haben?
 
"Verein Deutsche Sprache" Und was ist das für ein Brei?
 
Viele Völker unserer Welt sind Stolz auf Ihr Sprachkultur und pflegen diese über Generationen, warum geschieht dieses nicht in unserem Land auch. Wir haben zwar keine rühmliche Vergangenheit und doch können wir mit erhobenem Haupt anderen gegenüber treten. In unserer Sprache liegt viel Sprachgefühl sowie Wortwitz und doch frönen wir uns an den fremden Kulturen sowie Sprachen. Vergessen wir dabei nicht wo wir her kommen oder wollen wir das nicht sehen? Schade wäre, wenn wir unsere großen Wortkünstler vergessen würden.
 
das schlimmste ist dann wenn man deutsche wörter durch englische wörter, irgendwelche kürzel etc ersetzt.
den kindergarten gibts auch nur noch in amerika, bei uns nennt sich das ja jetzt kita (zwar ne deutsche abkürzung aber totaler blödsinn)
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