IT-Jobs: Spannende Aufgaben wichtiger als Gehalt

Wer seine Mitarbeiter im IT-Bereich lange an das Unternehmen binden möchte, muss sich in erster Linie darum kümmern, dass diesen ein interessantes Aufgabengebiet zugeteilt wird. Fehlende Herausforderungen und Langeweile sind in dem Segment deutlich ... mehr... IT, Administrator, Admin Bildquelle: IBM IT, Administrator, Admin IT, Administrator, Admin IBM

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Soll das wirklich nur in der IT so sein? Wenns schon extra Studien wegen uns gibt, müssen wir ja offensichtlich was besonderes sein! Chef, ich brauch mehr Geld, äh nein, mehr und andere Arbeit, sorry.
 
@mschatz: Wenn du dich mit langweiligen Tätigkeiten foltern willst dann kannst du das gerne tun. Ich mag eher anspruchsvolle Aufgaben die mich selbst (heraus-)fordern und mir Spaß machen, dann vergeht auch die Zeit und man geht glücklicher aus der Firma weil man weiß das man was auf die Beine gestellt hat. Ich tu das lieber als den Tag rum zu trudeln und am Abend nicht zu wissen was ich eigentlich den ganzen Tag gemacht hab, außer Routinescheiß.
 
@cyberathlete: Sorry, muss ich das jetzt verstehen? Ich bezweifle nicht, dass langweilige Arbeit schlecht ist, aber wieso nur für den IT Bereich? Langweilt sich ein Handwerker nicht auch bei gleicher Tätigkeit?
 
@mschatz: weil du als zB Maurer garnicht die möglichkeit hast so viele verschiedene dinge zu tun (denk ich zumindest aber ich bin keiner).
als Maurer setzt du nunmal einen stein auf den anderen und fertig aber als systemadmin musst du fehler suchen und lösungen finden wobei das jedes mal anders laufen kann.
 
@shadow-1991: Denken ist nicht wissen. Ich war 4 Jahre auf dem Bau, da gibts genauso eintönige Arbeit wie Abwechslungsreiche, denn es ist ein Unterschied, ob du in einem Parkhaus jeden Tag Kilometer an Heizrohren verlegst und schweißt oder komplette Häuser mit Trinkwasser und Heizung versorgst. Mehr sage ich dazu nicht mehr.
 
@mschatz: deswegen der bereich in klammern
mir würde nie einfallen zu sagen ich wüsste sicher was über einen anderen beruf (weil wie du schon richtig sagst: "denken ist nicht wissen")
 
@cyberathlete: Ich finde, dass Anerkennung für die gebrachten Leistungen auch ein wichtiger Punkt ist. Und wenn es es nur ein "Danke" ist.
 
@cyberathlete: Joa ich erklär jetzt mal meinem Chef das ich einfach mal öfters nen neues Storage System in Betrieb nehmen möchte oder wir doch einfach mal eben so weil es spannend ist doch die ESX Plattform auf MS Virtualisierung umstellen könnten. Der Serverraum könnte nach Feng Shui eingerichtet werden hachja mir fallen so viele tolle Projekte ein die absolut am normalen Arbeitsbetrieb vorbei gehen der halt doch im großen und ganzen aus Routinescheisse besteht... Sei es Beratung, Wartung, Support oder was auch immer.
 
@Daiphi:
Wer sagt dass alles produktiv sein muss? Wie soll ich künftig mit bestem Gewissen entscheiden, wenn ich die Alternativsysteme nicht mal als Test gehabt habe?!? Zumindest begründe ich immer so wenn ich "spiel".
 
@LordK: Naja wie auch Kinder wächst man aus diesem Spielalter raus und Timings, ROI usw springen in den Vordergrund. Vor allem mit wachsender Verantwortung wirdst du sehen das die Spielereien nicht mehr sehr viel mit dem Job zu tun haben außer du willst die ohnehin schon weit vom Vertraglichen entfernte Arbeitszeit noch weiter ausdehnen. Zumal man ab einem gewissen Erfahrungsansatz einfach nicht mehr soviel neues findet und altes neu verpackt ist dann doch nicht spannend :)
 
@mschatz:

was bringen solche Umfragen? Wollen die meine Meinung machen?
 
Dem kann ich nur zustimmen. Ich freue mich immer darauf knifflige Netzwerke zu planen und installieren, Fernwartungen jeglicher Art einzurichten oder einfache Fehler im Netz zu analysieren. Sowas wie "welcher Gateway muss da rein" oder "welche IP bekommt der" sind doch totlangweilig, da schleppt man sich dann durch den Tag...
 
Ohne Geld geht nix. Darum bezahlt Fachkräftig anständig.
 
@jediknight: eben. Die Aussage in dieser Untersuchung ist nämlich schwachsinnig! Wenn IT Mitarbeiter quer durch die Bank weg solche Gehälter verdienen, dass man davon gut leben kann und eine Familie ernähren, dann kann das durchaus stimmen. Aber jemand, der das eben nicht kann wird natürlich wegen des Geldes gehen. Von daher ist die Aussage 'man wechselt nicht wegen des Gehaltes' von einem sehr hohem Ross gesprochen!
 
@jediknight: Großes Unternehmen suchen oder mit dem mittleren Umfeld / Kleinbetrieb zufrieden sein.
 
Ist ja fast 1 zu 1 der Text von Chip XD
 
na klar von spannenden Aufgaben kann ich mir aber nicht leisten. So ein Mist
 
@Lon Star: gibt aber auch genug die an unterforderung kaputt gehen können
ich bin der meinung solangs zum guten leben reicht muss ich mir wegen 10 euro mehr im monat keinen anderen job suchen wo ich vielleicht schlechte kollegen hab und unterfordert bin
 
@shadow-1991:
Ich kenn keinen der wegen 100€ mehr im Monat kündigt ;).
 
@shadow-1991: Wer sich unterfordert fühlt muss selbst für Forderung sorgen. Einegene Projekte in Gange bringen, Verbesserungsvorschläge usw. Wenn nicht machbar im eigenen Unternehmen neue Herausforderungen suchen kling abgedroschen ist aber in Bewerbungen inzwischen normal - vor allem in der IT.
 
@Daiphi: naja wenn deine vorschläge aber auf taube ohren stoßen kannst du nichts machen und was das selbstständig sein angeht ... dann hast du ja gekündigt ;-)
 
@shadow-1991: Laut unserem tollen Branchenverband haben wir derzeit zu wenig Fachkräfte ... sollte einfach sein einen neuen Job zu finden ... ok war etwas zynisch :D. Aber ernsthaft wenn man nicht zufrieden ist muss man sich klarmachen wo das Problem ist und es an der Wurzel packen du kannst nich noch 3 Jahre im selben Betrieb arbeiten wenn dir der Job keine erfüllung bringt du verlierst sonst schlussendlich den Spaß am Beruf.
 
"Spannende Aufgaben wichtiger als Gehalt". So habe ich vor 10 Jahren auch noch gedacht....
 
@pubsfried: eben ... so denken auch nur frischlinge ... spätestens nach 10 jahren kommt die desillusion. ;)
 
Naja. Meine letzte Stelle als Systemingenieur war superspannend und ein großer Spielplatz. Nur wars Gehalt scheisse und ich hatte einen Chef mit der Einstellung "Was interessiert mich mein Geschwätz von vor fünf Minuten?". Fortbildungen? Fehlanzeige. Neue Systeme durften nur ohne Schulung eingeführt werden, weil Schulen Geld kostet...
 
Das ist ja wohl nichts nes oder? Nach Taylor und dem Scientific Management hat von Gehalt als Motivator keiner mehr angefangen. Maslow 1943Selbsrtverwirklichung über Anerkennung gestellt, und das aktuelle Herzberg-Modell erst Recht. Psychologie, WBL, Wirtschaftsinformatik: 1. Semester!
 
Eine recht wichtige Information fehlt, damit man da halbwegs Schlüsse daraus ziehen kann, nämlich eine Aufspliitung der Ergebnisse nach Altersgruppen. Sind nur/eher junge Mitarbeiter dieser Meinung oder zieht sich das durch das gesamte Spektrum? Wann in etwa kommt der Umschwung in der Frage - z.B. evtl. im typischen Alter, in dem eine Familie gegründet wird?
 
mehr als jemals zuvor ist mir in den letzten jahren klar geworden, dass man nur mit geld weiterkommt.

selbstverwirklichung ist nett, aber davon kann niemand leben. ausser man sitzt im schneidersitz in einer höhle am ganges.

mich würde wirklich mal interessieren, welche qualifikation die kommentatoren hier inne haben, wie lange sie in ihrem job sind, wie alt und vor allem, was sie verdienen (brutto / jahr).

gruss
 
@mephistolino: Naja selbstverwirklichung ist schon möglich man muss sich nur selbst treiben und bereit sein einen gewissen Verzicht mit einzubringen - schon steigt das Gehalt analog zur Wertigkeit der eigenen Person.
 
@Daiphi: nur ist das leider ein philosophischer ansatz. und bis zu welcher schwelle willst du den verzicht treiben? die wertigkeit der person stellt man dabei ja selber in frage, wenn man seine eigenen ansprüche soweit runterschraubt, bis man wieder zufrieden ist.

versteh mich nicht falsch: niemand redet von luxus.
 
@mephistolino: Naja ich glaub du hast mich falsch verstanden. Ich meinte nicht Verzicht im Sinne von Gehalt sondern Verzicht im Sinne von Freiheit. Du hast in der IT Welt nicht viele Chancen gut zu sein da die Wertigkeit einer Person am Arbeitsmarkt einfach in 3 Einfachen Werten gemessen wird. Erfahrung - Hardskills - Softskills. Erfahrung wird leider nunmal in der ärgerlichen Form von Jahren gemessen wo ich einfach behaupte dass dies falsch ist. Schon in der Ausbildung / Studium mekt man sehr schnell wer den Job mit Liebe macht und Engagement und für wen es nur eine Ausbildung ist. Die in dieser Zeit gesammelte Erfahrung aber auch Hardskills gehen ja schon sehr weit auseinder noch extremer wird es im Arbeitsleben. Leider kann man bei einer Bewerbung hier nicht nachweisen was und wie umfangreich man in dieser Zeit auch abseits vom Arbeitsvertrag sich ererbaitet hat. Dagegen sind Hardskills in der IT Branche doch sehr einfach nachzuweisen. Klar sind Zertifikate ein zweischneidiges Schwert aber haben und nicht haben sind hier einfach der Unterschied. Was ich oben eigentlich ganz grundsätzlich unterstreichen wollte war der Aspekt sich persöhnlich treiben zu wollen: Weiterbildung, Studium, Zertifizierungen, Sprachreisen etc. Kann man auch abseits vom Arbeitsgebergestützten Finanztopf erledigen. Man muss nur bereit seine die eigene Zeit und das eigene Geld inzubringen. Nur ich bin mir sicher das diese Investitionen sich nachhaltig auf brutto per anno auswirken. Seis bei der inhouse Gehaltsverhandlung oder beim neuen Arbeitgeber.
 
@Daiphi: und was, wenn dir das geld für die fortbildung fehlt, weil du einfach nicht genug verdienst? um z.b. noch nen master zu machen, der dich 10k kostet? auch, wenn du es noch so willst? oder spezifische fortbildung in deinen angestammten berufsfeld? istqb, itil usw.?

dann sitzt man in der tinte. der ag zahlt nix, weil er es nicht einsieht. dazu wurde weiter oben schon was geschrieben.

du verdienst nicht genug, um a) rücklagen für deine fortbildungen zu bilden und b) dein leben und dein fortkommen zu finanzieren (über weitere rücklagen, z.b. für hausbau usw).

wenn du dich woanders bewirbst, kann du nur durch deine skills punkten, die du "einfach so hast" oder durch deine berufliche erfahrung. aber die stehen auf keinem zeugnis. auch nicht auf deinem arbeitszeugnis.

ungleich schwerer wirds dann, wenn du woanders hinmöchtest.
 
@mephistolino: Wenn du als ITler keine Rücklagen für Fortbildung hast läuft aber grundsätzlich was falsch, ich mein wir gehören jetzt nicht zu den armen schluckern.
 
@Daiphi: so? meinst du mit "itlern" unsere ags oder uns ans? falls du uns an meinst, dann geh mal auf meine bitte ein, deine qualifikation, job, gehalt usw. offenzulegen ;)
 
@mephistolino: Glaubst doch nicht das im Kommentarsystem hier meine Details offen lege.. oder würdest du? Schicks dir gern für die weitere Debatte. Aber grundsätzlich sprech ich von AN Seite.
 
@Daiphi: ;) dann gerne per pn.
 
@mephistolino: und? :)
 
@mephistolino: Außendienstermin gehabt. Dazu kommt das ich keine PNFunktion finde (soviel zum Thema fachliche Kompetenz :D )
 
@Daiphi: einfach am forum anmelden, da kannste mir auch mailen :) falls gewünscht ...
 
@mephistolino: Maslowsche Pyramide. Erst muß alles andere klar sein wie Geld, Wohnung usw. Dann kann man sich selbst verwirklichen.
 
@jediknight: eben. so hab ichs auch gelernt. daher ja auch mein ansatz von weiter oben. zuerst sind die grundbedürfnisse dran.
 
Etwa 15% gehen also wegen des Gehalts (~ jeder Siebte).
Wegen zu wenig Anerkennung oder Verantwortung verlässt aber etwa jeder 10te das Unternehmen. Schön, wie die zweite Aussage hier im Artikel mit „NUR “ dargestellt wird.
 
@User27: und nun stell dir vor, du bekommst weder persönliche noch monetäre anerkennung ...
 
Es gibt Anerkennung im IT Berecih? Ich Kenne das nur so wenn alles läuft dann sagt keiner was und wenn was nicht geht bekommt die IT eine aufn Sack.
 
@la_Tensor: dito. oder: "du willst anerkennung, weil du überdurchschnittliches geleistet hast? das gehörte zu deinen aufgaben ... sowas kann man nicht extra honorieren"
 
@la_Tensor: Gerade häufiger Kundenkontakt kann Gift für einen IT-Angestellten sein
 
@Zaru: weil?
 
@la_Tensor: Anerkennung = gefragte Person, die mit Anfragen überhäuft wird.
 
@AlexKeller: Achso na dann bekomm ich Anerkennung
 
@AlexKeller: anfragen von wem? von kunden, mitarbeiten usw. weil du der experte in deinem bereich bist, dich jeder mag und schätzt? oder anfragen von anderen unternehmen?
 
Kann ich so bestätigen. Auch ich hatte Langeweile und keine weiteren Perspektiven bei meinem alten AG gesehen. Also bin ich gegangen. Auch eine Erhöhung um knapp 20% konnte mich halten....
 
Gerade in der it nicht verwunderlich...bei einer so schnelllebigen inustrie ist ein stillstand im job tödlich. Wenn man sich im beruf nicht weiterbilden und entwickeln kann, ist man fix raus aus der materie.dazu gehören nunmal anspruchsvolle projekte statt first level support...
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