Lehrer sind viel technikaffiner als gemeinhin gedacht

Immer wieder wird kritisiert, dass Lehrer noch immer viel zu wenig von Computern und Internet verstehen und den Schülern so kaum die dringend notwendigen Grundlagen vermitteln können. In der Praxis zeichnet sich jedoch ein anderes Bild: Lehrer sind ... mehr... Schüler, Lehrer, Klassenraum Schüler, Lehrer, Klassenraum

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An meiner alten Schule sind alle Computerprojekte gescheitert weil einfach keiner wirklich was mit der Technik anfangen konnte. Man musste für Internetrecherche den Klassenraum nicht verlassen. Das war es dann im großen und ganzen.

Nachdem ich selber als Schüler das miterlebt habe glaube ich auch, dass es für guten Unterricht keine Computer braucht. Eine gute Stunde kann auch mit handgeschriebenen Folien am Overheadprojektor stattfinden, eine schlechte bleibt auch dann schlecht wenn jeder Schüler Notebook und Tablet und der Lehrer ein 10000€-Whiteboard zur Verfügung hat.
 
@pr0g4m1ng: also ein richtig gutes whiteboard kostet nur noch 3000euro und selbstverständlich haben die technischen mittel nix mit der qualität des unterrichts zu tun. das behauptet auch keiner. was man - meiner meinung nach zu recht - behauptet ist, dass die mittel schon dazu gehören damit die schüler mit der technik umgehen lernen. das sind aber 2 paar schuhe...
 
@pr0g4m1ng: wenn der Lehrer Mist ist, ist sein Unterricht auch dementsprechend, da kann man leider nichts machen und da hilft auch Technik nicht wirklich weiter.
Man muss den Schülern, insbesondere den Lehrern nunmal beibringen, wie man die Technik auch zu verwenden hat...^^
 
@pr0g4m1ng: genau so ist es leider, mache ich seit jahren mit an den schulen, und trotzdem das sogar die grundschulen mit whiteboards , server usw.. ausgestattet sind fehlt es an den fachkräften, die ja auch da wären wenn das als vollzeitarbeitsplatz anerkannt werden würde. aber lieber bleibt da ein bj von paar talern übrig die für die lehrer oder personen gedacht sind die da was machen.
 
@pr0g4m1ng: das Vorurteil führt von vor 10-20 Jahren her. Diese Lehrer sind jetzt schon großteils in Pension und durch jüngere ersetzt.
 
@BachManiac: naja, aber wirklich ausgebildete gibt es immer noch kaum. die machen "medienkompetenz" in der uni und können dann einen beamer einschalten und powerpoint bedienen. juchu. Im November werden bei uns an der Uni zb 4 oder 5 Informatiklehrer fertig mit dem Studium. Und viele Lehrer die aktuell Informatik studieren sind zwar jünger, haben es aber auch nie gelernt, sondern kommen aus der Mathematik oder Physik. Das reicht vielleicht um den Unterricht medial etwas aufzupeppen. Aber gezielt eingesetzt wird da in den seltensten Fällen was.
 
@BachManiac: Vielleicht ist es auch regional unterschiedlich, aber das ist mitnichten ein Vorurteil oder veraltet - so alt bin ich noch gar nicht. ;)

Eines will ich auch nochmal klarstellen: Zumindest bei mir waren die älteren Lehrer auch in Bezug auf das Internet nicht die schlechteren. Ganz im Gegenteil. Von denen haben doch zumindest einige vertieftes Verständnis für Technik. Und die die keine Ahnung von "neuen Medien" haben oder sich dem sogar verschließen geben das auch offen zu. Der Unterricht ist dann halt ohne Computer aber er kann trotzdem gut sein. Schlimm fand ich eher diese "jungen" (Anfang/Mitte 30) Lehrer, die auf Teufel komm raus alles mit dem PC machen weil sie ja auch so "hip" sind und meinen den "Kids" noch was beibringen zu können. Dabei hat man dann den Eindruck sämtliche Computerkenntnisse stammen vom Bedienen von Facebook und Co.. Wir hatten z.B. eine Referendarin die nicht wusste was "Plenken" ist oder wie man mit der Leertaste umgeht. Wie kann man so überhaupt zu einem Uni-Abschluss kommen?
 
@pr0g4m1ng: Stimme dir voll und ganz zu. Benutzen dauernd Overheadprojektoren und in Bio ab und zu den Beamer. Doch wir haben speziellen Computerunterricht in dem ich lerne wie man Dateien speichert und öffnet (nicht übertrieben) Außerdem die das Arbeitsmaterial veraltet: Bücher zu Office 2003, haben aber Win7 und Office 2010. Wir müssen unserer Lehrerin immer etwas beibringen: Z.B. wie man in PowerPoint zeichnet und dann die Zeichnung animiert. Klar es gibt auch gut Informierte Lehrer aber die arbeiten in den falschen Fächern. Extrem Beispiel: Unsere Klassenlehrerin muss sich von uns seit 5 Jahren zeigen lassen wie sie sich in der schule ins System einloggt.
 
also wenn lehrer als akademiker nicht über dem schnitt liegen dann gute nacht. trotzdem bleibt da noch viel zu tun, die jugend ist "voll am ball", da hilft es nicht wenn man ein notebook daheim hat und weiss wie man sich bei ebay so nen sakko mit lederdingern auf den ellenbogen shoppen kann. da muss mehr gehen :)
 
@Matico: Sehe ich nicht anders, man sollte es nur nicht verallgemeinern. Technikaffinität ist meiner Meinung nach ein viel zu mächtiges Wort für diesen meist schon fast stümperhaften Umgang mit Notebook/ Desktop-PCs.
edit: Selbst wenn es da ein Paar Technikfreaks gibt, bringt es den Schülern meist recht wenig, da in den Schulen oft keine finanziellen Mittel für einen vernünftigen Unterricht aufzubringen sind. (Deutsche Bildungspolitik lebe hoch!!!)
 
@Peacekeeper7891: Das hat mit Bildungspolitik wenig zu tun das Problem ist das Gelder für Ausbau von Schulen Kommunal aufgebracht werden müssen. Da die Kommunen in Deutschland aber quasi alle Dauerpleite sind und nebenbei der Bund noch anfängt Kosten für Bundesangelegenheiten auf Länder oder sogar Komunen umzulegen kann das nicht klappen. Glaub es mir jeder Bürgermeister würde sich gerne auf der Lokalzeitigung sehen wie er das neue Computerlabor in der hiesigen Schule freigibt ...
 
@Daiphi: Das ist schon das Hauptproblem, die Verwaltung auf kommunaler Ebene ist Teil der Bildungspolitik in Deutschland. Klar die Kommunen haben kein Geld, aber das Problem besteht nicht erst seid gestern, da ist schon eine Menge Zeit ins Land gegangen und es hat sich nichts getan.
 
@Matico: joa, die verdienen ja auch genug und haben noch dazu genug zeit sinnlos im internet zu surfen. gibt nicht viele lehrer die das offen zugeben, oder die es zugeben können einfach effektiver mit ihrer zeit umgehen und sich so mehr freizeit schaffen, das kann ich jetz nich beurteilen ^^. aber egal wie, nur weil sie ipad und heim pc haben sind die längst nicht in der lage irgendwen irgendwas beizubringen. musste ich leider auch feststellen, bei uns in der Fachoberschule hat eine Frau den C++ unterricht gemacht, die weder von programmierung noch von "erweiterten" office funktionen, geschweigedenn hardware ahnung hatte. die war wirklich nur anwenderin, aber natürlich hatte die auch nen pc zuhause mit dsl. wird wohl regionale unterschiede geben und natürlich auch von person zu person anders aber jeder schüler, der edv versiert ist wird vermutlich 90% der lehrer heute als edv leihen einstufen müssen.
 
@DataLohr: Wenn Du was nicht beurteilen kannst, wieso schreibst Du dann sowas?
 
@Uechel: hab nichts geschrieben über sachen die ich nich beurteil kann oder? edit: ahjee, hätte paar satzzeichen machen können dazwischen, aber wenn dus nochmal liest und versuchst zu verstehen wirds klarer.
 
Wer sowas untersucht, hat zuviel Freizeit....
 
@Skidrow: wenn ich mir deinen Post so anschaue dann hast du wohl zuviel Freizeit
 
@Turk_Turkleton: Mag sein, aber ich mache keine Studie aus Langeweile und teile sie der Welt mit!

Zudem ist es schwachsinnig, von "den" Lehrerern zu reden. Es gibt welche, die sind technikaffin, und welche, die sind es nicht. und dass 60 jährige Lehrer weniger technikaffiner sind als Jung-Lehrer ist klar, darüber brauche ich keine Studie zu machen.

PS: Ich bin kein Lehrer und hab auch nicht nichts mit Lehrerin zu tun, ich mag nur kein Schwarz/weiß-Denken.
 
@Skidrow: sicherlich gibt es unnütze Studien, diese hier zählt aber sicher nicht dazu. das größte Problem ist, dass auch heutzutage an den schulen immer noch viel zu wenig über den Umgang mit PCs und dem Internet unterrichtet wird. Insofern finde ich es wichtig, dass man das publik macht und somit vielleicht erwirkt dass das Thema vermehrt auftaucht & unterrichtet wird.
 
@Turk_Turkleton: Ich will es auch nciht als unwichtig abtun, dass Schüler lernen, mit dem Internet umgehen zu können, aber die meisten Schüler wissen besser bescheid als die Lehrer. Ausserdem: Wenns danach geht, was wichtig ist, plädiere ich dafür, dass alle Schüler das Fach "richtige Ernährung" und das Fach "Manipulation durch die Medien" haben. Find ich viel viel viel wichtiger als den Umgang mit dem Internet extra zu lernen. Wird es aber sicher niemals geben!
 
@Skidrow: "Manipulation durch die Medien" wär mal was, da bin ich voll deiner Meinung! Das könnte man aber auch mit dem Internet-Unterricht kombinieren und z.b. jeden Tag eine Stunde auf bildblog.de zur Pflicht machen, das wär schonmal ein guter Anfang.
 
@Turk_Turkleton: Ja klar, nur merkst du, dass es viele wichtige Dinge gibt, die Schüler lernen sollten? Und da finde ich den Umfang mit dem Internet nun wirklich sekundär, zumal das heutzutage sowieso jeder früher oder später lernt.
 
@Skidrow: Hier wird immer von dem Können der SchülerInnen in Bezug auf ..., ja auf was denn, auf Arbeit am PC, auf Internet-Erfahrung, auf... geschrieben, das dem der meisten Lehrer überlegen sein soll. Nur was ist denn konkret gemeint. Die meisten SchülerInnen wissen wohl wie sie ins Internet kommen, wie sie bei Facebook und Co reinkommen (mit dem Sicherheitswissen für dort ist schon nicht mehr so viel!), mit dem SICHEREN Umgang allgemein ist es auch nicht sooo dolle und Technik? Mit Technik-Wissen ist es oft noch weniger gesehen auf die Gesamtzahl der Schüler! Ich meine und meine Erfahrung ist, nur weil jemand in YouTube, Google, Facebook und e-Mail was machen kann, hat er/sie noch längst keine Fachkompetenz. Und so ist es nun mal bei den meisten SchülerInnen! Fragt doch mal, wie sie ihren Browser sicherer einstellen können, wie sie ihr E-Mail-Programm sicherer konfigurieren können/müssen, wie sie die Schutzsoftware (Antiviren-, Spyware-Schutz-Programme und Co. ) einstellen müssen oder nach Einstellungen im Netzwerk usw. Glaubt da wer ernsthaft und ist überzeugt, dass die Mehrzahl der SchülerInnen das richtig kann? Ich denke, hier herrscht auch sehr viel Selbstüberschätzung in der jüngeren Generation!
 
@Skidrow: war woh lein Lehrer ;-)
 
Ich werde nie den Zettel vergessen, der bei unserer Schule früher im Informatikraum hing, quasi mit einer Anleitung was man alles machen musste bis man vor einem laufenden PC sitzt, der über eine aktive Internetverbindung verfügt. Mein Lieblingsspruch war immer:
"Schalten Sie den Hub (undefinierbarer Kasten in der Mitte des Raumes) ein.".
Das stammte allerdings auch noch aus einer Zeit, wo man mit Fireball gesucht und mit Pascal programmiert hat. :-)
 
@touga: ...will sagen: Heutzutage würde ich schon davon ausgehen, das die Nutzung eines PCs an Schulen und speziell für Lehrer kein Thema sein sollten. "Früher" war das eher Luxus.
 
@touga: Ja und? Früher gehörte zum Fahrunterricht für Kfz auch noch die Beschreibung, wie der sichere Umgang mit der Anlasser-Kurbel ist damit der Motor startet und man nicht die Kurbel um die Ohren bekommt! Was sagt das über den heutigen Fahrschulunterricht aus? Nichts! Und so ist das auch bei Deinem ersten Kommentar!
 
Anekdote aus dem richtigen Leben: Ein Freund von mir (Lehrer) brauchte Hilfe bei der Unterrichtsvorbereitung. Er hatte in Word einen Zettel mit Fragen und Antworten vorbereitet und wollte vor jeder Antwort ein Kästchen zum Ankreuzen haben und die Zettel dann für die Schüler ausdrucken. Ich habe ihm dann am Telefon erklärt, wie man Kästchen einfügt. Nach meiner Erklärung meinte er nur, dass das ja viel zu kompliziert sie und er jetzt einen Zettel audruckt, die Kästchen mit Stift und Lineal zeichent und das Ganze dann kopiert. So hat er es dann auch tatsächlich gemacht. Soviel zum Thema Lehrer...
 
@FuTurO: Immer mehr SchülerInnen laden zu großen allgemeinen öffentliche Facebook-Partys ein, aus Versehen, weil sie unfähig sind, auf einen Haken zu achten! Soviel zur Kompetenz der SchülerInnen / jungen Generation! Falls Du nun empört aufschreien solltest, das ist eine böse Verallgemeinerung ....... wie nun? Das mit dem "Thema Lehrer..." bei Dir nicht?
 
Ich würde es nicht gerade als "technikaffin" bezeichnen, wenn ein Lehrer einen PC bedienen und im Internet recherchieren kann.
Viel wichtiger ist doch, ob sie den Umgang mit grundlegenden Programmen hinkriegen. Und wenn ich da an meinen älteren Bruder und manche seiner Kommilitonen denke (die Lehramt Gymnasium studieren!)...
Fragt lieber nicht, was ich schon für dämliche Fragen gestellt bekommen habe (bin gelernter FIAE), da wird einem Angst und Bange ;-)

Beispiel letzte Woche: "Wie kann ich die Standardschriftart in Excel ändern?" - Hast schon bei google geschaut? - "Ne, hab gedacht, ich frag mal dich" - ... -.-
 
@tetris: Frage: Warum soll ich meinen Bruder, der vom "Fach" kommt, nicht was fragen zu diesem Thema, damit er mir das erklärt? Versteh ich nicht, Deine Einlassung! Wenn ich einen Bruder habe, der was von Kfz-Technik versteht, würde ich doch auch diesen fragen bei Problemen an meinem Auto! Und wenn einer z.B. auf Kunstlehrer studiert, weißt Du denn etwas über sein "Fach"? Mein Argument ist oft: Jeder der meint was von IT zu vertstehen oder auch tatsächlich was (aber wieviel?) versteht, hält sich für was Besonderes und die anderen sind ohnehin alle DAUs.
 
@Uechel: Weil er mich zB Sonntag in der Früh anruft (ich mein er kann sich denken, dass ich Samstag beim schütten war..) um so nen Scheiß zu fragen anstatt einfach das zu machen, was jeder andere tun würde, nämlich erst mal googlen? Ja, das könnte es vielleicht sein... Um Gottes Willen, ich hab nichts dagegen wenn er was fragt und helf ihm auch gerne weiter, hat ja nichts mit DAU zu tun, aber man könnte ja erst mal selber versuchen ne Lösung zu finden, dann ist der Lerneffekt auch viel größer, meinst nicht?
 
Nur weil ein Lehrer ein Smartphone hat und Google bedienen kann macht ihn das längst noch nicht zum technisch Versierten Menschen der das Wissen auch vermitteln kann. Da haperts nämlich noch ungemein. Ebenso kann ein Lehrer durchaus ein Word Dokument anfertigen, beim ausarbeiten von Vorlagen fängts dann aber schon an zu hapern. Das Problem ist nicht das Lehrer kein interesse für Technik haben, sondern das das Wissen nur soweit Vorhanden ist das sie selbst mit Arbeiten können. Das ist noch Meilenweit entfernt davon Kompetenz zu vermitteln. Das Schlimme ist das dies sogar auf Berufsschulen zuutrifft in denen IT Berufe gelehrt werden. Wenn ich da an meine Berufsschulzeit zurückdenke... ohh hauaha ha
 
@ThreeM: jap. Echt mal! wenn ich an damals denke.. die konnten nicht mal Videorekorder anmachen ^^ war lustig
 
@ThreeM: Das Problem ist die Lehrer-Ausbildung. Bisher gehört dies nicht zur Ausbildung / zum Studium. Es sollte halt das Fachstudium IT-Kompetenz für Unterricht (oder so ähnlich) geben, genauso wie es dies für Biologie oder Sport usw. gibt. Und ob alle hier, die über Lehrer, auch ältere lästern, am Ende ihrer Berufslaufbahn bzw. im Alter ab 50 noch immer auf dem jeweils neuesten Stand der Technik sind, bezweifel ich mal ganz stark. Das wird im Verhältnis nicht anders sein als bei der heutigen älteren Generation! Etwas mehr Ehrlichkeit bitte!
 
@Uechel: Das hab ich ja nicht bestritten. Klar müssen auch Lehrer in dem Berreich geschult werden. Da bin ich mit dir auf einer ebene. Zusätzlich darf aber solch halbherziger Unterricht eigentlich nicht auf den Lehrplan.
 
@ThreeM: Das ist schon ok Deine Ansicht, weicht ja nicht so sehr von meiner ab. Was ich verdeutlichen wollte, war, dass es besondere Fachlehrer für IT geben sollte mit entsprechender Fachausbildung wie es diese auch für Mathematik, Sport, Bio usw. gibt. Und diese sollten dann den IT-Unterricht ausüben.
 
"Tatsächlich seien Lehrer der Gesamtbevölkerung in vielerlei Hinsicht voraus. 90 Prozent von ihnen haben Zugang zu Breitbandinternet, der Durchschnitt aller deutschen Haushalte liegt bei 67 Prozent. 86 Prozent der Lehrer besitzen ein Notebook oder Netbook, drei Viertel einen PC." und das sagt aus, dass diese technisch Ahnung haben? alles klar.... dann haben die Kunden die ich an der Hotline haben ja auch alle Ahnung vom Internet.. oh wait.. ^^
 
@StefanB20: Die haben das nämlich nur, weil sie nichtmal vom eigenen Telefonvertrag Ahnung haben und ihr Anbieter das ganze schon als Basispaket anbietet. :-D
 
@StefanB20 und der_Dummsc...: Und worin unterscheidet sie das von den meisten Leuten der jüngeren Generation? Die wissen in der Regel eben auch nur gerade, wie sie ihr Gerät bedienen müssen, wie sie ins Internet oder in Facebook kommen und vielleicht noch Googlen - und dann ists schon in der Regel vorbei!
 
Behauptung: Jeder hier kennt aus eigener Erfahrung mehr Lehrer, die mit Technik (ganz gleich ob Kopierer, Overheadprojektor, Videorecorder, PC) überfordert sind [+], als Lehrer, die mindestens die Basics beherrschen [-]. Bin gespannt, welches Vorzeichen mein Beitrag heute Abend hat.
 
Mein alter Informatiklehrer auf der Realschule hat bevor er Lehrer wurde als Programmierer gearbeitet, und auf der Berufsschule sind auch viele meiner Lehrer vorher Ingenieure, Programmierer und so weiter gewesen. Von daher konnt ich mich nie beklagen das meine Lehrer zu wenig Ahnung davon haben.
 
@Korti: Und weil Du das so positiv schreibst und dem allgemeinen Vorurteilen, die hier kundgetan wurden, entgegenstehst bekommst Du promt Minus. Das lohnte sich mal darüber nachzudenken!
 
von wegen.............
 
Tatsache? Davon hab' ich damals in der Schule nie was mitbekommen. Die ganzen Technikfreaks haben sich sicher raffiniert versteckt!
 
lol Wie war das der IT Lehrer von den Typen mit seinen UNIOS. Es wird die Welt verändern. looooooooooooooool
 
nach 4 jahren in einer notebook klasse in der der unterricht in allen fächern am eigenen Notebook abgehalten wurde (mit ausnahme von Chemie und Sport) kann ich sagen dass das Notebook keinen besseren unterricht macht. Wenn man will, kann man den PC gut einsetzen aber ob man jetzt auf dem PC mitschreibt oder im Heft ist letztendlich egal. Ich denke eher dass man zu sehr davon abgelenkt ist
 
Was hat Internetrecherche mit Technikaffinität zu tun? Selten so einen Quatsch gelesen. Zudem erinnere ich mich nur ungern an den Wissensstand meiner Lehrer auf der Berufsschule, wenn es um Technik-Sachen geht. Bei den meisten war das gelernte Wissen zwar vielleicht fest verankert, das ist allerdings gerade im IT-Bereich mangelhaft, weil dieser Bereich täglich in Bewegung ist. Wer sich da auf seinen Lorbeeren ausruht, ist sehr schnell von gestern. Ich weiß noch, wie heftig schockiert unsere Bürotechnik-Lehrerin war, als ich ihr zeigte, dass SIM-Karten um 2000 nicht mehr so groß waren wie Kreditkarten. Ein anderer Lehrer wollte uns erzählen, dass ein Fax-Gerät beim Kopieren schon VOR dem Einziehen der Vorlage weiß, ob nun viel Text kommt oder nicht und die Einzugsgeschwindigkeit anpasst. Ich hab versucht, an der Tafel aufzuzeichnen, dass soetwas totaler Unsinn ist. Der Lehrer hat es trotzdem nicht verstanden. Nur weil heute jeder Depp einen PC hat, heißt das noch lange nicht, dass jeder technikaffin ist. Punkt.
 
BITKOM, das sag alles ! Jeder Mensch mit mittlerem Einkommen nutzt inzwischen das WWW. ich würde mal sagen, 90% dieser Schicht hat WWW zu Hause, das hat mit Lehrern nix zu tun. Bei Lehrerehepaaren sind auch oft beide Lehrer, dass verfälscht die Statistik erheblich ! ___ Dass es im Schnitt der Bevölkerung schlechter aussieht liegt wohl daran, dass die untere Schicht immer mehr ARMMUT erleidet !!
 
Als 1999 TClass von der Telekom auf dem Markt kam, wehrte sich die "alte Horde" der Lehrer gegen die neuen Computer. Die "alten" kramten lieber ihre alten Unterlagen aus der Tasche raus - wie jedes Jahr. Um 13:05 ist ja schließlich Feierabend.
Diese alte Lehrerschaft so hatte kein Faible für Computer und wurde mittlerweise durch neue motivierte ersetzt. So hab ich es kennengelernt und laut Euren Berichten war es in anderen Schulen genauso. Danke
 
Wen sie jetzt nun mal Technik basiert sind , wie weit voraus sind dann die Schüler.
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