Elite-Uni Yale: Studentendaten via Google auffindbar

Die bekannte US-Eliteuniversität Yale hat durch eine Schwachstelle in ihren Systemen dafür gesorgt, dass die persönlichen Daten von rund 43.000 Studenten und Angestellten für jedermann frei zugänglich auffindbar waren. Sogar über Google stieß man ... mehr... Yale Yale

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jetzt soll Google schuld daran sein, dass die Daten im Netz stehen? Kann ja wohl nicht sein!
Es ist unverantwortlich Daten ohne Zugangsbeschränkung ins Netz zu stellen und darauf zu hoffen, dass sie niemand entdeckt.
Reiner Zufall dass Google sie zuerst entdeckt hat.
 
"Bis zum September 2010 hatten nur die autorisierten Personen Zugriff auf diesen Server. Dann begann jedoch Google damit, FTP-Server zu indizieren". Ach so... und weil Google mit der Indizierung anfing wurde plötzlich und automatisch der Login für anonyme Benutzer ermöglicht? Der Satz ist scheinbar eine Falschaussage.
 
Eigentlich ist es doch auch ein Unding, daß ein Unternehmen "ungefragt" einfach ALLE möglichen Daten und Dateien indizieren darf, ohne vorher eine Erlaubnis erteilt bekommen zu haben. In diesem Fall liest es sich jedenfalls so, als würde das zutreffen. Schon eigenartig, daß sowas okay ist und ich als Inhaber einer Domain noch zusätzliche Einstellungen treffen muß, damit die Spider, Crawler, Robots und wie sie alle heißen nicht an meine Inhalte kommen. Sollte diese Gesetzeslücke mal geschlossen werden wäre damit das halbe Google Geschäftsmodell im Popo :)
 
@KennyNet: Welcome in the Internet. Wenns nicht Google tut, dann ein Portscanner oder Yahoo oder Bing ^^
 
@Wetter: schon richtig, gibt ja genug Suchmaschinen. Eine davon würde die Seite schon finden. Mit nem Portscan allein kommste ja aber nicht weit. Damit lassen sich ja noch keine Inhalte indizieren.
 
@KennyNet: Die Daten, die Google findet, _sind_ öffentlich. Google kann keine Sicherungsmaßnahmen umgehen. Die Daten waren also öffentlich einsehbar, und zwar von jedem.
 
@KennyNet: Seit wann fragt denn Google, was beim Sammeln von Daten erlaubt ist oder nicht oder was die Dateneigner wollen oder nicht? Bei Streetview hat man es nicht getan und nicht die Haus-/Wohnungeigentümer gefragt. Beim Scannen von WLANS hat man es nicht gemacht. Und bei GooglBooks hat man auch zuerst nicht die Rechteinhaber wie Autoren,Verlage, Erben usw. gefragt. Es ist Googles Grundprinzip, erst mal zu machen ohne zu fragen. Sollte jemand später darüber stolpern, kann man ja immer noch (widerwillig) verhandeln.
 
"[...]dass die persönlichen Daten von rund 43.000 Stunden und Angestellten für jedermann frei zugänglich auffindbar waren[...]"
Ich glaube es sind Studenten anstatt Stunden gemeint. ;-) Edit: Inzwischen sind es "Stundenten" geworden. :-D
 
"autorisiert". Warum ist Google denn schon "autorisiert"?
 
Eine Uni die behauptet andere wären schuld ist die dümmste Uni der Welt
 
Wer auf Yale war profitiert eher vom Ruf als von einer guten Ausbildung.
 
"persönlichen Daten" ...wohl eher öffentliche Daten.
 
"Kriminelle haben durch den frei zugänglichen Datensatz die Möglichkeit, die Identität von 43.000 Menschen anzunehmen. " Menschen als "Kriminelle" zu entmenschlichen, dies sollte besonders in Deutschland unterlassen werden. Falls nicht wird derjenige, der begonnen hat, andere zu entmenschlichen, entmenschlicht und neutralisiert. Natürlich wollen diejenigen, deren Vorfahren sich ihre Position zusammengestohlen und -gelogen haben, um das dann zu vererben (was ist dann mit der Vererbung der Verantwortung negativer Aspekte - wie z.B. die Vererbung der Holocaustschuld...-offensichtlich wird nur vererbt, wenn das für die Erben einen Profit ergibt...) wollen natürlich andere durch deren Kriminalisierung davon abhalten, daß sie sich holen, was ihren Vorfahren gehörte. Keine Chance. Notfalls mit Gewalt und Hinterhalt.
 
@golden middle: Keine Ahnung, was du mit deiner Aussage genau meinst. Allerdings kann ich ein "negatives" Erbe ausschlagen, was mir die Weltgemeinschaft bei der von dir benannteten "Holocaust-Schuld" nicht zugesteht. Also stimmt deine Theorie doch nicht ganz.
 
@golden middle: "Kriminelle haben durch den frei zugänglichen Datensatz die Möglichkeit, die Identität von 43.000 Menschen anzunehmen. " <<< wenigstens erkennt mich niemand mehr wenn ich die wahl unter 43000 menschen habe :D:D:D
 
ich denke, der verwalter hat seinen job nicht gemacht. er solte bestraft werden und entlassen werden. wer versucht die schuld bei anderen zu suchen, ohne selbst zu reflektieren, ist es nicht wert beschäftigt zu werden.
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