Fachkräftemangel: Gute Programmierer zu oft Nerds

Der von der IT-Branche beklagte Mangel an Fachkräften im Bereich der Software-Entwicklung liegt nicht allein an zu wenigen Absolventen entsprechender Ausbildungen oder Studiengänge. Oftmals passen die nach dem Abschluss vorhandenen Fähigkeiten nicht ... mehr... Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Bildquelle: mac.net.ua Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel Entwickler, Programmierer, Fachkräftemangel mac.net.ua

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Wie soll man den auch kommutativ und soziale Aspekte aufweisen wen man von der Schule weg als Einzelkämpfer erzogen wird was in den Unis das gleiche ist
 
@firefox4.0: Andere können das auch, Informatik ist eben ein Studium bei den man viel Zeit zwischen den Bits statt zwischen Menschen verbringen muss.
 
@firefox4.0: warum beschwert sich eine "kleine" und eher unbekannte firma darüber, dass nurnoch die "zweite wahl" zu ihnen kommt, wenn sie ggf. garnicht das Arbeitsumfeld geschaffen haben, um die erste Wahl abzufischn. Denn diese ist meisst bei den unternehmen, welche auch in der regel gute aufstiegschancen geben und ein sehr gutes arbeitsklima bietet. Und Warum reicht der Bachelor denn bitte nicht mehr aus?
 
@rony-x2: weil jeder depp bachelor macht und nicht nur das, viele davon machen auch noch master. ist doch nicht umsonst so, dass schulabschlüsse nichts mehr wert sind. hinzu kommt der umstand, dass unternehmen schon immer am liebsten die besten genommen haben und man in unserer "höher schneller weiter geprüft" gesellschaft eben immer mehr als alle anderen aufm papier nachweisen muss. wenns also genug bewerber mit abitur für die putzstelle gibt warum soll man einen nehmen der nur hauptschule hat? immerhin könnte sich die putzkraft dann auch selbst verwalten und eine weitere arbeitskraft entlasten oder ersetzen ^^
 
@DataLohr: Tut mir Leid, aber ich bin selbst FIAE und ich denke einer von der anderen Sorte.
Auf der Berufsschule damals gabs es zu 90% Personen die in das oben beschriebene Schema passen, d. h. Schwarze Haare, Dunkle Hemden, Metaler Shirts, relativ ungepflegt und kräftig gebaut.
Sowas hängt meiner Ansicht nach nicht mit der Erziehung oder dem schulischen Weg zusammen, sondern schlicht und ergreifend an der Versessenheit am PC zu sein. Die meisten haben keinen wirklichen Bezug mehr zur Realität (und damit meine ich jetzt NICHT Computerspielsucht oder so einen Firlefanz) sondern schlicht und ergreifend den Verlust der Fähigkeit mit anderen Leuten zu kommunizieren oder einfach nur offen zu sein, daraus resultiert niedriges Selbstbewustsein und dementsprechendes "Nerd"-Verhalten.

Mittlererweile traue ich mir schon fast gar nicht mehr zu sagen, dass ich FIAE bin, da genau das die Niesche ist, in die solche Leute meistens arbeiten - hoffentlich ändert sich das bald, in dem sich die Anforderungen in die Richtung des Artikels ändern!
 
@rezico: Ja ich sehe das genauso, ca. 70% der Leute die mit mir zusammen studiert haben sind wirklich komplette Nerds. Zwanzig weitere Prozent sind menschlich ganz in Ordnung aber würden ohne 90°-Wende nicht ohne weiteres in eine Firma mit Kundenkontakt passen, geschweige dem eine Führungsposition übernehmen können. Dann bleiben noch 10% und die Teilen sie die kommunikativen Leute mit tollen sozialen Fähigkeiten, die aber nicht gut programmieren können. Am Ende haben wir vllt. noch 2-3% von den Leute die die Firmen suchen und die wollen eigentlich alle lieber zu Google, Microsoft, IBM oder Apple.
 
@rezico: ich mache zwar die ausbildung zum FISI, aber auch ich kenne das - nicht aus der Berufsschule, sondern vom CCC. In meinem Umfeld oder in meiner Berufsschulklasse, gelte ich als "NERD". Ich selber würde jetzt aber von mir behaupten, dass ich in der Welt relativ gut klarkommen - ich merke es gibt defizite in sozialen kompetenzen, diese fallen in der regel aber nur mir selber auf, da ich merke wie schwer mir manche situationen fallen. Dennoch habe ich meine Arbeitstelle bekommen, weil ich sozial aus der Masse herausstach, und dennoch ein recht großes Wissen rund um Computertechnik mitgebracht habe. Beim CCC gibt es manche leute die sind NERDs.... soll heißen, wenn man jegliches klischee nimmt, dann erfüllen sie jedes. Und wie manche will man einfach nicht werden, auch wenn sie ein exorbitantes Wissen rund um IT mitbringen. Aber ich finde es nicht schlecht "ein Nerd zu sein" - wenn ich mal die bezeichnung von anderen aufgreife. Denn mittlerweile hat sich daraus eine richtige subkultur herausgebildet welche es wert ist erlebt zu werden - dennoch sollte man NIE dne faden in die reale Welt fallen lassen.
 
@rezico: Jetzt mach mal halblang. Wie hier gleich wd die Stereotypenbombe ausgepackt wird. Du sprichst von Offenheit und machst aber gleich alle Metaler zu Nerds? Was ist bitte so schlimm am "Metaler" sein? Ich bin selbst 'n Metalhead und bin froh mich von der Masse an gleichgeschalteten, pseudoreligiösen und humanistischen Electro-Schwu*****n abzuheben. Bin aber tdem nicht ungepflegt oder asozial. Kann schon sehr gut mit Menschen umgehen denk ich, aber ich hab' halt 'ne starke eigene Meinung, da haben einige Leute durchaus Probleme mit, aber das kann ich nicht ändern, denn man wird nie mit allen Leuten in seinem Umfeld zu 100% zurecht kommen, wer das Gegenteil behauptet der lügt. Also was du hier erzählst, du bestätigst wd mal meine Mainstream-Vorurteile. Just my2cents.
 
@rezico: Genau! Habe ich kurze Haare, höre Techno und trage gelbe T-shirts, bin ich komunikativ und lebenszugewand. Habe ich lange Haare, trage schwarze Sachen und höre Metal, bin ich ein unsozialer Nerd. Dummerweise sehe ich wie Typ 2 aus und studiere... -Achtung- Konferenzdolmetschen. Super unkomunikativ also :D Überdenke deine Sterotypschubladen bitte.
 
@firefox4.0: Absolut... bin auch ein Nerd... und was für einer... wundert ich immer wieder das sowas bei den Frauen ankommt.... Aber Arbeitgeber mögen sowas garnicht, kann ich nur bestätigen!
 
Da stimme ich zu, wobei die sehr guten Programmierer halt Nerds sind. Außerdem gibt es Wirtschaftsinformatiker, welche sich auch hinreichend mit der Business-IT auskennen.
 
@naX: Wirtschaftsinformatiker sind BWLer mit Programmierkurs, da kannste jetz nicht viel erwarten ;)
 
@Fritzler: oh ja der Spruch ist sehr treffend! :D
 
@Fritzler: Das ist zumindest bei mir nicht zutreffend. Auch wenn es wirklich sehr BWL-lastig ist, waren viele Informatikscheine (Wahl)Pflicht und der Programmierkurs noch das einfachste. Assembler, Compilerbau und Automaten gehörten genau so dazu wie ein Projektstudium mit prototypischer Implementierung einer mobilen Anwendung.
 
@Fritzler: Wenn das so ist, dann ist das schade um den Ruf der Wirtschaftsinformatik. Meiner Erfahrung nach machen BWL und Informatik zusammen nur 2/3 eines guten WiInflers aus. Der Rest ist Prozessdenken zwischen Fachbereich und Entwicklung. Ein schmaler Grad, der im Idealfall genau der Beschreibung von Herrn Kamps entspricht.
 
@Fritzler: hier mal ein bsp. wie sich so ein studium aufbaut, bwl und informatik hält sich also schon gut die wage...
http://www.wi.tu-darmstadt.de/studium_wi/studiengaenge/bachelor_2/wirtschaftsinformatik/wirtschaftsinformatik_1.de.jsp
 
@Fruchttiger: Mach dir mal keine sorgen, hab mir schon den Studienplan von denen vorher an unserer TU Berlin angesehen ;)
Dann noch etwas Überspitzung und fertig wars.
 
@Fritzler: dto. für Wirtschafts-INGENIEURE...
 
@naX: das Problem ist halt, dass man als wirklich guter Programmierer ein NERD sein muss. Anders hällt man das sonst gar nicht aus nächtelang vorm Rechner zu hocken um irgend einen Bug zu finden. Ein normaler Angestellter der morgens um 8 kommt und um 16:00 geht kann das einfach nicht schaffen. Daher halte ich die Forderungen der Firmen da einfach für Relaitätsfremd.
 
@Sam Fisher: Nerd [nɜːd] (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot) Versteh nicht wie man mir einer solchen Aussage auf positive Resonanz stoßen kann. Meines erachtens nach hat ein Nerd, nicht viel mit einem guten Programmierer zu tun. Finde es aber auch lächerlich, dass ein Unternehmen behauptet, "nur" solche Bewerber zu haben. Vielleicht sollte das Unternehmen mal umdenken. Oder gleich einen gut gekleideten, kommunikativen, kompetenzschwachen Pausenclown angagieren, der jedermanns Freund sein will und ist.
 
@naX: Ja genau. Und Mechatroniker können auch genauso viel wie Elektroniker ;) Von diese Mischrassigen Jobs/Studiengängen ist abzuraten. Ist nichts ganzen und nix halbes.
 
@EvilMoe: Das ist Unsinn. Es gibt Jobs, in denen die Anforderungen zu 100% auf Technik oder Betriebswirtschaft gehen. Es gibt aber auch Jobs, in denen die Anforderungen eben genauso sind, dass sie interdisziplinär angelegt sind. Und da sind die Wirtschaftsingenieuere oder eben auch Wirtschaftsinformatiker gefragt. Es gibt viele Verfechter der 'wahren Lehre' ... aber das geht oftmals an den Anforderungen der Wirtschaft vorbei. Wenn ich bedenke welcher Vorsprung mir meine eletrotechnische Ausbildung vor den reinen BWLern bringt, ist das nur damit aufzufangen zwei Studiengänge zu machen ... und das wäre eher unwahrscheinlich dies sinnvoll durchziehen zu können.
 
@EvilMoe: Ja genau davon ist unbedingt abzuraten ... kann ja am Ende nicht sein, dass wenn sich BWL-Nerd und IT-Nerd unterhalten etwas sinvolles dabei rauskommt ... ich bin W-I und ich bin hier in einem Unternehmen wo sich die BWL Seite und die IT-Seite aufgeschmissen wären wenn da nicht ein "Dolmetscher" dazwischensitzen würde, denn der ein hat absolut keinen Plan von dem was der andere sagt und anders rum ... aber so eine schwarz/weiß-Denke ist ja viel einfacher. ;)
 
@naX: ganz ehrlich, da stimme ich nicht zu. Ich will jetzt nich eingebildet klingen, aber realitätstreu sollte ich schon sein. Ich bin gerade einmal 18 Jahre alt und habe umfangreiche Erfahrung in xhtml, css, javascript, jquery framework, wordpress (auch eigene plugins), xml, xslt und Serveradministration mit Absicherung und co ;) Habe mehrere Websites erstellt, und zwar nicht nur Kleine, sondern auch ziemlich komplexe.
Bin auch kein Nerd, gehe raus, an den See, chillen, auch mal fort, trinken und bin kommunikativ. Vom Aussehen auch eher normal, sogar an sich modisch^^ (Zara XD)
Habe mich auch bei paar Firmen beworben für ne Ausbildung, weil ich mich nicht entscheiden konnte zwischen FOS oder Ausbildung. Was mir die Unternehmen gezeigt haben ist, dass gute Kenntnisse (erstrecht für meinen Alter) und soziales Verhalten nicht zählen. Die haben nur auf die Noten geschaut und da ich in Englisch nuur eine 3 hatte, wurde ich meistens abgelehnt..
Einzig eine Firma hätte mich sofort genommen, weil sie mich als Person bewundernswert fand, aber habt leider doch zu nem anderen gegriffen, weil das Unternehmen so gut wie nur mit Java arbeitet und der andere Typ mit Java programmiert hat...
Mein Fazit: Arbeitgeber wollen den perfekten Arbeitnehmer haben, der alles kann, gut aussieht und die Noten glänzen. Aber bisschen realistisch sollte man wohl doch mal bleiben und mal einen kleinen Bereich vernachlässigen...

Langer Text, sry^^
 
@Ninos: Das stimmt, so sind auch meine Erfahrungen, leider. Man kann nett und alles sein wie man will. Sobald mal ein Fach 'ne 4 ist oder so, hat man meist verloren. Na ja die Firmen sind selbst die die am weitesten von der Realität entfernt leben, also das was sie bei den "Nerds" bemängeln. Ein Kumpel von mir hat mal ein passendes Fazit gebracht: "Als Arbeitnehmer in der heutigen Zeit sollste gut aussehen, Familie haben, sehr gute Abschlüsse, 24/7 erreichbar sein, 20 Jahre jung aber 30 Jahre Berufserfahrung haben, immer fleißig unbezahlte Überstunden arbeiten, und als Bezahlung am Monatsende 'n Glas kaltes Wasser nehmen. (Und selbst das ist schon zu viel)"
 
@naX: Ich würd es eher umgekehrt sagen: Nerds sind keine sehr guten Programmierer. Software wird nunmal nicht für sich selbst, sondern für die 'anderen', die Nicht-IT-Bereiche erstellt. Als Fachidiot versteht man nicht, was der andere will und produziert eine funktionierende, aber völlig wertlose Lösung. Wichtig ist der das fachübergreifende Verständnis. Mit vielen Jahren Erfahrung als Softwarenentwickler, im Studium, als Koordinator von Projekten und als Ausbilder hab ich immer wieder geshen, dass die Nerds tolles Fachwissen, aber eben kein Verständnis für die richtige Anwendung haben. Damit sind sie eher die schlechten (wenn auch nicht die schlechtesten) unserer Branche.
 
@Nunk-Junge: diese Fachidiotie erkennst du insbesondere an Bedienungsanleitungen die kein normaler Mensch versteht sowie an Geräten die zwar alles können, von denen aber nur 10% der Funktionen genutzt werden.
 
@Frankenheimer: Ganz einfach: Nerds erstellen die Programme, nicht ganz so Nerds die GUI und die Anleitung kommt von einem Dokumentationsteam ;)
 
@naX: lol Wirtschaftsinformatiker. Hust Die können grad mal einen PC anschalten und mit Access rumspielen das wars auch schon. Die sind ehr dritte Wahl
 
@Lon Star: und was hast du vorzuweisen, wenn du Wirtschaftsinformatiker so beleidigst? Das Studium ist sicherlich kein Spaziergang, die können und wissen weit mehr als du denkst. Es kommt doch sowieso immer auf den Einzelnen an, ob er Programmieren kann und will. Ich kenne auch "normale" Diplom-Informatiker die keine Software entwickeln können.
 
@Straßenkobra: Wirtschaftsinformatiker lernen nur die Grundlagen von C oder/und anderer Programmiersprachen. Sie sind speziell darauf gebildet, Code verstehen zu können, einschätzen zu können, wie lange so ein Projekt dauert und ein Produkt dank deren Programmierwissen besser vermarkten zu können ;)
 
@Ninos: Sprichst du aus Erfahrungen, oder wiederholst du das was andere erzählen? In meinem Studium waren da weit mehr als nur Grundlagen. Und es ist ein Irrglaube, dass ein Informatiker, rein von der Ausbildung an der FH/Uni, ein fertig ausgebildeter Programmierer bzw. Softwareentwickler ist.
Wie bereits erwähnt, hängt es von jedem selbst ab, ob er z.B. durch "geschickte" Fächerwahl Programmieren meidet oder sich gar selbst weiterbildet. Die Lernkurve an praktisch anwendbaren Skills ist im Job nach dem Abschluss sowieso viel schneller als an jeder Hochschule.
 
@Straßenkobra: ich kenne 3 Leute, die das studieren ;)
 
Das ist wahr, dazu kommt, dass sich in den MINT Faechern selten Fach- und Sozialkompetenz treffen. In meiner Fakultaet fallen mir da auch nur eine Hand voll Studenten ein. Muss ja auch nicht zwingend.

@naX, da muss ich widersprechen WIler sind oftmals die schlimmsten, da es ihnen an Fachwissen mangelt und Sie aufgrund ihrer dualen Ausbildung ein gutes Ego eingebleut bekommen und oft keine zweite Meinung zulassen. Sagt mir jedenfalls meine Erfahrung.
 
Ich schaue bei uns auch ab und zu bei der IT Abteilung rein, die sitzen selbst in ihrer Mittagspause vorm Rechner... ;)
 
@JacksBauer: Counter Strike Portable LAN in der Mittagspause macht sehr viel Spaß :P
 
@JacksBauer: vllt weil sie waehrend der arbeitszeit die ganze zeit in der kaffeekueche abhaengen
 
@-adrian-: Hätte dir jetzt gerne +10 gegeben ;)
 
Meiner Meinung nach sind die Firmen auch selbst schuld. Auch der letzte Nerd ist sozialfähig und kommunikativ, wenn er ein abgeschlossenes Studium hat und man selbst auch kommunikativ ist. Das Problem sitzt dann meistens in der Personalabteilung. Wenn man unfähig ist einen Draht zum Bewerber aufzubauen stellt man ihn nicht ein. Aber ist der Bewerber schuld? Meiner Meinung nach nur zu 50%.... Aber mir alles egal, zum Glück (aus Sicht des Arbeitnehmers) gibt es nicht viele wirklich gute Softwareentwickler. :)
 
@NewsLeser: Ebenfalls kommt noch dazu, dass oft auch nur Fachidioten von der Uni kommen und die Firmen allerdings keine Zeit in eine Ausbildung stecken wollen. Eine Uni liefert nur das theoretische Wissen im Normalfall. Dass da keine 18-jährigen Absolventen mit 20 Jahren Berufserfahrung rauskommen sollte wohl klar sein. Aber anscheinend wird das ja oft genug erwartet.
 
Die Anforderungen sind oft halt überzogen. Ein Programmierer soll programmieren. Nebenbei Oberflächen gestalten und Projekte managen gehört da einfach nicht dazu. Das mag in kleinen Unternehmen vielleicht noch gehen, aber ab einer bestimmten Stufe an Professionalität müssen die BWL-Typen halt mal raffen, dass es nicht funktioniert das eine Person alle unterschiedlichsten Arbeiten durchführt, gleichzeitig perfekte Ergebnisse abliefern soll und nichts kosten darf.
 
@ouzo: hätte dir jetzt gern 10+ gegeben denn deine Aussage trifft absolut den Punkt... Wo wären wir heute wenn alle Nerds alle Fähigkeiten aufweisen würden wie von der Wirtschaft gefordert, wahrscheinlich irgendwo zwischen BTX und Pentium1, dafür aber alle im Anzug...
 
@Phr³³k: Ja, schade hast du nur 6 Winfuture-Accounts ^^
 
@ouzo: Die Unternehmen wollen halt die eierlegende Wollmilchsau... da liegt das eigentliche Problem.
 
@ouzo: Die raffen das NIE!!!
 
@ouzo: Stimmt. Dazu kommt, dass das Programmiersprachen können und Programmieren können zwei verschiedene Dinge sind. So können einige meiner Mitarbeiter phantastisch schnell und effizient einzelne Methoden oder Guis programmieren, aber beim Softwaredesign sehen sie kein Land. In vielen Chefetagen wird aber gedacht, dass ein ITler jegliche Aufgabe übernehmen kann, die irgendwie etwas mit Computern zu tun hat. Gerade bei den KMUs erlebt man da haarsträubende Geschichten.
 
Wenn ich diesen Satz "IT-Branche beklagte Mangel an Fachkräften im Bereich der Software-Entwicklung" schon lese. Schlage dann vor meine IT Chefs kennenzulernen, alle sind Kaufleute, wissen nicht wie ein Netzwerk (meine LAN^^) funktioniert und kommunizieren tuen die selten bzw. gar nicht (sind meistens im Meeting :-( ).
Anstatt hohe Anforderungen an den Bewerbern zu haben, sollte die nachdenken was sie wirklich von Bewerbern erwarten. Denn oft ist das Soziale für sie irrelevant, frei nach dem Motto "Hauptsache der Job ist getan und mein Chef ist zufrieden".
 
SO ne ist das Phänomen aber nicht....
Schon vor zehn Jahren hat mir mein Vater erzählt, dass die neuen Ingenieure die bei ihm im Unternehmen anfingen im Grunde nur Fachidioten sind.
In ihrem Bereich gut aber sozial zu nichts zu gebrauchen, kriegen das Maul nicht auf, können sich nicht verständlich ausdrücken und laufen rum wie n Schluck Wasser inner Kurve. Ab ins Kellerbüro und bloß nicht auf die Menschheit loslassen...
 
@lufkin: Sie wurden zu Fachidioten erzogen (manchmal auch vom eigenen Vater, der Ing. ist).....
 
Ein Diplom Informatiker mit abgeschlossenen Betriebswirtschaftstudium und nicht älter als 20 Jahre, aber mit 40 Jahren Berufserfahrung sollte für maximal 1.500 Euro Brutto monatlich 45 Stunden die Woche arbeiten und auch bereit sein, an Wochenenden und Nachts am andern Ende der Welt zu arbeiten. Sollen doch nicht immer so unflexibel sein, diese Arbeitnehmer. Man findet gar kein brauchbares Personal heutzutage !!!111 http://goo.gl/B3Ixo Edit: Ist ja wohl eine Selbstverständlichkeit, dass Überstunden erwartet, aber nicht bezahlt werden!
 
@Feuerpferd: Vergiss nicht, er sollte am besten noch eine Frau sein ^^
 
@der_Dummschwätzer: ja, aber bitte nur ohne gebaermutter und eierstoecke!
 
Ziemlicher Quatsch. Die meisten Menschen sind Vollidioten, die sollten froh sein, dass es Nerds gibt, ohne Nerds gäbe es sowas wie IT wahrscheinlich überhaupt nicht.
 
@Der kleine Llort: gut, dass ja auch insbesondere unsere Politiker soviel soziale Kompetenz haben und überhaupt nicht in einer Parallelwelt an uns vorbeileben ;-)
 
also wer es fachlich, sozial und kommunikativ voll drauf hat, der ist auch nicht so doof und lässt sich anstellen - der gründet seinen eigenen laden und lässt u.a. für sich arbeiten ... ich denke hier werden die ansprüche zu hoch gesteckt bzw. falsch ... ist alles eine frage, wie man die "nerds" führt und einsetzt. man kann nicht alles haben und genies in allen bereichen ergo nicht nur fach-idioten sind sehr sehr selten.
 
Mir gefällt die Werbeanzeige :) "Software-Entwicklung in Rumänien.16 Jahre Outsourcing Erfahrung"
 
Man sollte die IT-Branche bzw. die IT Unternehmen fragen, ob sie für die angegebene Forderungen arbeiten würden!
 
Woher kenn ich das nur... ist doch immer dasselbe. Die besten Programmierer hier an der Schule haben keinen Abschluss geschafft, da sie entweder autistisch waren oder andere soziale Probleme bekommen haben.
 
Keine neue Erkenntnis. Mir fällt das vor allem im Linuxumfeld hier in den Kommentaren oder im Forum auf. Die Leute haben vll. Ahnung von sonstwas für technischen Details, aber Sozialkompetenz ist nicht vorhanden. Bzw. sind mir teilweise richtig antisoziale Leute begegnet.
 
@Kirill: Solange diese Leute ihre Arbeit machen ist das doch kein Problem, da passt man sich als Unternehmen oder Vorgesetzter halt an. Das Gegenteil wäre doch schlimmer. Was nutzt ein Programmierer, der wunderbar kommunizieren kann und auch sehr ausgeprägte soziale Fähigkeiten hat, aber von Programmieren keine Ahnung hat?
 
@Pizzamann: Oder man holt sich doch jemanden, der auch Mensch ist und nicht nur Fachidiot.
 
@Kirill: Tja, da hast du wohl Pech gehabt, gerade im Linuxumfeld werden die Jobs angeboten. Da wird gesucht und das geht so weit, dass sogar nicht unerhebliches Kopfgeld ausgesetzt wird. Ich suche nichts, wurde aber letztes Wochenende auf einer Messe geradezu überschüttet mit Jobangeboten, alle Jobs waren im Linuxumfeld.
 
@Feuerpferd: Ich sag ja nichts dagegen, sich mit Linux zu befassen. Ich meine nur, dass es i.d.R. die Linuxer sind, die den Bezug zum Nichtnerdsein verlieren.
 
@Kirill: Das sagt der richtige. Wenn dir die Argumente ausgehen bist du jedenfalls der erste der ausfallend wird. Abgesehen davon: Ich will den Kunden nicht Heiraten und ich will ihn auch nicht als Freund gewinnen. Ich will seine Wünsche fachgerecht umsetzen und möchte durch Kompetenz überzeugen. Alles andere ist nur Show. Klar geh ich gern mal auf eine Firmenfeier, aber wieso wird man vom Chef gleich getadelt wenn man mal keine Lust darauf hat? Solange ich mich gepflegt Ausdrücken kann und Kunden/Kollegen verschrecke ist doch alles ok oder nich? Softskills werden überbewertet!
 
@ThreeM: Kompetenz!=Rumnerderei. Was du meinst, ist den Kunden einschüchtern, nicht für sich gewinnen.
 
@Kirill: Wie schüchter ich den Kunden denn ein? In dem ich ZU kompetent bin? Meine Art ist es nicht dem Kunden zu zeigen wie doof er ist, sondern ihn zu seiner Zufriedenheit zu beraten bzw. seine Wünsche umzusetzen. Wenn sich der Kunde davon eingeschüchtert wird, sollte er mal überlegen wie Produktivität zustande kommt und was er möchte. Durch Smalltalk wird kein Projekt umgesetzt sondern mit Fachwissen. Wenn ich mir da manche Vertriebler anschaue, denke ich oft das dies vergessen wird.
 
@ThreeM: Kompetent und Nerd ist nicht das Selbe. Man kann kompetent sein, ohne ein Nerd zu sein. Und wenn jemand ein Nerd ist, mag er zwar kompetent sein, aber eigentlich nicht so richtig. An Unis sagt man z.B., dass nur die etwas verstanden haben, die es verständlich erklären können.
Mal im Ernst, glaubst du selber dran, dass "kompetent" und "Nerd" das Selbe sind, oder willst du nur trollen?
 
@Kirill: "dass nur die etwas verstanden haben, die es verständlich erklären können." Jaja und dann flüchten die Profs aus der Wirtschaft ;). Das mag sein das man ebenfalls Fachkompetenz mit Softskills vereinbaren kann, keine Frage. Aber ebenso sollte man Anerkennen das Nerds in ihrem Bereich ine unglaubliche dichte an Fachwissen auffahren. Für mich ist ein Nerd per se nix negatives. Wenn nun aber jemand nicht die Sozialleuchte ist, sollte man sich auch als Kunde drauf einstellen können und darüber hinweg sehen. Es sollte nur das Egebniss zählen, nicht wie sich derjenige kleidet, aussieht oder ausdrückt. Wie gesagt für mich zählt die feine Fachkompetenz mehr als der soziale Aspekt. Wenn ich mir manche Personaler so anschau frag ich mich echt was für Maßstäbe angelegt werden. Sprüche wie "Sein Lebenslauf ist so langweilig, der ließt ja nur Fachliteratur" sind keine seltenheit. Höfflichkeit sollte bestandteil der Anwerter sein, alles andere ist sekundär. Und bitte, ich habe noch nie getrollt.
 
@Kirill: Oh, dann haben aber an meiner Uni etwa 50-60 Prozent aller Professoren und Dozenten absolut keinen Plan von ihrem Stoffgebiet, weil sie einfach unfähig sind, es vernünftig (einer größeren Gruppe von Studenten) zu erklären. Aber das betrifft bei weitem nicht nur meine Uni, sondern ist durchaus (meiner Erfahrung nach) allgemein zu sehen. Es mag ja sein, dass die entsprechenden Profs bzw. Dozenten Ahnung haben, aber viele von denen können es nicht vermitteln und einige sind auch nur "geil" auf das Geld, was sie an der Uni zusätzlich zu ihrem "richtigen" Job kriegen. Mein Studium ist zwar ein Vollzeitstudium, aber dennoch verbringe ich die überwiegende Zeit vor Büchern bzw. mit meiner Lerngruppe, um mir bzw. uns den Stoff selbst bei zu bringen.
 
@seaman: Leider hat Kirill recht - und Du leider auch. Fachidioten sind leider nur bedingt zu gebrauchen, da sie einfach nicht den Kunden entsprechend Ergebnisse liefern. Wie sagte man in der Schule so schön: "Thema verfehlt". An Unis wird heutzutage so schlecht bezahlt, dass es schwer ist neue Profs oder Mitarbeiter zu finden. An den meisten Unis müssen die Stellen für IT-Profs meistens 3,4 oder 5 mal ausgeschrieben werden, bevor man einen willigen und halbwegs akzeptablen Kandidaten findet. Das sind dann aber meist nicht die guten...
 
@seaman: 50% wirkt zwar etwas übertrieben, ist aber oft genug gar nicht mal so falsch. Ich war rein zufällig selber beim Verteilen der Vorlesungsthemen dabei und oft genug muss ein Professor eine Vorlesung einfach halten, ob es nun ein eigenes Thema ist, oder nicht.
 
@ThreeM: Nochmal: Rumnerden!=Fachkompetenz.
 
Was ist so schlimm daran, Nerds regieren doch auch die Welt!^^
 
@bigprice: Echte Nerds Compilern sich ihre World und den Kernel selbst! :-)
 
Es leben die Klischees!
 
Oh jetzt bin ich aber überrascht. Den frischen Absolventen fehlt es an Praxiserfahrung, das wusste ich ja gar nicht.
 
@RobCole: Im Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik brauchst du an meiner FH ein Grundpraktikum (4 Wochen, egal wo), dann ein Fachpraktikum (4 Wochen, in denen du die Sachen aus dem Studiengang anwenden sollst) und eine praktische Studienphase (3 Monate). Aber das muss reichen, da es sonst zu schwierig wird alles in den 6 Semestern zu schaffen. Man sollte als Unternehmen auch mal flexibel sein, Arbeitnehmer waren das in den letzten Jahren viel zu häufig!
 
@Pizzamann: Habe ich weiter oben auch so ähnlch geschrieben. Die paar Monate Praktikum, wo man oft eh nur belächelt wird, reichen doch nicht aus um die richtige Arbeit kennenzulernen.
 
@Pizzamann: Der Bachelor ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Das wird immer wieder gern vergessen, es gab auch eine Zeit ohne dem Bachelor.
 
@Pizzamann: So dann sag erzhäl ich mal aus dem Nähkästchen. Während meines Studiums zum Dipl. Ing. Masch. habe ich während des Studium so ca. 300 Bewerbungen geschrieben um neben dem Studium Praxiserfahrungen zu sammeln. Obwohl ich es sogar konstenlos machen wollte, und nur eine Forderung gestelle habe (Wollte im Automotiv Bereich tätig sein), ich bei allen Bewerbungen eine Absage bekommen habe. Wie bitte kann deine ein Unternehmen verlangen, Erfahrungen mitzubringen? Ein Praktium brauchte ich nicht da ich zuvor eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen konnte. Hätte aber gern während des Studiums schon Kontakte geknüpft und Erfahrungen in dem Bereich gesammelt. Inwzischen hab ich mein Studium beendet und durfte die ersten 2 Jahre als Technischer Zeichner beschäftigt werden, ehe ich endlich eine entsprechende Stelle im Unternehmen ergattern konnte. Nungut mein Notenspiegel war eher durchwachsen, dennoch behaupte ich heute noch prakixbezogener und kompetener hät man kaum sein können. Viele andere Absolventen meines Jahrgangs haben einen Klasse Notenspiegel, aber waren dermaßen Realitätsfremd und fasselten was von 100.000 Euro im ersten Jahr. Neben waren, dass auch diejenigen, die im Grunde nichts wußten, aber schön auswendig lernen konnten. Wenns aber um die Zusammenhänge ging, überhaupt keinen Plan hatten. Dabei frag ich mich trotzdem, wieso die Unternehmen solche Anforderung stellen, welchen sie selbst nicht gerecht werden. Und dann über Fachkräftemangel jammern....das sind die Richtigen.
 
So ein Unsinn. Wir sind eben nur speziell. Unser Humor ist manchmal etwas eigen, wir lieben die Ironie und oft werden wir nicht verstanden - obwohl uns selbst die Genialität unserer Aussage in O(1) klar gewesen ist. ;-)
 
@MrChaos: Ich hoffe das "Wir" ist nicht zu weit gefasst, denn auf WF gilt man schon als Nerd, wenn man weiß was Super-Cookies sind. :-)
 
@MrChaos: Ich hab Deine unsichtbaren Ironie-Tags erkannt. :-)
 
Viellicht ist mit sozialer Kompetenz nur gemeint, dass man Kontakte zu 10000 Freunden (oder mehr) von Facebook oder aus einen anderen Netzwerk mitbringt - als zahlende Kunden.
 
Es gibt keinen Fachkräftemangel, es gibt nur absolut überzogene Anforderungen der Firmen an ihre neuen Mitarbeiter. Es ist abartig was die Firmen teilweise wollen. Mehrere Jahre Berufserfahrung mit exotischer Software, kein Nerd, 1200 Euro netto. Kommt mal wieder runter..
 
@Doso: 1200 Netto...wär ja noch was. :D Die meisten Firmen die eine solche Anforderungsliste haben...bieten den Job als Minijob im 400 Euro Bereich an ^^ Etwas überspitzt aber das wär denen wohl am liebsten.
 
Du lachst vielleicht. Habe aber hier eine Anzeige aus unserer lokalen Zeitung. Ist zwar nix zum programmieren, finde es aber trotzdem passend:
Suche 400 Basis Kraft für:
-Betreuung der Anwender im First- und Second-Level-Support
-Endgerätesupport
-Überwachung der Backupsysteme
-Dokumentation
-Administration von Windows und Exchange Server
Ca 14 Std/Woche

Ihr Profil: (ich trau mich s nicht zu schreiben xD)
 
@MickeyMouse: Eben, da heben wir es doch schon! Dagegen verdient sich ein Kostumträger im Freizeitpark dumm und dusselig.
 
@Doso: Natürlich gibt es auch üpberzogene Vorstellungen, aber frag mal Firmen nach ihren IT-Stellen. Selbst wenn die Anforderungen ok und die Bezahlung angemessen ist, dann kann man die halbwegs brauchbaren Bewerbungen an einer Hand abzählen. Ich hab deutsche Firmen gesprochen, die Teile der IT ins Ausland verlagert haben nur weil es hier kein Personal gibt. Gerade kleinere Firmen haben massive Probleme ITler zu finden und zu halten. Gerade vor 1 Monaten hat mich noch eine Firma angesprochen, die nicht mit einem Gehalt geworben hat, sondern mit den Sonderleistungen wie Sportplätze, jährliche 'Fortbildung' aller Mitarbeiter am Mittelmeer, etc. Gehalt war Nebensache. Im Gegensatz zu den Zeiten vor 15 bis 20 Jahren wird aber nicht jeder eingestellt der zwei Data-Becker-Bücher gelesen hat, sondern man muss schon Erfahrung nachweisen. Also nicht: 'Ich habe studiert mit 1,3', sondern 'Ich habe studiert und nebenbei die IT eines KMU aufgebaut und betreut'.
 
Gute Umschreibung. Was noch vergessen wurde: Der gesuchte Mitarbeiter darf höchstens 30 Jahre alt sein, muss jedoch 25 Jahre Berufserfahrung mitbringen, 7 Tage die Woche verfügbar sein und maximal 2'500 EUR pro Monat verlangen.
 
@leya: nein, 1 euro 25 - als 1 euro Jobber, das wäre den noch lieber, aber halt, du sollst noch dafür bezahlen dass du dich von einem Chef demütigen lassen darfst.. so siehts doch aus in vielen Firmen.
 
Zitat Blumentopf: "Wir lassen die augen nicht Lasern, wir brauchen die dicken Gläser, die gehörn bei uns zum look" Die Wirtschaft erwartet Hochschulabsolventen am besten im alter von 20 mit mehrjähriger Berufserfahrung. Das funktioniert nicht? Welch wunder!
 
Das Einzige woran es in Deutschland fehlt sind realistische Arbeitgeber. Wenn man von vornherein die Eierlegende Wollmilchsau sucht, wird man auch nie fündig. Einfach nur traurig sowas.
 
Das Ergebnis der Ausgebildeten Menschen die nicht konform gehen, ist doch die Summe der einzelnen Teile. Sich durchsetzen, auf den Hosenboden setzen, lernen, wird doch on kleinauf gepredigt? Und mit Facebook und co. kommt eben der soziale Aspekt, ich meine den echten von Mensch zu Mensch aspekt, doch den Nerds eher entgegen - und komischerweise springt jede Pupsfirma auf den facebookfilm auf, kritisiert dann aber die jenigen die diesen Film bereits fahren und somit eigentlich prädestiniert für die Firma wären? Wie geht das zusammen? Aber gut, Leute schnell in Schubladen stecken, das machen ARbeitgeber gerne, um nicht selbst über ihre eigenen Unzulänglichkeiten senieren zu müssen. Komischerweise wird jetzt das Nerdsein angeprangert. Liegt berufl. ein Problem auf dem Tisch und ein Nerd der angestellt ist, verbeißt sich in die Problematik um eine Lösung zu finden, um den Auftrag zu retten, wird ihm wieder der Anus rauf und runter geleckt... man muss sich mal entscheiden lernen. Soziale Kompetenz entwickelt sich zudem erst mit der Zeit, die hat man nicht automatisch, nur weil man ein gewisses Alter überschreitet. Auch so mancher Firmenchef hat fragwürdige Hobbys, sich zb. von ner Domina mit Kaka einschmieren und auspeitschen lassen - würden wir Arbeitnehmer da Wertungen vornehmen und das öffentlich kundtun, würde man gleich mit einer Klage angerannt kommen...
 
@Rikibu: Ich bin ja selten deiner Meinung(ohne Wertung). Aber hier hast du den Nagel präziese auf den Kopf getroffen und mir aus der Seele gesprochen. Ich wurde z.B. getadelt vom Chef meiner damaligen Firma weil ich an einer Firmenfeier mit Kunden nicht Teilnehmen wollte (Natürlich ohne Bezahlung ist ja keine Arbeit). Als dann allerdings der Kunde sonderwünsche hatte die keiner sonst realisiert hätte, wurde mir wieder die Puperze gekrauelt. Weiteres Beispiel: Kick Off Meeting. Ich hab dankend auf Alkohol verzichet, nur um hinterher mitzubekommen das mein Chef hinter meinem Rücken dem Kunden sagte: "Och der trinkt kein Alkohol, der ist etwas komisch. Son richtiger Computerfreak" Das ist die so oft geforderte Sozialkompetenz? Der Arbeitgeber kennt seine Mitarbeiter ej nicht wirklich sondern Mittlerweile nur die Werbung die der Arbeitnehmer für sich macht. Sorry aber ich verstell mich nicht, ich will mit Fachwissen und Leistung überzeugen. Alles andere kommt wie du schon sagtest mit der Zeit von selbst.
 
@ThreeM: Jope, wenn man nicht jedes Wochenende total straff ist, wird man doch eh als "Welt-/Menschenfremd" eingestuft. Ich kenn' das selbst, ich hab' auch oft Meinungsverschiedenheiten im Bekannten-/Kollegenkreis, da ich ebenfalls keinen Alkohol trinke. Ich glaube, dass die großen Bosse usw. immer einen im Tee haben müssen, sonst würden die die Scheiße die sie verzapfen nicht ertragen können.
 
@ThreeM: da ist es ja, du sollst uniform sein, genauso wie alle anderen... wenn ich nix trinke, dann trink ich nix - dafür gibts Gründe - aber die will der Chef nicht wissen, weil man wie ein Instrument zu funktionieren hat. Aber wie siehts aus mit Respekt und Toleranz? Toleranz ist aber nur möglich wenn ich den anders denkenden, oder sich anders verhaltenden verstehe in seiner Andersartigkeit... und genau das stimmt oft nicht überein
 
Preisfrage ist auch, wie soll man Erfahrungen sammeln, wenn man nirgendwo eine Chance bekommt? Soll man sich verbiegen und sich selbst was vormachen oder soll man lieber man selbst sein? Ein Kunde merkt doch zb. ob man sich im Anzug wohlfühlt oder nicht... zumal es verschiedene Typen gibt. Ich programmiere auch lieber und entwerfe Sachen, vermarkten,verkaufen und präsentieren machen andere aus meinem Team...
 
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Und die andere Seite: Die Allrounder mit Erfahrung können überall mitmischen, blicken alles und verarschen kann man die auch nicht mehr. Erster Gedanke eines Personalers: Ja - das wäre der/die Richtige. Aber bezahlen können/wollen wir den nicht.
53 und dreissig Jahre internationale Berufserfahrung - damit ist man überqualifiziert ;-)
Nein - da lieber jagt man Studienabgänger von einem Praktikum ins andere und wundert sich hinterher hier über Fachkräftemangel und gleichzeitig kommen Inovationen und Durchbrüche aus dem Ausland, von Ingenieuren, Technikern, Informatikern, Wissenschaftlern und Forschern die deutsche Namen tragen.
Wir haben genügend Fachkräfte - die hocken/gehen aber ins Ausland.
Ist definitiv lukrativer und auch attraktiver.
Und kaum zu glauben aber wahr: Deutsche Fachkräfte und Akademiker sind im Ausland gefragt wie eh und jeh. Nicht mal wegen ihrer Erfahrung (daß ist dann noch der Kick oben drauf), sondern wegen ihrer grundsoliden Ausbildung.
 
"Aber auch ein Mangel an Kenntnissen beim Projektmanagement und fehlende Praxiserfahrung werden immer wieder angeführt. " -> Woher soll das bei frischen Studienabgängern auch kommen? Facepalm
 
@karstenschilder: Ich musste nebenbei arbeiten um das Studium überhaupt bezahlen zu können. Praxis kann man da schon besitzen.
 
@JacksBauer: vorausgesetzt du hast das Glück einen Arbeitgeber aus der Branche zu finden, der nicht nur ein Praktikum anbietet, um billig an Arbeitskräfte zu kommen, die er dann viellleiiicchhht übernehmen will-
 
Die sollen mal ganz Still sein mit ihren überzogenen Forderungen. Hat die Industrie was zu sagen oder zu entscheiden? Nein! Die Macht liegt immer noch beim Volk und bei den Volksvertretern, also! Legt Ihnen endlich Ketten an!
 
@legalxpuser: "Die Macht liegt immer noch beim Volk und bei den Volksvertretern": wer auch immer dir das beigebracht hat - er hat gelogen!!
 
@legalxpuser: klar, du kannst wählen, was DU willst. Verar...t wirst Du aber hinterher von allen gleichermaßen. Mal mehr, mal weniger... also: TRÄUM WEITER !
 
Heute gehe ich mal in die Kantine- mal schauen ob die EmailNetzwerke mich erkennen :)
 
Ich verstehe diese Anforderungen überhaupt nicht. Nerds sind der Motor der die IT überhaupt am Leben hält. Ohne sie wäre Forschung überhaupt nicht möglich. Was sind denn die Physiker, die neue Halbleiter erforschen, die Mathematiker, die statistische Modelle entwerfen oder die Chemiker die neue Akkus herstellen? Wenn das nicht größtenteils auch Nerds auf ihrem Gebiet sind, dann weiß ich auch nicht weiter. Was die Industrie hier möchte, sind keine ITler sondern BWLer mit IT-Kentnissen. Das ist auch überhaupt nicht verwerflich, aber dies als Fachkräftemangel zu beschreiben ist unter aller Sau. Eine Fachkraft ist nun mal in einer(!) Fachrichtung spezialisiert.
 
wieso ist eigentlich immer von "anforderungen" die rede - die wollen was von mir (erst recht, wenn anscheinend ein mangel herrscht)! also duerfen sie mir gerne angebote machen! das hat die deutsche (und groesstelteils auch die europaeische) industrie noch nicht begriffen.. es gibt andere, die das begriffen haben und "besser" anbieten - die kriegen dann auch die leute...
 
nerds sind auch menschen ^^
 
die können aber auch immer nur meckern... erst fehlen uns die Fachkräfte, jetzt sind es nicht die richtigen Fachkräfte... die Wirtschaft will doch am liebsten alles auf nem silbernen Tablett vorgehalten haben, ja keinen Cent in die AN investieren. "Nerds" besitzen m.M.n. massive fachliche Kompetenz, was man durchaus nicht verschmähen braucht, denn wer bestimmt denn den Erfolg des Unternehmens?? Die Fähigkeiten der AN... und Nerds sind da sicherlich nicht im Weg, wenn es um solche Grenzen geht. Sie sind vllt. in der sozialen Kompetenz etwas im Hintertreffen, aber selbst das, KÖNNTE man wieder aufholen - liegt halt an den Mitarbeitern/Kollegen. Im Kundenkontakt kann man solche Spezialisten nun kaum einsetzen, das streite ich nicht ab, aber sie sind eben nicht unwichtig. Es sind "Enthusiasten" des Unternehmens.
 
geeks ftw! und geekstas ftmfw
 
...und vor Jahren hat SIEMENS 50+Jährige Arbeitslose zu IT-Berufen umgeschult, nicht einen Einzigen davon eingestellt und sich die Umschulung teuer vom Arbeitsamt bezahlen lssen. Und das Arbeitsamt hat anschließend keine IT-Fachkräftemangel mehr in der Statistik gehabt...
 
@pubsfried: Profit geht vor Arbeitsplätze :(
 
@pubsfried: gut erkannt!
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