Wikipedia: Filter für anstößige Bilder ist in Planung

Die Wikimedia Foundation stellt sich aktuell die Frage, ob Schutzmechanismen auf Wikipedia eingeführt werden sollten, welche die Nutzer vor anstößigen und verstörenden Bildern schützen könnten. mehr... Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Bildquelle: Wikipedia Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Wikipedia

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Ist das bei dem Kontrollwahn der Wiki-Obersten überhaupt möglich "anstößige" Bilder (natürlich ohne Copyright!) einzustellen?
 
@Mudder: Nunja, wenn du mal die Artikel zu bestimmten Körperteilen anguckst...die sind schon sehr detailliert...
 
@gl4di4t0r: Das mag wohl daran liegen, das im realen Leben die Körperteile auch sehr detailiert sind und in einem Lexikon sollte man schon bei der Wahrheit bleiben. Es gibt genug Menschen die mit 20 noch von Bienchen und Blümchen reden und mit dem Leuchtturm vor der Haustür stehen. Entschuldigung, es ist wohl doch ein anderes Gebäude.
 
@bcalino: Ich würde so einen Filter weniger aus Rücksicht auf religiöse Hysteriker einführen, als vielmehr weil manche Bilder schon wirklich krass sind. Vielleicht ist es eine gute Idee wenn man nicht direkt das Bild vom Penis mit der krassen Geschlechtskrankheit angezeigt bekommt...
 
@Chiron84: Geschlechtskrankheit? Nichts gegen der Länge nach gespaltene Penisse. Wikipedia hat zu allem einen Artikel ;)
 
@qa729: Wenn mir langweilig ist, mache ich zwei Dinge: Essen, und in Wikipedia zufällige Artikel lesen. Mit dem Filter ist die Wahrscheinlichkeit, dass mir das Brötchen aus der Hand fällt, gleich mal geriner :D
 
@Chiron84: Oh Mann! Wenn Du einen Wikipedia-Artikel über Geschlechtskrankheiten aufrufst, dann solltest Du wohl damit rechnen, dass dementsprechende Abbildungen auf der Seite sind. So 'nen Artikel (beim Essen) aufrufen und dann über die Abbildungen dazu motzen, ist, ehrlich gesagt... ziemlich dämlich! ^^
 
@moribund: Lesen - Denken - Antworten. "Zufällige Artikel" ist das Zauberwort in meinem Comment das du scheinbar verpasst hast. Ausserdem will ich mich ja vielleicht mal aus irgendeinem Grund über ein Thema informieren, ohne dass mir die krasse grafische Darstellung dazu ins Gesicht springt. Die Frage ist, wer ist dämlicher, der der nicht unbedingt zu allem das Beispielbild sehen möchte, oder der, der nicht lesen kann/will?
 
@Chiron84: Nur wenn Du eben Artikel nach dem Zufallsprinzip auswählst, sollte Dir klar sein, dass da was darunter sein könnte, was vielleicht nicht so toll und appetitlich aussieht - soviel zum Thema "Denken" ;-)
 
Anstößig ist relativ. Kann man nicht definieren.
 
@IchEuchNurÄrgernWill: klar gibts dafür eine definition: anstößig ist etwas wenn es das moralische empfinden verletzt oder allgemeinen ärger erregt. das kann natürlich wieder relativ sein ... aber wenn ich ein empfinden von ekel mit einer abbildungen von bspw. krankheiten und der köprerlichen auswirkung erreiche, dann ist das nichts positives, sondern ärgerlich und nur menschen bspw. im medizinischen bereich sehen das anders. wikipedia ist aber für die öffentlichkeit und nicht für mediziner und auch minderjährige können sich das ganze anschauen ... insofern denke ich schon, dass diskussionsbedarf besteht ...
 
@McNoise: Nein, kann man laut der Umfrage bei Wikipedia eben nicht. Bei Bildern die nicht für Minderjährige geeignet sind, mag das ja noch eventuell zutreffen, es gibt aber in der Umfrage auch den Punkt "religiös anstößig", spätestens da wird es mit dem "moralischem Empfinden" so eine Sache.
 
@McNoise: Wikipedia sollte für alle sein nicht nur für jungfräuliche 28 jährige, welche noch bei Mutti wohnen und sich durch irgendwelche Bilder angeekelt fühlen. Wieso sollten sich minderjährige nicht Artikel mit passenden Bildern in einem Lexikon anschauen? Euer Zensurwahn ist wirklich ekelhaft.
 
Natürlich ist es weniger lecker, wenn man bei der Recherche nach irgendwelchen Krankheiten irgendwelche aufgeplatzten Eiterblasen präsentiert bekommt, aber seien wir mal ehrlich, das ist nunmal die Realität und die lässt sich nicht ausblenden. Entweder interessiert man sich für eine Thema, dann muss man das eben ertragen, oder man lässt es und wird deswegen auch nicht "verstört". Aber was erwartet man auch, wenn man nach Eiter und dergleichen sucht?
 
@bgmnt: das sind amis, denene geht es um nackte brüste und vaginas, nicht um gewalltverherlichendes, waffen und dergleichen material
 
@bgmnt: Gerade bzgl. Krankheiten habe ich dort schon echt unappetitiliche Bilder gesehen. Die Bilder von medizinischen Lehrbüchern sehen aber auch nicht unbedingt schöner aus. Vielleicht wäre es eine Lösung für solche Fälle, wenn die Bilder zwar an ihrer Stelle stehen, aber ersteinmal Verdeckt sind (z.B. durch das Wikipedialogo auf Weiß, etc.) und mit draufzeigen oder -klicken wird das Bild gezeigt. So kann man sich zu einem Thema belesen und selbst entscheiden, was man dazu auch noch sehen möchte. Die Bilduntertitel kann man ja lassen, so hat man schon eine gewisse Vorstellung was einen erwartet.
 
ich denke, man könnte einen "Kinderschutz" einbauen und gut... die nächste Frage, die ich mir so manchmal stelle - gerade im Bereich "Piercingschmuck" ob da wirklich alle Bilder ohne Copyright sind... "Du Schatz, ich brauch mal ein Bild von dir..."

Aber wenn man anfängt bestimmte Bilder zu entfernen, dann ist es kein richtiges Lexikon mehr, denn dort findet man diese Bilder oftmals genauso. Und Wikipedia soll ja ein riesiges Lexikon sein.
 
@chippimp: Die meisten Photos im Bereich, nennen wir es mal "Sexualität", wurden vom Autor, bzw. der Person der die Photos einbindet, selber fotografiert (größtenteils sogar Eigenaufnahmen).
 
Ist das anstößig? xD http://en.wikipedia.org/wiki/Cum_shot
 
@ryul: kommt drauf an wen du fragst. vor deiner haustür werden sicherlich die meisten leute was dagegen haben.
 
@ryul: oder das Video bei diesem Artikel: http://en.wikipedia.org/wiki/Ejaculating Bei solchen Darstellungen denke ich schon, dass ein Filter sinnvoll wäre, auch wenn ich einfache Bilder nicht anstößig finde.
 
@Windows-User: Du findest die Natur anstößig? Wer bei sowas einen Filter fordert, kann gleich die Burka rauskramen.
 
@ryul: Das sage ich doch nicht, aber meine Kinder müssen nicht unbedingt ein Video eines ejakulierenden Penises sehen, wenn sie auf Wikipedia recherchieren. Nur weil ich irgendwo eine Grenze ziehe, heißt das ja nicht gleich, dass ich prüde bin. Ebenso bezeichne ich dich nicht gleich als Exhibitionisten nur weil du die Grenze an anderer Stele ziehst.
 
@Windows-User: Ach so, aber eine Geburtsvideo in der Grundschule ist okay für dich oder wo ist da für dich die Grenze? Versteckst du dich vielleicht vor deinen Kinder damit die bloß nicht sehen was unter deiner Unterhose steckt? Mach dich nicht lächerlich.
 
@ryul: Ich ziehe da die Grenze, wo direkte Verknüpfungen zu sexuellen Akten bestehen, da ich es nicht richtig finde, wenn Kinder und Darstellungen von Sex zu früh miteinander in Berührung kommen, immerhin wirst du auch nicht mit deiner Freundin/Frau vor (deinen) Kindern Geschlechtsverkehr haben, oder?
 
@Windows-User: Ich habe schon mit 12 mir Pornos angesehn und geschadet hat es mir nicht. Diese ganze prüde Angst davor, die eigenen Kinder könnten zu früh wissen wie es geht ist eh unsinnig, weil 90% schon mehr wissen als die eigenen Eltern. Eher die Aufklärung zum Schutz vor Krankheiten macht da Sinn, alles andere ist eh schon gescheitert.
 
Wo ist die Zeit hin, als die Eltern noch für den Schutz der Kinder verantwortlich waren und die Erwachsenen sich selber schützen konnten? Warum muss man immer jeden Schwachsinn filtern?
 
@Kirill: Weil scheinbar ausreichend Eltern nichteinmal in der Lage sind die Rechner durch die Kindersicherung der Internet Sicherheitsprogramme zu schützen, obwohl es nicht schwer ist. Klar kann man in Internet auch finden, wie man das umgeht, aber man kann ja auch gewisse Phrasen zusätzlich auf die Sperrliste setzen ;)
 
@Ramose: Das Ding ist, die Programme braucht es auch nicht, wenn sich Eltern mit ihren Kindern beschäftigen.
 
@Kirill: Natürlich sollen sich Eltern mit ihren Kindern beschäftigen, ansonsten läuft bei den Eltern was falsch (begründete Sonderfälle natürlich ausgenommen). Aber dennoch werden Kinder auch mal Zeit vor dem PC verbringen, sei es für Hausaufgaben, Recherchen, oder auch für soziale Kontakte und Freizeit. Sie sollen da nicht den ganzen Tag abhängen, aber sie nutzen es auch mit. Dabei kann man nicht die ganze Zeit daneben sitzen, deshalb brauch's sinnvolle Filter. Die Filter sollen dabei weder das Gespräch über Möglichkeiten und auch Gefahren des Internets ersetzen, aber man kann ja schlecht alles auf einmal beibringen und deshalb ersteinmal Filter um dann aus dem geschützen Umfeld heraus den Umgang zu erlernen. Aber ich gebe dir Recht, es sind die Eltern, die (Erziehungs-)Verantwortung für ihre Kinder übernehmen müssen, sie können und sollten es weder auf Filter noch auf Erzieher oder Lehrer abwälzen. Das alles sind lediglich Hilfen.
 
@Ramose: Du, wenn man die Kinder gut erzieht, braucht's keine Filter. Was haben wir in der Zeit vor den Computern gemacht? Sicher nicht die Schränke daheim abgesperrt, ausser wenn da Kinderbücher drin waren. Oder draussen, da hat man den Kindern auch keine Ortungshalsbänder aufgezogen, damit sie ja nur in erlaubten Gebieten rumhängen. Mich haben meine Eltern recht frei mit den Medien umgehen lassen und ich hab auch kein gestörtes Sexualleben. Und ich glaube nicht, dass ich ein Genie bin und der einzige auf der Welt, der als Kind mit Dingen umgehen konnte.
 
Meiner Meinung nach sollte man die Bilder, wie vorgesehen nicht ganz löschen. Dennoch halte ich es für sinnvoll bestimmte Inhalte vorerst zu verbergen. Die Bilder oder der Inhalt einer Seite könnte beim öffnen einen Hinweis enthalten. "Dieser Artikel/Bild enthält eventuell anstößige Inhalte" möchte man dann dennoch auf die Seite weiß man wenigstens was einen erwartetet. Zum Thema "Wer danach sucht ist selber Schuld", manche Artikel sind mit ihrem lateinischen Namen betitelt und der Leser weiß oft nicht was sich dahinter verbirgt. Deshalb halte ich sowas für sinnvoll.
 
Wie wäre es eigentlich, wenn man solche Dinge nicht generell auf HTML-Ebene löst? Zum Beispiel könnte man ein Element <restriction min-age="18" /> einführen für Inhalte ab 18. Browser können daraufhin schon von Hause aus eine Kindersicherung integrieren und Inhalte innerhalb dieses Tags (z.B Videos, Bilder) blockieren. Wenn ein Browser dieses Tag nicht unterstützen würde oder die Kindersicherung abgeschaltet ist können die Inhalte angezeigt werden. In der Wiki-Syntax lässt sich eine Markierung von „über 18“ Inhalten sicherlich auch implementieren. Ich denke das wäre eine transparente Lösung zum Jugendschutz. Und ein HTML-Element in eine Seite einzufügen dürfte auch für Webseitenentwickler kein größeres Hindernis sein. Dann liegt es nur noch an den Eltern die Kindersicherung im Browser zu aktivieren und auch zu kontrollieren was die Kinder so im Netz anstellen. Wenn es daran hapert sind die Eltern schuld!
 
Zensur ist immer schlecht, dass bedarf keiner großen Diskussion. Was allerdings in Ordnung wäre, ist eine lokale Sperre. Das heißt wenn mir ein Bild zu "anstößig" ist, kann ich es ausblenden aber alle anderen Benutzer der Wikipedia sehen es noch. Denn ganz ehrlich, wenn ich nach einem Thema suche bei dem die Krankheit oder Tätigkeit in der Realität "wiederlich" aussieht dann ist das eben so. Das hatten auch schon andere Kommentatoren angemerkt. Eine Enzyklopädie muss grundsätzlich erstmal völlig zensurfrei sein.
 
Ich bin auf diese Seite gekommen, weil ich vorhin auf Wikipedia auf für mich sehr verstörende Bilder gekommen bin. Ich wollte mich allgemein über das Thema "Schilddrüse" informieren und beim Scrollen tauchen Bilder von einem aufgeschnittenem Hals auf! Ich habe jetzt totale Horrorvorstellungen, die ich nicht mehr abstellen kann und werde so um meine Nachtruhe gebracht. Inzwischen ist es bereits gleich halb drei und ich werde diese blutigen Bilder einfach nicht los!

Ich werde mich jetzt mal in das Thema Kinderschutzfilter einlesen, aber wehe, da sind auch wieder Beispielbilder, die ich nicht sehen möchte.
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