Microsoft: Patent auf Schnellstart-Betriebssystem

Dem seit langer Zeit geforderten Wunsch aus den Kreisen der Computernutzer nach einem schnellen Startvorgang des Betriebssystems möchte Microsoft auch bei den hauseigenen Systemen gerecht werden. mehr... Microsoft, Logo, Softwarekonzern Bildquelle: Microsoft Microsoft, Logo, Softwarekonzern Microsoft, Logo, Softwarekonzern Microsoft

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super wens funktioniert!!
 
@firefox4.0: Ich weiß nicht so Recht... "Grundsätzlich verfolgt man hierbei den Gedanken, die für den Startvorgang eines Betriebssystems notwendigen Daten von einem entfernten Storage-System auf den heimischen Rechner der Anwender zu streamen." Wenn man dann zwingend (ich weiß es nicht und kann daher nur raten) einen Teil von einem Server streamen muss, hinterlässt das ganze ein komisches Gefühl und man gibt irgendwie einen kleinen Teil seines BS aus der Hand.
 
@ITSepp: Als Heim PC gebe ich dir recht. Für Office PCs ist das einfach nur genial!
 
@Wohlstandsmüll: Ich sehe daran nichts Geniales, auch und schon gar nicht für Office-Anwendungen! Wenn ich immer meine Daten, Dienste usw. in das Internet, in the Cloud und wie auch immer es benannt wird, auslagere, gebe ich damit Sicherheit und Daten unkontrollierbar für mich ab, deren Zugänge, Bearbeitung, Kontrolle, Verwaltung usw. ich nicht mehr prüfen kann. Stell Dir vor, es kommt so gem. News, dann liegen ein Teil Deiner Daten / Deines Betriebssystem bei Microsoft. Was ist Microsoft? Ein US-Amerikanisches Unternehmen mit Hauptsitz in den USA! Was folgt daraus? US-Amerikanische Behörden haben jederzeit OHNE Bekanntgabe an MS oder an Dich Zugang darauf! Warum? Antwort: Patriot Act! Das willst Du? Ich jedenfalls nicht!
 
@Uechel: Ich glaube, er meinte damit, dass so in Firmen noch mehr auf Thin-Clients genutzt werden könnte, sodass die User nicht so einfach ihr System schrotten können. Der Admin hat dann weniger Stress mit sowas. Microsoft bietet das OS an, der lokale Admin in der Firma verwaltet das dann im Unternehmen. Wenn dir Microsoft als US-Unternehmen zu unsicher ist, dann solltest du dir überlegen, auf alternative Systeme umzusatteln. Selbst dort wirst du aber nicht ohne weiteres am Patriot Act vorbeikommen, wenn du im Internet unterwegs bist.
 
@noneofthem: patriot act = verfolgung alles nicht amerikanischen. grade der patriots act der usa verträgt sich mit den un menschenrechten gar nicht. die usa sind seit des erlassens des patriots actes keine demokratie mehr, da diese behörde nicht kontrolierbar ist (und das ist so gewollt!). ein demokratisches land überwacht seine bürger nicht in dieser form! aber zZt ist eh zu bemerken das alle sogenannten demokratien sich gegen demokratie positionieren und ihre bürger immer unrechtsstaatlicher behandeln.
 
@noneofthem: Selbst wenn Wohlstandmüll das so meinte wie Du es erklärst, kann natürlich auch sein, bleibt die Tatsache, dass die entstandenen Daten, wenn ich das richtig verstehe, auf Servern einer Firma mit Sitz in den USA geladen / vorgehalten werden, die den US-Behörden Zugang dazu geben muß, im krassesten Fall , alles us-juristisch zulässig und so gesetzlich bestimmt, ohne das der Serverbetreiber das selbst bemerkt. Es wurden teils entsprechende Schnittstellen eingerichtet! D.h. in Konsequenz, US-Behörden haben Zugang auf Daten von deutschen Firmen, also von Konkurrenten zu US-Firmen. Das sollte doch auch nicht sein, nach meinem Verständnis!
 
Anstatt noch ein Patent zu beantragen, sollten sie es lieber machen, aber so kann man wenigstens klagen, wenn es ein anderer früher oder besser umsetzt.
 
@OttONormalUser: ich denke Microsoft will und wird es realisieren, sobald es die Zeit zulässt ;)
Bringt denen viele Vorteile, am meisten aber wohl den USA^^
 
@OttONormalUser: im gegensatz zu anderen patenten sind die von microsoft meist nicht irgend ein generelles geschwafle wie (wir wollen dem user eine möglichkeit gibt seinen pc in sekunden zu booten) sondern sie erklären genau wie es funktionieren soll und so wird es dann auch umgesetzt
 
@Ludacris: Die meisten Patente von MS sind genauso dümliches Geschwafel, wie bei der Konkurenz. Nicht umsonst liegt MS hinter IBM auf Platz 2 bei den Trivialpatenten. Egal wie das Unternehmen heißt, die meisten Patente werden heutzutage nur eingereicht, um die Konkurenz zu schädigen und nicht mehr, weil man eigene Innovationen schützen möchte (guck dir mal an, was IBM, Oracle, Microsoft, Apple und co. so alles für Blödsinn patentieren lassen). -- bei anderen Betriebssystemen hat man ja schon gezeigt, das ein Kaltstart unter 10sek absolut möglich ist. Selbst OSX 10.7 benötigt dafür nur mehr selten über 10sek. und bei dieser Linux Distrie (war es sogar Ubuntu?), knapp 3 sek, oder so. Nur durch optimierung der Start-daemons (Dienste) - ganz ohne Cloud... Langsam wird dieser "Cloud-hype" nur mehr lästig.
 
@OttONormalUser: Was völlig legitim wäre, es kommt darauf an wer zuerst die Idee hatte, nicht wer etwas zuerst auch umsetzt. Wenn jemand einen genialen Einfall hatte oder sich ein Konzept ausgedacht hat, was so noch niemand anderes zustande gebracht hat, ist das allein sein Verdienst. Es findet sich für alles immer jemand, der es schneller umsetzen kann, aber auf die Idee selber niemals gekommen wäre. Dann wäre jeder Privatmensch gekniffen, auch wenn er den genialsten Einfall hat. Wenn der öffentlich wird ohne Patent, schnappt sich das ein Großkonzern weg, der das mühelos bauen kann, und der eigtl. Erfinder geht vollkommen leer aus. Nicht anders ist das hier. Anhand eines fertigen Konzepts kann jede Firma Wege finden, es schneller umzusetzen.
 
was ist da innovativ? Eigentlich ist das (so wie ich das verstanden habe) einfach ein Booten aus einem Netzwerk-Dateisystem mit lokalem Cache?!
 
@DRMfan^^: Stichwort PXE + Ubuntu Netboot ;-) So wie ich das verstanden habe kommt es dem ziemlich nahe. Gibt es also schon eine Ewigkeit. Aber das MS ein wenig hinterher hinkt ist ja bereits bekannt *duck-und-weg* :D
 
Und welche Netzbandbreite ist dafür notwendig, damit das schneller ist, als ein konventioneller Bootvorgang?
 
@karstenschilder: die einer ungedrosselten Glasfaser :D
Eigenlich kanns nie schneller sein als ein konventioneller Bootvorgang, da die Daten so oder so auf die Platte gespeichert werden, und die Platte bestimmt die Geschwindigkeit^^
 
Mac OS braucht auf nem MacBook Air 5 Sekunden.... is mir erstmal schnell genug, wo is das Problem?
 
@xploit: Windows benötigt mit einem Flashspeicher bzw. SSD auch nur wenige Sekunden ;)
 
@Ninos: und wozu dann dieses Schnellstart-Patent?
 
@Janino: damit wohl kein anderes Unternehmen dieses Patent registiert und Microsoft will doch eh in naher Zukunft alles auf die Cloud verlagern ;)
 
@Janino: Für billige larmarschige ARM Prozessoren.
 
@Menschenhasser: Hat die CPU da nich ne eher untergeordnete Rolle? Und was stört die 3 Strategen an meiner Aussage da oben? Falsch ist sie ja wohl nicht...pff..Trolle...
 
@xploit: Hast du mal getestet wie lange ein PC mit ARM Prozessoren startet? Da kann man sterben gehen bis alles geladen ist. Vielleicht stört den anderen die angeberei?
 
Da beschwert sich natürlich keiner hier. Traurige einseitige User hier ;)
 
Ähm, sorry aber funktioniert nicht genau so Chrome OS von Google?
Wird mal zeit dieses dümmliche Patentsystem zu überarbeiten bevor die Konzerne alles mögliche Patentiere. Ich frag mich wann jemand Bites&Bytes patentieren lässt.
 
@Andrycha: ähm ... nein!
 
Also wenn der Pseudo-Code-Schnipsel da auf dem Bild das ganze Patent ist, kann es sich doch nur um einen (schlechten) Scherz handeln. Wenn man sowas allgemeines überhaupt patentieren lassen kann, könnte ich mir gleich eine FOR-Schleife lizenzieren lassen und alle Programme auf dem Markt abmahnen. Patente in dieser Form sind doch das letzte...
 
Gab es nicht schon ein Linux, dass in unter einer Sekunde gebootet hatte?
 
@MrChaos: Ja. Aber leider nur für ein Embedded Gerät, welches für genau eine Sache entwickelt war. Auf einem echten PC wäre es natürlich der Hammer.
 
Ich hasse Patente!!
 
Äh, Cloud und schnellstart Betriebssystem, was passt hier nicht zusammen?
Selbst mit VDSL 50 wird das einiges langsamer starten, als von meiner alten 500Gb sata1 Platte, von SSD will ich gar nicht reden.
Also wo soll der Vorteil sein?
Eine kleine 64Gb SSD im arbeits PC reicht locker für Betriebssystem, Office und alles was man sonst noch braucht, wieso sollte ich da meine Daten aus der Hand geben und in die Cloud legen?
 
@mahoney2k2: Wenn alles in der Cloud läuft, dann ist deine Inetverbindung fast egal. Denn es überträgt ja nur I/O, die Berechnungen macht ja der Server.
 
@borizb: cloud ist nur eine einzige große spyware wolke... um die menschen auszuspionieren. ich traue keinem webserver... und einem von einer großen firma die mit werbung geld verdient schon gar nicht. ein nachteil haben diese dienste: der endverbraucher kann nicht kontrolieren was diese cloud tut. deswegen ist aus sicherheitstechnischen gründen immer abzraten.
 
"Apple verbietet alle Microsoft Produkte, da Microsoft es sich erlaubt hat ein Patent zu erstellen obwohl Apple doch eig. das Patent auf Patente hat."
 
@SpiDe1500: Warst nahe dran, aber was ähnliches hat IBM dieses Jahr eingereicht: http://tinyurl.com/34wvjjj - (IBM patentiert den Patentprozess)
 
hmm, kein gutes und sicheres system! was für die schublade! ... sowas gibts doch scho ewig (die auslagerungsdatei)... das eventuell online zu verlegen...ein unding..dann wird ms verbannt, egal was es kostet.
 
Windows und schnell starten, das passt irgendwie nicht zusammen :-)
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