Arbeiten im Urlaub bringt mehr Schaden als Nutzen

Die zunehmende Verbreitung von mobilen Internet-Zugängen führt dazu, dass sich immer mehr Beschäftigte auch im Urlaub ihren Job nicht loslassen. Laut einer aktuellen Emnid-Studie im Auftrag von Symantec bearbeitet fast ein Viertel der Berufstätigen ... mehr... Urlaub, Meer, Strand, Sand, Hängematte, Palmen Bildquelle: Carrie Kellenberger / Flickr Urlaub, Meer, Strand, Sand, Hängematte, Palmen Urlaub, Meer, Strand, Sand, Hängematte, Palmen Carrie Kellenberger / Flickr

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Da müsst mr ja n Bein fehlen im Urlaub auch nur ansatzweise an die Arbeit zu denken.
 
@Qnkel: abschalten ist durchaus eine kunst. aber gratulation an dich, kriegt nicht jeder so hin :)
 
@Matico: das passiert nur den leuten, die auf arbeit so viel chillen, dass sie nicht mehr unterscehiden können ob es arbeit oder urlaub ist, was sie gerade tun.
 
@xerex.exe: Die nennen sich "Beamte"
 
@mcbit: Würde sogar so weit gehen das die meisten selbst während der Arbeitszeitnicht wissen was sie tun! :P
 
@Matico: Ich habe schon eine Minute nach Feierabend vergessen, was ich auf Arbeit gemacht habe, dass nenne ich abschalten.
 
@mcbit: kenn ich^^ ... naja außer heute ... da is alles zusammengestürzt :D
 
@Qnkel: Wie siehts mit Urlaub bei der Arbeit aus?
 
@Qnkel: ist aber auch abhängig davon wie abhängig du von der firma bist - gerade wenn du der Inhaber bist ist es sehr sehr sehr schwer los zu lassen
 
Wenn es dem Mitarbeiter Spaß macht, er nicht nur arbeitet, ein paar Mails macht sehe ich da kein Problem. Man kann die Daten doch mittlerweile remote von gerät löschen oder täusche ich mich -sollte es verloren gehen oder gestohlen werden.
 
Naja, das Mail's nachlesen führt aber auch mal zu "inneren - Konflikten", wenn man Bspw. mitbekommt, der Umsatz dieser Woche ist 10.000 € geringer als zuvor. Da macht sich ein Unternehmer schon seine Gedanken und kann den Urlaub nicht mehr genießen, oder sehe ich das falsch?
 
Wer sind denn diese "Beschäftigten"? Handelt es sich wirklich um "Beschäftigte" oder sind es eher Angestellte? Es ist doch nur eine bestimmte Sparte von Berufen, die überhaupt mit eMails beruflich zu tun haben. Daher finde ich "fast ein Viertel der Berufstätigen" eine völlig indiskutable Größe. Das würde ja heißen, dass 25% aller arbeitenden Menschen in Deutschland beruflich mit eMails, Laptop und Smartphones zu tun haben.
 
@Remotiv: Und mal abgesehen davon haben viele derjenigen, die beruflich überhaupt mit Mails etc. zu tun haben, gar keine technische Möglichkeit, von außen auf die Firmenmails zuzugreifen. Bei uns müsste ich (als Admin) beispielsweise explizit auf Anfrage des Users am Exchange Server eine Weiterleitung an seine externe Mailadresse einrichten, sonst läuft da gar nichts. Und bis jetzt hatte ich in den letzten Jahren genau eine einzige Person, die das überhaupt wollte: der Ex-Chef. ^^ Und ich arbeite in einer Firma mit wirklich vielen Angestellten, die Büros mit eigenen PCs hier rumzustehen haben.
 
Das Problem ist, dass viele Arbeitgeber inzwischen erwarten, dass man im Urlaub arbeitet, erreichbar ist etc. Und wenn dann jemand seine Lsietung nicht mehr bringt, weil er bspw. ausgebrannt ist, wird er gefeuert. Leider alles schon erlebt. Das sind übrigens die gleichen Unternehmen, die dann darüber jammern, keine passenden Bewerber zu finden. Fragt euch doch bitte mal, warum, liebe Unternehmen!
 
@ElGrande-CG: aber jetzt mal ehrlich.ich hab nix gegen rumgeigeln auf arbeit.aber wenn ich dauernd mecker wie langweilig es denn ist weil ich nix mache(jetzt z.b. als azubi) , dann such ich mir was und arbeite ... da geht die zeit doch eh schneller rum.
 
@ElGrande-CG: Ich kenne es auch andersrum: Ein passender Bewerber ist jemand, der auch bereit ist während der ganz normalen Arbeitszeit zu arbeiten, wenigstens versucht auch mal Interesse am Job zu heucheln und dir nicht nach -welch Wunder- negativ verlaufener Probezeit einen Brief von seinem Anwalt zukommen lässt. Ist kein krasses Einzelbeispiel, man sollte halt alles von beiden Seiten betrachten und nicht alles über einen Kamm scheren.
 
@jigsaw: ElGrande hat nicht über die allgemeine Arbeitsmotivation geschrieben, es ging um die Situation im Urlaub. Ich gehe immer in einer Gruppe mit Freunden in den Urlaub, und es ist auffällig dass alle Angestellten bei einem grossen Autobauer das Notebook und das Diensthandy dabeihaben. Das Handy sogar _immer_, auch wenn man Essen geht o.ä. Da wird dann auch gnadenlos erwartet dass im Urlaub 7/24 Rufbereitschaft gemacht wird. Und das kann nicht gut und gesund sein.
 
@wunidso: Na Klasse, dann können die Jungs noch nicht mal im Urlaub einfach mal so ordentlich einen trinken gehen? Das ist doch moderne Sklaverei, Kette und Eisenkugel wurden lediglich durch Notebook und Telefon ersetzt.
 
@DON666: Yep, Jungs und Mädels btw. Und bei einigen gibt es inzwischen auch Bemühungen sich einen anderen AG zu suchen, dauerhaft macht man sowas nämlich freiwillig nicht mit wenn man Alternativen sieht, das geht an die Substanz. Und ich glaube das war der Punkt von ElGrande bezüglich ausbrennen und auch Bewerbersuche wenn sich solche Praktiken rumgesprechen.
 
@jigsaw: Da simmer schon wieder bei dieser "ich-mach-disch-mit-meine-anwalt-fertisch-alta"-Mentalität. Das finde ich zum Kotzen. Können die Leute denn nicht mal bissel die Füße still halten und ihren gesunden Menschenverstand einschalten? Muss denn immer gleich gedroht, verklagt und "auf die Fresse gehauen" werden?
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