IT-Unternehmen von Börsentalfahrt hart getroffen

Obwohl viele Unternehmen aus der IT-Branche im zweiten Quartal 2011 starke Ergebnisse vorgelegt haben, lässt sie die Talfahrt an den Börsen dieser Welt nicht unbeeindruckt. Nachdem die Rating-Agentur Standard & Poor's die Kreditwürdigkeit der USA um ... mehr... Börse, Aktie, Kurs, Tokyo Bildquelle: Dick Thomas Johnson / Flickr Börse, Aktie, Kurs, Tokyo Börse, Aktie, Kurs, Tokyo Dick Thomas Johnson / Flickr

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Wird Zeit das die Wirtschaft aufwacht und beginnt über ihre Pokerspielchen an Börse und Co. nachzudenken! Das was wir derzeit erleben sind die Auswirkungen der verschleppten Finanzkrise von 2008. Es hat sich nämlich rein gar nichts geändert seither. Der Steuerzahler hat gezahlt und die Reichen haben fleißig weiter mit dem Geld fremder Leute gezockt.
 
@bryanad2: Niemand wird aufwachen. Die großen Unternehmen werden erneut verstärkt anfangen Leute zu entlassen und den Sparkurs fahren um ihre angeblich so schlechten Zahlen nun wieder zu verbessern(das sie allerdings gar keinen Verlust, sondern einfach weniger Gewinn machen wird dabei natürlich schön unter den Teppich gekehrt) und in ein paar Jahren ist alles wieder gut. Bis zum nächsten Crash. So läuft die Welt eben - und so wird sie auch laufen, solange es die Börse gibt.
 
@kazesama: Traurig, aber vermutlich hast du recht.
 
@bryanad2: Die gesamte Wirtschaft/Kapitalismus ist u.A. auf die Börse, Staatsverschuldungen usw. aufgebaut, das kann man nicht ändern.
 
@bryanad2: Für alle nochmal zum mitmeißeln: Das, was derzeit am Kapitalmarkt stattfindet sind Kapitalumschichtungen und Gewinnmitnahmen. An den wirtschaftlichen Grundwerten der einzelnen Unternehmen hat sich bis dato nichts geändert. Derzeit ist also die beste Zeit reelle Unternehmenswerte in Form von Aktien/Fonds zu kaufen. In 10 Jahren redet keine Sau mehr von der derzeitigen "Talfahrt".
 
@F98: Das gilt bestimmt für Apple und Google, deren Aktien werden sich wieder fangen und zu alten Werten aufsteigen. Was aber ist mit den vielen Luftblasenaktien? Unternehmen denen Werte attestiert werden, die reell nicht annähernd vorhanden sind? Oder glaubt wirklich jemand das Facebook 60 Milliarden $ "wert" ist?!
 
@bryanad2: deswegen schrieb er auch „reelle Unternehmenswerte“ denke es ist an unternehmen mit wirklichen werten geknüpft. bei solchen unternehmen kann der markt volatil sein und sogar eine Talfahrt nach der anderen haben, die werte fangen sich wieder, nicht morgen aber nächstes Jahr. Papiere von großen unternehmen werden in Krisenzeiten gekauft, es finden auch die meisten Fusionen und Übernahmen statt. Die reden alle von vernichteten werten, aber in Wirklichkeit ist nur etwas geld umgeschichtet worden, wirklich werte werden vernichtet wenn die werke schließen, die Lagerhallen ausbrennen und tatsächliche werte verschwinden. ach...börsenhandel wird mit Computern getätigt, deshalb sind die Kurse sprunghaft, die versuchen sich gegenseitig auszuboten. Börse ist Glücksspiel, niemand heult, man habe 10 000€ im Casino beim Roulette verloren, aber wenn jemand 10 000€ in Aktien steckt und es geht verloren ist es die schlechte Marktlage.
 
@bryanad2: Genauso meine ich es auch: fundamental gut aufgestellte, produktive Unternehmen. Die ganzen Luftblasenfirmen sind zum Zocken da und erledigen sich früher oder später von selber.
 
@bryanad2: Ich denke wir könnten uns ein Beispiel an den Islamischen Ländern nehmen, da sind Zinsen und solche Spekulation sogut wie Verboten^^ da zählen nur Fakten...
 
Ein Unternehmen bewertet einen Staat und schon geht alles den Bach runter...
 
@codmaster: Eine perverse Vorstellung oder? Eine private Firma erschüttert die Grundfesten eines Staates und führt der Welt vor Augen wie marode diese "Weltmacht" eigentlich ist.
 
@bryanad2: In der Tat - witzig nur das die USA genau so pleite sind(was ja zur Herabsetzung der Kreditwürdigkeit geführt hat) wie alle anderen Länder dieser Welt auch. Nur das dass noch von keiner "offiziellen Stelle" so verkündet wurde. Bis dahin glauben wir alle schön weiter dran, dass z.B. Deutschland auch noch nicht pleite ist :)
 
@kazesama: Solange die Staatschefs nicht lernen das "sparen" nicht "mehr einnehmen" bedeutet, wird es noch viel schlimmer werden.
 
@bryanad2: Jap - da hast du recht. Das Problem ist eben auch, dass die meisten Staaten mittlerweile eh von wirtschaftlichen Unternehmen/Konzernen gesteuert werden - und diese denken permanent eben genau so, wie sie auch über ihr Unternehmen denken => Umsatz steigern! Und eben das man nicht mit offenen Karten spielt und offen zugibt, dass die Welt pleite ist. Deutschland, die USA, GB, Frankreich, Spanien, Italien etc. - alle sind pleite! Alle, außer China. Und das werden wir auch noch früh genug merken denke ich.
 
@kazesama: "Deutschland, die USA, GB, Frankreich, Spanien, Italien etc. - alle sind pleite! Alle, außer China." Was du dabei aber nicht vergessen darfst, dass China und Deutschland die einzigen Nationen sind, die von der Globalisierung provitieren. China als Billighersteller für Konsumwaren, Deutschland als Lieferant fürs China-Industrie (große Maschinen etc). Die beiden Exportgigangen Deutschland und China leiden allerdings natürlich auch, wenn die anderen Wirtschaften am Boden liegen. Wobei Deutschland Gott-sei-Dank nicht so auf die USA wirtschaftlich angewiesen sind, unsere Exporte gehen viel mehr nach Asien und Rest-Europa. Was man allerdings auch nicht vergessen sollte, zur Zeit ist die Sprache von Staatsschulden. Es kann niemals im Interesse der Bevölkerung liegen, wenn ein Staat Gewinne macht, das würde nämlich heißen er beutet seine Einwohner aus. Ein Staat ist nunmal kein Unternehmen und es kann sich bis in alle Ewigkeit refinanzieren. Die deutschen Staatsanleihen sind die sicherste Geldanlage der Welt und daher auch extrem niedirg verzinst. Leider haben Länder wie Griechenland, Spanien und Portugal ihre kurzfristigen niedrigen Zinsen nach der Euroeinführung missbraucht und sich dabei völlig überschuldet. Für Deutschland und China sehe ich insgesamt gar nicht so schwarz.
 
@kazesama: wenn man das ganze zu ende denkt ist es im Kapitalismus überhaupt nicht möglich das Staaten gewinne erzielen bzw. keine neuen Schulden aufnehmen! Da Unternehmen immer höherere Gewinne machen müssen von Jahr zu Jahr damit es ein Wirtschaftswachstum gibt gleichzeitig steigt die Weltbevölkerung und auch jeder Mensch bemüht sich immer mehr und mehr Geld anzuhäufen, aber wie soll das möglich sein wenn es nur einen begrenzten Geldpool gibt? Daher müssen alle Staaten mehr und mehr Schulden machen um den Geldhunger der Wirtschaft und der Bevölkerung zu erfüllen da sonst das ganze System zusammenbrechen würde
 
@SimpleAndEasy: Lichtenstein macht Gewinne und hat keine Staatsverschuldung. Ich weiß aber nicht, ob es auch noch andere Länder gibt.
 
@SimpleAndEasy: Da erinnere ich mich an Volker Pispers, der eine Aussage von VW mal aufs Korn genommen hat. VW will ein jährliches Wachstum von 5% erwirtschaften, jedoch sind jetzt schon die Hallen voll mit unverkauften Autos. Rein rechnerisch müssten wir in 5 Jahren alle 4 Monate ein neues Auto kaufen um VW dieses jährliche Wachstum zu garantieren (ausländische Märkte und Wettbewerbskonkurrenten eingeschlossen). Sehr optimitisch Herr Winterkorn, dafür müsstet ihr noch etwas mehr Geld drucken, ach stimmt da gibts ja noch die gute alte Inflation die in der EU ohnehin kollektiv getragen wird, ob wir wollen oder nicht *rolleyes*
 
@SimpleAndEasy: ein unternehmen muss keine größeren gewinne machen...es reicht, dass ein bestimmtes gewinn Niveau gehalten wird, denn alle kosten und preise waren mal aufeinander abgestimmt. in jedem pfennig(JAAA PFENNIG) preis stecken die Herstellungskosten, Lohnkosten, Mieten, Abschreibungen usw drin. wenn ein Unternehmen keinen Gewinn erzielt heisst es nicht das es pleite geht. Unternehmen sind auch erst pleite wenn sie im Tagesgeschäft nicht mehr bezahlen können, da zählen die Milliarden Schulden bei der Bank nicht, solange man liquide ist.
 
@DerTürke: Ich rede hier nicht von Verlusten aber wenn die Gewinne immer gleich bleiben haben wir auch kein Wirtschaftswachstum und trotzdem wird irgendwann das Geld knapp wen jedes Jahr der selbe Gewinn eingefahren wird häuft sich nach und nach ja auch ein Sümmchen an :)
 
@SimpleAndEasy: die Umsätze können steigen und damit das geld das etwas rumfliegt. ich meinte ein prozentuales Niveau. 3% vom Umsatz ist Gewinn und kann dem unternehmen zurück geführt oder ausgeschüttet werden der Rest versickert im Unternehmen. vor 1-2 Jahrzehnten war es noch üblich das unternehmen wenige % Wachstum generierten, es war auch vollkommen ok wenn mal das BIP nicht gewachsen ist oder bei 1% jedem anderen davon rannte.
 
@DerTürke: rein theoretisch würde es günügen wenn Unternehmen einen Gewinn/Verlust von genau 0 € machen würden! Damit währen alle Löhne/Gehälter, Verbindlichkeiten und Investitionen bezahlt! Der Geldumfluss müsste erhöht werden und es dürfen keine zu hohen Reserveren angelegt werden sondern immer wieder alles neu investiert werden, dann hätten wir solche Probleme nicht und vor allem jeder genug geld und einen sicheren Arbeitsplatz :) jedoch ist dies nur reine theorie und in der praxis nicht umzusetzen!
 
@SimpleAndEasy: Es ist noch nicht mal eine Theorie - es ist, gelinde gesagt, Dummfug. Ich würde dir empfehlen, dir einfach mal ein paar Grundlagen zum Thema Volkswirtschaft, Finanzwirtschaft, Handelstheoreme etc. anzueigenen. Das was du hier jedoch von dir gibst, reicht bis dato noch nicht mal für den Stammtisch.
 
@SimpleAndEasy: die sparquote ist zu hoch, da hast du recht und da liegt der Hase begraben. der einzige Ausweg wäre „befristetes freigeld“ das läuft nach einem Jahr ab, heisst es MUSS ausgegeben werden. in dieser zeit kann man vermögen in real werten anhäufen, man kauft sich nen haus oder ein auto oder Anteile von echten unternehmen. die Spekulation muss auf ein gesundes maß herunter geschrumpft werden. real Ökonomie hatte die geldwirtschaft gestützt und machte einen Großteil aus, jetzt sind wohl 5% real Ökonomie der Rest reine Spekulation. Vorstände müssen auch mal weniger gierig sein, der alte JAL vorstand hats vorgemacht, aber den kennt keiner.
 
@SimpleAndEasy: Das mit den 0 Euro wird aber nicht gehen, wer sollte dann ein Risiko eingehen und ein Unternehmen gründen, wenn er daran nichts verdienen kann??? Außerdem wo sollen die deutschen Exportgigangen ihre Miliarden alle investieren? Die könnten damit ganze Volkswirtschaften aufkaufen! Klar ist, Deutschland und China sind die einzigen Gewinner, sie exportieren viel mehr Waren und bekommen dafür vom Rest der Welt Geld. Die Frage ist, wieviel ist Deutschland und China es wert, dass der Rest der Welt völlig über seinen Verhältnissen lebt. Wir haben davon bislang gut gelebt, aber wie weit wird das gut gehen? Ich denke solche kleinen Börsenrückschläge sind immer wieder gut, weil es wie ein reinigendes Gewitter ist. Sind die Deutschen bereit den Euro zu retten? Ich denke schon, weil wir die einzigen sind, die es können. Die USA und Südeuropa müssen sich nur gesund schrumpfen und endlich die Reformen anpacken, die Deutschland längst hinter sich hat.
 
@LostSoul und ijones: meine freunde der Sonne ich bin in dem Thema bestens drinne habe nicht umsonst mein Wirtschaftsabi mit Bestnote bestanden, auch wenn ich nun in der IT Arbeite :D das ganze ist nur ein Denkansatz und würdet ihr die komplette Konversation lesen sowie die Kommentare bis zum ende durchlesen würdet ihr wissen das ich selbst geschrieben habe das dies nichts mit der praktischen wirtschaft zu tun hat und es dieses im Kapitalismus niemals geben wird! Desweiteren wäre hier ein Unternehmerlohn schon mit herausgerechnet, da nicht automatisch der komplette Gewinn dem Unternehmer gehört (Es kommt auf Geschäftsform an). Würden Staaten keine Schulden aufnehmen wäre der Kapitalismus wohl schon in den ersten Jahren gestorben da irgendwann der Punkt erreicht ist indem das komplette Geld (welches Begrenzt ist) an die Unternehmen verteilt ist, diese jedoch weit weniger wieder an Ihre Arbeitnehmer ausschütten (da die Unternhemen Gewinne erziehlen wollen), hierdurch ein Umsatzeinbruch stattfindet (da weniger Geld im Umlauf ist als zuvor da dieses bei den Unternehmen liegt) welcher Entlassungen hervorruft (um keinen Verlust zu erzielen), hier durch wieder weniger Geldausgeschüttet wird usw. ein Teufelskreis! Deshalb springen hier die Staaten ein und "verteilen" Geld! Dies geht immer eine Gewisse Zeit lang gut, bis eben wieder Geldnot herscht die Börsen zusammen brechen und die Staaten wieder Geld verteilen müssen.
 
Tatschlich die Welt geht zu grunde,... oooohneeeeeiiinnnnn... alle tot....
und das schon seit Wochen... dummerweise gucke ich dann immer hier um mich zu beruhigen.... http://tinyurl.com/yeuu8kj Sch*** Medien! <<<< Ausrufezeichen!!!
 
@JUPSIHOK: 2012 ist erst Weltuntergang... also kann das alles gar nicht so schlimm sein...^^
 
Börse = legalisiertes Pokerspiel
 
@AlexKeller: Poker? Ne, Schneeballsystem, Pyramidenspiel.
 
@mcbit: Polemisch, aber dennoch falsch.
 
@LostSoul: Nein, nur nüchtern betrachtet. Woher kommt denn sonst der tolle Spruch "Das Geld ist ja nciht weg, es hat nur jemand anderes" ;) Ich weiß natürlich, was Du meinst, aber im Großen und Ganzen und so wie die Börsen zum Zocken "Missbraucht" werden, ist doch der wahre Grund, warum es mal Aktien und Börsen gegeben hat, schon lange total verwässert.
 
@mcbit: Darüber lässt sich vortrefflich und mit guten Argumenten dafür und dagegen diskutieren. Dennoch bleibt es im Moment die einzige Möglichkeit, vielen Anlegern die Möglichkeit zu geben, ihr Geld renditeversprechend in zukunftsträchtige, kapitalbedürftige Unternehmen zu investieren. Wenn du aber eine Alternative kennst... ;-)
 
@LostSoul: Naja, wenn Du jetzt die Massen zum "Investieren" bewegst, hast Du die Blase von morgen, zumindest teilweise. Ja ich habe eine Idee, belohnen wir Langzeitinvestitionen und bestrafen wir Spekulationen, einfach ausgedrückt.
 
@mcbit: Die Massen investieren doch schon längst. Zwar nicht direkt, aber spätestens dann, wenn sie eben doch x% Guthabenzinsen von ihrer Bank haben wollen, in eine renditebehaftete Lebensversicherung investieren oder oder oder. Einzig, dass sie dann das Mikromangement der Investition an jemand anderen übergeben, nämlich z.B. an die Bank oder den Versicherer.
 
@LostSoul: Richtig. DAs Problem ist in dem Falle die fehlende Transparenz und das Risiko der Blasenbildung. Je höher die Versprechen, desto höher die Risikobereitschaft. Und genau so produzieren wir neue Talfahrten, leider.
 
@LostSoul: Dann geh mal zur Bank "ich hätte gerne 2.5% Guth.zinsen auf 1/2 Jahr" (durchaus real bei den Gewinnen des letzten Jahres), dann wirst du mal jmd. vor Lachen hinter der Theke zusammenbrechen sehen. Du tust gerade, als ob der Kunde König wäre. Und seit wann sind Kapital-LV rentabel ??
 
@Welzfisch: The Bullshit is near too! Es gibt ja nen Haufen Theorien, aber die Weltuntergangstheorie scheint mir am unwahrscheinlichsten :P
 
An der Börse sind soviele Idioten unterwegs-.- USA hat Probleme und deutsche Unternehmen verlieren an Wert, die noch nicht mal davon betroffen sind. Ergibt einfach in ein paar Tagen tolle EInstiegskurse^^
 
@han123: An den Börsen sind eben genau keine Idioten unterwegs. Die Idioten sitzen in den Parlamenten, die es einfach nicht hinbekommen, Transfers zu besteuern.
 
@mcbit: Damit würdest du nur exakt kein Problem lösen. Entweder stärkst du damit nämlich den außerbörslichen Handel, änderst die Handelsvolumina oder verlagerst den Handel, aber die eigentlich Kernprobleme bleiben dabei gänzlich unangetastet. Transfers zu besteuern führt einzig und allein zu einer örtlich begrenzten Verteuerung des Handels und damit auch zu zu sinkenden Renditen - bis hin zu deinem Tagesgeldkonto. Ab davon verhält es sich dort, wie bei jedem anderen Unternehmen auch: Wird der Rohstoff, die Transferkosten oder was auch immer teuer, zahlt niemals das Unternehmen die Zeche - das tut immer der Kunde.
 
@LostSoul: Stimmt natürlich. Das ist auch viel zu komplex für einen Kommentar auf WF, deswegen habe ich es einfach gehalten.
 
@LostSoul: Ja, die Firmen werden sich ihre prozentuale Wertschöpfung nicht nehmen lassen um ihre Gewinne einzufahren. Jede Krise wird auf unsern Schultern ausgetragen, dass merkt man politisch (außer an Wahlen, da werden temporär Zugeständisse gemacht...Stichwort wahlbedingter Populismus) als auch finanziell.
 
@LOLwieERroflSAGT: Du sprichst da zwei ganz andere Themen an, als sie bisher besprochen wurden. Bisher ging es einzig um die Frage von Kursentwicklungen und Transaktionskosten. Du bringst nun prozentuale Wertschöpfung ein, die aber nichts damit zu tun hat. Selbst bei negativer Kursentwicklung und/oder horrenden Transaktionskosten kann ein Unternehmen wertschöpferisch tätig sein. Und auch eine mögliche Sozialisierung von Verlusten hat damit nichts zu tun. Das wird aber schon daran deutlich, dass eben nicht einfach jeder von den Sicherungsversprechen der Staaten Gebrauch machen konnte, sondern dies nur für Banken der Fall war. Hätte z.B. Infineon in der Zeit massive Probleme bekommen, hätten sie nichts vom "Rettungsschirm" gehabt. Insofern trägt auch dieser Punkt nicht zur bisherigen Diskussion bei.
 
@LostSoul: Ich glaube du hast mich falsch verstanden, ich wollte lediglich sage das die Wertschöpfung auf unsern Schultern ausgetragen wird, die zwar nicht direkt mit der Kursentwicklung zusammenhängt, aber doch indirekt für die weitere Entwicklung am Aktienmarkt nicht unerheblich ist.
 
@han123: Börsenwerte und Kursentwicklungen stellen ja auch nicht den gegenwärtigen Wert eines Unternehmens dar, sondern eine Prognose in die zukünftige Entwicklung. In Anbetracht der Entwicklung des (u.a.) Dollars. ist eine künftig sinkende Nachfrage an Exportgütern deutscher Unternehmen wahrscheinlich, da sich diese für den US-Markt verteuern würden. Daher ist es nun mal auch wahrscheinlich (nicht sicher, sondern wahrscheinlich, es handelt sich immer nur um Prognosen), dass eben jene deutsche Unternehmen z.B. in drei, sechs oder zwölf Monaten Absatzprobleme bekommen werden. Insofern ist es durchaus korrekt, dass heute schon Aktienkurse zu sinken beginnen, denn sie antizipieren diese Entwicklung. Ob der Umfang dieser Entwicklung richtig ist, darüber lässt sich streiten. Der Mechanismus an sich ist jedoch durchaus korrekt.
 
Ich kann dazu nur sagen hoffentlich mal! Hoffentlich mal n richten harten Börsen-Crash, der die Wlt nur so erschüttert, und zwar bis ins Mark! Verbunden mit Währungsreform, Hyperinflation usw... das komplette Programm. Vielleicht wachen die Leute dann endlich mal auf, wenn ihre erarbeiteten Ersparnisse usw..., von einem tag auf dem anderen weg sind, und sehen ein wie krank dieses System eigentlich ist. Evt. ist es ja bald schon soweit! Ich kann es nur begrüßen!
 
@legalxpuser: hatten wi bereit in 1928, und was ist passiert, was haben wir daraus gelernt ?? nix. Im Gegenteil. Man denke nur an 1933...
 
Aktien müssten mind 3 Monate gehalten werden !! Dann hätten sich alle Probleme von selbst erledigt. Da könnten diese Anal(z)ysten mal zeigen, was sie drauf haben...
 
@pubsfried: 1. Es sind üblicherweise keine Analysten, die einen Großteil der Geschäfte abwickeln. 2. Dieser ganze Anal-bla-Unsinn ist kindisch. 3. Daytrading und Shorttime-Holder sind ziemlich irrelevant für die aktuellen Vorgänge. Sie handeln zwar viel, setzen jedoch nur auf kleinste Kursschwankungen und sind meist schon nach wenigen Minuten wieder weiter gezogen. In Bezug auf den Einfluss auf Kurse spielen sie nahezu keine Rolle. 3. Selbst ansonsten würde sich das Ergebnis dadurch nicht ändern, da sich der Handel dann einfach nur auf einen anderen Markt verlagern würde. Wahlweise z.B. Devisenhandel, Güterspekulationen oder was auch immer. 4. Würde eine Haltefrist einen Eingriff in Grundrechte (Art. 14 GG) bedeuten, da dir vorgeschrieben würde, wie du mit deinem Eigentum umzugehen hast. Dieses wäre nicht nur rechtlich fragwürdig, sondern auch unsinnig.
 
@LostSoul: 1. ist mir auch klar, aber ihr Einfluss durch wenig qualifizierte (=belegbare) Aussagen ist einfach zu groß ("da wäre mehr drin gewesen" > Kurs fällt trotz Gewinnrekord > einfach pervers !), 2. hör dir mal Volker Pispers zu dem Thema an (Youtube), der erklärt dir die Welt in 5 min. 3. "Setzen auf Kursschwankungen" gehört ebenso verboten, oder entsprechend versteuert. Kaufe ich Investmentanteile, bekomme ich auch erst mal 4-5% "Ausgabeaufschlag" abgezogen, warum nicht alle ? Selbst die geplanten 0.25% Transakt.steuer (lächerlich!) wurden verworfen, weil die Geschäfte dann "Unrentabel" würden ("och nö" sag ich dann auch mal bei meinem nächsten Steuerbescheid). Aber bei den Endverbrauchern kann man ja sauber abzocken. 4. Es geht hier darum, volkswirtschaftlichen Schaden abzuwenden. Dass das ganze System nicht funktioniert und sehr "wetterfühlig" ist, sieht man ja am besten daran, dass bei größeren Turbulenzen der Handel ausgesetzt wird (ist das dann kein Eingriff in den Art. 14??). Und dass es sich nur noch mit Staatshilfe und Gelddrucken (siehe USA) wieder erholt.
 
@LostSoul: achja, noch ein schönes Bsp.: Die Santander-Bank machte im Krisenjahr 2008/2009 (als wohl einzige Bank) den Rekordgewinn von fast 9 Mrd. - weil sie sich nicht mit Spekulationen beschäftigt, sondern sich auf den Kunden fokusiert und trotzdem weitaus höhere Sparzinsen anbietet als andere Banken ... Nachdenken sei erlaubt. (http://de.wikipedia.org/wiki/Banco_Santander)
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