Linux-Live-CD Knoppix jetzt in Version 6.7 verfügbar

Klaus Knopper hat die Version 6.7 seines bekannten Live-Betriebssystems Knoppix veröffentlicht. Die Linux-Distribution nutzt den Kernel 2.6.39.3 und basiert auf Debian 6.0.2 ("Squeeze"). Als grafische Oberfläche kommt Lightweight X11 zum Einsatz, ... mehr... Knoppix Knoppix

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Prima Sache, vor allem wenn man bedenkt, dass diese Distribution anscheinend nur von einer Person entwickelt wird. Dennoch kamen beim Betrachten der Screenshots bei mir Erinnerungen an meinen Informatik-Unterricht Ende der 90er hoch :)
 
@Smek: Wo genau sind die Vorteile gegenueber den anderne Live CDs wie Ubuntu?
 
@-adrian-: So wie ich es verstanden habe liegen sie im bereich der HW-Anforderungen und der Möglichkeit, Win-Systemdateien bearbeiten zu können. Nutze Ubuntu nur gelegentlich und bin KEIN Linux-Experte; finde aber, dass solche Free-OS-Projekte eine sehr feine Sache sind.
 
@Smek: Ich frag mich das nur gerade weil ich auch beide Live cds zu Hause habe und gluecklich bin sie noch nicht genutzt haben zu muessen.
 
@-adrian-: soweit ich gemerkt habe, ist aktuell kein "Vorteil" mehr in Knoppix zu sehen gegenüber z.B. Ubuntu Live. Knoppix hat nur weniger Systemanforderungen da es unter anderem auf einen einfacher Oberfläche setzt (Lubuntu hätte das selbe).
 
@-adrian-: die Knoppix-Live-CD ist halt das Original aller Live-CDs. Dank der Arbeit von Klaus Knopper wurden Live-CDs der anderen Distributionen überhaupt zum Standard. Während Knoppix als reine Live-Distribution auf größtmögliche Funktionalität zur Pflege anderer Systeme und zum Einsatz auf Rechnern, auf dem man nur zu Gast ist, ausgelegt ist, ist die Ubuntu Live-CD hauptsächlich zum Testen der Ubuntu-Distribution gedacht. Vor- und Nachteile für einen persönlich findet man am Besten wohl durch Ausprobieren heraus.
 
Wer nutzt Knoppix und warum? Das ist eine ernstgemeinte Frage. Mich würde interessieren, ob es tatsächlich einen "produktiven" Grund gibt ein "gewöhnliches Desktop Betriebssystem" von einer CD/DVD zu betreiben. Als Rettungs-System sehe ich schon mehr Sinn. Für die Minusklicker vorab, ich hab nix gegen derartige Projekte und großen Respekt vor Klaus Knopper, ich dürfte ihn auch mal im Linux Hotel Essen kennenlernen.
 
@mb080574: Online-Banking z.B. wäre eine Sache, die mir einfällt und die ich auch so betreibe. Ich hab´ dafür eine schlanke, aktuelle Linux-BootCD, die keinerlei Speichermedien (HDD, USB,...) einbindet und auf der sich nur das Nötigste befindet (Browser eben). Da dürfte die Wahrscheinlichkeit, einem phishenden Trojaner oder dergleichen zum Opfer zu fallen, sehr gering ausfallen.
 
@Mordy: OK, dann ist dein Live-System aber wieder sehr angepasst. Auf der Knoppix Scheibe befindet sich aber u.a. OpenOffice, nein LibreOffice ;-), Gimp, Mediaplayer, Entwicklungswerkzeug etc. Warum das alles aber auf einer langsamen CD/DVD und nicht auf Platte!?
 
@mb080574: Na, deine ursprüngliche Frage war ja auch sehr allgemein gehalten und nicht direkt auf Knoppix bezogen. ;) Aber was Knoppix angeht - solche Live-DVDs bieten sich sehr gut dazu an, einfach mal zu testen, welches Look´n´Feel diverse Programme in der Linux-Welt so haben - eben für Windows-User. Außerdem ist das praktisch, wenn man so was dabei hat, wenn man gerade bei einem eingefleischten Windows-User ist und seine auf dem Stick befindlichen Daten mal eben vernünftig bearbeiten will. ;)
 
@Mordy: Bezüglich der Live-CD Thematik: Um ein OS zu testen ist solch eine Live-CD Gold wert! Ich habe neulich mal Android für x86-Systeme via Live-CD getestet und so recht schnell und unkompliziert festgestellt, dass es dafür (noch) nicht taugt. Also sehr praktisch diese ganze Sache.
 
@Smek: Sag ich ja. ;)
 
@Mordy: Meine Frage war nicht direkt auf Knoppix bezogen? Les`nochmal meinen ersten Satz oben ;-)
Also wenn ich die Beiträge in der letzten Stunde schonmal zusammenfasse, nutzt von den Kommentatoren keiner Knoppix von der CD/DVD tatsächlich "produktiv", also quasi als echten Desktop Ersatz mit Browser, Office, Bildbearbeitung etc. sondern einfach zum testen oder als Rettungssystem.
 
@mb080574: Da hast du dich auf Knopper bezogen und ihm - zurecht - Respekt gezollt. Die andere Sache war das Desktop-System auf CD/DVD. ;) Aber egal... nur keine Haarspaltereien hier. :D
 
@Mordy: Ah ok. Ja stimmt. Nee, war auf Knoppix bezogen ;-)
 
@mb080574: Der Sinn einer Live-CD ist wohl der, den Leuten, die mit dem Gedanken spielen, sich Linux auf ihr System zu installieren, eine Möglichkeit zu bieten, sich ein wenig mit dem System vertraut zu machen, bevor sie es dann endgültig installieren. Viele Leute möchten nicht einfach so ein zweites OS neben ihrem Haupt-OS (also Windows) installieren oder können es in den meisten Fällen auch einfach gar nicht.

Ich persönlich halte nichts von Linux als Desktopbetriebssystem, finde es aber trotzdem gut, dass die Arebit daran weiter vorangetrieben wird, gerade im Hinblick auf Embedded-Systems.

Als 'Rettungs-CD' für von Freunden verhunzte Windows-Systeme ist es auch hervorragend geeignet - für Leute, die paranoid genug sind, natürlich auch fürs Online-Banking.
 
@doubledown: Mhh tschua.. Danke für die Antwort, aber mit der eigentlichen Frage hat das nichts zu tun, oder? Um trotzdem mal darauf einzugehen; wenn ich Linux ausprobieren möchte suche ich mir eine Distri aus und teste dann dessen Live-CD. Was nützt es mir wenn ich als Neuling eine Ubuntu Live-CD teste und mir dann SuSE mit KDE installiere. Der ursprüngliche Gedanke bei Knoppix ist aber eben, dass das System von der CD/DVD starten soll. Und genau da frage ich mich, ob jemand das wirklich als Desktop Alternative einsetzt. Es gibt ja noch tausend andere Möglichkeiten Live CDs zu nutzen so z.B. Whoppix (heißt aber mittlerweile glaub ich Whax) oder die BOSS CD vom BSI für Security Audits. Auch Windows PE von Microsoft sei hier mal genannt, welches z.B. auch von Antivirenherstellern genutzt wird um Offline den Rechner nach Viren zu durchforsten oder von Acronis True Image um Images des Rechners zu erstellen. Edit: http://www.livecdlist.com/
 
@mb080574: Nun, es ist ja auch installierbar (wie ja heutzutage so ziemlich alle Live-Distros). Außerdem ist es an sich ein guter mobiler Desktop, kann man ja auch auf nen USB-Stick legen und bekommt damit sogar den Vorteil des "Persistent Home".
 
@mb080574: Man kann Linux ausprobieren ohne was kaputt zu machen, man kann schauen ob die eigene Harware von Linux unterstützt wird, man hat ein virenfreies System für Onlinebanking, Rettungssystem ...
 
Live CDs sind Out!
Heute packt man sowas auf einen USB Stick, funktioniert dann auch viel schneller ;) (Ps.: USB3 Stick wäre natürlich richtig göttlich, dann ist´s ja fast ein Instantboot wie von der SSD)...

Gruß
 
@DUNnet: Naja, das macht man natürlich auch, aber es gibt noch genug alte 'Krücken' deren BIOS das Booten über USB nicht unterstützt und da kommt man dann mit einer Live-CD weiter. (Jetzt mal angenommen, man möchte so eine alte Gurke wieder flottmachen)
 
@doubledown: in meinem Bekanntenkreis herrscht zu 80% wirklich relativ moderne Technik, ein großen Teil im EDV Bereich sicher durch mich, wodurch auswendig bei jedem weiß was ich bräuchte, da ich´s schon min. 1 mal gemacht habe :D Gruß
 
@DUNnet: Ja, oft ist das so. Bei mir im Bekanntenkreis eigentlich auch.
Ein Freund von mir ist selbständiger IT-Dienstleister und der freut sich zwar jedes Mal, wenn er mit einem Stick weiterkommt, muss aber auch noch sehr oft zur CD greifen.
 
@DUNnet: Die Aussage ist Krampf. Schon mal nen USB Stick mit deinem Antivirus bekommen um deinen Rechner Offline nach Viren zu scannen? Auch wie oben unter O2 re:12 schonmal geschrieben, wird Acronis TrueImage mit einer Live CD geliefert. Auch Produktpräsentationen werden häufig als Live CD ausgeliefert. Grund könnte sein, dass viele Bootorders auf CD Laufwerk stehen, da ja auch das eigentliche OS irgenwann mal installiert werden musste. Und wem es nicht stört drei Sekunden beim POST zu warten, stellt das auch nicht mehr um (oder kann es mangels Wissen gar nicht)
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