Samsung: Grandis-Kauf soll MRAM voranbringen

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat das kalifornische Unternehmen Grandis übernommen. Die Firma hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von MRAM, also sehr schnellen, nicht-flüchtigen Speichern, spezialisiert. mehr... Chip, MRAM Chip, MRAM

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Klingt interessant und vielverpsrechend, vorallem das mit dem Stromverbrauch!
 
@hhgs: ein großer vorteil ist auch das MRAM keine begrenzung bei der zahl der schreibzyklen hat. wäre für SSDs sehr wichtig, wundert mich warum das in keinem artikel erwähnt wird.
 
@Dark Man X: weil ein gerät dass niemals kaputt geht kein gutes gerät ist. das will niemand. nach max 5-10 jahren soll das gerät selbständig kaputt gehen, sonst taugt er nicht als "marktreif". die technologie wäre da, man müsste die schreibzyklen nach unten schrauben, dann erst wird MRAM flash ersetzen.
 
@taxishop: Eine Speichereinheit muss doch nicht kaputt gehen damit der Kunde nach einer gewissen Zeit eine neue einkauft. Das funktioniert bis heute doch in den allermeisten Fällen über die benötigte Speicherkapazität. Oder benutzt du heutzutage noch 3,5"-Disketten oder die Speicherriegel aus deinem 486er?
 
@taxishop: Stimmt so nicht - schließlich werden die User ständig durch neue Standarts indirekt zum Umsteigen gezwungen. Vergleiche den Markt der Flachbildschirme. Erst HDready, dann FullHD, 3D mit Brille - irgendwann sind sie soweit, daß 3DTvs auch ohne 3DBrille kostengünstig produziert werden können und wenn die TV-Sender irgendwelche Formate einfach einstellen, bist du automatisch gezwungen umzusteigen. Sowas geht meißtens miteinander einher.
 
Ist das RAM und SSD in einem oder wie soll ich verstehen ?
 
@wolle_berlin: Richtig, ein nichtflüchtiger Speicher mit den Verarbeitungsgeschwindigkeiten der heutigen flüchtigen Speicher würde diese beiden Arten von Speicher endlich vereinen. Ein PC würde dann zum Beispiel direkt beim Einschalten wieder so zur Verfügung stehen wie man ihn verlassen hat da ein Umladen von Daten vom nichtflüchtigen Speicher (z.B. Festplatte) in den flüchtigen Speicher (Arbeitsspeicher) entfallen würde. Im Grunde wäre heute schon so etwas möglich (mit SSDs) aber ich vermute mal das die Industrie noch möglichst lange die Geschäftsfelder für beide momentan erhältlichen Speicherarten (nichtflüchtige und flüchtige) erhalten will (ist ja auch klar, wenn man statt zwei nur noch eine Art Speicher für jeden PC verkauft drückt das den Umsatz aber gewaltig). Praktisch gesehen sind auch die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten von SSDs noch viel zu gering als das sie als Arbeitsspeicher genutzt werden können.

Eine andere Art dieser, ich nenne sie mal Multifunktionsspeicher ist übrigens der sogenannte Racetrack-Memory der von IBM entwickelt wird (basiert ebenfalls auf einem Magnetprinzip bei dem die Daten auf Nanodrähten "hin- und hergeschoben" werden).
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