Cyworld: Angreifer entwenden 35 Mio. Datensätze

Offiziellen Behördenangaben zufolge haben sich bisher unbekannte virtuelle Angreifer einen Zugriff auf die Online-Plattform Nate und das Soziale Netzwerk Cyworld in Südkorea verschafft. Dabei wurden zahlreiche Daten entwendet. mehr... cyworld cyworld

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und man kann sich zu 100% sicher sein, dass die Daten korrekt sind, weil man die Identitätskarte vorzeigen muss.
 
@DerTürke: Naja 100% würde ich nicht sagen... sonst gäbe es ja diese ID-Generatoren nicht, mit denen man als nicht Südkoreaner südkoreanische Dienste Nutzen kann.
 
@monte: O.o“ gib mir nen link zu so einem Generator
 
@DerTürke: Keine Ahnung wie das heutzutage läuft und ob sowas überhaupt noch funktioniert ehrlich gesagt (manche Dienste erfordern scheinbar seit einiger Zeit zusätzlich zur SSN auch noch einen persönlichen Anruf^^). Deine besten Chancen sind wohl dich in Foren zu koreanischen MMoRPGs nach einem SSN bzw. KSSN Generator umzuhören.
 
@monte: der Anruf wird kein problem sein denke ich. ne Freundin von mir wollt sich sowas machen lassen, kriegt sie aber nich weil sie im Ausland ist (also hier). in zwei Wochen wird sie für nen Jahr in korea sein...also telefonisch erreichbar. ^-^
 
Ich verstehe das alles nicht mehr. Ein Staat verfügt doch über wesentlich mehr Mittel und Geld, als private oder organisierte Hacker. Wieso gelingt es Hackern immer wieder, in Systeme einzudringen? Ein Staat müßte doch mit seinen weitaus mehr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in der Lage sein, Hacker abzuwehren. Wie kann es möglich sein, dass Hacker z.B. in die NASA oder in den Pentagon eindringen können? Für mich ist es unvorstellbar, dass in solche hochsensible Einrichtungen ein illegaler Zugang möglich ist.
 
@manja: Weil es in deiner Traumwelt eine 100%ige Sicherheit gibt, die aber nichts mit der Realität zu tun hat.
 
@klein-m: Ich schätze, dass die Staaten die Sache einfach nicht ernst genug nehmen und denken, es wird schon mit den Mitteln, die wir einsetzen, gut gehen. Es könnte bestimmt viel mehr gegen Hacker unternommen werden. Aber dafür ist kein Geld vorhanden, denn ehemalige Manager, selbst Versager, werden mit 50 Millionen Euro oder Dollar in den Ruhestand versetzt. Dazu kommt noch eine saftige monatliche Rente in Höhe von 60 Tausend Euro bzw. Dollar oder noch mehr. - Man kann am Verhalten der Menschheit verzweifeln. - Aber ich verzweifle nicht, was mit einem Ereignis zusammenhängt, das ich am 13.02.2001 erlebte.
 
@manja: Der "Staat" kann da wenig machen. Das Problem ist, dass Betreiber dieser Dienste nicht genug in die Systemsicherheit investieren und folglich die Administratoren nicht in der Lage sind, aktuelle Sicherheitslücken zu erkennen und zu stopfen. Man kann z.B. bei gulli.de sehr gut sehen, dass man (gulli) Firmen auf Sicherheitslücken aufmerksam macht, diese aber gar nicht oder nur sehr zögerlich darauf reagieren. Folglich sind deren Systeme angreifbar und dann wundert man sich, wenn Daten abgegriffen werden.
 
@drhook: Ja, das stimmt. Die Betreiber tun nicht genug für ihre Sicherheit. Sie sind zu leichtfertig und denken, es wird schon gut gehen.
 
Es lohnt sich doch gar nicht mehr, irgendwo irgendwelche Datensätze zu entwenden, um sie gewinnbringend zu verscherbeln oder was auch immer, kursieren doch eh schon alle im Netz, so wie ich das enschätze. ;-)
 
@klein-m: Ist wie aufm Arbeitsmarkt, je mehr die Daten verfürgbar, desto billiger wirds.
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