Klage: Microsoft soll mit Kinect Patente verletzen

Das Unternehmen Impulse Technology aus dem US-Bundesstaat Ohio hat eine Klage gegen Microsoft eingereicht, da die Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 mehrere Patente verletzen soll. Neben Microsoft werden auch die Publisher von Spielen mit ... mehr... Microsoft, Konsole, Kinect, Bewegungssteuerung, Eingabe Bildquelle: MY LIU / Flickr Microsoft, Konsole, Kinect, Bewegungssteuerung, Eingabe Microsoft, Konsole, Kinect, Bewegungssteuerung, Eingabe MY LIU / Flickr

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Einfach mal eine Sniper Brigade ins Leben rufen die dann ausrücken kann wenn Klagen kommen. Es scheint schon gross in Mode zu sein Unternehmen die mit einem Produkt Geld verdienen zu verklagen. Einfach irgendeine Technologie erfinden und dann abwarten. Irgendjemand wird schon in die Patentfalle reintappen.
 
@Tomato_DeluXe: Naja, Technologien erfinden ist jetzt nicht so trivial, das man es einfach so machen könnte.
 
@zwutz: In den USA schon, da du dort offensichtlich nichts erfinden musst, sondern dir nur etwas ausdenken musst. Ich habe mir, wie wohl viele andere auch, schon viele Sachen ausgedacht von denen ich einige Zeit später gelesen habe das etwas fast gleiches gerade patentiert wurde. Allerdings hatten diese "Patentinhaber" nicht etwa einen funktionsfähigen Prototypen, sondern nur einen blöden Wisch Papier auf den sie ihre Idee gekritzelt haben, und achja: Geld. Wenn jeder der eine gute Idee hat diese gleich patentieren könnte, würde unsere Technologiewelt stehen bleiben.
 
Ich kann diese ganze Klagenscheiße echt nicht mehr sehen. An jeder Ecke wird geklagt, geklagt und nochmal geklagt. Letztendlich geht das alles zur Last von uns, den Kunden. Diese ganze Patentscheiße gehört abgeschafft. Kopiert wird doch so oder so, was solls also? Und das gegenseitige Zuschieben von Lizenzgebühren könnten die sich auch sparen.
 
@Sec0nd: Patente sind wichtig, nur der aktuelle Einsatz ist verkehrt. Wenn das besagte Unternehmen tatsächlich etwas entwickelt hat, dass hier durch Microsoft verletzt wird, dann ist es gut und richtig, dass sie Klarstellung fordern. Anders sieht es bei "Patent-Trollen" und Trivialpatenten aus, das geht aber aus der News nicht hervor
 
@zwutz: Ja, hast schon Recht. Ich seh das eigentlich ähnlich. Wer etwas Tolles erfindet, der soll dafür auch entlohnt werden. Aber die Art und Weise wie es derzeit läuft, was man sich alles für eine Scheiße patentieren kann, ist nicht ok. Und es geht mir echt langsam auf die Nerven, so dass ich lieber gar keine Patente sehen würde, als ständig sowas.
 
@zwutz: Was ich aber nicht verstehe, MS hat doch garantiert ein Patentantrag gestellt, auch garantiert für das "Bewegung im multidimensionalen Raum überwacht und eingeschätzt werden kann"-Patent. Wie konnte also besser gesagt das Patentamt dann sowas zulassen? DIE sollten dafür dann ein auf den Sack bekommen und alle Kosten dafür Übernehmen, weil DIE eben halt extrem geschludert haben bei ihrer Arbeit. Ich denke wenn MS für "ihr" Patent eine Absage bekommen haben, dann wäre es was anderes. Aber auf "gut Glück" hoffen das sich der Rechtmässige Patentinhaber nicht meldet, für so dumm schätze ich auch Mircosoft nicht ein.
 
@zwutz: Algorithmen sind per se Trivialpatente. Das ist, als würde man sich mathematische Formeln patentieren lassen und niemand dürfte damit weiterrechnen, bis die Lizenzgebühr bezahlt wurde.
@Motverge: Das Patentamt hat nur zu prüfen und prüft auch nur, ob ein eingereichtes Patent würdig ist als solches akzeptiert zu werden. Sollte ein gleiches/ähnliches Patent schon existent sein, so muss der Patentierer sich vorher darüber informieren (oder eine entsprechende Gebühr zahlen, dann macht es auch das Patentamt). Wenn man sich nun also Algorithmen patentieren lassen kann, dann ist es schnell möglich, daß sich da was doppelt, was bei der schieren Anzahl an Patenten auch nicht mehr überblickbar ist.
 
@bgmnt: wie ich geschrieben hab geht aus der News nicht hervor, um welche Patente es sich handelt. Auch Patente auf Algorithmen sind nicht per se trivial, da durchaus auch Hardware involviert sein kann
 
Was ich immer interessant finde ist, das diese "Patentinhaber" sich immer so schön viel Zeit lassen, damit sie besser abkassieren können, wenn das Produkt ein Erfolg wird. Dagegen sollte man genauso vorgehen und deren Schadenersatzansprüche dementsprechend kürzen.
 
@DS: Es dauert ein wenig, bis man vom ersten Verdacht zu einer spruchreifen Klage kommt
 
@zwutz: Das ist keine Rechtfertigung, da hat DS schon Recht.
 
@cyberathlete: wieso nicht? Weil ihr gern nen Buhmann habt?
 
@zwutz: Weil die Patentträger sonst im Vorfeld die "Verstoßenden" darüber informieren würden das sie gegen Patente verstoßen, und nicht erst dann wenn das Produkt das gegen die Patente verstoßt schon X Millionen mal verkauft wurde und einen hohen Marktwert hat, damit man gute gerichtliche oder außergerichtliche Abfindungen bzw. Einigungen kassieren kann!
 
@cyberathlete: Microsoft wurde doch vor der Klage bereits darauf hingewiesen?! So oder so ein Fall von selektiver Wahrnehmung. Wäre Kinect nicht erfolgreich, würde auch nicht über eine Patentklage berichtet werden. Patentklagen gibt es immer wieder, auch gegen nicht so erfolgreiche Produkte, nur wird darüber nicht so berichtet. Wenn also in den Medien immer nur Berichte über Klagen gegen erfolgreiche Produkte auftauchen, ist es nicht schwer, solche Schlüsse zu ziehen
 
habt ihr das Ding etwa sueinandergebaut und die nötige Software reverse engeneert um festzustellen das euer Patent verletzt wurde? falls ja, gibs gleich die Gegenklage von Microsoft... und die Frage aller Fragen, wer hält den Rechtsstreit wohl länger durch?
 
@Rikibu: Die Software kann samt Quellcode frei im Netz heruntergeladen werden und auseinanderbauen ist auch nicht verboten
 
Ein Patent auf Patente, das ganze wird dann an gemeinnützige Stiftungen gespendet.
 
Das kommt davon wenn man keine einzigartigen Dinge sondern Standards patentieren lassen darf! Darf jetzt keiner mehr etwas mit Bewegungssteuerung selbst bauen, ohne das es heißt das man gegen dies und das verstößt... Das ist doch lächerlich, bremst die Entwicklung, und bei den Kunden werden die Verfahrenskosten für den Verlierer durch Preissteigerungen eingezogen...
 
@cyberathlete: Bewegung im multidimensionalen Raum überwachen und eingeschätzen halte ich jetzt allerdings nicht unbedingt für einen Standard. Da gehört schon etwas mehr Überlegung zu.
 
@Tomarr: Naja, alle bewegungserfassenden Geräte innerhalb eines Raumes fallen letzten Endes heutzutage darunter... Das ist Ansichtssache, ich finde das "zu grob" um es zu patentieren. Das ist z.B. als ob ein Reifenhersteller nicht sein Reifenprofil sondern alle Winterreifen an sich schützt. Wer das nicht versteht gibt mir ein Minus, ist schon ok :)
 
@cyberathlete: Na ich habe dir kein Minus gegeben. In dem Patent wird es ja wahrscheinlich detailierter beschrieben werden. Nur sowas in einem Artikel zu schreiben, ich denke da würden den Artikel nicht viele verstehen.
 
Da wird mit Patenten, also mit nicht existenten Werten bzw. nicht geleisteter Arbeit, Geld umhergeschäffelt. Mal darauf gekommen, dass u.a. genau so etwas die Weltwirtschaftskrise ausgelöst hat?
 
Aufgrund dessen, dass ja nicht nur MS verklagt wird, sondern auch die Spielehersteller die dieses nutzen, wird es sich doch wohl eher um eine "patentierte Grundidee" handeln, als um ein konkretes Produkt, oder? Das Ubisoft irgendeine Art Patengefährdende-Kinetic-Schnittstelle nutzt, dafür kann Ubisoft ja nichts, oder?
 
wurden kloschüsseln schon patentiert? ha ha wenn nich dann werd ich scheiße reich........
 
@couch: Patentiere dir doch den Satz: "gesendet mit meinem"!
 
Hat MS Kinect (also die Technik/Hardware) eh nicht nur zugekauft?
 
Es ist mittlerweile nur noch lächerlich, du kannst nix mehr auf den Markt bringen, ohne dass du dafür verklagt wirst. Soll doch jeder mit seinem Patent die Produkte rausbringen, und der bessere möge damit die bessere Kohle machen. Aber Patent für etwas beantragen, das dann in die Schublade stecken, warten bis es einer ein zweites Mal erfindet und dann klagen nur um die Kohle inzustreichen ist ein Witz. Es wär anders wenn jetzt jemand ein zweites Windows unter gleichem Namen mit den gleichen Produkteigenschaften auf den Markt bringt, aber so ist es einfach nur noch lächerlich!
 
wie wäre es denn mit... Patentierung, Produktausschreibung (Beschreibung der genutzten Technologien), Prototypenfertigung, KLAGEZEIT (gleichzeitige Produktoptimierung und Vorbereitung auf die Serienfertigung [ist sowieso schon immer da]), Veröffentlichung,... wer in der Klagezeit klagt kann recht bekommen oder nicht wer nicht klagt hält für die Zukunft den Mund!
 
"Wie die Bewegung überwacht und eingeschätzt werden kann" -> Die wissen also WIE das Kinect macht? Disassemblieren der Software?
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