Studie: 3D-Inhalte bereiten "visuelles Unbehagen"

Eine Forschergruppe von der Universität von Kalifornien hat im Rahmen einer Studie nachgewiesen, dass das Betrachten von 3D-Inhalten sowohl den Augen als auch dem Gehirn schadet. Schuld daran ist ein Phänomen, das die Wissenschaftler als ... mehr... 3d, Kino, Kinosaal, Sessel Bildquelle: Bartosch Salmanski / Flickr 3d, Kino, Kinosaal, Sessel 3d, Kino, Kinosaal, Sessel Bartosch Salmanski / Flickr

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Einige Jahre ist man wohl noch sicher, da 3D sich so nie durchsetzen wird. Letztens einen TV gesehen, wo es 12 - 3D-Brillen dazu gab.
 
@janeisklar: Aber bei Kinofilmen wird ja immer mehr auf "nur in 3D" (oder zumindes steht das 3D groß da und "in ausgewählten Kinos auch in 2D") gesetzt. Da muss man ja schon froh sein, wenn es den Film auch in 2D gibt.
 
@pandamir: http://tinyurl.com/4yy9nz4 ;)
 
@BachManiac: Weißt du wie du solche Brillen ganz billig haben kannst, nicht für 15$? Kauf dir einfach im Kino zwe real 3D-Brillen, baue die Polarisationsfilter aus und baue in eine Brille je zwei Filter ein, die wenn du sie übereinander legst, sich nicht auslöschen (du kannst noch hindurchsehen). Fertig sind zwei "De-3D-Brillen" für zusammen nur 2€ (jedenfalls in unserem Kino kostet eine Brille 1€). Ganz einfach:) Du kannst dich dann noch mit deinem Kinopartner, der die andere Brille nutzte unterhalten, denn ihr habt den Film aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachtet ^^
 
@Ramose: nein, da hast du was falsch verstanden. Du müsstest bei Brille 1 das linke glas rausgeben und bei der Brille 2 das rechte glas und die beiden dann vertauschen. Dann haste 2 2D Brillen. Der eine sieht dann permanent das linke bild und der andere permanent das rechte - stört aber keinen der beiden. ;)
 
@BachManiac: An die musste ich auch grad denken :D Aber da gibts bedeutend schönere Modelle.
 
Entweder habe ich den Inhalt falsch verstanden, oder aber der letzte Absatz ist eher gut gemeint als gut durchdacht. Was soll die Industrie denn machen können um eben jenes Unbehagen zu reduzieren? Entweder es ist 3D und die Objekte sind vor/hinter der Leinwand (scheinbar) oder eben nicht. Ich fürchte viel optimieren kann man da nicht. Nicht das es mich stören würde, ich bin eh kein Freund dieses ganzen 3D Hypes. Naja, die Industrie wird sich schon was einfallen lassen um angebliche Verbesserungen groß verkaufen zu können :)
 
@kazesama: auf lange distanz, zb im kino, einfach keine objekte hinter der leinwand anzeigen, sonder alles davor und schon hastes...
 
@DataLohr: Ich denke nicht das sich die Filmemacher damit zufrieden geben könnten. "Wir dürfen in unserem Film den wir nur extra für's 3D-Kino produzieren keine Objekte bildlich hinter die Leinwand setzen. Wird schwierig.. ;)
 
@kazesama: eigentlich macht das von der tiefe kein unterschied, würde halt nur den gesamten 3d projektionsraum in richtung zuschauer transformieren, sodass der hinterste punkt eben die leinwand ist. dann wäre die lichtquelle da wo man sie vermutet. wenn dadurch die ersten punkte zu nah sind muss man eben den projektionsraum verkleiner, erst das würde doch das 3d erlebniss einschränken. solange das keine bleibenden schäden verursacht, was ich auch nicht gluabe, stellt sich die frage aber praktisch garnicht.
 
@DataLohr: Voellig unmoeglich. Es sei denn alle zukuenftigen Filme wuerden in einer Kiste der Groesse des kleinsten Kinos gedreht. Klaustrophobische Kinoabende vorprogrammiert ^^
 
@aadmin: dine mama is auch völlig unmöglich... filminhalte dynamisch an den raum anpassen geht definitiv, musste halt nur weg von deinem gedankengang das es "normale" filmrollen sind. in digitale inhalte kann man sowas definitiv einbauen.
 
@DataLohr: Deine Mama ? Alles klar .... beruhige Dich x_x Natuerlich ist es theoretisch moeglich. Praktisch aber unrealistisch. Wie kazesama schon sagte waeren die Produzenten unmoeglich dafuer zu bewegen. Das Geschehen muesste immer "in einer Ebene" stattfinden. Das 3Dimensionale Erleben waere eingeschraenkt, langweilig und das parallele 2D-Produkt ungeniessbar. Dann koennte man lieber bei 2D bleiben. Die Entwicklung geht da eher in andere Richtungen. Adaptiere oder stirb.
 
@kazesama: was die industrie dagegen machen könnte wäre, die 3D bilder direkt ins gehirn zu projezieren. damit wären die augen schonmal safe^^

bleibt nurnoch das hirn xD
und das wird sicher mit der zeit immer stärker mit werbung, niveaulosem fernsehen und manipulierten nachrichten zugemüllt

lG
 
@Siew: Bin ich der einzige der gerade an Futurama und Lightspeed-Unterhosen denken muss? :P

Aber du hast recht - sollte die mediale Welt einmal direkten Zugang zu unserem Hirn bekommen, sehe ich ehrlich gesagt schwarz. Es sei denn (und das ist echt unwahrscheinlich) und das mediale Niveau steigt irgendwann einmal wieder an.
 
@Siew: Lieber würd ich mich erschiessen, als wie irgendwelchen gewinnorientierten Säcken Zugang zu meinem Hirn zu gewähren ^^
 
@kazesama: man könnte/müsste demnach den Film so drehen, dass sich die Objekte immer in der Nähe der Leinwand befinden.
 
und das ist auch der grund warum ich mich bis jetzt nicht dem 3D-Trend anschließen wollte/konnte.
empfand den effekt schon immer als anstrengend. ich hoffe da kann die wissenschaft noch nachbessern, an sich ist die 3D geschichte ja ne gute idee.
aber meine augen lass ich mir durch sowas nicht kaputt machen :)

LG
 
Ich verstehe nicht wieso 3D-Inhalte Gesundheitsschädlich sein sollen. Das menschliche Auge sieht nunmal natürlich in 3D. Vorausgesetzt man hat beide Augen offen.
 
@Ryou-sama: richtig man sieht 3d sachen in 3d, aber im kino sieht man 2d sachen in 3d, merkste was? kannst dir ja mal auf wiki durchlesen was dein auge da so leisten muss...
 
@Ryou-sama: Das menschliche Auge sieht 2D. 3D wird im Gehirn aus zwei 2D-Bildern errechnet. Das Gesundheitsschädliche kann ich aber auch aus dem Text nicht ganz entnehmen. Es ermüdet und strengt an, aber ist es gleich eine Schädigung der Gesundheit? Den Punkt Schädigung hätte der Professor mal näher erläutern können, denn Schädigen für 3D mag ich mich nicht, wenn es aber nur Ermüdungserscheinungen sind, nehm ich das in Kauf, da ich ja eh abends ins Kino gehe und danach schlafen gehen kann. Dabei können Auge und Gehirn sich ja ausruhen.
 
@Ramose: Das "Problem" ist halt, dass das Gehirn sich nicht so einfach austricksen laesst: Obwohl Du physisch die Leinwand in einigen Metern Entfernung fokussierst, aendern sich die Tiefeninformationen der Bildinhalte, es gibt visuelle Bewegung obwohl Dein Koerper ruht usw.. Diese in 3D viel intensiver erfahrenen "Fehler" in der Realitaetsaufarbeitung unseres Bewusstseins aeussern sich im Koerper durch Missempfindung.
 
Eben: einmal in ein 3D Kinofilm gegangen: anstrengend für die Augen und auch teurer als 2D Filme: ohne mich.
 
ein guter 2d fernseher ist bisher einfach nicht zu toppen
 
die Frage ist, ob die Gesundheitsschädigung dauerhaft oder nur temporär gemeint ist. Wenn es zu dauerhaften Schäden kommen kann, dann ist das natürlich nicht gut. Wenn es aber nur bedeutet, das man währenddessen ein Unwohlsein hat, dann ist es wieder ok, denn ich hab damit kein Problem, das mir schlecht wird oder so.
 
@newmatrixman: Soweit ich das verstanden habe besteht der Schaden eben in Müdigkeit, Kopfschmerzen und "visuellem Unbehagen" beim Betrachten - klingt sehr temporär für mich.
 
@FenFire:

Nein bei Kinder nicht. Da du de facto beim 3D schielst, kann es zu Fehlbildung führen. Kinder bis 7 Jahren sollten keinem 3D Gerät ausgesetzt werden. Verschweigt die Industrie aber gerne und Fielman freut sich. Dazu kommt bei den Erwachsenen dass gut 15% stereoskopisch blind sind, sprich sie sehen Tiefen nicht richtig (oft durch unterschiedliche Sehstärken der Augen). Dazu kommt dann noch ein gewisser Prozentualsatz an Leuten die 3D eben Übelkeit auslöst, dann gibt es noch diejenigen wie ich, die nach 10min gar nicht mehr bemerken dass sie vor einem 3D TV (oder Kino) sitzen. Unter dem Strich bleiben weiter unter 50% an möglichen Kunden. In der USA werden bereits Kinos zurück gerüstet, da die Kunden nicht bereit sind ein Mehrpreis für 3D Filme zu bezahlen. Dazu kommt, dass es sehr wenige richtige 3D Filme gibt (die also auch stereoskopisch gefilmt wurden). Die Industrie schiesst sich damit selbst ins Knie. So wird das nie etwas mit dem 3D Boom.
 
@JTR: Das komische ist dass jeder Hersteller von 3D-Hardware/Software/Filme etc. unterschiedliche Empfehlungen, was das empfohlene Mindestalter angeht, aufweisen. Nintendo sagt zB. dass es Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen wird, bei LG sind es Kinder unter 5 Jahren, im Kino sind es Kinder unter 7 Jahren. Verschwiegen wird es aber nicht, wie du sagst. Beim Nintendo 3DS erscheint immer die Meldung dass es Kindern unter 6 Jahren nicht empfohlen wird und bei meinem LG Optimus 3D kam diese Meldung beim ersten Start von 3D-Inhalten. Zudem steht das in jeder Gebrauchsanweisung von 3D-Geräten. Wenn also die Leute zu faul sind die Bedienungsanleitung zu lesen dann ist es deren Schuld und nicht die der Industrie. Ich lese immer zuerst die Anleitung durch bevor ich etwas benutze (auch wenn ich denke technisch begabt zu sein) und jedes Mal erfahre ich etwas neues was ich zuvor nicht wusste. Zudem hasse ich es wenn Leute im Netz fragen stellen obwohl alles in der Anleitung schön beschrieben wird, aber das gehört hier nicht hin :)
 
@newmatrixman: glaub nicht, dass so das alle sehen. Filme sollten ein Vergnügen und keine Last/Anstrengung sein.
 
@newmatrixman: Ich schon. Ich vertrage das 3D Zeugs nicht und ich tu mir auch keinen Film an, wenn ich davon Kopfschmerzen bekomme oder mir schlecht wird... so sadistisch bin ich mir selbst gegenüber nun nicht eingestellt... wegen nem Film?!
 
Da habe ich Glück, ich kann mir das 3D Zeug Stundenlang rein ziehen, ohne Probleme. Hirnschaden hab ich eh schon... Aber mein Kumpel neben mir wurde letzthin im Kino auch grün :)
 
@pandamir: es bleibt ja zum Glück immer noch jedem selber überlassen ob er 3d schauen will oder nicht, problematisch ist es nur bei einem Video Abend zu Hause mit mehreren Leuten, da muss man sich dann entscheiden.
 
hätte ich meine 3ds vorher 2h probespielen können hätte ich sie nicht gekauft!
 
@forki: In unseren Elektromärkten kann man die Probespielen. Außerdem, wenn du daheim merkst, dass es nicht geht, kannst du sie ja auch wieder zurückgeben, das geht in den allermeisten Geschäften innerhalb von 14 oder 30 Tagen.
 
@Ramose: Nur wenn original versiegelt, sonst kannste keine spiele zurückgeben!
 
@Mardon: OK, an die Spiele habe ich nicht gedacht, nur an die Konsole an sich als techn. Gerät. Manchmal klappt es mit Verkäufer "totquatschen" oder auf Kulanz drängen. Ansonsten bleibt nur noch Weiterverkauf z.B. über Amazon als Neu oder Gebraucht wie neu. Bringt leider Verluste mit sich.
 
Ohne Studie: 3D-Inhalte bereiten "finanzielles Unbehagen" - Da wegen des unnötiges Hypes sogar alte Stummfilme in 3D-Remastert werden kostet eine Kinokarte gleich 3 Euro mehr, wegen des "Mehrwertes" den zwar kaum jemand will, aber dennoch fressen muss. Nicht mal die BITKOM hat dies "studieren" lassen!
 
Für mich persönlich sind 3D Filme nichts. Nicht nur weil es mir eben Unbehagen bereitet, sondern weil ich hier für mich absolut keinen Mehrwert sehe, den ich ja schließlich auch bezahlen muss. Dann lieber schon 2D und gut is :)
 
Ich sehe schon die Aufdrucke auf Kinokarten, Fernsehern und Blu-rays: "Das Ansehen von 3D-Inhalten fügt Ihnen und den Menschen in Ihrer Umgebung erheblichen Schaden zu"...
 
Zigarettenschachtel-like. Dann fehlt nur noch die 3D-Steuer, um die ganzen "Kranken" versorgen zu können und in der Formel 1 wird das werben von 3D verboten, erledigt ;) Edit: Sollte eigentlich re:1 zu 10 werden.
 
Warum ist Unbehagen nochmal gesundheitsschädlich?
 
@JUPSIHOK:

Das ansich nicht, aber der Körper sendet solche Signale nicht aus Spass heraus. Es dürfte aus dem gesunden Menschenverstand heraus eigentlich klar sein, dass etwas was Übelkeit auslöst nicht wirklich gesund sein kann.
 
@JTR: Nun ja, Seekrankheit ist auch eine "Brechwert-Anpassung" (was für eine Titulierung!?), schädlich ist Seekrankheit deswegen aber noch nicht. Ebenfalls kann es zu solchen Phänomenen kommen bei Schwehrelosigkeit oder langen Reisen mit Zug, Bus oder Auto. Liegt einfach daran das die Informationen des Gleichgewichtssinn und der Augen im Gehirn nicht zusammen passen, und das kann zu Übelkeit und Erbrechen führen.
 
@The Grinch:

Bei der Stereoskopie so wie sie im Kino und TV angewandt wird, muss das Auge schielen. Das ansich ist nicht gesund, warum auch empfohlen wird, dass Kinder die noch in der Entwicklungs sind, nicht solcher Stereoskopie ausgesetzt wird. Auch für Erwachsene ist dieses Schielen nicht gerade gesund. Etwas was aber die Unterhaltungsindustrie natürlich nicht grossartig heraus posaunt.
 
@JTR: Nun, wenn das wirklich so Schädlich ist, dann bin ich auf die Reaktionen der Berufsgenossenschaften gespannt, denn die müssten ja die Arbeitsplätze im 3D-CAD, mit angeschlossener 3D-Virtualisierung (meist mit Shutterbrillen) als Schädlich einstufen), oder liege ich hier jetzt falsch?
 
@JTR: Schielen? Und ich dachte es wären Polarisationsfilter... wie man sich irren kan tze tze tze.... Ist ja klar das die Brillen fürs Schilen Polarisationsbrillen heißen.... wahrscheinlich weil man auch schielen muß um den Nord und den Südpol gleichzeitig zu sehen, wenn man dann groß genug wäre...
 
@The Grinch: Du liegst falsch, schon mal durch eine shutterbrille geschielt? Da wird einem Schwummerig das geht garnicht ;) :P :D
 
@JUPSIHOK: Ja, hab ich! Als es noch die ELSA in Aachen gab hatte ich so ein GraKa-/Shutterbrillen-Bundle - war Shice!
 
@The Grinch: war nicht scheiße, mußte man nur richtig einstellen, und die elsa kam auch nicht aus Aachen sondern Braunschweig, was dann übrigens ATI wurde und dann AMD.... ;)
 
@JUPSIHOK:

Ja schielen, beim C't gab es mal ein guter Artikel der das Problem beschreibt. Der eigentlich Fluchtpunkt der Szenerie liegt hinterhalb der Fläche die du fokusieren musst. Dabei muss dein Auge schielen, egal ob es Polarisationsbrillen oder Shutterbrillen sind (habe ein Zalman 22" mit Polarisation und ELSA Erazor sowie 3Demensional Brillen hier liegen, ich weiss wovon ich spreche).
 
@JTR: mag sein, das Problem habe ich aber auch wenn ich aus dem Fenster schaue.
 
@JUPSIHOK: Ne, die hatte den Stammsitz in Würselen bei Aachen, Du Klugscheisser! http://de.wikipedia.org/wiki/ELSA_Technology
Die Abkürzung ELSA steht für Elektronische Systeme Aachen
Und Einstellen kann man da NICHTS!
 
@The Grinch: Was den Sitz angeht hast Du recht. Der Rest ist Gülle! Man konnte den Versatz der Halbbilder sowie die POV einstellen.... wenn man das nicht beherscht hat, hat man natürlich ein ziemlich schlechten Eindruck von der Shutterbrille, die übrigens nichts anderes macht als zu Shuttern, genau wie alle anderen auch,.... obs funktioniert hängt mit der Darstellung der Halbbilder sowie deinem Augenabstand zusammen... du hast dich restlos selbst disqualifiziert um eine Aussage bezgl. der Qualität zu treffen....
 
@JUPSIHOK: Ja ja, Augenabstand, homogenes Weltraumhintergrundrauschen und die c't schreib auch nur Gülle, und Du bist der Einzige der wirklich bescheid weiss ...
 
@The Grinch: NA Du brauchst natürlich keinen Augenabstand um Dreidimensional sehen zu können, bei Dir reich schon das Gehirn.
 
@The Grinch: Und wenn Du 3 Tage am Stück gebrochen hast, wirds langsam doch ungesund.
 
@JTR: Das erzähl ich meinem Hund auch immer wenn er Gras frisst.
 
Das einzige was ich wirklich super an der 3D-Technologie finde ist dass man praktisch zwei verschiedene Fernsehbilder auf einem TV sehen kann. Man benutzt eine Shutterbrille, die beide Augen auf und zu macht, 60 mal in der Sekunde. Dann einen Fernseher der mit 120 hz arbeitet und bei jeder Bildwiederholung das Bild zwischen Film1 und Film2 wechselt. Jeder denkt er guckt einen eigenen Film. Aussenstehende sollten aber denke ich nicht auf den Fernseher schauen, das könnte Augenkrebs bringen.
 
@sinni800: Hast du schonmal auf deinen TV ohne Brille geschaut? Du siehst einfach nur ein Doppelbild, mehr nicht. Mit 120 Hz kann dein Auge nicht mithalten, es merkt nicht, dass da zwischen Film 1 und 2 gewechselt wird, es kann nur etwa 25 Bilder/s verarbeiten (bzw. das Gehirn).
 
@Ramose: Ah, okay? Ich hab keinen 3D TV deswegen kann ich da nicht wirklich mit Erfahrungswerten sprechen. Ich hab allerdings schon immer gemerkt ob auf einem Röhren-
Computermonitor ein Bild mit 60, 75, 85 oder 100hz läuft. Jemand konnte mir ein Monitorbild zeigen und ich konnte ihm sagen wie viel hz Bildwiederholfrequenz dieser Röhrenmonitor im Moment hat. Bei LCDs sehen sich aber auch 60hz sehr angenehm an, weil das Bild ja nicht schwarz wird in der Zwischenzeit, sondern so bleibt und nur neu übermalt wird... Danke, Technik, dass du mich vor dem Augenkrebs bewahr hast.
 
@sinni800: Ich hab selbst auch keine 3D-Technik, aber diverse Geräte schon beim Händler und auf der Vergangenheit angehörenden Spielemessen in Leipzig (*schnüff*) angesehen. Übrigens wirst du das geflimmer von Röhrenmonitoren sicherlich nicht im Fokusbereich sondern meist im Randbereich deines Blickfeldes sehen, oder? Kenn ich bei mir auch. Selbst manch nervige Energiesparlampe flackert da. Ich glaube, das liegt daran, dass am Rande vorallem Bewegung erkannt werden soll, auf die man dann bei bedarf den Fokus richtet, im Fokusbereich geht es dagegen vorallem um räumliches und Farbensehen.
 
@Ramose: Doch, doch, ich sehe das in meinen gesamten Augenbereich. Da muss ich alle 10 Sekunden wegsehen und krieg übelste Kopfschmerzen. Edit: Ich sehe übrigens auch Filme im Kino flackern, wenn er von der Rolle kommt. Das kommt für mich persönlich dann so FARBIG-SCHWARZ-FARBIG und das den ganzen Film lang.
 
@sinni800: Das mit dem gesamten Augenbereich vermute ich mal kommt dir nur so vor, da der Fokus äußerst klein ist (kann man gut testen, indem man sich auf ein Objekt in wenigen m entfernung konzentriert, etwas was nur einen Meter daneben liegt wird man nicht genau sehen können. Ich hab hier z.B. ein Poster, schau ich auf das Bild kann ich die Schrift nicht lesen ohne auf diese zu schauen.), wir kompensieren das indem unsere Augen unbemerkt sich hin und her bewegen und uns ein Gesamtbild erstellen. Was Kinofilme angeht, ein wenig Flackern kenn ich manchmal auch, das fällt mir aber meist nur an langweiligen Stellen auf^^ Das mit Farbig-Schwarz-Farbig, ich will nicht sagen, dass du das nicht siehst. Aber schwarz können doch nur die Balken zwischen zwei Bildern sein, das Licht bleibt ja an (außer die haben eine schlechte Lichtquelle, die flackert) und wenn du echt diese Balken sähest, dürfte ein Film dir wie Daumenkino vorkommen, dann müsste die Illusion der bewegten Bilder bei dir verloren gehen. Wenn das so wäre, hättest du eine überdurchschnittlich schnelle Bildverarbeitung. Wenn es immer im gleichen Kino auftritt, such mal ein anderes auf und schau, ob es immer noch so ist, dann denke ich nämlich, dass es doch eher an der Lichtquelle liegt.
 
@Ramose: Sorry dass ich gestern nicht mehr geantwortet hab: Ja, dass ich Dinge die neben meinem Fokus liegen nicht mehr lesen kann stimmt, ich kann Dinge auch nicht gut untersuchen die ausserhalb des Fokus liegen. Die Sache mit dem Flackern seh ich eigentlich immer, und habs bis jetzt in jedem Kino gesehen. Nur fällt es mir wenn ich mich auf den Filminhalt konzentriere nicht mehr wirklich auf. Das einzige was ich dann sehe ist dass das Bild ungewöhnlich dunkel ist. Viel dunkler als im TV zum Beispiel. Wenn ich mich drauf konzentriere, seh ich das Flackern des Films. Also den ganzen Film lang fällt es mir tatsächlich nicht auf, ich kann es rausblocken. Wenn ich lang genug auf die 60hz eines Röhrenmonitors schaue fällt es mir auch nicht mehr auf (gewöhnung). Aber wenn ich dann weg schaue sieht die Welt komisch aus, wie nach einem dieser Bilder das dich zum Schielen bringen will und dann komische Effekte in deinem Auge hervorzaubert.
 
Dazu kommt noch folgender Effekt: Durch die Schärfe wird das wichtige im Film fokusiert, bei einem modernen 3D-Streifen muss aber alles scharf sein, was dazu führt, daß der Zuschauer nicht mehr weiß, wo er eigentlich hinschauen soll. Scharf muss deshalb alles sein, weil das Auge sonst im Film versucht den Gegenstand scharfzustellen, was allerdings nicht funktionieren kann, wenn das Objekt unscharf abgelichtet wurde. 3D ist ein nettes Experiment mit vielen Problemen. Bis eine massentaugliche, funktionierende Lösung gefunden wurde, werden noch ein paar Jahrzehnte vergehen.
 
@bgmnt: Genau so ist das. Somit ist 3D z. Z. nur was für Animationsfilme.
 
@LostGhost: IMAX nicht vergessen!
 
@cronoxiii: Ohh, IMAX! Ich fand IMAX toll, halt ohne 3D. Gott war diese Kinoleinwand riesig... Den Dark Knight in Amerika drauf geguckt.. Übelst.
 
@bgmnt: Ich denke Jahrzehnte braucht die Technik nicht mehr, aber Optimierungsbedarf besteht auf jeden Fall noch. Wenn das Problem gelöst ist, dass alles schaf abgebildet werden kann, dürften viele keine Probleme mehr haben. Dann kann jeder fokusieren, was er möchte. Was für die Handlung wichtig ist wird man ja dennoch leicht erkennen, in 2D bereitet es ja auch nicht so Probleme.
 
3D, ein Hype, der seinesgleichen sucht. Danke Avatar! Ein Schwall von Filmen wurde los getreten, die zur Hälfte aus Szenen bestehen, die nur dazu da sind, zu zeigen, dass man einen 3D-Film sieht. Zumal die Qualität des 3D-Effekts grottig ist: im Prinzip ist immer noch alles 2-dimensional, nur sind diese 2-dimensionalen Flächen auf mehrere in der Tiefe versetzen Ebenen aufgeteilt. Sieht ein bisschen aus wie Paper Mario.
 
@Corleone: Juhu Paper Marion :) ... Das was du beschreibst kann ich aber nicht von allen Filmen bestätigen. Es macht offenstichtlich einen Unterschied, ob der Film gleich in 3D gedreht wurde oder ob Computer dies im Nachhinein berechneten.
 
Ich finde die ganzen Leute immer lustig, die sich nach dem Kino beschweren, dass der 3D Effekt so mau war - die stehen alle auf diese überzogenen 3D Animationsfilme, echt ätzend. Ich habe Fluch der Karibik gesehen und fand den zum Teil recht subtil eingesetzten 3D Effekt klasse - den Trailer zu KungFu Panda vor dem Film fand ich schrecklich, das is einfach zu viel 3D. Edit: Da scheine ich ja dem richtigen auf den Schlips getreten zu sein :D
 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum worauf sich das Auge da einstellen muss. Der Fokus ist vom Auge doch immer auf die Leinwand gerichtet. Worauf muss sich das Auge dann noch einstellen, wenn ein Objekt vor oder hinter der Leinwand ist?
 
@gurke1509: Ich denke einfach unser Hirn denkt es wäre weiter weg, weil es ja einen 3D Eindruck bekommt, auch wenn er 2D ist. Unser Hirn wird das nicht so ohne weiteres Trennen können - deswegen könnte das Auge versuchen, wie in der Realität auch, unscharfes scharf zu stellen - was in diesem Fall natürlich nicht funktionieren kann. Auf lange Zeit kann das natürlich etwas anstrengend für die Augen werden.
 
Interessant. Ich habe nun echt lange Nintendo 3DS schon gespielt und keinerlei Probleme. Ich bin immer wieder aufs neue fasziniert. Kriege keine Augen- und Kopfschmerzen und habe keine Sehschwäche. Ob ich nun Schaden nehme, habe ich nicht das Gefühl...
 
@Morku90: Stereoskopie und der 3D-trick des 3DS sind 2 verschiedene sachen. Beim 3DS zeigt dir der Bildschirm 1 Bild für beide Augen welches je nach Blickwinkel von der Kamera berechnet wird. Bei Stereoskopie bekommst du für jedes Auge ein eigenes Bild und das wird dann von der Brille reguliert
 
@AlyxO: Und was ist da so anders ? Auch hier bekommt, je nach Sichtwinkel, jedes Auge sein eigenes Bild. Der Bildschirm des 3Ds erzeugt auch einen stereoskopischen Effekt. Dass man da weniger schnell Unwohlsein hat ist, weil die Spiele die ich gesehen habe meist nicht so weit von der Fokusebene abweichen und durch den kleinen Bildschirm nicht so weit vom eigentlichen Fokus abweichen koennen.
 
@aadmin: Ahh okay. Habe mich gerade auf Wikipedia darüber belesen und du hast recht. Hätte eigentlich nicht gedacht dass ein Display überhaupt so funktionieren kann. Der unterschied in den 3D techniken ist, dass Kino eine unterart des stereoskopischen Displays und der 3DS ein autostereoskopisches Display ist.
 
Also ganz ehrlich gesagt: Langsam aber sicher können die mir mit Ihrem "3D" abhauen. Ich vermisse es, "einfach" nen Film anzusehen, ohne dem Schnick-Schnack. Mir wäre es lieber, die würden wieder mehr Filme machen, die gut sind, als schlechte Filme zu machen, die nur 3D sind.
 
Ich laufe täglich umher und lasse meine Augen mal auf den Text vor meiner Nase, mal die Türklinke, und mal auf das Schild am Ende der Straße fokussieren. Ist das jetzt schädlich für meine Augen?
 
Irgendwie kommt mir diese Diskussion bekannt vor... Fotoapparate stehlen Seelen, "Television - das Ende des Theaters", Farbfernsehen schädigt die Augen und führt zu Wahrnehmungsstörungen...
Bei jeder neuen Technologie gab es Menschen, die damit Probleme hatten - es ist nicht Möglich, ab der 1. Sekunde ein perfektes System zu entwickeln. Lasst doch dem Ganzen ein wenig Zeit, irgendwann wird über die Zurückhaltung gegenüber der 3D-Technologie gelacht; "Wie konnten die Menschen nur Arbeiten ohne die 3. Dimension?"
 
@ceres:

Nur dass seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts dies ca. der vierte Anlauf ist, Stereoskopie massentauglich zu machen, ist das nicht wirklich so ein Vorurteil. Vorallem weil diese Lösungen von heute massive Nachteile haben, allen voran für die Gesundheit der Augen. Denn de facto ist es eben kein richtiges 3D wie ein Hologramm, sondern ein vorgetäuschtes 3D auf einer 2D Fläche präsentiert. Und genau darin liegt das Problem für das menschliche Auge mit dem Fokusieren.
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