Pirate Bay: Tausende Forschungsartikel geleaked

Ein US-amerikanischer Informationsaktivist hat knapp 19.000 wissenschaftliche Artikel aus dem kostenpflichtigen Online-Archiv JSTOR über den BitTorrent-Tracker The Pirate Bay ins Netz zur freien Verfügung gestellt. mehr... JSTOR JSTOR

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"Ginge es nach Maxwell" ... macht jetzt hier jeder im Netz seine kleine Anarchie oder unterbelichtete Weltordnung auf?
 
@GordonFlash: wie die regierung so das volke
 
@BitteEinPlusSeinErbe: Ach kommt, immer diese "Anti-Regierungs-Posts" und das Rechtfertigen von solchen Aktionen. Wenn euch was nicht passt hier, dann verlasst doch einfach das Land. Niemand zwingt euch hier zu sein. Aber solche Leaks usw. immer cool zu finden, nur weils gegen die Regierung oder sonst jemanden geht, ist ja wohl ziemlich billig.
 
@DuK3AndY: das blah-blubb-Totschlagargument der Gutmenschen: "Wenn es dir nicht passt, dann..." - wahlweise "...geh doch nach Hause" - "...wander doch aus" - "...zieh doch weg" - "...geh doch wo du kommst" uns. lalala ich könnte kotzen...
 
@Druidialkonsulvenz: Ach komm, wenn du kotzen must, dann geh doch auf Toilette ;-)
 
@Druidialkonsulvenz: Aber "der böse" Staat ist natürlich kein Totschlagargument *rolleyes* Aber hier muss man ja nur was gegen die Regierung posten, schon gibts haufenweise "+" ^^ Auch ich find nicht alles toll was hier passiert, aber solche "Hackeraktionen" sind doch wohl kaum das richtige Mittel um etwas zu erreichen. Immer diese Möchtegern-Robin-Hoods.
 
Das ist eine gute Sache. Stellt euch doch vor die Werke Newtons, Einsteins oder Pythagoras immernoch unter Verschluss stehen würden. Die Menscheit wäre jetzt hunderte Jahre zurück. Freie Wissen für alle!
 
@GordonFlash: Die aktion ist zwar bescheuert, aber Recht hat er schon. Man zahlt Geld um auf eine Konferenz zu dürfen, reicht da sein Paper ein, und tritt dann auch noch seine kompletten Copyright Ansprüche ab, ohne einen Cent zu sehen. Und dann kostet so ein Artikel locker 30-40€, obwohl er ja schon als PDF eingereicht wurde und somit nicht gescant etc werden musste. Das ist einfach der Witz. Die Wissenschaftliche-Community müsste sich einfach mal wehren und z.b. alles auf arxiv.org veröffentlichen... Aber da fehlt, dann halt die Qualitätskontrolle...
 
@GordonFlash: Ach ja, und: das ist kein "LEAK". Das ist einfach nur ganz normale illegale Vervielfältigung (aka Raubkopiererei). Denn schließlich hätte ja jeder auch einfach hingehen können und das zeug kaufen können, war somit nicht geheim...
 
@Hades32: nein, ist es nicht. Wenn du den Artikel gelesen hättest, wüsstest du, dass die wiss. Arbeiten über 79 Jahre alt sind und damit das Urheberrecht abgelaufen ist. Damit darf man sie, anders als die Firma behauptet, beliebig kopieren.
 
@GoedelKurt: Auch Schiller und Goethe sind über 70 Jahre tot... trotzdem darfst Du die Bücher nicht einfach im Buchhandel klauen mit der Begründung, die beiden hätten eh nichts mehr davon. Man zahlt für die Platform, die die Werke zur Verfügung stellt - jeder der will, kann die werke SELBST einscannen und veröffentlichen, da hat keiner was gegen.
 
jugend forscht... :)
 
@sanem: Aber bitte erst aufklären^^!
 
[...] Er selbst ist der Meinung, dass wissenschaftliche Veröffentlichungen ohne einen konkreten Grund ganz klar überteuert SEIEN. Schließlich sollen die Autoren in vielen Fällen für ihre Werke kein Geld bekommen HABEN. [...] ---- Und weil der liebe Herr Maxwell das so will, dann muss das auch sofort so passieren! Wo käme man denn hin, wenn nicht jeder einfach das machen dürfte was er will!
 
@BananaDom: Auch mit aktuellem Blick auf Oslo, kotzen mich diese selbsternannten Weltverbesserer mit zweifelhaften Motiven langsam nur noch an...
 
@GordonFlash: Und mich kotzen Leute an die Menschen die Daten leaken mit einem wohl rassistisch motiviertem Massaker an Jugendlichen vergleichen. Aber war ja klar dass jetzt wochenlang alle möglichen Moralapostel unter dem Eindruck der Anschläge dümmliche Reden schwingen.
 
@lutschboy: Wieso? Wo ist das Problem: Wir haben es hier mit zwei Typen zu tun, welche meinen, ihre Vorstellungen der Welt aufs Auge zu drücken. In dem, wie sie dies machen, sind sie sicherlich unterschiedlich, aber vim Grundgedanke her gleich. Ob Dir das passt oder nicht, beides ist Anarchie im negativen Sinne...
 
@Lapje: Dann kannst du jeden Furz mit dem Terroranschlag vergleichen. Leute die über Rot laufen sind dann wohl wie der Terrorist, weil beide etwas verbotenes machen. Ghandi könnte man auch mit ihm vergleichen, weil er ein Weltverbesserer war und gegen das System, wohl genau wie der Terrorist. Klar, "in dem wie er es machte" war er "sicherlich unterschiedlich, aber vom Grundgedanke her gleich" - beide wollten das System veränern, ne? Ich sehe zwischen friedlichen und gewalttätigen Mitteln einen meilenweiten, entscheidenden Unterschied. Also ich finde es abartig friedliche Menschen nur weil sie aus Idealen gegen Gesetze verstoßen auf eine Stufe mit Massenmord, Rassismus und Terrorismus zu bringen. Aber wenn ihr meint.
 
@lutschboy: es geht um den Typus Mensch, nicht das Resultat.
 
@GordonFlash: Typus Mensch? Also zwischen einem psychophatischen Mörder und einem friedlichen Aktivisten gibt es keine nennenswerte Unterschiede, nur weil beide jeweils Gesetze ignoriert haben? Wie schon eben geschrieben, dann kannst du Wildpinkler oder jemanden der über Rot dackelt genauso als Typus "Massenmörder" einordnen, weil diese ja auch Regeln und Gesetze ignorieren. Gewalt scheint für dich ja diesbezüglich kein relevanter Bewertungsfaktor zu sein.
 
@lutschboy: Du scheinst eines nicht zu verstehen: Wenn ich bei rot über die Straße gehe, drücke ich das niemanden auf, ich drücke niemanden auf die Straße und sage ihm dass er rübergehen soll. DAS ist der Unterschied - diese Menschen meinen ihre Weltanschauung ist die einzig wahre...und das nervt mich - das andere meinen für andere entscheiden zu können was richtig und was falsch ist...wenn Du das nicht verstehst, dann kann ich Dir auch nicht helfen...
 
@lutschboy: du willst es vehement nicht verstehen ... wie immer ;-)
 
@Lapje: Witzig, dass du mein Ghandibeispiel nicht weiter erwähnst, denn auch er hat sich politisch anderen aufgedrängt. Aber gut, da waren jetzt einige Jahrzehnte politischer Beeinflussung die wohl dazu beitragen dass man sein Weltverbessertum als heilig betrachtet, und dass von Aktivisten die zb Daten leaken als Massenmordverdächtig.
 
@GordonFlash: Wenn ich dich nicht verstehe bin ich ehrlichgesagt nur froh drüber.
 
@Lapje: wenigstens einer der versteht worum es geht; warum Leute, die Flugzeuge in Hochhäuser steuern, oder 'ne Innenstadt in Schutt und Asche legen oder Leute, denen etwas nicht nach ihrem Gusto geht und der Welt ihre "heilige" Mission aufdrücken (auch wenn's nur ums achso "coole" Leaken von ach so wertvollen Dokumenten geht), irgendwo die selben Typen sind ... ob dabei Blut fließt oder nicht, ändert nichts am identischen Innenleben dieser Personen. Und Leute, die nicht so ticken, als Drückeberger/Duckmäuse hinzustellen ... und auch noch Herrn Ghandi ins Gespräch zu bringen ... kopfschüttel...
 
@GordonFlash: Genau. Diese Leute sind natürlich auch wie Massenmörder, nicht? Überhaupt alle, die nicht wie du sind? :)
 
@lutschboy: Natürlich läßt sich Massenmord nicht mit Aktionen wie der des "Informationsaktivisten" (was das alles für schöne Ausdrücke gibt - wunder!) Gregory Maxwell vergleichen. Da gebe ich Dir Recht. Andererseits können auch gewalttätige Aktionen u.U. gerechtfertigt sein, z.B. Aufstände gegen Despoten / Gewaltherrscher wie al-Assad (Syrien) oder Gaddafi (Libyen). Und nicht jede (Straf-) Tat -mit oder ohne Gewalt- ist ein revolutionärer oder politisch / sozial gerechtfertigter Akt. Ich denke, was berechtigt ist oder nicht und wie dabei vorgegangen wird, dies zu entscheiden ist so ziemlich mit das schwerste Problem im politischen oder sozialen Bereich. Und nicht immer können die Gesetze eines Landes der Maßstab sein, weil kurz gesagt auch Terrorstaaten / menschenfeindliche Diktaturen Gesetze haben. Ich könnte das nicht abschließend und verbindlich festlegen. In Abwandlung von [re:13]GordonFlash würde ich aber meinen, es geht um den (hier für die) Menschen und das Resultat für den (die) Menschen.
 
@GordonFlash: Soweit ich weiß hat Gandhi nicht das Gesetz gebrochen (sei es durch Gewalt oder Urheberrechtsverletzungen). Der Unterschied ist vor allem: Wenn ich bei Rot über die Ampel gehe, betrifft es nur mich - wenn ich eine Urheberrechtsverletzung begehe, dann betrifft das den Urheber (oder den, der seinen Nachlass verwaltet) oder das Unternehmen, welche seine Arbeiten verkauft. Ob Lutschboy schon mal daran gedacht hat, dass manche Universitäten dadurch Geld einnehmen, welches sie wieder für neue Forschungen anlegen können? Oder für Stipendien oder so? Nein, sicherlich nicht, weil er von Wissenschaft anscheinend nicht den Hauch einer Ahnung hast. Und ja, wenn jemand vor Kindern bei rot über die Ampel geht, sollte man ihn Anzeigen...
 
@lutschboy: No comment mehr ... hat ja auch keinen Sinn. Ich dachte, ich hätte das ansatzweise dargelegt, worum es geht.
 
@GordonFlash: Mir fällt dabei nur eines auf: Er versucht genauso seine Meinung aufs Auge zu drücken wie ein Aktivist...
 
@Uechel: Genauso sehe ich das ja auch. Ich verstehe auch wieso es einen nervt wenn andere Leute gegen meinen Willen (zb wenn ich einer der Autoren solcher wissenschaftlichen Aufsätze wäre) für seine politische Ansichten von mir etwas veröffentlichen. Aber dass ist im Grunde nichts anderes als ein kopiertes PC-Game auf Rapidshare. Nur halt mit politischem Hintergrund. Dass hat nichts mit Extremismus und schon garnicht mit der Misanthropie eines Terroristen zu tun. Darum geht es mir. Das Resultat für die Autoren ist weniger Kasse zu machen, dass Resultat für die Norweger sind 100 tote Angehörige und Mitbürger, dass jetzt beides in der Essenz auf die selbe Quelle zu konzentrieren find ich halt ziemlich schwarz/weiß. Egal, Diskussion im Grunde für mich durch, nichts weswegen man sich Köppe einschlagen bräuchte.
 
@Lapje: Da hast du ja meine Befürchtung von [re:20] bestätigt :D Gratulation! Jeder mit anderer Meinung als ihr ist also ein Aktivist, und jeder Aktivist ist ja ein Terrorist. Ahja :)
 
@Lapje: er drückt nicht nur, er rechtfertigt ja sogar. und ich fress 'n besen, wenn lutsche sich nicht auch paar mal bei Anonymous einklinkt und 'n bissl cyber war ("der gerechten und [selbst] legitimierten Art") spielt ;-)
 
@lutschboy: Doch, im Kern hat Lapje mit dem Vergleich recht, wenngleich die Intensität natürlich eine ganz andere Dimension hat. In beiden Fällen sehen sich diejenigen nämlich in irgendeiner Form dazu berufen, ihre persönliche Weltordnung und Sicht der Dinge Dritten aufzudrängen oder sie für "richtig" zu erklären. Das Problem ist: Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens, auch wenn der einem vielleicht nicht in jeder Hinsicht passt. Diese Diskussion kann man auch vom Hundertste ins Tausendste treiben - dem einen wird nämlich die Höhe von "Knöllchen" nicht passen, dem nächsten passt die GEZ nicht, wiederum anderen passen die Geschäftspraktiken bei Schlecker nicht. Dennoch hat der Souverän hierfür Vertreter gewählt, die die mehrheitlichen Interessen vertreten. Passen einem diese Entscheidungen nicht, hat man hier in diesem Land - im Gegensatz zu anderen Ländern der Welt - die Möglichkeit, entweder eine Alternative zu wählen oder auch eine eigene Partei zu gründen und hierfür Mehrheiten zu finden, um alles in seinem eigenen Sinne zu gestalten. Diese Vielfalt ist wichtig für unsere Gesellschaft, da so sogar Minderheiten Gehör und Beteiligungsrechte finden (weswegen der Ruf, dass die LINKE, die FDP oder z.B. die CSU aus dem Bundestag verschwinden sollte, gänzlicher Dummfug sind). Dieses Prozedere ist das Ergebnis von Jahrzehnten und Jahrhunderten der Gesellschaftsentwicklung und freilich gibt es viele Punkte, über die man sich streiten kann, ob sie Verbesserungen bringen würden (z.B. Volksabstimmungen etc.), aber über eines lässt sich nicht streiten, nämlich dass die Gesellschaftskonventionen nicht im ordentlichen Verfahren geändert werden, sondern durch rechtswidrige Aktionen, die dem Werteempfinden einzelner Genüge tun soll. Die Folge der Akzeptanz solcher Handlungen wäre langfristig nämlich wirklich schlimm, denn sie endet letztlich in einem gänzlich chaotischen System, in dem jeder frei von der Einschränkung Rechte Dritter verletzen zu können, handeln "darf". Viel schlimmer: Wird.
 
@lutschboy: Nein, wieso? Du bist doch derjenige, der wehemend dagegen wettert...schau lieber erst mal auf Dich...
 
@lutschboy: "nichts weswegen man sich Köppe einschlagen bräuchte" - gutes Abschlusswort :)
 
@Lapje: Wir haben hier alle ne festgefahrene Meinung, aber deswegen braucht man sich noch lange nicht als Extremist zu diffamieren. Aber mach was du willst, ich bin raus.
 
@lutschboy: ahso, jetzt ist ein Aktivist, der für etwas demonstriert, schon ein Terrorist? Was für ein einfaches Weltbild hast Du eigentlich? Ach ja, aber schön dass Du auf mein Argument eingehst, dass durch so etwas vielen Universitäten Geld fehlen würde...aber die habens ja...genau...
 
@LostSoul: ich will ja nicht schleimen, aber das auf WF solch' gebildete und lehrreiche User unterwegs sind - Kompliment :)
P.S. Wobei ich Lutschboy nicht für dumm/ungebildet halte, eher im Gegenteil ... er ist nur verrückt (im netten Sinne) :o)
 
@re:22 Lapje: Das ist falsch! Nachträglich mit dem Blick auf die Historie erscheint es bei Gandhi so. Aber die damalige Kolonialmacht Großbritannien hat das ganz anders gesehen. Für diese war das rechtswidrig, strafbar und Aufruf zum Staats-Umsturz. Und Gandhi damit ein Staatsfeind! "...bleibt einem als einziges Gegenmittel - wenn man sich nicht unterwerfen will -, ihn (den Herrscher) zu zwingen, die Gesetze aufzuheben, indem man durch Verletzung des Gesetzes eine Bestrafung herausfordert und dadurch selbst Leiden auf sich nimmt..." So Gandhi zum Prinzip Satyagraha Siehe u.a.:http://www.helles-koepfchen.de/mahatma-gandhi.html . Gandhi hat also doch das Gesetz gebrochen, bewußt und in voller Absicht! Richtig ist, er handelte gewaltfrei aber eben NICHT legal / gesetzeskonform. Daraus kann man entnehmen als Kurz-Resueme: Es kommt auf den eigenen Standpunkt an. Gandhi sah sich im Recht und als "Befreier". Die Briten sahen ihn im Unrecht und als Widerständler. Einmal mehr gilt, es geht um den (hier für die) Menschen und das Resultat für den (die) Menschen.
 
@LostSoul: Da gibt es bei Dir doch noch was anzumerken: "...Jahrzehnten und Jahrhunderten der Gesellschaftsentwicklung!...".Nicht unbedingt in Dt., wir haben das erstmal nach dem 1000jährigen Reich (Gott sei Dank!) aufoktroyiert bekommen, so dolle war das mit unserer eigenen dt. Demokratie-Entwicklung nicht! Noch eine Anmerkung: Die Gründe der Grünen, heute Bestandteil der Parteien-"Vielfalt", wie Du schreibst, diese Gründe liegen in der Vergangenheit auch bei gesetzeswidrigen Aktionen (Gewaltproteste-J.Fischer; Schienen-Blockaden und Flughafen-Blockaden). Der Anstoß dieser Partei (und für einige ihrer Leute) waren also ungesetzlich, führten aber auf dem Wege zum Heute zu einem gesellschaftlichen Wandel z.B. beim Umweltschutz. Man könnte fast sagen, gesetzwidriges Handeln führte zu gesellschaftlich positiven Veränderung. Flechte das mal in Deinen Gedankengang mit ein! Noch etwas: Du "... hat der Souverän hierfür Vertreter gewählt, die die mehrheitlichen Interessen vertreten....". Da mache ich mal drei ??? Bist Du wirklich und wahrhaftig des Glaubens, das (immer) die mehrheitlichen Interessen des Souveräns zu Beschlüssen in der Vertretung des Souveräns (Parlament) führen. Gibt es keine Lobbyisten? Gibt es keine (z.B.Steuer-) Beschlüsse am Souverän vorbei (z.B. Hotelsteuer)? Gibt es keine Beschlüsse zu Gunsten von Wirtschaft die NICHT dem Arbeitnehmer dienen? Gibt es keine Wirtschaftsordnung die bewirkt, dass Minderverdiener in den letzten Jahren ca. 20%verfügbares Einkommen weniger hatten während das der kapitalstarken geringen Bevölkerungsschicht um ca 30% und mehr stieg? Gibt es keine Beschlüsse, welche im Gesundheitswesen weniger den Versicherten dienten als mehr den Pharma-Konzernen? Und....und....und....!!! Mir scheint, Dein Welt- bzw. Staatsbild ist doch kräftig zu rosa gestimmt! Und Du beachtest vorhandene Fehlentwicklungen nicht hinreichend bzw. ignorierst diese. Kritisches sehen und Kritisieren gehört auch zu einem (unseren) Politik- / Staats-System, damit es weiterhin funktionieren kann!
 
@BananaDom: Und vor allem woher will er wissen das die überteuert sind. Ich arbeite auch in der Forschung und Publikationen zu erarbeiten kostet einfach mal Geld - und alte zu digitalisieren auch.
 
@Stratus-fan: Gut, ich dachte auch erst, dass Forschung und Publikation viel Geld kosten und man das irgendwo wieder rein bekommen möchte. Wenn es aber tatsächlich durchgehend nur Publikationen sind, die über 79 Jahre alt sind, dann denke ich, sollten die wirklich auch mal kostenlos zugänglich sein. Patente, Urheberrecht, etc. sind da doch schon längst abgelaufen und die Autoren der Publikationen dürften ja auch nichts mehr von dem Geld sehen, da sie bis auf sehr wenige Ausnahmen nicht mehr am Leben sein dürften (müssten wenigsten 100 Jahre alt sein und älter).
 
@Ramose: Wie ist es mit Erben, Verlage, anderweitige Rechteinhaber?! Und das Alter der Dokumente sagt doch nichts über die Kosten der Erschließung, Aufarbeitung, Bereitstellung, Sicherung, Betreuung usw. usw. usw aus. Selbst das Betreuen / Betreiben der entsprechenden Technik, Server und CO. kostet Geld. Schon mal daran gedacht? Wahrscheinlich wohl nicht!
 
@Stratus-fan: Meine Frau arbeitet in der Wissenschaftsförderung (vielleicht hat die Stiftung, in der sie arbeitet, auch schon Projekte mit Dir gefördert..;-) ) und wenn ich manchmal höre, wie aufwendung Publikationen dort sind (was alleine von der Stiftung an Druckkosten evt. zugeschossen wird), dann kotzt mich solch ein Verhalten auch an. Was meint der eigentlich, wieviel Geld solche Forschungen kosten? Ohne diese Forschungen gäbe es auch keine Aufsätze oder Arbeiten...
 
@Lapje: In der Sache hast Du Recht! Deshalb +. Aber bitte redigiere Deinen Kommentar nochmal in Richtung Rechtschreibung / Wortwahl!
 
@Uechel: Nö, meine Rechtschreibung ist im Wochenende...ab Montag gerne wieder..:;-) Naja, Dir zuliebe etwas korrigiert..;-)
 
@Lapje: Hoffentlich nur im Wochenende und nicht in den längeren Sommerferien! Schöne Grüße an sie und sie möge sich erholen und bessern!
 
@Uechel: Ich werde es ihr ausrichten, wenn ich sie wieder sehe...
 
Die Werke sind mindestens 79 Jahre alt! Egal ob das Erstellen oder die Digitalisierung Geld gekostet haben, der Verleger hat das längst wieder drinn. Der Urheberschutz der Dokumente ist längst abgelaufen, somit sind diese Publikationen Allgemeingut und gehören jedem kostenfrei zugänglich gemacht! Ich finde diese Aktion gut! Weiter so!
 
@rOOts: 1.) Woher weißt du, dass die Verleger das Geld "wieder drin" haben? 2.) Ob der Urheberschutz abgelaufen ist, ist eine Frage der entsprechenden nationalen gesetzlichen Regelungen. Daher auch hier die Frage: Woher weißt du, dass das für alle Dokumente zutrifft? 3.) Wieso ist die Folgerung, dass die Dokumente daher "Allgemeingut" seien? Begründung bitte. 4.) Zeichnet sich eine Demokratie nicht durch entsprechende Prozesse aus? Wieso kann und soll es dann akzeptabel sein, wenn einzelne Personen oder Gruppen ihrer(!) Meinung auf rechtswidrige Art und Weise durchdrücken wollen, statt eine Mehrheit im demokratischen Prozess zu finden und damit das System in ihrem Sinne zu modifizieren? 5.) Wie stehst du dazu, wenn in der nächsten Woche du zum Angriffsziel solcher "moralischer Instanzen" wirst, z.B. weil du schwul bist?
 
@LostSoul: Hier mal nur zwei links, wo Du einen Teil deiner Antworten erhältst! http://netzpolitik.org/2011/schwartz-jsto/ & http://infobib.de/blog/2011/07/21/greg-maxwell-vs-paywalls/ Des Weiteren solltest Du etwas mehr nachdenken bevor Du Käse schreibst. Nicht so viele verschiedene Sachen, die aber auch überhaupt nichts miteinander zu tun haben, durcheinander bringen.
 
@rOOts: Sorry rOOts: Auch wenn ich sonst selten mit LS einer Meinung bin, aber hier hat er definitiv recht. Ist Dir der BEgriff "Anarchie" im Umgangssprachlichen geläufig? Eigentlich sagt Anarchie etwas ganz anderes aus, nämlich dass man alles machen darf SOLANGE man nicht die Rechte anderer verletzt. Das ist hier ist Anarchie im negativen Sinne: Jemand ist einer Meinung (welche im zusteht) und will diese anderen aufs Auge drücken. Dabei geht es überhaupt nicht darum, um was es geht, sondern ums Prinzip. Und da hat LS recht: Was ist, wenn von ihm morgen andere als "Ziel" auserkohren werden? Oder von anderen? Das was er macht, ist vom Prinzip her nichts anderes, was Terroristen machen: Sie drücken anderen ihre Meinung aufs Auge - nur sie werden durch ihre Waffen noch gefährlicher, der Hintergedanke ist aber der gleiche: Das was ich denke ist das einzig wahre richtige...
 
@rOOts: Es ist ja "nett", dass du auf Artikel verweist, in denen andere Leute für dich einen Teil des Essens vorkauen, aber ich habe *dich* nach (d)einer Meinung und Standpunkt sowie um Antwort auf die oben stehenden Fragen gebeten - das bist du bisher schuldig geblieben. Ich habe auch keinen "Käse" geschrieben, sondern deinen Thesen hinterfragt, wenn du das als "Käse" bezeichnest, tut es mir leid, zeigt aber nur, auf welch sandigem Fundament deine Thesen stehen, wenn du sie noch nicht mal begründen kannst. Insofern ist auch die Behauptung, dass die gestellten Fragen nichts miteinander zu tun haben Humbug: Meine Fragen 1.) bis 3.) beziehen sich ganz konkret auf deinen Originalbeitrag, die Fragen 4.) und 5.) sind abstrakte Fortführungen deines Beitrages, nämlich die Rechtfertigung, Legitimation aber auch die Folgen des Handelns und die gesellschaftliche Grundlage kritisch zu hinterfragen. Offensichtlich bist du jedoch zu keinem der Punkte dazu im Stande eine Antwort zu liefern. Sofern du nun mit weiteren Beleidigungen fortfahren willst (Käse), spar es dir - oder du zeigst, dass du zu sachlicher Argumentation in der Lage bist; ich zumindest habe keinen Grund für eine unsachliche Diskussion geliefert.
 
Gerade weil dies hier kein Diskussionsforum ist, habe ich mich nur kurz und knapp geäußert und mit zwei links untermauert. ... Zu 1.) Mit bestimmtheit kann ich das nicht sagen, da hast Du natürlich recht! Doch nach ca. 80 Jahren kann man davon ausgehen, dass die Kosten für das "Verwalten" eines Artikels, denn der Autor musste ja die Rechte am Artikel an den Verlag abtreten, längst durch die Einnahmen aus dem Verkauf der Artikel reingekommen sind.
Zu 2.) JSTOR unter steht dem US-Recht. (US Copyright Act 1909, Chapter 1 Sec. 11) Und somit erlischt es nach 75 Jahre nach der Eintragung in das zentrale Copyright-Verzeichnis.
Zu 3.) Wenn niemand mehr Rechte an einem Werk hat, wird es “gemeinfrei”, d.h. erlischt der Urheberrechtsschutz wird die Werke für jedermann frei verwendbar ("Allgemeingut")
Zu 4.) Die Demokratie gibt es nur auf dem Papier, oder in sehr kleinen Gruppen. Aber im Prinzip hast Du Recht. Gegenfrage: Machen nicht unsere Regierungen auch was sie wollen?
Drücken sie nicht auch uns ihre Meinungen auf? Manchmal sogar der Merheit!
Zu 5.) Alles hat seine Grenzen! Wir wollen doch auf dem Teppich bleiben und miteinander auskommen. :)
 
@rOOts: Wer selbst dumm Tüch schreibt, sollte nicht auf andere ´rumhacken! Und auf die Fragen von LostSoul und zur Sache hast Du nun gar nichts vorgetragen! Auch nicht mit "Deinen" Links! Aber so hast Du Dir natürlich das Nachdenken und die intensive Beschäftigung mit den Fragen / mit der Materie erspart! Nicht überzeugend von Dir!
 
alte news wird auf winfuture neu veröffentlicht - lol.
 
@schmidtiboy92: Kennst Du das Prinzip des Recyclings?
 
@Uechel: aus Schrott wird wieder Gold :)
 
@CvH: Das hast Du jetzt so beschrieben!
 
Jetzt halten sich schon Unabhängige, wie Maxwell oder Pirate Bay an den Urheberschutz. Na sowas...
 
Einfach Diebstahl. Und an die Adresse derer, die alle wieder jubeln: Was sagt ihr, wenn jemand bei euch einbricht und alle CDs und DVDs und Spiele ... öffentlich verschenkt, weil der meint, das gehöre allen? Das Gejammere möcht ich hören....
 
@mäkgeifer: http://www.youtube.com/watch?v=IeTybKL1pM4
 
Wissen gehört der ganzen Menschheit.
 
@bild1: Was willst Du uns damit sagen? Dass jegliches erstellte Wissen kostenfrei weitergegeben werden muss? Wie wird die Erstellung/Vervielfältigung/Weitergabe von Wissen dann finanziert, wovon ernähren sich diejenigen, die an diesen Prozessen beteiligt sind?
 
Was hier ganz viele offensichtlich nicht gecheckt haben: Das große Geld, das mit wissenschaftlichen Journal-Publikationen gemacht wird, kommt nicht(!!!!!!!) den Autoren oder wissenschaftlichen Institutionen zugute, sondern den herausgebenden Verlagen. In den meisten Fachgebieten ist es sogar Usus, dass die Gutachter (andere Forscher - "peer review"), die die Arbeit des Bewertens der Artikel machen (veröffentlichen ja/nein, Überarbeitungsvorschläge, usw. - das, was normalerweise gute bezahlte Verlagsangestellte machen), ebenfalls KEINEN CENT dafür kriegen, dass sie tagelang Gutachten erstellen. Und zum Schluss dürfen die Autoren für die eigenen Artikel große Stangen Geld hinlegen (teils 80€ pro Artikel und mehr).
Viele Unis(!) in Deutschland geben mehrere Millionen Euro pro Jahr für wissenschaftliche Zeitschriften aus. Gleichzeitig ist man gezwungen, in genau solchen Zeitschriften zu veröffentlichen, weil darüber der wissenschaftliche Ruf entsteht und sonst keine Forschungsgelder von Drittmittelgebern kommen. Über solche Drittmittel werden aber geschätzt die Hälfte der Wissenschaftler (in Deutschland) überhaupt bezahlt, ohne die gäbe es die Stellen einfach nicht.
Wer so ein System gerecht findet, den versteh ich nicht.
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