Patent-Troll Lodsys verklagt Angry-Birds-Entwickler

Der Patentverwalter Lodsys, der von Branchenexperten oftmals als Patent-Troll bezeichnet wird, weitet seine Klagen gegen App-Entwickler aus. Dadurch sind nun auch die Macher des bekannten Arcade-Games Angry Birds betroffen. Rovio soll mindestens ein ... mehr... Windows Phone, Videospiel, Angry Birds, Rovio Bildquelle: Microsoft Microsoft, Windows Phone, Angry Birds, Rovio, Videogames Microsoft, Windows Phone, Angry Birds, Rovio, Videogames Microsoft

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Interessant finde ich den letzten Absatz. Und zwar in so fern, da es eben in dem Fall auch Apple, HTC, Samsung, MS und wie sie sonst so alle heißen betrifft... auch die Streitereien untereinander :)
 
Ist ja echt böse wie da einige mit Patenten umgehen. Ich interpretiere mal die Bezeichnung Patent-Troll als jemanden der Patente aufkauft um damit andere zu verklagen. Damit wird meiner Meinung nach die Entwicklung gebremst weil jeder der etwas entwickeln will zuerst einen Anwalt braucht der prüft ob Rechtssicherheit besteht und er nicht verklagt werden kann.
 
@easy39rider: Als ob Lodsys sich für Entwicklung zugunsten der Allgemeinheit interessiert. Die wollen Geld verdienen und zwar viel.
 
@easy39rider: das sind die USA und die wollen das system auch gern noch exportieren damit deren interessen im gleichenmaße weltweit vertreten werden. diese unternehmen haben keinerlei absichten ihre gewinnen mit produkten am markt zu erzielem, hier werden neue technologien gezielt entwickelt und auf eis gelegt oder wie angesprochen "gekauft". bei bedarf holt man so nen patent aus dem keller und verklagt die leute und kassiert unterumständen noch später eine lizenz gebühr. man kann nicht mehr, einfach was entwickeln, einbauen und vermarkten ohne zuprüfen ob ein fertigungsprozess, ein zubehörteil, bedienungselemente nicht schon von irgendnem honk patentiert worden ist.
 
@DerTürke: darum gibt es ja auch nichts was wirklich neue technik ist, wegen solchen patenten. patente dürfen nur 12 monate gültigkeit haben.. danach sind sie frei...menschen die patente sammeln, wie diese firmen, deren patente gelten max 1 monat..fertig.. schon kommt wieder etwas entwicklung daher... im moment basiert alles auf uralten techniken... die es genauso auch vor 20 jahren gab. nur das vor 20 jahren speicher etc nicht so billig wie jetzt war... neu ist keinerlei technik die momentan im umlauf ist.
 
Ein Patent sollte nur derjenige bekommen, der nachweislich auch entwickelt hat. Diesen Patent-Trollen sollte man die Patente wieder entziehen. Diese benutzen geistiges Eigentum anderer ohne aber jemals etwas dafür getan zu haben. Solch ein Entwicklung im Patentmarkt ist bedauerlich.
 
@hjmhotel: Ist immerhin Wasser auf die Mühlen der europäischen Softwarepatentgegner. So können wir immer schön mit dem Finger über den großen Teich zeigen wenn ein "Schlauberger" aus der Politik wieder meint, wir bräuchten diese unbedingt hierzulande.
 
@hjmhotel: das sind ja überlegungen. man erhält ein patent wenn man ein produkt in der entwicklung hat das nach einigen jahren auf den markt kommt, dann gibts noch ne schonungsfrist und am ende wird das patent entzogen weil man keine wirtschaftlichen absichten hat...aber es dürfte wohl nicht durch sein oder schon vom tisch. wirtschaftliche interessen wiegen nun mal schwerer als moral und menschenverstand
 
@DerTürke: wo kapitalisten (manager/anwälte) mitwirken, gibt es keine moral oder verstand... sozialverhalten haben diese menschen nicht...manager kann nur jemand werden, der bereit ist menschen sterben zu lassen um gewinn zu erziehlen...da zählt zaster mehr als ein mensch.
 
@MxH: *lacht* wie gut das ich Wirtschaftswissenschaften studiere und abziele ins Management zu kommen. Ne Scherz bei Seite, die tage an denen sich der Chef mit dem 10-30 fachen des Gehaltes eines durchschnittlichen Arbeitnehmers zufrieden gab sind ja längst vorüber. Inzwischen liegt der Faktor in der Unt.-leitung bei ungefähr 100-300. Die Menschen in so nem Laden denken ja nicht mehr „ok ich muss jetzt ordentlich Umsatz machen, damit ich nen gutes Jahresergebnis für mich habe und alle meine Arbeitnehmer bezahlen kann“ inzwischen sind ja die Investoren die höchste Priorität. Deren Geldgier muss zunächst einmal befriedigt werden und danach kommen die restlichen Leute dran. Die einfachste Methode ist hier dann nunmal nicht mehr selber zu produzieren sondern Gedankengut anzuhäufen. man hat 100-200 Denker die ihre Arbeit ausserordentlich gut machen und legt die Ergebnisse in Patenten im Keller auf einen Haufen, die im besten Fall auch Milliarden schwer sind.
 
Mein Vorschlag: Patent-Schutz nur wenn der Patent-Inhaber die von ihm patentierten Technologien selbst verwendet(e). Damit ist ein wichtiger Schutz der Investitionen gewährleistet und Trolle gehen leer aus. Was hält Ihr davon?
 
@emantsol: Auf jedenfall ein Schritt in die richtige Richtung.
 
@emantsol: Blöd nur, wenn du eine Idee hast, die mit der heutigen Technik noch nicht realisierbar oder einfach zu teuer ist.
 
@dodnet: Oder eben für dich persönlich, bzw. alleine zu teuer. Eigentlich sollte man sie ganz abschaffen, aber wozu das führen würde, ich wills nicht wissen... Aber ein gesunder Mittelweg scheint irgenwie schwierig.
 
@dodnet: wenn eine Idee nicht umsetzbar ist, dann, so finde ich, sollte diese auch nicht als schützenswert eingestuft werden ... ich kann auch nicht sagen, ich wolle eine Zeitmaschine patentieren, wenn sich mein Patent allein auf Einsteins Relativitätstheorie bezieht (in der Zeitreisen ganz nebenbei auch widerlegt werden).
 
@Der_da: Für jedes Patent müsste es einen Prototypen oder ein Einsatzgebiet geben - es muss in Verwendung sein. Und wenn nur die blanke Idee vorhanden ist, dann müssen Fristen gesetzt werden, meinetwegen 5 oder 10 Jahre - innerhalb welcher Zeit das Produkt (o.ä.) umgesetzt werden muss, ansonsten verfällt das Patent. (Und auch erst dann können Ansprüche geltend gemacht werden. Idee hin oder her, nur wer realisiert hat etwas verdient) Auch sollten Patente zum Schutz der Innovation ein Ablaufdatum haben. Oder ganz einfach: den Grad der Patentverletzung feststellen. Und wenn es nur geringfügig und zu allgemein verletzt wird, dann kriegt der Patentowner nur centbeträge pro Produkt oder alll so Dinge könnte man sich einfallen lassen.. (Ich muss dazu sagen, dass ich keine Ahnung vom Patentrecht habe - das hier ist eine oberflächliche Meinung)
 
@emantsol: Die Idee ist gut, aber nicht umsetzbar, es liegt doch leider in der Natur des Menschen, dass dieser Böse ist. Sollte es so ein Gesetz geben, bauen die ein Teil davon und schon können sie wieder klagen, wenn man ein Limit setzt, als man muss mindestens 10000 Stück davon bauen und auch verkaufen, dann ist es wiederum unmenschlich. halt in die Andere Richtung: Freiheit eingrenzung.
 
Warum denke ich bei "Patent-Troll" immer direkt an Apple?
 
@lordfritte: Patent-Trolle sind Firmen, die nur mit Patenten ihr Geld verdienen und keine eigenen Produkte anbieten.
 
@Chris81: Patent-Trolle entwicklen und nutzen nichts davon. Die wollen nur andere verklagen und Geld kassieren. Moralisch vollkommen daneben.
 
Patente in der Form sind einfach ein Graus. Es kann doch nicht sein, dass sich einfach jede noch so banale Idee patentieren lässt und dann damit irgendwelche geldgeilen Aasgeier nur Geld mit machen wollen, völlig egal, ob sie damit der Allgemeinheit schaden. Früher dachte ich mal, Patente seien nur auf konkrete, selbst erfundene Dinge anwendbar. Eben etwas, was man auch (je nach größe) in der Hand halten kann. Aber ich mein, wtf, was wird heutzutage schon alles patentiert? Das Trennen von Semantik und optischer Aufmachung (siehe MS-XML-Klage etc.) ist für mich einfach nichts patentwürdiges, mal als Beispiel. Oder auch: Wieso gibt es immer 10.000de Patente bezüglich einer Technologie? Das macht den Mist doch nur unnötig kompliziert.
 
Ein Patent sollte nur im Ganzen (und teuer) verkauft werden dürfen. Damit wäre es für Trolle, die Teile davon "billig" erwerben (oft veraltete, unbeachtete) uninteressant. Wenn das Schule macht im mechanischen Bereich (Gewindebohrer, Schrauben etc.) dann wirds richtig schlimm. Warum verklagen die Trolle eigentlich nicht die Asiaten, die ungeniert Alles bauen ohne Rücksicht auf Patente? Weils keiner dort verfolgt. Aber im Rest der Welt sind die nur Entwicklungsbremser:(
 
Ich hätte dann gerne einmal das Patent für die Buchstaben a, e, i, o, u, ü, und n. Und dann geh ich jeden verklagen der sich auch nur traut an diese Buchstaben zu denken. Aber leider ist dies nur eine Vision (für mich). Und es ist auch besser so das man sich Buchstaben nicht patentieren lassen kann.
 
@Blubbsert: Ich hätte gerne die Rechte am Fortschrittsbalken aber ich glaub da war Sony schneller ;-)
 
"Aufgrund der Probleme mit Patent-Trollen haben bereits einige Unternehmen ihre Produkte vom US-Markt entfernt, um so möglichen Klagen zu entgehen." Vielleicht sollten alle Softwarefirmen ihre Produkte vom US-Markt entfernen, dann gebe es Wegen Softwarepatenten gar keinen Klagen mehr.
 
Ganz schön mustig, sich mit Apple und Google gleichzeitig anzulegen ... oder einfach nur dumm :)
 
@Ðeru: Einfach nur geldgierig, sonst nix ;)
 
Gleich mal 3 schwarze Vögel zur Troll-Butze katapultiert...
 
"Troll" ist ganz offensichtlich das Synonym für "Jude". Ein Patentverwalter hat nur zwei Aufgaben: Die Forderung und
die Abwehr von Schadensersatzansprüchen. Die hier absichtlich
nicht namentlich genannten "Branchenexperten" arbeiten natürlich verdeckt für andere Unternehmen, die nicht damit zurecht kommen,
daß Lodsys Marktführer ist. Sie sind gleich Fußballteams, die es nicht leiden können, daß ein Team herausragt - und um dies zu unterbinden, bestechen sie auch den Schiri wie auch weitere angeblich Neutrale, die "das Spiel umdrehen" können.
 
@skybeater: Aua, was hat das mit Menschen jüdischen Glaubens zu tun?
 
@skybeater: http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Netzkultur%29
 
Jetzt mal eine Frage. Wie will ein Patentinhaber (egal ob jetzt gerechtfertigt oder nicht) felsenfest sicherstellen, dass wirklich eine Technologie verwendet wurde, die ohne Lizenz nicht hätte genutzt werden dürfen? Ist um das herauszufinden, nicht etwa sowas wie reverse engeneering notwendig? und das widerum ist ja auch untersagt, wenn man sich die Urheberrechtsgeschichten anguggt... können die einfach behaupten "du hast was von uns verwendet" obwohl es eine eigene Entwicklung einer Funktionalität ist?
 
Genau da versagt unser westliches System. Recht und Ordnung ist eine schöne Sache und ich bin froh, dass wir sie haben! In einem solchen Falle versagt jedoch das System, es bremst die Gesellschafft zum Vorteil eines einzelnen, der die Idee des Gesetzbuches verdreht und zu seinem Vorteil und zum Nachteil aller anderen nutzt, die machtlos zusehen müssen wie sie offensichtlich verepelt werden. In solchen Fällen wünsche ich mir manchmal ein bisschen Rittertum zurück und ganz einfach mal soeinem Anwalt mal die Hand und Zunge abschlagen! Ich verstehe seit Jahren nicht, wieso in solchen Fällen nicht Politiker auch mal schnell handeln und solche offensichtlichen Systemschmarotzer mal handlungsunfähig machen. Z.B. durch Entzug der Anwaltslizenz o.ä..... Abgetrennte Gliedmaßen sehen dann doch ekelig aus....
 
@bowflow: du musst nur einen Gutachter finden der so einen Juristen als unzurechnungsfähig erklärt und schon ist er seinen Anwaltsschein los. Natürlich ist es systembedingt dieses Problem, denn Geld ist Ursprung allen Übels. Man müsste die Patentgesetze weltweit vereinheitlichen und nur Firmen Patente zugestehen, die diese auch selber nutzen bzw. an andere vermarkten. Jene die das Patent selbst und dessen potentielle Verletzung von dritten als Geschäftsmodell haben, denen gehört der Gewerbeschein entzogen... ganz einfach.
 
Vielleicht sind hier einmal die " Hacker " gefragt ? Dokumente von Patent-Trollen könnten ja ganz zufällig zu den Gerichtsterminen nicht mehr auf zu finden sein. Nichts gegen das schützen von Eigentum aber diese Machenschaften ( genau wie dieser Abmahnwahn ) sollten endlich beseitigt werden. Da läd jemand 10 Lieder aus dem Netz, Gründe dafür oder dagegen, Die Anwaldskosten sollten also nach dem Streitwert ( in diesem fall max.10€ ) berechnet werden. Also max. 10% vom Streitwert. Schauen wir doch mal ob sich noch irgend ein Anwalt dafür die Schuhe schmutzig machen möchte. Hierdurch wrden auch die gerichte geschont und können sich um wichtigere Dinge kümmern.
 
@Eisman0190: Vorsicht! Dass klingt wie die Aufforderung zu einer Straftat.
 
@probex: Na ja da die Aussage sehr verallgemeinert ist, kann man das schlecht als Aufforderung bezeichnen. Würde in keinem Verfahren standhalten. Aber ich muss Eismann recht geben, wo sind Anonymus & Co bei solchen Fuzzis. Da könnten sie mal wirklich was für die Allgemeinheit tun :-).
Ich hoffe, das bald mal was gegen die gefunden wird, damit denen das Handwerk gelegt werden kann. Die bremsen doch jeden Fortschritt aus. Irgendwann müssen wir dann zig Jahre auf ne neue Software warten, weil Anwälte erst mal prüfen müssen, ob irgendein Patent verletzt wird, das sich solche Firmen angeeignet haben.
 
Prinzipiell halte ich es für absolut legitim mit der Lizensierung geistigen Eigentums Geld zu verdienen. Bei Lodsys wird man den Verdacht jedoch nicht los, dass sie in einzelnen Fällen doppelt abkassieren wollen. Mal sehen, ob die Rechnung auf- oder der Schuss nach hinten losgeht. Apple in die Suppe zu spucken, obwohl ihnen das Unternehmen schon saftige Lizenzgebühren zahlt, könnte Lodsys schlecht bekommen. Sollte sich herausstellen, dass der "wertvollste Technologiekonzern der Welt" Recht behält, dann werden die Prozesskosten Lodsys möglicherweise in den Ruin treiben.
 
@probex: Demnach wäre es auch in Ordnung, wenn ich meine Doktorarbeit zur Hälfte auf fremdem, geistigem Eigentum beruhen lasse, solange ich ein Buch erwerbe oder die Rechte zum Vertrieb dieses Buche.
 
@diogen: Was hat die Verwendung geistigen Eigentums zur Ausgestaltung eines neuen Produkts mit dem Erwerb eines Studiengrades zu tun. Diese geistige Grätsche kann nicht gelingen. Beide Vorgänge unterliegen rechtlich völlig unterschiedlichen Prämissen und haben inhaltlich keine Kongruenz! Es gibt Anforderungen an Abschlussarbeiten, die vom Probanden zu erfüllen sind. Erfüllt er diese nicht und wird dies von den Prüfern so gesehen, dann erreicht er den akademischen Grad nicht. Unter rechtsstaatlichen umständen ist es eben nicht möglich, geistiges Eigentum zu erwerben und dieses als eigene Leistung anerkennen zu lassen. Will ich hingegen ein Produkt mit einer Funktion ausstatten, an der andere bereits die Rechte innehaben, kann ich versuchen diese in Form von Lizenzgebühren oder Halbfabrikaten zu erwerben. Im einen Fall handelt es sich um den Erwerb eines Studienabschlusses, der etwas über die persönliche Qualifikation eines Individuums aussagt, im anderen erwerbe ich ein wirtschaftliches Nutzungsrecht in irgendeiner Form. Aber selbst wenn ich ein Patent erwerbe werde ich dadurch nicht zum Erfinder desselben!
 
Sofware Patente abschaffen FTW!
 
Yep... Dann lass ich mir Sch**sse patentieren und jeder, der auf Klo geht, muss Lizenzgebühren zahlen. Jaaaa - nie wieder arbeiten...
 
mei solche firmen sind asoziale, da sie andere ausrauben um sich ohne arbeit zu bereichern. solchen leuten gehört der status als mensch aberkannt. solche menschen sind nichtmal affenähnlich! aber sowas ist bei amerikanern normal...mitlerweile..leider. wildwest kapitalismus pur.
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