Gericht urteilt gegen Videoüberwachung in Hannover

Das Verwaltungsgericht Hannover hat den Spielraum der Polizei bei der Video-Überwachung öffentlicher Plätze eingeschränkt. Mit Videokameras dürfe nur der fließende Verkehr beobachtet werden. Der sonstige öffentliche Raum dürfe nur dann im Fokus von ... mehr... Videoüberwachung, Überwachungskamera, Internetüberwachung, CCTV Bildquelle: iact corporation Videoüberwachung, Überwachungskamera, Internetüberwachung, CCTV Videoüberwachung, Überwachungskamera, Internetüberwachung, CCTV iact corporation

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Am Besten auf den Boden ein Schild malen mit "Videoüberwachung" und
symbolisch noch den Hinweis, dass dort die Überwachungszone anfängt.
Für die Blinden, wie zuvor angemerkt wurde, werden Lautsprecher
aufgestellt mit der Ansage "Achtung! Sie betreten einer mit
Videokameras ausgestatteten Zone". Da kommt Freude auf. Endlich wird man nicht nur wie ein Verbrecher behandelt, sondern fühlt sich auch so.
 
@wertzuiop123: Aha, du kopierst also einfach Beiträge aus dem heise.de-Forum. Dir ist klar, dass auch diese dem Urheberrecht unterliegen, ja? Ich weiß nicht, ob WF das sooo lustig finde, wenn sie deswegen Ärger bekommen...
 
@LostSoul: Vielleicht ein Doppelpost von ihm?
 
@LostSoul: ROFL. Als würde Heise interessieren, wenn Nutzerbeiträge kopiert werden. Es juckt die nicht einmal, wenn die eigenen News kopiert werden. Wieso sollte die Material von irgendwelchen Drittpersonen interessieren? ...
 
Dank einer Überwachungskamera wurde bereits vor wenigen Monaten ein Mord aufgeklärt. http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/fulda-polizei-auto-moerder-lorenzo-17-gefilmt-tz-1123078.html
 
@Xerxes999: Die Sache hat nur 2 Probleme: 1. Dafür dass sehr selten mal eine Straftat tatsächlich durch Videoüberwachung schneller aufgeklärt werden kann, überwachst du auf nur einem Platz tausende wenn nicht zehntausende unbeteiligte Menschen, und 2. allerspätestens nachdem einmal ein Verbrechen auf diese Weise aufgeklärt wurde und sich die Präsenz der Kameras auch wirklich bei jedem rumgesprochen hat, verlagern sich die Straftaten eben auf nicht-überwachte Gebiete abseits der großen Plätze. Dem könnte man nur durch totale und lückenlose Überwachung in jeder noch so kleinen Seitengasse beikommen, aber ich denke das willst auch du nicht oder? Die vermeintlichen Vorteile, welche die Videoüberwachung am Anfang noch bietet aufgrund des Überraschungsmoment dass irgendwo eine Kamera hing, geht relativ schnell verloren, übrig bleibt die Tatsache, dass die unbescholtenen Bürger dauerhaft gefilmt werden.
 
@mh0001: einfache Lösung: versteckt filmen. Viel wichtiger als die Frage, ob gefilmt wird oder nicht ist aber eher die Frage, was mit den Daten passiert.
 
Na, da hat das Opfer aber nochmal Glück gehabt!
 
@cam: Angehörige werden das bestimmt zu schätzen wissen.
 
@mh0001: Kann man bei unseren Nachbarn in Holland schön sehen. Nehmen wir mal Maastricht. Da treiben sich die komischen Gestalten eben auch nur da rum, oder vorwiegend da rum, wo eben keine Cams hängen. Auch wenn nahezu alles abgelichtet wird, irgendwelche kleinen Hintergassen oder -höfe finden sich immer. Und V wie Vendetta sei hier auch nochmal erwähnt. Ich stimme dir voll und ganz zu.
 
@mh0001: 1984 sagt dir aber schon etwas (mal davon ab, dass es ein Jahr nChr ist), oder?
 
Typischer Fall wieder von WinFuture-Überschrift. Es wurde nicht gegen die Überwachung geurteilt, sondern gegen den Verstoß der Kennzeichnungspflicht... . Ich find's gut dass ein Bürger (oder wer auch immer die Klage einreichte) sich die Zeit und die Energie genommen hat da für unser aller Recht vor Gericht zu ziehen. Da sieht man auch wieder schön dass es der Polizei nicht um Vorbeugung und Abschreckung von Kriminalität geht, sondern nur um die Überwachung von uns - denn wie soll eine Kamera abschrecken, wenn man nicht weiß, dass man gefilmt wird?
 
@lutschboy: Vielleicht geht man allgemein von einer Abschreckung dadurch aus, dass prinzipiell "überall" Kameras stehen können. An sich ist diese Ankündigung jeder Kamera ja witzlos. Im öffentlichen Raum hat man nun einmal keine Privatsphäre, insofern habe ich da kein Problem mit Kameras. Es muss nur geklärt werden, wer zuschaut, wie lange aufgezeichnet bzw. wie lange gespeichert wird und wofür die Daten genutzt werden können. Und selbst wenn die Kameras nachher nur dafür dienen können, eine Straftat aufzuklären und nicht, sie zu verhindern, haben sie schon etwas bewirkt.
 
@der_ingo: Was du im ersten Satz schreibst, ist grade der größte Kritikpunkt an Kameras - wenn die Bürger sich überall überwacht und eingeschüchtert fühlen sollen, ist das das Ende der Freiheit. Darum gibt es ja die Kennzeichnungspflicht - ein Kompromiss zwischen Abschreckung und Freiheitseinschränkung, weil man informiert wird, wo man bespitzelt wird. Im zweiten Teil deines Kommentas find ich widersprichst du dir: Wenn du kein Problem mit Kameras im öffentlichen Raum hast, und auch sagst dass man da keine Privatsphäre hat, wieso willst du dann die Datennutzung- und Speicherung limitieren? Das ist ein Widerspruch. Hast du jetzt Privatsphäre oder nicht? :) Und zum letzten Satz: Es ist immernoch besser Kriminalität abzu- schrecken, statt sie geschehen zu lassen und dann (eventuell, mit einer sehr niedrigen Wahrscheinlichkeit) aufzuklären, und weil das besser ist, ist es auch besser Kameras zu kennzeichnen.
 
@der_ingo: die kameras dienen zur einschüchterung der bevölkerung. grade hannover und die regierung nds. stehen nicht grade für rechtsstaatlichkeit...ehr für ein polizeistaat (siehe jede äusserung schünemanns!). das zu denken was du sagt, bedeutet die staatliche überwachung zu fördern, bürgerrechtsabbau zu begrüßen und zu beschleunigen.
 
Richtig so! Unsere lieben Ordnungshüter bemühen sich offensichtlich auf verschieden Weisen um "Vorratsdatenspeicherung"
 
im bahnhof, in der u-bahn etc verstehe ich sowas... aber hannover hat nu wirklich keine große innenstadt..70 kameras bedeuten eine flächendekende überwachung der bürger im innenstadtbereich... und flächendekend (so das man wege der bürger ähnlich einer personenbezogenen überwachung, mit personal) finde ich übertrieben und polizeistaatliches handeln. die polizei zeigt wieder einmal das sie demokratische und rechtsstaatliche prenzipen mit füßen treten.
 
Ich möchte mal gern wissen, was die Gegner der Videoüberwachung zu verbergen haben. Wenn ich mich in der Öffentlichkeit bewege, besteht auch die "Gefahr" dass mich ein bekannter sieht und identifiziert. Wenn dann auch noch auf die Überwachung hingewiesen wird ist das in meinen Augen o.k. und wenn dann auch nur eine Straftat dadurch aufgeklärt wird ist das noch besser. Wenn ich mich nachts ohne Angst auf die Strasse begeben kann noch mal besser.
Es wird sich keine Behörde die Mühe machen einen Bürger der sich normal verhält zu identifizieren, wozu auch? Die ganzen Paranoiden sollten sich zuhause einschliessen und nur noch den Pizzadienst ins Haus lassen! ;-)
 
@overload125: Leute mit solch bräsigen Ansichten, sollten sich nicht nur Zuhause einschließen - man sollte sie wegschließen. Etwas mehr echte Ordnungs- bzw. Polizei-Präsenz würde erheblich mehr Vertrauen schaffen und man müßte es garnicht erst zu einem Vorfall kommen lassen, der zu 50% der nicht auswertbaren Aufzeichnungen im Achzelzucken der Polizei versickert. Früher war das kein Problem! Heute schreit Generation "Ich tret dir ins Gesicht und die Kamera stört mich nicht" was habt ihr nur gegen Überwachungskameras.
 
@overload125: Du hast also nichts zu verbergen? Dann kannst du mir ja deine EC-Karte und die PIN geben. Hast du nun noch etwas zu verbergen? (wenn ja, gibst du mir dann auch deine Kreditkarte und dein Fahrzeugbrief). Vielen Dank.
 
@jayzee: Du hast ja mal gar nichts begriffen!
 
Einmal mehr vollkommen falsche Überschrift! Das Gericht hat nicht gegen Video-Überwachung geurteilt sondern es hat für die erlaubte Video-Überwachung eine Regel aufgestellt, die da lautet "...Der sonstige öffentliche Raum dürfe nur dann im Fokus von Kameras stehen, wenn dort entsprechend darüber informiert wird..." Das heißt es darf überwacht werden bei entsprechenden Hinweis und dann auch überall! Das ist kein Verbot und kein Urteil gegen Video-Überwachung.
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