Julian Assange: Berufungsverfahren hat begonnen

Das Berufungsverfahren um die Auslieferung des Gründers der Whistleblowing-Plattform Wikileaks hat in London begonnen. Seit Ende des letzten Jahres steht Julian Assange in Großbritannien unter Hausarrest. mehr... Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Bildquelle: Wikileaks Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks, Julian Assange, Assange, Netzpolitik, Aktivist Wikileaks

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Es ist unverstaendlich, dass sich das ewig in die Laenge zieht, obwohl seit Monaten keine neuen Erkentnisse zu erwarten waren. Das ist weder fair Assange gegenueber, noch dem mutmaßlichen Opfer in Schweden.
 
@Valfar: es sind zwar die Opfer (also zwei Frauen), eines darfst du dir aber sicher sein - es geht darum eine Person zu dezimieren und zu brechen. Er hat nicht einfach jemanden ans Bein gepinkelt und würde es auch nicht nicht wieder tun (bzw. wikileaks).
Wenn du dich mit Regierungen einlässt, spielst du ein Spiel, welches du nicht gewinnen kannst. Mein Punkt.
Einfacher ist es, ihn weg zu sperren, als "verschwinden" zu lassen.
Wikileaks ist aber nicht mehr das, was es mal gewesen ist, in Zeiten von Anonymous. Es gibt nicht nur mehr eine "Organisation" in Form von Wikileaks - es gibt viele.
 
@louki: Und hoffentlich werden es immer mehr.
 
@Shadow27374: Da will ich zwar zustimmen, aber es gibt ein Problem an der Sache - werden die Infos wirklich klein auf weitergegeben, oder entwickelt sich eine weitere elitäre Parallelgesellschaft, die zwar Dinge weiß, aber nicht weitergibt.
Was passiert, wenn man von Land A erfährt, Land B plant jenes und A erpresst? Informationen sind zwar gut, aber was am Ende beim "Pöbel" landet ist nur ein Bruchteil dessen, was andere "leaken" könnten.
Mit solchen prikären Infos lassen sich auch schnell mal Millionen, wenn nicht gar Milliarden verdienen .. denk(t) mal darüber nach. Wo Licht ist, gibt es auch Schatten.
Siehe Leak von 90k Mil. Zugängen in USA .. die wurden Jahre bereits "genutzt". Jetzt wo man sie nicht mehr braucht, oder die gar verbrannt sind, schmeisst man die unters Volk und man wird sogar noch gefeiert. Welche Infos bisher geflossen sind und was "man aka Anonymous", ob nun einer, zehn oder hundert Leute alleinig wissen, kann keiner abschätzen.
Nur mal als Anregung für den ein oder anderen Gedankengang.
 
@louki: Jede Information ist gefiltert und jede Aktion ebenso. Wikileaks berichtet(e) auch nur das, was es selbst für wichtig hielt und nichts anderes. Andere sperrten auch nur jene Internetseiten, die sie für kritikwürdig hielten. Eine "neutrale" Bewertung (was ist das, gibt es sowas überhaupt, sind dahinter nicht doch immer nur individuelle / kleingruppenbedingte Einstellungen) geben solche Aktionen auch nicht, genau wie die "staatlichen" Infos! Und so wird es immer Leute geben, die über irgendwas etwas wissen und andere, die darüber nichts wissen und wieder andere die über ganz was anderes was wissen. Ergo: Nichts ist neutral, nichts und niemand hat DAS "Wissen", auch das Internet als Institution nicht! Dahinter stehen immer manipulierte, manipulierbare und manipulierende Menschen und ebensolche manipulierte, manipulierbare und manipulierende Technik! Das ist nicht änderbar!
 
Julian Assange - wer war das doch gleich? *ggg*
 
@Schrubber: ...ein von verschiedenen Staaten eingesetzter Schauspieler mit niedrigem Unterhaltungsniveau. Die Gruppe Staat und ihre verlängterten Arme (man könne auch sagen: die Arme einer Krake) werden immer wieder versuchen, sich mittels solcher künstlichen "Gefahren" in der Öffentlichkeit auszubreiten, um sie melkbar zu halten. Gleich Futter für die Kühe werden diese Fiktionen ausgebreitet - und der Bürger kaut fleissig daran herum, während er es nicht versteht, was da passiert, wenn an seinen "Zitzen" gesaugt wird - und der sein jähes Ende auf der Schlachtbank der von wenigen Individuen aufoktroyierten Konventionen noch gar nicht vorausahnen kann, da er nur im Moment lebt.
 
Dabei müsste er nur Schmeiergelder wie dieser Herr hier zahlen: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,774071,00.html

Natürlich stellen die "Ermittler" nicht die Frage, woher das Geld stammt.
 
Assange hat sich vor Gericht zu verantworten wie jeder andere (Schwede) auch, nach den gleichen Gesetzen. Man mag ja seine zahlreichen Rechtsverstöße im politischen Bereich noch mit seinem Einsatz für Transparenz erklären. Frauen gegenihren Willen ohne Gummi zu beglücken, und das bei ständig wechselnden Partnern kommt schon fast einer Körperverletzung gleich. Statt sich zu stellen nimmt er einen längeren Hausarrest in Kauf... so kann er sich besser als "Opfer" inszenieren. Ist er aber nicht. Ob er Täter ist, entscheiden immer noch Gerichte. Auch bei ihm.
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