Sieg für RIAA: Provider mit Copyright-Warnungen

Fünf große US-Provider haben sich dem Druck der Medienindustrie gebeugt und unterstützen nun ein System mit der Bezeichnung "Copyright Alerts", bei dem ihre Kunden Warnmeldungen erhalten, wenn ihre Anschlüsse zum Download illegal kopierter Inhalte ... mehr... Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Software, Piraterie, Illegal, Downloads, Piracy Anti Piracy

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@Edelasos: Finde ich auch um ehrlich zu sein. Der Kunde wird so nicht direkt verklagt, sondern hat die Möglichkeit sich legaler. Und die Drosselung der Bandbreite wird ihm den Spaß an illegalen Downloads vermiesen.
 
@slimshady322: Nein, schlechte Idee, das bedeutet nämlich, das die Provider die Datenpakete untersuchen lassen, wie sonst will man illegale Downloads identifizieren.
 
@DeepBlue: Wer weiß denn schon ob die Datei urlaub_toscana.mpg nicht ein illegaler Download mit Gina Wild in der Hauptrolle ist =)
 
@pandamir: Solche Dinge findet man normalerweise nur auf Torrent Seiten und da sollte jeder Wissen das es vermutlich Illegalen Inhalt hat. Desweiteren gibt es auch bei Torrent Kommentarfunktionen wo man vielleicht einsehen kann, ob es der Film ist den man sucht und nicht ein schlechter Porno
 
@pandamir: Und was soll an einem Urlaubsfilm mit dieser Gina Wild illegal sein?
 
@DeepBlue: Also hier wird, wenn 5 illegale Datenpakete gefunden wurden, der Kunde ja erstmal benachrichtigt ohne verklagt zu werden. Viele Leute sehen illegale Downloads gar nicht so als Straftat an und das kann ich auch nachvollziehen, aber hier könnten einige Nutzer vielleicht doch umgestimmt werden. EDIT: Und ja, gibt mir ruhig Minusse, ich habe meine Meinung und nichts zu verstecken und ihr eure. Moving on....
 
@slimshady322: der Kunde kann sehr wohl zusätzlich verklagt werden: "Die RIAA behält sich generell das Recht vor, gegen Nutzer von Filesharing-Diensten und anderen illegalen Download-Portalen vorzugehen".
 
@slimshady322: Super! Wo kann ich im TV oder über Streaming-Dienste kostengünstig zeitnah akutuelle Serien ohne Werbeunterbrechung in Englisch sehen? Was den US-Markt angeht, kann ich diesem Vorgehen noch ein Minimum an Logik abgewinnen. Für das deutsche Angebot gilt das ganz sicher _nicht_!
 
@Link: Ist doch auch gut so oder? Wenn du bei Media Markt eine DVD Klaust bekommst du auch eine Anzeige :)
 
@shire: Pay TV oder auf DVD/Blu-Ray Kaufen :)
 
@Edelasos: Ich schrieb zeitnah und kostengünstig. Bei sky widerspricht sich das eindeutig. Ich hoffe auf Netflix. Einen 10er würde ich dafür gerne ausgeben.
 
@Edelasos: ich hab nichts von gut oder schlecht geschrieben, sondern lediglich die Behauptung von slimshady322 korrigiert, die stimmte nicht.
 
@Link: "erstmal benachrichtigt ohne verklagt zu werden": Damit meinte ich, dass wenn der Provider illegale Aktivitäten feststellt, dieser (oder die RIAA) keine Anklage erheben, sondern der Provider der Nutzer informiert. Dass die RIAA den Downloader immer noch verklagen kann ist ja klar.
 
@slimshady322: hä??? Welcher Nutzer sollte einen Downloader verklagen?
 
@Link: Sorry Tippfehler wurde verbessert.
 
@achim89: Der Gesunde Menschenverstand oder? Ein Kinofilm auf Torrent Herunterzuladen ist Logischerweise nicht Legal...wer das meint sollte nochmals zur Schule gehen...denn sonst könnte man den Film auch Gratis bei Media Markt abholen
 
@Edelasos: Achja?? Und woher nimmt sich die RIAA bzw. der Provider das Recht heraus Recht zu sprechen. Unschuldig bis zum Beweis der Schuld und die stellt ein Gericht fest und keine Firma.
 
@coldplayer81: Ehm...der Inhalt gehört den Studios und RIAA Verwaltet das ganze. Somit haben Sie wohl das recht zu Wissen wer Ihr Produkt Illegal Konsumiert.
 
@Edelasos: sie haben sehr wohl das Recht dagegen vorzugehen, sie haben aber nicht das Recht die Aufgaben der Ermittlungsbehörden und der Justiz zu übernehmen.
 
@Link: Wer sagt das Sie das tun? Sie wollen nur bessere Kontrolle haben über das was im Internet vorsich geht...und das ist richtig so, solange es keine "Internetpolizei" gibt! Sie Klagen vielleicht an, aber das Urteil und das aufgebot kommt vom Gericht
 
@Edelasos: Die Summe, die sich ein Abmahnanwalt aus dem Finger saugt, kommt also von einem Richter? Schon diese Briefe zeigen, dass dort der Weg über ein ordentliches Gerichtsverfahren umgangen wird und einfach ein Schutzgeld ganz nach den Methoden einer x-beliebigen Mafia erpresst wird. Das gleiche hier, die Provider nehmen sich das Recht, die Zugänge zu sperren oder drosseln, ohne dass in einem Gerichtsverfahren die Schuld der Nutzer festgestellt wird (nein, eine Firma darf nicht über die Schuld oder Unschuld entscheiden). Ist das deiner Meinung nach alles so OK, oder ist das doch eher Selbstjustiz der Firmen? Überleg mal, wie es in einem Rechtsstaat eigentlich gemacht werden sollte. Aber so bestimmt nicht.
 
@Edelasos: Wenn Maßregelungen in Form von Drosselung angedroht und auch durchgeführt werden, dann wird hier wohl das Recht in die eigene Hand genommen, oder sehe ich das falsch?
 
@coldplayer81: Ist aber nicht richtig, der benutzer darf gegen jeder Verwarnung einen Widerspruch einlegen, und ab diesem Punkt muss dann bewiesen werden, ob er auch wirklich schuldig ist. Und das kann dann bis vors gericht gehen. Somit ist diese Sache eine gute Sache, da gegen die Illegalen Downloader vorgegangen werden. Und die, die ausversehen erwischt worden sind, können beschwerde einrichten, ist hier in Deutschland bei manchen Sachen genauso.
 
Sehr gute Idee. Warum geben die Provider den Musik-Konzernen nicht gleich vollen Zugriff auf die Internet-Protokolle der Nutzer? So kann man wirklich gang, ganz, ganz sicher sein, dass nichts illegales geladen wird.

Super!
 
@shire: Ach viel einfacher, einfach Downloads verbieten. Inhalte können dann über zertifizierte Partner per CD/DVD zugeschickt werden. Ich meine Verdient doch jeder dran und dann kann man exakt prüfen obs legal ist.
 
So ein mist!noch mehr die freiheit beschränken als eh schon.will ich mir nen video bei youtube anschauen was hd ist und kanns nicht nur weil 5 mal ein anderes video was copyright geschütz war angeschaut wurde.was für ein schwachsinn!
 
@xerex.exe: nuja, was erwartest? ein ami braucht immer nen psychater..ergo..die sind irre!
 
Hmm also sind da auch erstmal nur die Filesharing Deppen zum größten Teil betroffen? Das ist ja nett wenn der Provider einen Nett darauf hinweist, dass man da illegales tut. Also praktisch das gleiche was unsere Abmahnindustrie macht. Stell ich mir irgendwie angenehmer vor als nen Brief zu bekommen der da nur lautet "Zahle Summe X du phöser Mensch und unterschreibe den Pakt mit dem Teufel".
 
@Dragon_GT: angenehmer für den Betroffenen... vielleicht. Auf der anderen Seite ist es jedoch sehr bedenklich, wenn die Industrie scheinbar das Recht hat Kläger und Richter in einer Person zu sein. Das ermitteln der IPs der P2P-Nutzer, die eventuell etwas illegales machen, sollte ohne richterlichen Beschluß gar nicht möglich sein, zahlen von Schutzgeld ohne ein ordentliches Verfahren hat auch einen Mafia-Beigeschmack.
 
@Link: Sollte ich jemals so eine Meldung bekommen, dann wird das glaube ich der Tag, an dem ich meinen Internetanschluss abmelden werde.
 
Oh, Mann... Internet-Stasi olé!
 
@Lay-Z187: Schade, dass das andere hier nicht begriffen haben.

Ich vermute dahinter eher den systematischen Versuch Kontrolle auszuüben und Informationen zu zensieren. Tragisch ist, dass das im Moment in einem Land stattfindet, dass sich selbst als das Land der "Freiheit" tituliert. Leider sind hier in D auch schon einige Versuche unternommen worden, einen Fuß in die Tür der Internetzensur zu bekommen. Die gute alte Zensursula oder die Vorratsdatenspeicherung sind da nur zwei Beispiele. Man sollte als Bürger sehr wachsam bleiben, wer da worauf versucht Zugriff zu erhalten; sonst sind wir hier bald in China.
 
@shire: Das ist einfach feinste Lobbyarbeit. Die großen Medienunternehmen lassen ein paar inoffizielle Gelder fließen und die Provider denken ganz schnell um. Anstatt die Vertriebswege von Medien zu evolutionieren, lassen sie lieber alles beim Alten und suchen die Schuld nur bei Filesharern. Dass die aktuellen Uralt-Vertriebswege (die auch noch unflexibel sind) überarbeitet werden sollten, wird vollkommen außer Acht gelassen. Das Schlimme ist, dass sicher ganz schnell sehr viele Ländern dem Beispiel der großen USA folgen werden... Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Medienindurstrie auch die deutsche Politik indoktriniert bzw. schmiert... Man darf schließlich nicht vergessen, dass der Medienmarkt in D mit zu größten der Welt gehört...
 
@Lay-Z187: Dem kann ich nur zustimmen!
 
Jetzt weiß man, was das Fernmeldegeheimnis wert ist ....
 
@Corleone: Das ganze ist nicht mehr oder weniger Wert wie hier. Hier bekommste nur böse Post vom Abmahnanwalt statt von deinem Provider.
 
Sagte ich etwas anderes? Wie viel ist ein Geheimnis noch wert, wenn es auf Grundlage von abenteuerlichen "Es könnte ja sein..."-Vermutungen verletzt werden darf?
 
@Corleone: Ich finde es eh erschreckend was die Contentindustrie in den westlichen Staaten für hoheitliche Rechte genießt. Hatte mich gestern erst wieder mit der Urheberrechtsabgabe beschäftigt und ich bin immer wieder erstaunt wie eine Industrie sich solche Rechte sichern konnte und immer noch kann (Und über die Zwangsmitgliedschaften die du als Rechteinhaber haben musst um etwas vom Kuchen der Zwangsgelder abzubekommen). Die dürfen Massenhaft IPs abgreifen und beim Provider anklingeln oder in Deutschland Staatsanwaltschaften missbrauchen um an die Daten zu kommen während sonst gleich die Datenschutzkeule rausgeholt wird (Auch von der Politik). Nebenbei es gibt da so nen blauen Pfeil neben dem + und - Ding ;)
 
LoL Es wird wirklich Zeit das man anfängt Dateien nur noch verschlüsselt zu saugen. Ich hab doch keine Lust das die Contentmafia rumschnüffelt was ich mir gerade sauge.
 
@Aerith: Verschlüsselung bringt in P2P-Netzen genau nichts, eher Anonymisierung durch VPN oder Ähnliches.
 
@Link: VPN bringt genauso wenig. Man sollte eher Netzwerke wie Freenet oder I2P fördern, da diese eigenständige Netzwerke im Netzwerk Internet sind und dezentral, verschlüsselt und für jeden im Netzwerk anonym sind, würden solche Maßnahmen verpuffen.
 
@RobCole: durch VPN kommen die nicht an die eigentliche IP und wissen so nicht wen sie verklagen sollen. Für mich ist damit das Problem erledigt.
 
@Link: Und du meinst der Eigentümer vom VPN kennt deine richtige IP nicht und kann nicht zur Herausgabe gezwungen werden? Wenn ja, dann überdenke deine VPN-Idee nochmal vom Konzept her.
 
@RobCole: bisher klappt das auf jeden Fall, jedenfalls sind mir keine anderslautenden Berichte bekannt und speziell wenn man über Landesgrenzen hinaus ermitteln muss, ist das auch nicht immer so einfach wie mit einem lokalen ISP, zumal die VPN Provider in anderen Ländern nicht zwingenderweise zum Speichern der IPs verpflichtet sein müssen... bzw. weiß ich jetzt gar nicht ob die auch hier vom Gesetz her mit ISPs gleichgesetzt werden. Wobei auch die normalen ISPs hier die Daten der (im Moment nicht vorhandenen) VDS gar nicht an irgendwelche Rechteinhaber rausgeben dürfen und *eigentlich* bei Flatrates keine IPs zur Rechnungsstellung speichern sollten, gabs schon Urteile dazu. Insofern dürfte es bei uns eigentlich keine Daten geben, mit deren Hilfe die Rechteinhaber jemanden verfolgen könnten... aber eben nur "eigentlich".
 
das wird noch alles sehr "lustig" in den kommenden jahren ... in deutschland dann auch mit ein paar tagen verspätung ... ich hoffe es entsteht dabei ein mehrheitlicher verdruss der user bzgl. der musik und filmindustrie und unabhängige vermarktungsmöglichkeiten boomen und der ganze medienindustriekoloss von heute geht den bach runter ... aber das ist vermutlich nur ein traum, weil der gemeine user das alles nie hinterfragt und die überhöhten preise bezahlt die am wenigsten die künstler und schaffenden reich macht.
 
@McNoise: so wird es passieren! diese branche lernt nicht dazu, bzw will aus habgirr nicht lernen.
 
Hm... also wenn ich ein "böser Bube!" wäre und mein Provider ermahnt mich, dass ich illegale, nicht lizensierte Daten/Filme herunter lade, würde ich beim Provider anrufen und sagen:" danke, dass sie mich korrigiert haben" und mich dann mit der Abrechnung verbinden lassen oder schriftlich kündigen. Diese Maßnahmen beziehen sich auf gelegentliche Downloads. Ich meine damit nicht gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen. Die Herausforderung ist, dass die meisten, die ermahnt werden dem "Durchschnittsdau" entsprechen und ziemlich "handlungsunfähig" sind. Also der Typische Durchschnittskunde " Mein Internet geht nicht, auf meinem Monitor steht "No Signal" haben sie bei sich eine Internetstörung?.
 
Wäre solch eine Änderung eine Vertragsänderung und hätte man somit die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln? (Bezogen auf DE)
 
hey super, sogar mit provider-liste, das macht es einfacher zu wechseln.
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