Großbank verliert CDs mit 34.000 Kundendaten

Der Investmentbank Morgan Stanley sind zwei CDs mit Daten über 34.000 Kunden abhanden gekommen. Die Datenträger sollten dem New Yorker Finanzamt zur Prüfung übermittelt werden. Die Bank hat die betroffenen Kunden inzwischen mit zwei Schreiben über ... mehr... Bank, Finanzwesen, Morgan Stanley Bildquelle: james keller / Flickr Bank, Finanzwesen, Morgan Stanley Bank, Finanzwesen, Morgan Stanley james keller / Flickr

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ach ganz zufällig ne?
 
@montify: genau. völlig lächerlich sowas ! Wer brennt heute noch Datensätze auf CD und schickt sie durch Abteilungen ?? Wäre bei uns in der Fa. sogar VERBOTEN ohne Genehmigung, persönliche Daten ohnehin gänzlich. ___ Sehr sinnvoller Workflow. Sind wohl noch nicht vernetzt....--- da würde ich mein Konto SOFORT auflösen in so einem Stümperladen....
 
@pubsfried: Wenn das Finanzamt solche Daten auf CD haben will, dann werden diese auf CD gebrannt. Fertig. Da muss man nicht diskutieren. Das einzige, das man MS vorwerfen kann, ist, dass Sie keinen persönlichen Transport mit Übergabe gemacht haben. Aber sonst ... vollkommen normaler Vorgang.
 
@JoePhi: dann wird die CD aber sicher nicht durch mehrere Abt. gereicht ! bei uns würde ich der IT die Daten bereitstellen, die brennen und versenden (nach Genehmigung durch den Vorgesetzten natürlich !)
 
@pubsfried: Richtig. Und wie will Eure IT kontrollieren wie der Postfluss beim Empfänger ist? Die Sendung ist ja komplett beim Finanzamt angekommen ... und dann intern weiterversandt worden. Was soll da der Versender machen? Das liegt doch vollkommen außer Kontrolle des Senders. Also schimpf hier eher über das Finanzamt, als über die Bank.
 
@JoePhi: Danke, hat doch einer mehr als nur die Überschrift und den ersten Absatz gelesen. Als ich die Kommentare der Vorredner gelesen habe, dachte ich wirklich, dass diese mit Lesen und Verstehen so ihre Mühe haben!
 
@pubsfried: Deine Firma scheint relativ klein zu sein.. Das Dinge durch mehrere Abteilungen gehen, bevor sie am Ziel ankommen ist "normal".
 
@pubsfried: Ist auch in D so gängig. Das Finanzamt legt die CD dann ein und lässt erstmal mit einem Programm die Daten überprüfen. Tauchen Unregelmäigkeiten auf wird genau(er) geschaut. Übertragung der Daten per Internet? Zu unsicher!
 
@pandamir: unsicherer als unverschlüsselte CDs per Post zu verschicken? Auf beiden Wegen sollten die Daten ausschließlich verschlüsselt transportiert werden und der Schlüssel selbstverständlich unabhängig davon im Abstand von mehreren Tagen auf einem anderen Weg und ideallerweise erst, wenn die Daten/CDs unversehrt angekommen sind.
 
@Link: Generell halte ich eine Übertragung per Internet für unsicherer wie ein per Einschreiben übermitteltes Paket. Wenn ich mir nur die Nachrichten der letzten Wochen anschauen wieviele Server und Websites etc. gehackt wurden oder man dort einfach nur Sicherheitslücken ausgenutzt hat, dann spricht doch einiges für den Versand per CD. Das die Daten verschlüsselt sein sollten gehört in jedem Fall dazu, da gebe ich dir vollkommen Recht.
 
Im Text klingt es so, als ob die Übermittlung zum Finanzamt ja klappte, aber INNERHALB des Amtes gingen die verloren. D.h. die Großbank an sich trifft da eher weniger Schuld finde ich.
 
@pandamir: viele der Hacks sind aber eher der Dummheit der Admins zuzuschreiben als Sicherheitslücken. Online-Banking wird auch übers Inet gemacht, ist nicht weniger unsicher, als das verschicken solcher Datensätze und die Daten sind die gleichen bzw. genauso sensibel. Aber generell gibts sicherlich nichts gegen die CDs als Transportmittel einzuwenden, nur muss auch dabei die brain.exe verwendet werden.
 
@pubsfried: Wenn du wüsstest, wie es auf vielen Ämtern und Rathäusern um die Sicherheit der EDV bestellt ist, würde dir Angst und Bange werden ;D Da ist es übrigens nichts ungewöhnliches, dass Daten-CDs per Post verschickt werden, einfach da der Internetzugang viel zu langsam ist.
 
@pubsfried: und das auch noch unverschlüsselt. Aber keine Sorge... bei irgendeinem ausländischen Finanzamt werden diese unverhoffter Weise wohl wieder auftauchen..
 
@montify: Da werden viele der Bankkunden erstmal durchatmen, mehr Zeit die Steuerhinterziehungsspuren ^^ zu verwischen.
 
Daten auf CD transportieren... Das US-Finanzamt scheint aber auch noch zur Fraktion "Internetausdrucker" zu gehören. Wahrscheinlich liegen die CDs sauber gelocht und abgeheftet in der Akte "Moderne Medien" ;-)
 
@Kobold-HH: Oder an entsprechende Dokumente getackert ;)
 
@Kobold-HH: Ach, und Du meinst wirklich das unser DE Finanzamt besser ist? Kleiner Tipp -> NEIN
 
@The Grinch: Wie kommst Du darauf, was ich hätte meinen können? Wo in meinem Text hast Du etwas vom deutschen Finanzamt gelesen??? Kleiner Tipp: Nicht etwas hinein interpretieren, sondern nur das lesen, was auch geschrieben steht.
 
@Kobold-HH: Ich gebe nur ein Replik dessen wieder wie ich es täglich erfahren muss, und Du führst nur auf das es "anscheinend" nur beim US-Finanzamt so ist, was aber Falsch ist. Es ist bei "fast" allen staatlichen Institutionen so, dass diese noch knapp hinter dem Mond der IT leben.
 
@The Grinch: Ich zitiere: "Ach, und Du meinst wirklich das..." ICH meine primär, dass die US-Behörden (auf die sich der Artikel bezieht) zur Kategorie "Internetausdrucker" gehören. Eine Spekulation über andere Nationalitäten habe ich nicht geäußert, da deren altmodisches Verhalten in dem Artikel nicht erwähnt wurde. Ich habe zwar gerade selber ein schönes Beispiel mit der Stadt Lüneburg ("Mails werden dort erst ab 9 Uhr bearbeitet" - Aussage eines Beamten am Telefon um 8:45 Uhr) erlebt, aber dies hat nichts mit dem Artikel zu tun.
 
Wird sich schon wieder anfinden, habe auch schon mal stundenlang ne CD gesucht und plötzlich war sie wieder da. Kennt doch bestimmt fast jeder hier.
 
@Barney: Letztens erst mein iPhone gesucht. Gefunden in der Brusttasche meines Hemdes *g
 
@Barney: war wohl im Laufwerk ?
 
@pubsfried: Du meinst sicher im Getränkehalter. ;)
 
Auf CD transportieren?! Nicht mal persönlich addressieren an jemanden?! X-Abteilungen geöffnet durchlaufen?! Und das ganze noch nicht mal billig einfach gepackt/Passwort? ..... unglaublich.
 
@tomsan: Hast du mehr als nur den ersten Absatz gelesen?
 
Entweder verloren oder die USA kaufen jetzt vielleicht Steuer Daten nach deutschem Vorbild .........?
 
@BigBoernie: die Daten waren für das US Finanzamt vorgesehen...
 
Ist es den heutzutage echt so schwierig die Daten zu verschlüsseln? 700MB TC-Container, Daten rein, brennen. Dürfte doch wohl hinzukriegen sein...
 
@Link: Von der Theorie her ja ... aber normalerwseise definiert das Finanzamt wie die die Daten haben wollen. Und wer weiss ...
 
@JoePhi: hmm... ja, denen dürfte es egal sein, ob auch unberechtigte an die Daten kommen, staatlichen Institutionen geht der Schutz der Daten oder der Privatsphäre von Bürgern am A**** vorbei.
 
Hab mal erlebt, wie ein Verkäufer beim MediaMarkt aus Versehen an einem PC eine CD genau in den Schlitz zwischen den Laufwerkblenden geschoben hat anstatt in das Laufwerk mit automat. Einzug....PEINLICH (konnte die Kiste anschließen zerlegen) :-)
 
@pubsfried: Aaaahja. Spannend. Und was genau hats mit der News jetzt zu tun?
 
@Sec0nd: Vielleicht stecken die CDs auch noch in einem PC im Finanzamt zwischen Laufwerk und Festplatte ;D
 
@dodnet: Waaahrscheinlich.
 
Nächste News: "Deutschland erwägt Kauf von amerikanischer Steuersünder-CD"
 
@winfuture - eure Überschrift ist missverständlich. Wenn hier jemand die Daten verloren hat, dann das Finanzamt. Das sollte man ggf. ändern. Die Bank ist hier eher Opfer, als 'Täter'.
 
@JoePhi: an genau welcher Stelle steht es, dass das FA die Daten verloren hat? Aber du hast schon recht, die Überschrift sollte die Bank auch nich belasten, bis geklärt ist, wo die CDs tatsächlich abhanden gekommen sind.
 
@Link: An der Stelle wo es heisst: "Die Sendung, in der die CDs enthalten waren, ging nach dem bisherigen Stand der Erkenntnisse wohl in intaktem Zustand beim Finanzamt ein. Als der Umschlag aber den Tisch des zuständigen Sachbearbeiters erreichte, waren die Silberscheiben verschwunden. "
 
@ichmagcomputer: jaa... aber nur weil das Päckchen intakt war, heißt es nicht, dass die CDs noch drin waren. Sonst wäre die Suche in den Abteilungen der Bank doch irgendwie sinnlos oder?
 
@Link: Ehm doch klar, wenn ein Paket intakt ist bedeutet das für mich, dass es noch nicht geöffnet wurde und in dem Zustand eingeht, indem es ausgeliefert wurde.
Edit: Das die Bank sich nicht hinstellt und sagt, die Schuld liegt einzig und alleine beim FA ist jawohl auch klar.
 
@ichmagcomputer: es bedeutet aber nicht, dass die CDs bei der Auslieferung drin waren. Intaktes Packet bedeutet intaktes Packet, nicht intakter oder gewünscher Inhalt, könnte vielleicht dem einen oder anderen auch in Zusammenhang mit eBay bekannt vorkommen. Anders lässt sich der Sinn der Suche nach den CDs in der Bank nicht erklären, wenn das FA sagt, wir haben die CDs bekommen, haben sie aber irgenwo verloren, werden die wohl kaum in der Bank danach suchen, es sei den, dass CDs neuerdings Beine haben. Das Problem ist doch, dass scheinbar keiner weiß, wo genau die CDs verlorengegangen sind. Edit: wenn sie sich sicher sein könnten, wurden sie die Schuld klar auf das FA schieben, damit die Kunden nicht denken, dass ihre Daten bei dieser Bank unsicher sind. Schadensbegrenzung nennt sich das.
 
@ichmagcomputer: kann ja auch intakt gewesen sein das paket.
wer sagt den das die cd´s wirklich drin waren?
 
@Link: CDs haben zwar keine Beine, sind aber rund, können also somit auf und davon rollen!
 
@Trigger80: Wie ich in re:04 schon sagte, für mich bedeutet oder bedeutete "intaktes Paket", dass es so eingegangen ist beim Empfänger wie es der Versender aufgegeben hat. Und dann ist nach meiner Logik auch der Inhalt noch drin, sofern überhaupt Inhalt vorlag (in diesem Fall 2 CD's). Aber vllt hab ich da bisher auch einfach nur falsch gedacht, man lernt nie aus.
 
@Link: Es gibt nur zwei Möglichkeiten: 1.) Die CDs haben die Bank nie verlassen oder 2.) Die Dinger sind beim FA weggekommen. So, wie der Artikel das beschreibt, schaut es aber eher so aus, als ob die Dinger verschickt wurden und dann beim FA weggekommen sind. Falls das anders ist (und das Paket intakt beim Endempfänger angekommen ist und dieser dann nach dem Öffnen sieht, dass die Teile nicht drin waren), dann sollte dieser Artikel insgesamt überarbeitet werden.
 
@ichmagcomputer: richtig, "sofern überhaupt Inhalt vorlag". DAS steht aber nicht in der News und genau deshalb ist die Formulierung "Großbank verliert..." nicht richtig, genauso wie "FA verliert..." auch nicht richtig wäre, bis das geklärt ist.
 
@Link: "Die Sendung, IN DER DIE CD's enthalten waren". Also das klingt für mich recht eindeutig^^.
 
@ichmagcomputer: jaa... bloß wie gesagt, der ganze Rest, der nach diesen Wörten kommt, klingt mMn eher nach "enthalten sein sollten". Ist halt sehr schwamig formuliert.
 
Eigentlich finde ich das gar nicht schlecht so (mit Übertragung auf CD). Aber ein Passwort fürs Programm, die Daten aber unverschlüsselt zu haben - was ein Unsinn. Und dann natürlich auch noch groß mitteilen, damit potentielle Gauner auch wissen, dass sie das Passwort nicht knacken müssen....
 
@DRMfan^^: und du das hätten die Gauner nicht ohne die News gemerkt?
 
@mcbit: Weißt du, wer das Ding jetzt in der Hand hat?
 
@DRMfan^^: zumindest ahne ich, dass es keine sind, die da MP3 drauf vermuten.
 
Fragt sich was schlimmer ist: Daten stehen für Diebe zur Verfügung oder Daten stehen für das FA zur Verfügung :)
 
Das war bestimmt ein Widerstandskämpfer, der aus gutem Grund für die Verringerung der Abgabenlast aktiv wurde.
 
Ist "Verloren" jetzt die neue Bezeichnung für "Versilbert" (:
 
"Außerdem führe man inzwischen Gespräche mit dem Finanzamt, um gemeinsam mit diesem einen sichereren Weg der Datenübermittlung zu vereinbaren." Der Satz ist am besten. xD Wenn man mal in die Hosen macht, sucht man andere Wege... Das halte ich für übertrieben, Immerhin hat sich der Weg bisher ganz gut gemacht. Aber die werden jetzt sicher einen rf-chip in die CD's pflanzen, damit man sie anfunken kann. Oder man fragt bei wikileaks ob die das machen können, da geht nix verliren...lol Völliger Blödsinn diese Nachrichten! Außerdem müsste es lauten: Finanzamt verliert CDs mit 34.000 Bank-Kundendaten
 
"Die Sendung, in der die CDs enthalten waren, ging nach dem bisherigen Stand der Erkenntnisse wohl in intaktem Zustand beim Finanzamt ein. Als der Umschlag aber den Tisch des zuständigen Sachbearbeiters erreichte, waren die Silberscheiben verschwunden. Die Behörde informierte Morgan Stanley bereits am 8. Juni über den Vorfall. "

Dann haben die Finanzämter in den USA aber recht komische Arbeitsmodalitäten. In unseren Finanzämtern werden solche Daten in einer IT-Stelle eingelesen und auf dem Server abgelegt und landen nicht beim entsprechenden Bearbeiter. Zumal der sowieso nix damit anfangen könnte, weil die PCs keine Laufwerke (CD,DVD und Diskette) haben und sogar USB Ports für Datenträger gesperrt sind. Sowas ist maximal bei der Steuerfahndung möglich und die spielen meistens selber Kurrier und nehmen die Sachen direkt mit.
 
...es interessiert nicht, was diese Leute über ihre internen Zustände behaupten - oder geht jemand in ein Hotel, bucht ein Zimmer, findet es vollkommen verwüstet vor und lässt sich damit abspeisen, daß vorher Randalen darin gehaust hätten - und der Betreiber vergaß "versehentlich", aufzuräumen - man solle doch nachsichtig mit ihm, man solle flexibel sein.
 
verliert CDS. Einfach nur mal so. Stellt sich mir die Frage, wer bitte wurde

beauftragt, die Datenträger denn weiter zu leiten??

2011 das Jahr der Hacker, Betrüger, Datenstehler usw.

Kommen bestimmt noch einige Unternehmen hinzu.
 
ne CD mit 34K Kundendaten? "Das Örtliche" oder was?
 
@notme: waren sogar 2 CDs, also 1400 MB für 34.000 Kunden, sind 42 kB pro Kunde. Da hatte anscheinend jeder eine eigene Exceltabelle.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles