Unternehmen wegen Wikipedia-Änderung verurteilt

Das französische Unternehmen Hi-Média ist zu einer Schadensersatzzahlung verurteilt worden, weil es den Link zu einem Konkurrenten aus der Online-Enzyklopädie Wikipedia entfernte. Das Handelsgericht in Paris verurteilte die Firma zur Zahlung einer ... mehr... Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Bildquelle: Wikipedia Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Logo, Wikipedia, Wikimedia Foundation Wikipedia

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Scheiße bauen und dann nicht dazu stehen, dass sind mir immer die Richtigen...
 
@itfreak111: gehört in der politik doch schon seit ewigkeiten zu den FUNDAMENTALEN grundvoraussetzungen um n posten besteigen zu dürfen ;)
 
@towatai: Wie Recht du hast!
 
@towatai: und wenns dann mal einen richtigen Politiker gibt, versuchen die anderen ihn raus zu mobben - und schaffens leider meistens auch.
 
@TurboV6: An wen denkst du da?
 
@ichmagcomputer: Guttenberg natürlich. Das war endlich mal ein Politiker mit Verbindung zum Volk. Klar war seine Aktion nicht gerade eine Heldentat aber das macht ihn noch lang nicht zu einem schlechten Politiker.
SPD, Linke und vor allem die Grünen haben doch alles versucht, um ihn schlecht zu machen, da sie eine politische Macht-Gefahr in ihm gesehen haben.
 
@TurboV6: Also mir ist immernoch nicht im Geringsten klar was an Guttenberg so toll war. Ich kann auch nicht das "er hat soviel geleistet Argument verstehen". Ansich sagt ein Doktortitel nichts über seine Arbeit als Politiker aus, da gebe ich dir Recht. Aber wenn jemand so dreist und wissentlich in die Kamera lügt ("Nein, die von mir geschriebene Doktorarbeit ist kein Plagiat"), disqualifiziert er sich spätestens zu dem Zeitpunkt für ein öffentliches Amt. Aber ist auch nur meine Meinung :).
 
@ichmagcomputer: das ist eine menschliche Schutzbehauptung. Und die wird _jeder_ Mensch in seinem Leben von sich geben - oft nicht nur ein Mal. Zudem steht im Gesetz, dass ein Angeklagter zu seinem eigenen Schutz lügen darf. Klar.. war für ihn nicht gerade ne tolle Situation und auch er hat bestimmt begriffen, dass es ein Fehler war.
Trotzdem ist Guttenberg ein Politiker, der die Menschen erreicht; wie es auch sein Groß-Vater schon war. Nur das wissen die meisten gar nicht, weil selbst die Eltern der aktuellen Grünen Mitte, die vor allem alles gegen ihn getan hat, damals selbst noch (Klein)Kinder waren.
Tritin, der einen SPD?ler mit Glatze vor einigen Wochen als Nazi beschimpft hat, war doch ebenfalls ganz vorn mit dabei.
 
@TurboV6: Für mich macht es einen Unterschied ob ich ein ganz normaler Mensch bin oder ob ich im öffentlichen Leben stehe.
Der Guttenberg war/ist ein kluger Kopf, umso weniger kann ich seine Reaktionen verstehen. Wir können auch gerne privat weiter diskutieren, weils ja schon ein bissl Offtopic ist :D
Mich würde nämlich wirklich sehr stark interessieren, was Guttenberg gutes erreicht hat...
 
@ichmagcomputer: Vor allem das Volk. Und das schaff kaum ein Politiker.
 
@TurboV6: Die Sympathien mit ihm kamen doch erst, als er durch die Mangel gedreht wurde. Vorher juckte dieser Mann kaum jemanden! Höchstens im Negativen Sinne, seine Kernerreise etc... also vom Guttenberghype oder Guttenbergsympathisanten habe ich erst während der "Schmutzkampagne" erfahren.
 
@ichmagcomputer: die war schon lange zuvor da, bereits als er Wirtschaftsminister war und bedeuten in die Krisen-Zeit eingegriffen hat. Scheint wohl alles an der Rosa-Roten Brille vorbei gegangen zu sein ,-)
 
@TurboV6: Naja, ich komme zu dem Entschluss, dass "das Volk erreicht" sein einziger Erfolg war. Ich jedenfalls bin der Meinung dass ein vorsötzlicher Lügner und Betrüger nichts in einem öffentlichen Amt verloren hat, unabhängig von der Parteiangehörigkeit oder sonst was. Von so jemandem möchte ich nicht vertreten werden.
 
@ichmagcomputer: er hatte enorme wirtschaftliche Erfolge vor der Krise bzw. währenddessen. Scheinst auch ein grüner Quälgeist zu sein... aber jedem seine politische Meinung. Dafür haben wir die "Demokratie" (damit wir von einer Landesregierung vertreten werden, die ganze 18% der Bürger gewählt haben (BaWü))
 
@TurboV6: Ich fühle mich zu keiner der "größeren" Parteien hingezogen :).
 
@towatai: Und das ist nur in der Politik so?
 
@mcbit: das war nur EIN beispiel, sollte dafür aber so ziemlich jedem bekannt sein.
 
Selbst Schuld wenn das ein Mitarbeiter der Konkurrenz aus dem Firmennetz macht. Die hätten ja auch eine aussenstehende Person damit "beauftragen" können, die nicht mir der Firma in Kontakt gebracht werden kann und alle wären fein raus gewesen. Kein Nachweislicher Kontakt, keine Klage!
 
@CoF-666: kühner Plan..
 
@Nigg: Der Freund, meines Freundes, deren Schwester, der Onkel :D
 
@CoF-666: verstehe das Minus nicht so ganz, war auch mein erster Gedanke. Leider ist das so Realität und ist schon öfters vorgekommen. Entweder da hat jemand von sich aus gehandelt oder die Chefetage ist nicht sonderlich mit Intelligenz gesegnet.
 
@orioon: Minus oder Plus hier bei winfuture zählt das doch eh nicht. Da scheinen immer mal ein oder zwei durchzugehen und + + - - - + + - - + + + - - - oder so ähnlich zu klickern. Meiner Meinung nach gehört dieses sinnlose System abgeschafft, aber dann würden sich sicher wieder ein paar andere aufregen warum das so ist. Recht machen kannst es sowieso nicht allen.
 
25.000€ für das entfernen eines Links. Das nenne ich mal schmerzhaft, aber wenigstens ist dieses Urteil abschreckend und es ist kein Taschengeld fällig. Zukünftig werden Links der Konkurrenten vom privaten DSL-Anschluss (=dynamische IP) oder aus einem Internetcafe heraus entfernt.
 
@Memfis: 25000€ nicht für das Entfernen des Links sondern für den daraus entstandenen Schaden.
 
@maxi: Naja, der Schaden ist aber auch eher theoretisch bemessen. Ähnlich verfährt ja die Contentindustrie. Wirklich nachgewiesen ist der Schaden nicht.
 
@Memfis: Deswegen hat das Gericht ja auch die ursprüngliche Forderung der klagenden Firma zurückgewiesen, da der Schaden nicht nachweisbar ist... Würde ich mir bei den Contenfirmen und einem deutschen Gericht auch mal wünschen.
 
@Memfis: In Deutschland muss man da gar nicht selbst aktiv werden, früher oder später macht das ein Relevanznazi.
 
Einserseits nachvollziehbar und richtig, aber andererseits ist die Wikipedia doch kein Firmenindex. Die Wikipedia ist auch nicht staatlich oder so. Hat da nicht jeder das Recht Artikel zu ändern und kann man nicht ältere Versionen wiederherstellen? Ich käm nie auf die Idee bei sowas zu klagen, ich hätte mich eher bei einem Mod oder auf der Diskussionsseite beschwert. Aber naja gut, 25.000 sind zwar nicht die Welt aber anscheinend haben sie doch das richtige gemacht.
 
@lutschboy: Naja, zwar ist die Wikipedia "frei", aber letztendlich ist es so als lasse sich der Konkurrent in ein kostenloses Branchenverzeichnis eintragen, und man riefe anschliessend dort an und veranlasse seine Austragung... dass das nicht in Ordnung ist erscheint irgendwie einleuchtend.
 
@FenFire: Es geht mir aber eher ums rechtliche. Ich frage mich welches Gesetz es verbietet einen Artikel in einem Portal zu ändern, in dem jeder unverbindlich eingeladen ist zu editieren.
 
@lutschboy: Ich gehe davon aus dass das Wettbewerbsrecht nicht explizit aufzählt, welche Aktivitäten alle als unfairer Wettbewerb, Geschäftsschädigung etc. gelten - es wäre auch unmöglich, hier alle Möglichkeiten aufzuzählen. Es geht hier um Intention und Auswirkung, ob diese von einer konkreten Handlung (sei es nun das Editieren eines Wikipedia-Artikels, das Streuen von Gerüchten oder sonstwas) abgedeckt sind, entscheidet dann ein Richter. Und hier ist es so - das Editieren eines Wikipedia-Artikels steht jedermann frei. Wenn er dies aber in der Absicht tut, einen anderen geschäftlich zu schädigen, und möglicherweise sogar die beabsichtigte Schädigung eintritt, dann ist diese Absicht und Schädigung im Rahmen des Wettbewerbsrechts strafbar.
 
@FenFire: Stimmt, so könnte das natürlich gehandhabt werden, dass es eher um die Intention und weniger um das Portal oder das technische geht.
 
Warum wurde das in der Wikipedia so übernommen?! Da erfolgt doch vor der Freischaltung immer eine Moderation?!
 
Was hätte den Kläger gehindert den Link wieder zu setzen?
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