Anrufe aus dem Urlaub ab morgen erneut billiger

Zum Beginn der Urlaubs-Saison tritt morgen eine neue Regelung der EU-Kommission in Kraft, die Mobilfunkbetreibern eine weitere Senkung der Roaming-Gebühren im EU-Binnenmarkt vorschreibt. Telefonate werden im europäischen Ausland also erneut billiger. mehr... Smartphone, Iphone, Handy, Sms Bildquelle: Stadt Hamburg Smartphone, Iphone, Handy, Sms Smartphone, Iphone, Handy, Sms Stadt Hamburg

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Schön das konsequent am Abbau des Roamings festgehalten wird.
 
"weil der monatliche Rechnungsbetrag für Datendienste auf 50 Euro begrenzt bleibt, sofern der Kunde nicht ausdrücklich einer anderen Regelung zugestimmt hat." Tja und damit wird es diese Grenze nicht geben, weil irgendwo in den hunderten Seiten von Geschäftsbedingungen in irgendeinem kleinen Absatz beiläufig erwähnt wird, dass man dem zustimmt bzw. das Teil des Tarifes ist, dass die Grenze nicht bei 50 Eur liegt.
 
@sushilange: Dann ist es nicht "ausdrücklich" und somit nicht wirksam.
 
@Wohlstandsmüll: Wer sagt das? AGB lesen gehört zum Vertragsabschluss. Wer erst danach merkt, was er fürn Scheiss unterschrieben hat, sollte nicht jammern.
 
@mcbit: in den AGBs dürfen nur Selbstverständlichkeiten stehen. Alles was überraschend ist gilt nicht. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die AGBs nicht gelesen werden. Auch im Kleingedruckten dürfen keine Überraschungen sein. Alle Wichtigen Sachen müssen direkt im Vertrag stehen, ansonsten können diese angefochten werden oder sind sogar nichtig.
 
@Wohlstandsmüll: Wo kann ich das nachlesen?
 
35ct zusätzlich zum Normalpreis oder ist das der Gesamtpreis?
 
@Kuli: Roaming wird idR immer zu dem Normalpreis gerechnet.
 
@ehec: aber bei SMS werden die 13ct zum Normalpreis dazugerechnet, falls man keine Flat hat
 
@Kuli: Auch die 13 Cent sind der Endpreis!
 
@Paudi: Da habe ich andere Erfahrungen gemacht!
 
@Kuli: Also ich weiß noch bei meiner Prepaid-Karte damals. Inland 19 ct pro SMS, Ausland warens dann 12.
 
Die sollen mal die Roaminggebühren Weltweit komplett abschaffen.
Viele der Unternehmen gehören irgendwie zusammen und nutzen somit die Unternehmenseigene Infrastruktur und kassieren trotzdem.
 
Immer wenn sich ein Staat in die Wirtschaft einmischt kommt nichts Gutes dabei heraus.
 
@coolbobby: bullshit!!!
 
@Stonerrock: Nein, keinn Bullshit. Die Firmen holen sich das Geld auf andere Weise.
 
@mcbit: die Geschprächskosten im Inland werden durch die scheinbar halbwegs funktionierende Konkurenz nach unten gedrückt, bei Ausland muss die EU eben etwas nachhelfen, ich sehe da nirgendwo ein Problem in Form von Preiserhöhungen.
 
@Link: Wie bitte? Schau dir die Tarifstruktur an, da sind andere Länder schon wesentlich weiter.
 
@mcbit: ich hab nicht gesagt, dass es nicht besser sein könnte, aber es geht mit den Preisen nach unten und nicht nach oben, wie du scheinbar befürchtest. Und man sieht auch an diesen Ländern, dass die Einmischung durch die EU kein Problem darstellt.
 
@Link: Es könnte schon besser sein, wenn dieses Eingemische der politik nicht wäre, nicht nur beim Roaming. Die Preise für Roaming wären schon lange im Keller, wenn die Leute, die dauernd meckern, es nicht trotzdem nutzen würden.
 
@mcbit: hat ja so gut vor der Einmischung funktioniert... und selbst wenn, wo ist dann der Unterschied im Bezug auf "die Firmen holen sich das Geld auf andere Weise"?
 
@mcbit: Grundsätzlich halte ich auch den freien Markt alleine ohne Staat für den besten Weg, wie sich Preise regulieren, jedoch gibt es beim Roaming ein Problem ähnlich der Grundversorgung mit Wasser und Strom, der Kunde muss es nutzen und ist somit bis auf nur kleine Freiheiten dem Preisdiktat ausgeliefert. In diesem Fall handelt es sich eben nicht um freien Markt. Wer ins Ausland fährt, hat häufig weder die Zeit noch ist es einem Vielreisenden zuzumuten, sich jedesmal und für jedes Land im Detail mit den dort ansässigen Anbietern auseinanderzusetzen. Wer dann telefonieren will, muss die Roamingdienst nutzen. Nun sprechen sich aber die dortigen Mobilfunkanbieter alle ab und verlangen alle hohe Gebühren von den deutschen Anbietern. Keine Konkurrenz und somit auch kein Wettbewerb, der zu Preissenkungen führen könnte. Wahrscheinlich ist es für einen Mobilfunkanbieter rentabler, die Roaming-Gebühren extrem hoch anzusetzen und sich somit auf die Kunden einzuschränken, die auf den Dienst angewiesen sind order sich nicht auskennen, als die Preise drastisch zu senken, um mehr Kunden anzusprechen, die sonst vielleicht doch sich ein örtliches Prepaid besorgen.
Dieser dem freien Markt widerstrebenden Preistreiberei wird nun ein Deckel aufgesetzt, d.h. das Angebot wird für die Kunden attraktiver, es kommen mehr Kunden und nutzen es, d.h. die Anbieter haben einen Grund, jetzt auf die 2. Strategie und Kampfpreise umzusatteln, weil sie die 1. Strategie der wenigen Kunden und hohen Preise nicht mehr fahren können, weil es von der EU gedeckelt ist.
 
@Link: Was hat funktioniert? die Leute habens doch genutzt.
 
@mh0001: Also ich habe im Urlaub nicht sowiel telefoniert, dass mich meine Rechnung zur Schufa gebracht hat. Warum auch? Und sorry, aber bevor ich wegfliege/-fahre mache ich mich schlau - natürlich ist dem Kunden das zuzumuten. ich kapiers nicht, alles schreit von Freiheit, aber jeder erwartet, dass ihm der Arsch hinterher getragen wird. Keiner will Verantwortung für scih selber übernehmen. "Die sollen mal..." ist der beste Spruch und wahrscheinlich der häufigste.
 
@mcbit: ja, die haben es benutzt, aber nur weil sie darauf angewiesen waren und nicht weil sie den Preis besonders toll fanden. Siehe den Post von mh0001, bin genau seiner Meinung, es gibt Sachen, bei den funktioniert der freie Markt nicht und Roaming ist eins davon. Wenns funktioniert hätte, hätten wir schon EU-weit 1 Cent/Min, oder wäre wenigstens nah dran. Die EU hat den Betreibern auch lange genug Zeit gegeben, um zu zeigen, ob sie es auch von alleine können.
 
@mcbit: "alles schreit von Freiheit" Ja, ich möchte nicht vom Staat überwacht werden, ich erwarte vom Staat, das dieser, wenn ich schon so freundlich bin ihn mit Steuern zu futtern, etwas im Gegenzug für mich tut. Und in diesem Fall ist es ausnahmsweise so.
 
@Link: Du willst nicht vom Staat überwacht werden, aber billigst den Firmen das nicht zu - sehr einseitig.
 
@mcbit: willst du die Überwachung von Firmen zum Zwecke der Verhinderung von Monopolmißbrauch, Kartellen oder eben sowas wie hier mit der langsamen Abschaffung der Privatsphäre von einzelnen Menschen gleichsetzen? Firma != Mensch.
 
@Link: Freiheit ist keine Einbahnstrasse.
 
@coolbobby: Gerade bei den Roaming-Gebühren ist doch was Gutes rausgekommen, überleg mal, wo die vorher lagen. Wenn ich mich richtig erinnern kann, war das bei mir vor der ersten Einmischung durch EU 1,69€ für eingehende Telefonate, die anderen weiß ich nicht mehr genau.
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