App-Entwickler wenden sich vom Blackberry ab

Der Smartphone-Hersteller Research in Motion (RIM) kommt weiter in Bedrängnis. Nachdem die Produktstrategie schon nicht aufging und das Unternehmen Probleme bekam, seine Marktanteile zu halten, beginnen nun auch externe Anbieter von Apps, die ... mehr... Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Bildquelle: RIM Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion Smartphone, Blackberry, Rim, Research in Motion RIM

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Aufs falsche Pferd gesetzt... wie Nokia senerzeit mit Symbian
 
@crusher²: Würde ich so nicht sagen. Blackberry ist im Businessbereich halt noch sehr stark verbreitet. Blackberrys waren nie wirklich für den privaten Haushalt interessant / gedacht. RIM wollte auch bis zum Launch des Iphones nie wirklich was mit dem "normalen Kunden" zu tun haben und haben sich stark auf den Businessbereich fixiert. Leider hat RIM die ganze Entwicklung verschlafen und den Markt falsch eingeschätzt. Android, iOS und WP7 können viel was Blackberry auch kann. Bei RIM ist die Usability das Problem. Das OS ist nicht wirklich für Touch gedacht, man hat einfach das bestehende genommen und getweakt.
 
@tatata: eben deshalb! Im Businessbereich spielen apps jetzt nicht unbdingt die große rolle wie im Privatbereich. Anstatt weiter in den Privatbereich zu preschen und dort ebenfalls die durchaus guten produkte zu platzieren, hat man sich zu sehr auf den Businessbereich konzentriert.
Symbian war ebenfalls nicht für touch konzipiert, wurde dann nur mehr oder weniger gut portiert. Symbian und Touch passen mmn immer noch nicht gut zusammen
 
@tatata: Du sagst es: NOCH. Mittlerweile gibt es in vielen Firmen iPhones als Firmenhandys - bei mir zum Beispiel auch. Kann mir auch vorstellen, dass sich Win7Phones bald in Firmen durchsetzen, wenn der Funktionumfang sich verbessert und es zum Beispiel einen Mehrwert in der Verknüpfung zu Firmenrechnern gibt. Es wird sehr, sehr schwierig für RIM, nochmal an alte Zeiten anzuknüpfen...
 
@crusher²: Wobei der Marktanteil von Symbian höher ist als der von IOS oder Blackberry. (Laut Gartner 27,4 % im ersten Quartal 2011)
 
@crusher²: Nokia hat nicht auf Symbian gestetzt, sondern es zusammen mit Siemens und Ericsson auf die Beine gestellt...
 
@Lay-Z187: richtig, zusammen mit 3 weiteren firmen (insgesammt warens 5 soweit ich weiss) alle anderen sind abgesprungen und nokia blieb drauf sitzen
 
@crusher²: Ja, anfangs war Symbian auch eine kleine Revolution. Nur hat Nokia es nach und nach kaputtprogrammiert. Schon mit meinem N73 2007 konnte man kaum noch etwas anfangen. Das war weit davon entfernt, ein Smartphone zu sein...
 
Mir gefällt der Ansatz auf dem Playbook, einen Android-Player zur Verfügung zu stellen. So muss nicht extra für das BlackBerry OS entwickelt werden, aber BB-Nutzer kommen trotzdem in den Genuss zahlreicher Apps.
 
@radyr:
Theoretisch ist gegen solch eine Virtualisierung(ist es eine?) nicht einzuwenden, wäre Sinnvoll bei iOS und Android.
Aber bei ihren Produkten hätten sie auch gleich Android drauf packen können, es ist verdammt lächerlich von denen sich unbedingt mit einem eigenen OS behaupten zu wollen, aber sie wollen trotzdem von den Apps der Konkurrenten profitieren.
RIM sollte mal von seinem hohen Ross absteigen und sich nicht auf dem damaligen Erfolg des Blackberry ausruhen.
Was da jetzt getrieben wird fragmentiert den Markt nur nochmehr unnötig!
 
@MastaofDesasta: Sicherheit für dich ein Fremdwort? Wenn nicht weisst du wieso sie QNX nehmen und nicht Android... Medizinische Gerät und Atomkraftwerke mit Android willst du auch nicht sehen oder?
 
@GrIvEl:
....wenn du mir sagst was dagegen spricht...
Android ist vielfältig und offen, leider auch für Schadcode usw.,
das heißt aber nicht dass man nicht trotzdem alles dicht machen und diese Freiheit bedürfnissentsprechend einschränken kann für wie du z.B. schon genannt hast medizinische Geräte.
 
Ich habe ein Blackberry "Privat" sehe es aber nicht als Spielzeug, für mich war die Entscheidung Blackberry wegen der E-Mail Funktion.

Weshalb ich auch kein Android oder iOS Handy holen werden...
Apps habe ich eigtl garkeine drauf... wozu?
 
@Gunah: Meiner Meinung nach hat sich auch bei der Funktion 'email' das Blackberry überholt Die sich anpassenden Displays von iOS, Android oder WP7 lassen sich in meinen Augen deutlich einfacher und intuitiver bedienen, als die doch recht unflexible Tastatur des Blackberries. Von daher sieht man auch im Businesssegment mittlerweile viele Nutzer eben auf andere Smartphones ausweichen. Wenn RIM hier nicht schnellstmöglich gegensteuert, werden sie auch den Businessmarkt verlieren.
 
@JoePhi: physische tastaturen sind immer schneller zu tippen...von dem abgesehen, wie kann man ios/android/wp7 dazu bringen push mit dem handy zu reden wenn es der mail provider nicht unterstützt?
 
@0711: zum tippen ja ... aber unintuitiv. Und deshalb haben bei uns hier durchaus schon viele Nutzer das Blackberry wieder abgegeben und suchen sich eine app-Lösung für die mails auf dem iOS/ Android/ WP7. Das mit dem mail-provider kann durchaus ein Problem sein ... aber das ist eine Frage der Kosten ... ob die Blackberry-Lizenz mehr kostet, als z.B. ein MS-Exchange oder ähnliches? Müsste man durchrechnen ... im Moment ist Blackberry sicherlich noch DIE Lösung für das Business-Segment. Wenn die aber weiter schwächeln, werden die Platzhirsche da sinnvolle Lösungen bieten ... auch mit push ...
 
@JoePhi: das mit dem push und mailprovider war eher auf privat bezogen....im businesssegmet zählt auch ganz anderes und da ist blackberry mit dem bes der konkurenz sicher noch jahre voraus. Sei es gemeinsame kontaktordner syncen, dateifreigaben syncen, management, zentrales app deployment etc pp. Ganz kalr bb zählen hierzulande nicht zu den hippsten geräten aber im prinzip bekommt der businessanwender von den unintuitiven punkten kaum was mit weil er eben hauptsächlich im "stammmenü" bleibt - das problem ist hier wohl hauptsächlich, das storm(2) ist kein richtiger blackberry aber genau sowas erwarten die meisten inzwischen...full touch gerät mit großem schirm.
 
@0711: Im privaten Bereich sehe ich hier kein Problem. Dann nutzt man eben z.B. Google mail, synct damit seinen normalen mail-account und nutzt push über MS Exchange. Das funktioniert auch mit dem Kalender und den Kontakten. Die unintuitive Bedienung der Blackberries (irgendwelche ALT+Taste für eine Funktion, etc.) sind der Hauptgrund, warum bei uns ca. 60% der Leute, die die Teile nutzen, das Gerät wieder zurückgegeben haben. Man sollte das nicht unterschätzen ... auch im Businessbereich nicht. Den größten Ärger machen die Endanwender ... auch wenn etwas technisch im Background absolut auf der Höhe der Zeit ist ... oder sogar den Mitbewerbern voraus.
 
@Gunah: Sehe ich auch so. Die einzige "App", die ich vermisse, ist Skype.
 
@>ChaOs: Brauchst du nicht. Geht via Browser ohne Probleme...

Genauso wie alle Flash Spiele. die man sogar abspeichern kann und dann Offline spielen kann...
 
@GrIvEl: Ehrlich? Auch Voip?
 
@>ChaOs: uff das weiss ich nicht. Glaube aber nicht. Ich nutze skype sowieso nur immer zu skype Nutzern und habe daher an VOIP auch keine Interesse. Aber nun gut. Dafür ist die App wohl von nöten - also warten wir mal ab. Indirekt angekündigt wurde sie ja auf einem Bild.
 
@GrIvEl: Telefoniere viel im Ausland und ins Ausland. Da bietet sich Skype wunderbar an. Naja da warten wir ja schon lange ;) Ich glaube da kommt vorher noch der BB Voip Service bevor Skype mal erscheint ;). Frage mich eh warum das solange dauert. Skype wurde ja schon Anfang 2009 für BB angekündigt.
 
@>ChaOs: Das war wohl eine interne Fehde vermute ich. Die Leistung ist da. Aber jetzt hat Microsoft Skype und die Kooperieren mit RIM und gleichzeitig hat ein Screenshot der Appworld für das PB Skype gezeigt. Ich denke das dauert nicht mehr all zu lange. Aber verständlich.
 
Wenn ich mir die aktuellen Geräte von RIM anschaue, dann wundert es mich kaum, dass das Vertrauen bei den Entwicklern ins Wanken gerät. Gerade das Playbook, welches als neues Zugpferd für Business und Unterhaltung herhalten soll, enttäuscht auf der ganzen Linie und bietet noch nicht mal Grundfunktionen wie eine eigenständige Mail-Anwendung, damit man auch ja noch einen Blackberry dazukauft. Derartige Konzepte werden in der von starkem Wettbewerb geprägten Mobilgerätewelt wohl kaum noch aufgehen. Selbst das geschlossene iOS ermöglicht über Apps oder eingebaute Software die Kommunikation mit nahezu allen Plattformen. Wer versucht hier durch integrierte Restriktionen zusätzliche Umsätze zu generieren steuert gezielt auf den Bankrott zu!
 
@probex: Das Playbook verfolgt aber doch genau diesen Ansatz. Es ist die Ergänzung zum BlackBerry und hält keinerlei sensible Daten vor, wenn die Koppelung zwischen Playbook und BlackBerry nicht besteht. Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, ist das Playbook ein klasse Gerät.
 
@radyr: Dass Problem für RIM ist aber gerade, dass sich kaum jemand auf dieses Konzept einlässt (die Verkaufszahlen in den USA sind schlicht niederschmetternd). Man generiert keine neuen Kundenschichten, indem man auf neue Abhängigkeiten setzt. Das haben ähnliche Versuche aus dem Hause Palm bereits anschaulich unter Beweis gestellt. Playbooks nur für den eigenen Kundenstamm "attraktiv" zu machen, ist marketingtechnisch derzeit wohl das Dümmste, das einem einfallen kann. Ob das Gerät gut oder schlecht ist, wage ich anhand meines ca. 15 Minuten Körperkontakts nicht zu beurteilen. Auffällig ist lediglich, dass die Benutzeroberfläche nahezu eins zu eins von Palm geklaut wurde, was ich für ein wirklich schäbiges Geschäftsgebaren halte.
 
@radyr: Sensible Daten ist das Stichwort generell sich für Rim zu entscheiden. Einen BB abzuhören bzw sich in die Email Kommunikation einzuklinken ist schwierig bis unmöglich. Wer Rim kauft weiss warum ;)
 
@>ChaOs: Da gebe ich kein Plus sondern sage: Richtig, denn der ganze Hype von wegen BlackBerrys sind veraltet etc. ist gerade wenn ich auf der gleichen Seite lese "immer mehr IT Angriffe auf deutsche Behörden aus China" nicht zu unterschätzen. Aber jedem das eigene. Bis das Konto mal leer geräumt oder die Betriebsspionage das unternehmen killt.
 
@GrIvEl & >ChaOs: Meine Meinung! Als IT Admin mit einem selbstverständlichen Sicherheitsbewusstsein kommt man momentan am BlackBerry nicht vorbei.
 
waren nicht auch die rim geräte abhörsicherer wie der rest der branche und deswegen sogar im bundestag unerwünscht?
 
Generell sind die News extrem brutal: Eine Firma wendet sich ab sofort heisst es alle wenden sich ab. Ich weiss nicht wieso hier Bildzeitungsniveau herrscht. Ich bspw. habe mich als Entwickler gerade erst für die QNX Plattform geöffnet. Also Ausgleich was die Entwickler angeht. Lustig ist auch noch, dass BlackBerry Plattformen bis zu 40% Mehr je App verdient wird als auf Android Ebene. Dazu sind die Apps von Seesmic völlig überflüssig weil im OS schon vorhanden. Ich denke hier liegt auch eher die geringe nutzung seitens der BB Nutzer als Grund nahe.
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