CERN: Experimente liefern 1 Petabyte pro Sekunde

Die Wissenschaftler am Schweizer Forschungszentrum CERN müssen bei ihren Experimenten mit dem Large Hadron Collider (LHC), dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger, nicht nur mit komplizierter Technik umgehen, sondern auch eine ungeheure Datenflut ... mehr... Wissenschaft, CERN, Lhc, Teilchenbeschleuniger Wissenschaft, CERN, Lhc, Teilchenbeschleuniger CERN

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So machen es viele Firmen und Behörden offensichtlich auch^^ Die eigene Kapazität reicht (wohl) nicht aus, deswegen werden die ganzen Daten "freigegeben", sodass diese ganz von alleine auf vielen anderen Rechnern gespeichert werden. --- Was mich interessieren würde: ob das beim CERN von Anfang an so geplant war oder ob man sich einfach nur grob verschätzt hat und jetzt eben nur einen Teil der Daten auswerten kann.
 
@monte:
Ja, das war von Anfang an so geplant. Ob sie nun wirklich genau mit diesem Datenaufkommen gerechnet hatten, keine Ahnung, aber denen war klar, dass sie die Datenflut nur verteilt in den Griff bekommen.
 
@monte: Ich denke mal beides. Man wird sicher von der ungeheuren Datenmenge überrascht gewesen sein. Denn alleine das Wegspeichern dieser Datenmengen, ist sicherlich nicht günstig zu realisieren.
 
@monte: Sony hat's auch so gemacht. Lässt die Daten einfach auf den Rechnern von Anonymous verarbeiten.
 
@monte: Warum entwickeln sie nichtmal ne Software, um die Berechnungen föderalistisch zu verarbeiten, so wie z.b. das Seti@Home Projekt es tut/tat. Würden sich sicherlich zahlreiche Mitarbeiter, auch privat... finden.
 
@monte: also ich muss mich schon wundern wie naiv ihr seid, danke für die minüsse im vorhinein, aber zu glauben, dass ein internationales multimilliardenforschungsprojekt an solchen dummheiten scheitert...krass...
 
@brnd: unglaublich naiv von dir zu glauben, dass alles was viel Geld kostet immer reibungslos läuft und vorallem 100% perfekt geplant wurde. S21 wäre da wohl das naheligendeste Beispiel, aber auch diverse Raketenstarts/Weltraummissionen... Flugzeugkatastrophen, Schiffsuntergänge... nicht zuvergessen die Multimilliardenpleiten diverser Banken und Staaten. Das lag wohl auch immer an Sabotage und nicht an irgendwelchen Dummheiten/Fahrlässigkeiten, was?
 
@monte: S21 und co ist höhere Gewalt. Sensordatenauswertung (wo man weiß wie viel und was geliefert wird) dürfte da wesentlich einfacher zu planen sein, als irgendwelche Deppen die Bauarbeiten blockieren...
 
@monte: absichtlich falsch verstanden oder wie? natürlich gibt es in allem was der mensch tut fehler die sich einschleichen bzw. die nicht vorhersehbar sind. aber die aufzuzeichnende datenmenge zu unterschätzen wäre in etwa so, als würde man eine flugreise starten wollen und vergessen die flügel ans flugzeug dranzumachen.
 
Da fehlt nur noch ein Programm "CERN@Home", dann können wir uns alle daran beteiligen. :)
 
@Jogibär: Soweit ich weis ist das schon lange mit LHC@home umgesetzt, aber die Herren sind sich wohl seit dem Ausfall des LHC zu fein ihre Daten an gewöhnliche PCs herauszugeben.
http://lhcathome.cern.ch/
 
@X2-3800: Wobei LHC@home nicht die Ergebnisse selbst analysierte, sondern bereits während dem Bau des LHCs genutzt wurde, um die Magnete genauer justieren zu können und den Teilchenstrahl besser auszurichten.
 
also werden daten von gerade mal 25 sekunden/pro jahr gespeichert?? nicht gerade viel. naja, wenns zum erfolg führt - warum nicht.
 
@Real_Bitfox: Scheint tatsächlich so... klingt wahrlich nicht sonderlich effizient :D Aber vielleicht ist es ja tatsächlich so, dass man es sich in etwa so vorstellen kann: Ein Raum so groß wie ein Fussballfeld wird von den Sensoren erfasst, aber die Ereignisse an denen man wirklich interessiert ist finden sehr wahrscheinlich nur genau am Anstoßpunkt statt.
 
@Real_Bitfox:
Viele Physiker hoffen sogar, dass das Experiment "floppt", was auch wieder ein Erfolg für die Physik wäre, da man dann die Stringtheorie weiter in Frage stellen könnte und man würde langsam beginnen, neue Theorien zu entwickeln.
 
@Real_Bitfox: Nein es werden weniger Daten gespeichert. Würden diese Filter nicht etwas aussortieren würde sie auf 1Petabyte pro sekunde komme. Da aber diesem Artikel nach relativ viel aussortiert wird, werden mehr als 25 sekunden gespeichert. Allerdings kann es nicht viel mehr sein. Ich tippe auf max. 10min
 
@henne_boy: bleibt zu hoffen dass die RICHTIGEN daten gespeichert werden...wer beim pilzesuchen nach OBEN schaut hat selten was im korb.
 
@Real_Bitfox: Nur weil die 1PB pro Sekunde erzeugen heißt es ja nicht, dass alle Daten nützlich sind. Eine FullHD Kamera erzeugt auch 240MB/s(30fps,32bpp), wird aber auf wenige MB/s verringert. "The filtering reduces the flow of data from a petabyte (PB) a second to a gigabyte per second, which is then transferred from the detectors to the main compute facility via a dedicated 10Gbps connection." http://arstechnica.com/science/news/2010/08/lhc-computing-grid-pushes-petabytes-of-data-beats-expectations.ars
 
@Real_Bitfox: nicht viel ist relativ. eine kollision dauert ja auch nur wenige nanosekunden. da kann man schon viele kollisionen drin speichern in 25 sekunden.
 
@Real_Bitfox: es sind sowieso nur die Daten beim Aufprall interessant, die Beschleunigungsphasen und Co. kennt man zu genüge. Alles was ab dem Aufprall für nichtmal 1 Sek. passiert ist der (C)Kern :P
 
Ich glaube schon beim 1. Test ist eine Schwarzes loch entstanden, es verschlingt nur keine Materie, sondern Unmengen von Geld.
 
@lordfritte: Nennt sich das etwa "Deutsches Steuerwesen" ? Das verschlingt nämlich noch viel mehr ohne das was gescheites bei rauskommt..... :)
 
@skyjagger: Tolle Analogie, zumal sich CERN ja in der Schweiz befindet.
 
@lordfritte: Witz des Tages. Wenn CERN mit seinen brillianten Wissenschaftlern nicht wäre würdest du da nicht sitzen und Unsinn übers Internet verzapfen!
 
Soweit ich weiss, stellen die doch auch Experimente an, wo sie den Urknall usw auf zehn hoch minus schlagmich tot sek abarbeiten...da sind 25sek doch recht viel
 
@FAGabriel: Anscheinend weisst du genauso wenig wie der Rest der Welt.
 
@kadda67: man kann aber allgemein sagen, dass die vorgänge im cern sich alle auf sehr kleinen zeitabschnitten abspielen. Bis die teilchen aufeianderprallen und "explodieren", vergehen doch nur wenige millisekunden. Quelle: quarks&co, als gott die welt erschuf (wdr mediathek).
 
...und die Hälfte der Welt versinkt in Krieg, Terror und Hungersnöten, während Wissenschaftler Kleinstteilchen beobachten, was ja ungeheuer bedeutsam ist für...ja, wofür? Den Ursprung des Universums? Na super, dann wissen wir, wenn alles vorbei ist, wo alles herkam. Oder auch nicht. [ wie böse von mir, aber ggf. denkt ja mal wer drüber nach :P ]
 
@der_Dummschwätzer: Da ist der Name Programm. Nur weil Politiker zu blöde sind für ihr Volk zu sorgen oder sich eingeborenenstämme lieber gegenseitig bekriegen sollen unsere Wissenschaftler also Däumchen drehen. OMG wenn alle so denken würden wie du wären wir noch in der Steinzeit.
 
@Aerith: Dass so viele Leute bei gegenläufiger immer gleich beleidigend werden, ist echt amüsant. :D
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