Niederlande verankern Netzneutralität per Gesetz

Das niederländische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, mit denen Telekommunikations-Unternehmen verpflichtet werden, die Netzneutralität zu gewährleisten. Vor allem Mobilfunk-Unternehmen wären nach dem Inkrafttreten gezwungen, ihr ... mehr... Internet, Daten, Netzwerk, Kabel, Gigabit, Telekommunikation Bildquelle: Ben Stanfield / Flickr Internet, Daten, Netzwerk, Kabel, Gigabit, Telekommunikation Internet, Daten, Netzwerk, Kabel, Gigabit, Telekommunikation Ben Stanfield / Flickr

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Warum ist es für Deutschland so schwer, hier eine ähnliche Vorreiterrolle einzunehmen?
 
@zwutz: Der deutsche Mobilfunkmarkt ist deutlich Teilnehmerstärker. Somit steht den Lobbyisten in Deutschland jeweils auch eine deutlich
größere "Kriegskasse" zur Verfügung.
 
@zwutz: Also Winfuture berichtet ganz anders als z.B. Heise.de. Bei Heise heißt es, das diese Neutralität nur auf den Mobilfunk beschränkt ist und Angebote wie Skype nicht blockiert oder verboten werden dürfen. Von einem Verbot für bevor- oder benachteiligen von Diensten ist nirgendwo die Rede.
 
@zwutz: ganz einfach, Deutschland = Schildbürger und Schildbürger gehen keine einfachen Wege, warum auch....wenn Dir die Deustche Erzkonservativität in den letzten 10 000 Jahren noch net aufgefallen ist, dann geh in den Wald und frage den Förster ob Er dich für nen 20ziger erschiesst
 
@zwutz: ganz einfach... WIR finden das toll, also wird das hier nicht so laufen
 
@hjo: Was für eine schwachsinnige Interpretation nur weil wir nicht der ersten waren.
 
@zwutz: Mangels Interesse der Politiker
 
Und jetzt bitte als EU-Gesetz!
 
@wertzuiop123: Du bist doch der erste der von EU-Abschaffung spricht, wenn es um unangenehmere Themen geht. Dennoch wäre ein solches Vorhaben zu begrüßen.
 
@wertzuiop123: wäre wirklich wünschenswert, dann dürfen Mobilfunkanbieter z.B. auch Tethering nicht verbieten und KD darf P2P nicht mehr blocken/verlangsamen. Nach der Begrenzung der Roaming-Gebühren wäre das also die 2. sinnvolle Regelung von der EU.
 
Insgesamt muss man das wohl mit einem lachendem und einem weinendem Auge betrachten. Netzneutralität klingt gut, Freiheit und gleiches Recht für alle usw.. Dennoch hindert kein Gesetz die Netzanbieter das Internetangebot zu verteuern. Ein Ergebnis einer EU-weiten Netzneutralität durch Gesetz könnte das Ende von dem supergünstigen Internet sein, wie wir es bis jetzt kannten.
 
@ehec:
Anstatt sich gegen die Internetnutzer mit Datensammlung und Stasi-Überwachung zu wenden und dafür viel Geld und Zeit beim Diskutieren zu verschwenden, sollte man die Mittel in den Netzausbau stecken! Es gibt so viele Dinge die eigentlich objektiv betrachtet auf der Hand liegen in Deutschland wie z.B. das unsinnige Ehegattensplitting aufzuheben, eine Belohnung das man heiratet, eigentlich ja gedacht um die Geburt von mehr Kindern zu fördern, der wahre Sinn ist jedoch kirchlicher Natur... deswegen wird das Ehegattensplitting auch nicht abgeschafft werden, die ganzen Kirchenheinis fürchten dann, dass kaum noch jemand heiratet. Würde man das rausgeworfene Geld durch die andere Steuerklasse, und jetzt heulen bestimmt der ein oder andere auf, in kostenlose Kitas stecken, könnte man in Deutschland jedem Kind einen kostenlosen Platz verschaffen! Das nenne ich Kinderförderung, genausowas ist Kindergeld, mumpitz, das muss gezielt an die Kinder fließen, in anderen Ländern gibt es Gutscheinsysteme, aber hier ist es einfach so, dass Eltern das Geld NICHT für Kinder verwenden, zum Großteil zumindest, sondern für Dinge die auch sie entlasten. Aber das ist nicht der Sinn! Ich schweife zu viel aus :D
 
@wertzuiop123: In anderen Ländern ist das Internet noch viel beschissener als hier. Die meisten wissen gar nicht wie glücklich sie sich mit dem Ausbau in Deutschland schätzen dürfen. Denn wenn wir mal ganz Deutschland mit ganz Frankreich, England oder Italien vergleichen, da kommen wir noch am besten bei weg. Der Rest ist absolut Offtopic und gehört hier nicht her.
 
@ehec: Einerseits schon. Andererseits wenn man die Wirtschaftskraft betrachtet passt das ganz und garnicht zum Rest Deutschlands, wir erleben einen riesigen Wirtschaftsboom und sind mit unsereren dicken mittelständischen Unternehmen in so vielen Bereichen Martkführer und wenn man das mal in Relation zu der Größe Deutschlands anschaut.... und dann ist die Zukunft von morgen, die sich Internet nennt, im Vergleich eher schlecht ausgebaut! (Natürlich gibts schlechtere)
Das wird ein dicker limitierender Faktor werden, wenn die Versprechungen der Regierungen mit dem Netzausbau bis, war das 2013?, mal wieder nur leeres Geschwafel waren.
 
@wertzuiop123: Zu leiden haben eigentlich nur Menschen die aufn Land wohnen. Als Großstädtler kann ich mich über nichts beschweren. Und wenn wir von Wirtschaft reden... Es ist ganz und gar nicht Wirtschaftlich ein Dorf mit einem paar Hundert Seelen auszubauen, von denen dann nur ~20% die Infrastruktur nutzen.
 
Hallo. Ich habe da jetzt nicht den super optimalen Durchblick, daher frage ich euch hier einmal. In dem Artikel steht folgendes: """Statt einer monatlichen Pauschale sollen die Nutzer dann abhängig von ihrem Traffic-Aufkommen zur Kasse gebeten werden.""" ------- Wie ich in den Kommentaren gelesen habe, möchtet ihr das es in "Deutschland" und der EU ebenfalls einzug hält. Ich nutze aktuell zwar kein Smartphone, daher Surfe ich unterwegs nicht. Aber es gibt ja nun eine sehr breite Masse die das Täglich nutzt. In den Mobilfunktarifen ist meist eine Datenflatrate für das unbegrenzte Surfen enthalten. ------ Versteht mich nicht falsch, die Idee ist natürlich wunderbar für die Nutzer, aber besteht dann nicht ebenfalls die Gefahr, das die Provider hier zu lande ebenfalls die Pauschale wegfallen lassen und man für den enstandenen Traffic seperat zur Kasse gebeten wird?? ----- Wie gesagt, habe da nicht den besten Durchblick, daher meine Frage :) Ich begrüße die Idee ansich aber mit Netzneutralität! Gruß
 
@Siva: selbst wenn die Flatrates erstmal wegfallen sollten, werden sie früher oder später zurückkommen, irgendein Anbieter wird schon damit anfangen und die anderen Nachziehen. Die bieten die Flatrates jetzt auch nicht deshalb an, weil sie was Gutes für die Menschen tun wollen. Am Ende, wenn sich alles beruhigt hat, haben die Kunden nur Vorteile von dem Gesetz, denn die Betreiber müssen dadurch auch ihre Netze ausbauen, damit diese nicht zusammenbrechen.
 
@Link: Ja das mag natürlich sein, dass es dann so kommt. Aber das wird natürlich wieder eine vielleicht längere Zeit benötigen. Des Weiteren gibt es doch diese 2 Jahres Klausel pro Vertrag. Wenn man schon einen Vertag am laufen hat, und nun zwar ein Mobilfunkanbieter den Schritt mit der Pauschale wieder wagt, bewage ich zu bezweifeln das sich viele noch einen Vertrag auf's Kreuze binden werden. Obwohl bei so einigen kann ich es mir auch vorstellen. Aber ja Link du hast schon recht ansich. ---- (Nicht an dich gerichtet Link) >> PS: Warum bekomme ich ein Minus, weil ich eine Frage hatte und um Erklärung gebeten hatte? Komische aber nun ja :)
 
@Siva: Winfuture ist ein Kindergarten. Leute die geistreich sind oder es sein wollen sind hier nicht erwünscht. Denn mit klugen Leuten verdient man kein Geld. Nur Dummheit sorgt für Trolle, Klicks und Geld.
 
@ehec: Ah okay gut zu wissen.
 
@Siva: Wie lange es dauern wird, lässt sich nicht abschätzen, das ist richtig. Einen 2-Jahres-Vertrag kann aber der Provider nicht einfach so ändern, jedenfalls nicht ohne, dass man als Kunde dann das Recht hat zu kündigen. Ja und das mit den Minusen... ja, ist so hier, dass man die manchmal bei sinnvollen Kommentaren oder Fragen bekommt, muss man sich dran gewöhnen ;).
 
@Link: Stimmt, daran habe ich in der schnell nicht gedacht. Wenn ein Vertrag bzw ein Tarif in der Vertragslaufzeit abgeändert wird, besteht denke ich auch das Recht zur Aufhebung.
 
Ha-Ha wie die da direkt rumheulen, ist doch scheiß fritte egal ob ich nach 500MB eine sperre kriege bzw. enorme geschwindigkeitsbremse weil ich jede minute eine neue webseite geöffnet habe oder weil ich sie nach einem tag via skype wegtelefoniert habe, die sorgen sich nur darum dass telefonie unwichtig wird und so ihre einnahmequelle wegfällt und das dann nur noch voip genutzt wird wo man zwar für den traffic aber nicht für das gespräch selbst zahlt, egal wohin es geht ob ausland oder inland
 
na mal sehen, ob diese ach so tolle Regelung keinen Nachteil in der Preisentwicklung bedeutet. Denn gerade das Drosseln Trafficintensiver Dienste und VoIP hat dafür gesorgt, dass es FLATs gibt, die um die 10 Euro kosten. Glaubt hier ernsthaft einer, die Provider lassen sich das Geld durch staatlichen Eingriff wegnehmen? Jede staatliche Aktion hat meist eine betriebswirtschaftle Reaktion zur Folge. Der jubel darüber könnte bald erstickt sein.
 
@mcbit: die Flats für 10€ verdanken wir nicht der Drosselung sondern dem scheinbar wenigstens halbwegs funktionieren Wettbewerb, ohne letzteres hätten wir sie bestimmt nicht. Letztendlich wenn man dadurch bessere Leistung bekommen kann, dann seh ich kein Problem dafür etwas mehr zu zahlen. Es muss nicht immer alles billig, billig sein, wenn das Preisleistungsverhältnis stimmt, ist es auch OK.
 
@Link: Richtig, aber der Wettberwerb auf diesem Level konnte nur funktionieren, weil eben die Provider entscheiden konnten, kein VoIP oder kein MSN oder was weiß ich. Wenn das wegfällt und die Leute anfangen, vermehrt über Skype zu phonen, ists vorbei, denn Traffik kostet Geld und die Kapazitäten wären dem nicht gewachsen, also müsste dort auch investiert werden. Das gibts nicht zum Nulltarif. ich finde es legitim, dass Dienste, die mobil nicht unbedingt benötigt werden, nur gegen Aufpreis ungehindert genutzt werden können. Dass Telefonanbieter kein Skype wollen, weil deren Kerngeschäft nunmal Telefonie ist, ist legitm, Ich verstehe diesen staatlichen Eingriff in sozialistischer Manier wieder mal nicht.
 
@mcbit: "Dienste, die mobil nicht unbedingt benötigt werden" welche genau sollten das sein? Dürfte bei jedem anders sein, bei mir z.B. Internetzugang im allgemeinen. Letztendlich, so wie ich das verstehe, betrifft das Gesetz alle Anbieter und nicht nur die Mobilfunkprovider. Und bei kabelgebundenem Internet ja wird auch viel Unfung mit Drosselung betrieben, z.B. KD und P2P.
 
@Link: Ja warum auch nicht? Wenn die Performance bei den Usern allgemein verbessert wird, weil P2P gedrosselt wird, dann ist das einzig und allein Sache des Anbieters und des Kunden. Wenn dem Kunden das nicht passt, soll er woanders hingehen, so einfach ist das nämlich in einer Marktwirtschaft. Was geht den Staat/derEU das an?
 
@mcbit: nein, die Performance wird nicht bei Usern allgemein verbessert, sondern es werden einige bevorzugt und andere benachteiligt und zwar je nach verwendeter Anwendung. Und warum soll einer, der HD-Videos von Youtube schaut jemandem der vieleicht die gleichen Videos über torrent zieht bevorzugt werden? Deshalb finde ich es ausnahmsweise gut, dass sich der Staat einmischt, denn hier werden gerade technisch weniger versierte Kunden (die es nicht merken und man ihnen dann z.B. im eMule-Forum erklären muss, wieso abends der Esel nicht will) von Providern verarscht, wenn die ihnen zustehende Bandbreite absichtlich weggenommen wird und anderen Usern zur Verfügung gestellt. Im übrigen ist es gut, dass Versorgung von Haushalten (mit was auch immer) nicht ganz nach der Marktwirtschaft funktioniert, sonst hätten viele Dörfer weder Strom noch fließendes Wasser ganz zu schweigen von Telefon und Internet.
 
@Link: Warum darf der eine in deine Wohnung und ein anderer nicht? Strom und Wasser ist Grundbedürfnis, Youtube und Torrent eher weniger.
 
@mcbit: Internet ist auch kein Grundbedürfnis und trotzdem wird vom Staat gefordert, dass auch ländliche Gebiete versorgt werden. Wenn sie also schon mal das machen, können sie auch gleich noch dafür sorgen, dass in den Netzen gerecht zugeht, also keiner einem anderen bevorzugt wird, obwohl beide die gleiche Flat haben.
 
@Link: Und wo willst du die Grenze ziehen? Gerechtigkeit ist subjektiv. BTW, wenn der Staat fordert, ländliche Gebiete fern jeder betriebswirtschaftlichen Vernunft mit Internet zu versorgen, dann soll der Staat auch mal sagen, wer es bezahlen soll.
 
@mcbit: Die Packete jedes Nutzers sollen mit der gleichen Priorität behandelt werden unabhängig vom verwendeten Protokoll. Was soll daran deiner Meinung nach ungerecht sein, wenn jeder Nutzer gleich behandelt wird unabhängig von den von ihm verwendeten Diensten?
 
@Link: Weil dann die Normalsurfer den TZraffik der Filesharer und Youtuber mitbezahlen. Auch wenn alle ne Flat haben, der Traffik kostet den Providern trotzdem, deswegen wird ja auch das Intensive teils gedrosselt. Findest Du das gerecht? ende vom Lied wird sein, die FLATs könnten teurer werden, vor allem bei den Mobilfunkern.
 
@mcbit: ist es nicht genau der Sinn der Flatrates, dass man sich um seinen Traffic keine Sorgen machen muss? Weil wenn man damit anfängt Poweruser zu drosseln (oder wie früher 1&1 denen sogar Geld geben, damit sie wechseln), dann kann man genauso gut die Flats abschaffen und volumenbasierte Tariffe wieder einführen. Dann zahlt jeder nur das, was er verbraucht, auch der "Normalsurfer", der sich gerade irgendwas eingefangen hat, was seinen Traffic auf das 10-fache anwachsen lässt.
 
@Link: Das funktioniert aber nur, wenn verantwortungsbewusst mit einer FLAT umgegangen wird. Typen, die jeden Monat Terabytes saugen und das Internet auf der lokalen Festplatte sichern, sind nciht Sinn der Sache. Traffic kostet dem Provider Geld, ist das so schwer zu verstehen?
 
@mcbit: Wenn ich mir eine Flatrate hole, dann nicht deshalb um auf jeden transferierten Byte zu achten, sondern eben um alles damit zu machen, worauf ich gerade Lust hab. Sonst bin ich wieder beim 56k-Modem/ISDN wo ich auf jede Minute achten musste damit die Internetkosten nicht explodieren. Das ist sicherlich auch nicht der Sinn der Sache.
 
@Link: Sag mal, verstehst Du nicht, worauf ich hinaus will? Es geht nicht darum, das der Kunde zu beachten hat. Traffik kostet dem -Provider- Geld. Wenn die Flatrates anbieten, ist das betriebswirtschaftlich gerechnet, wie bei der Krankenkassen, die einen saugen viel, die anderen wenig. Um das stabil zu halten, wird Leistung begrenzt, etwa VoIP oder P2P. Schau Dir an, wo die Krankenkassen sitzen, weil alle nach FLATRATE-Manier bei jedem Pups zum Arzt gehen und sich teure Medikamente einpfeiffen, obwohl es auch mit Hausmittelchen ginge.
 
@mcbit: Ich weiß, worauf du hinaus willst: die Provider rechnen nicht mit einem realistischem Verhältnis von Normal- und Powerusern, sondern mit ihren Wunschvorstellungen vom ideallen User und wenn die Rechnung mit reellen Usern nicht aufgeht sind diese schuld und nicht die Leute, die gerechnet haben. Wenn man denn nun ab einer bestimmten Datenmenge/User drosseln will um die Preise so zu halten wie sie sind, kann man das ja machen (so wie das bei Mobilfunk auch gemacht wird und bei VDSL IIRC teilweise auch), hab ich auch generell nichts dagegen, wenn es denn so vereinbart ist. Wo ich aber sehr wohl was dagegen habe, ist dass sich der Provider seine Lieblingsprotokolle zum Drosseln aussucht und der User, der an einem Abend mal eMule anmacht gedrosselt wird und der, der jeden Tag Streams schaut oder von FTPs oder OCH saugt dies wegen des anderen Protokolls problemlos weitermachen kann, obwohl er schon zig mal mehr Traffic verbraucht hat als der gelegentliche eMule-User. Und darum geht es bei der Netzneutralität und nichts anderes. Und die Krankenkassen sitzen wo sie sitzen, weil 10€ Gebühr pro Quartal nun mal viel zu wenig sind, um die Leute davon abzubringen Arztbesuche als Freizeitbeschäftigung anzusehen. Eine Beteiligung an den Kosten bis zu einer gewissen Summe (pro Jahr z.B.) und das Problem wäre erledigt, also so dass erst ab einer gewissen Summe nichts mehr zu zahlen ist, damit die wirklich kranken nicht endlos zahlen müssen, sprich das Gegenteil von der Drosselung, wenn man viel verbraucht hat.
 
@Link: Eben, Du hast es erfasst, wie bei den KK wird es durch den staatlichen Zwang evtl eine Abkehr von den FLATs geben, vor allem beim Mobilfunk, und die Leute zur Kasse für das tatsächliche Volumen gebeten. Dann hat sich VoIP z.B. auf Smartphones eh erledigt. Das ist es, was ich meinte. Durch den staatlichen Zwang kann es ine Rolle rückwärts geben. Was bei den KK zu ausufernden kosten geführt hat, ist auch beim Internet so - unverantwortliches Dauersaugen auf der einen Seite, sparsamer Umgang auf der anderen Seite - blöd, wenn die Dauersauger das aus dem Gleichgewicht bringen.
 
dafür ist das deutsche gesundheitssystem zu überteuert (medikamente, krankenhäuser, fachärzte, zahnärzte). eine massive verbilligung des gesundheitssystem würde eutanasie bei alten und kronisch kranken bedeuten, da sie die jenigen sind die das überteuerte deutsche system (man könte durch sehr strenge einbussen bei medikamenten (wie in anderen ländern) ca 50% einsparen) belasten. im alter hat man nunmal wehwehchen... das teure sind NICHT die arztbesuche... sondern medikamente, krankenkassen als solches (ihre zu hohen personalkosten und vorstandskosten und menge der kassen ansich), auch das es private und gesetzliche getrennt gibt erhöt letztendlich die kosten, der arztbesuch kostet im schnitt (wenn nur mit dem arzt gesprochen wird) € 1,92!
 
@mcbit: wenn VoIP jetzt durch einige Mobilfunkprovider verboten ist, wie kann es noch schlechter werden? Gerade bei den Mobilfunkprovidern wird der Traffic nicht viel ansteigen, da sie so oder so nach xMB drosseln, das einzige was sich ändert, ist dass der User den ihn zustehenden Traffic durch was er will verbrauchen kann. Klar kann es eine kleine Erhöhung geben, aber wie viel mehr kann man bei 64kbps (im Idealfall) erzeugen?
 
@Link: Hä? Was hat die Drosselung mit der menge zu tun?
 
@MxH: 1,92€ pro Patient? Kann ich mir nicht vorstellen, selbst wenn der Arzt 10/Stunde abfertigen wurde, ist das nicht mal 20€/Stunde, davon kann der Arzt whol kaum seine Praxis unterhalten. Hast du ne Quelle dazu?
 
@mcbit: Also... bischen Mathe extra für dich. UMTS ohne Drosselung: sagen wir mal 100KB/s macht pro 24h ungefähr 8,2GB. Mit Drosselung auf 64kbps, realistisch nutzbar im Ideallfall ca. 7,5KB/s macht pro 24h ungefähr 630MB. Wie du siehst kann man nach dem man seine 500MB oder was auch immer verbraucht hat unmöglich hohe Kosten für Traffic beim Provider verursachen, was sind den schon heutzutage 630MB/Tag und darauf muss man auch erstmal kommen, das Netz ist ja alles andere als ideal, speziell abends.
 
@Link: Siehste, dann wird eben früher gedrosselt, wenn der Staat sich einmischt. Bist doch ganz von selber drauf gekommen ;)
 
@MxH: Blödsiin, was die Sache für den Patienten so teuer macht, sind die Scheinpatente auf neue Medikamente mit zweifelhaftem Zugewinn zum alten, die Gewinngarantie für Apotheker, das zum betrug einladende Sysdtem der kassenärztlichen Vereinigung und die Verschwundung im System.
 
@mcbit: Wieso? Zusätzlichen Traffic kann ich nicht wirklich viel erzeugen, oder? Außerdem hab ich schon in re15 gesagt, dass ich generell nichts gegen die im Vertrag vereinbarten Drosselungen habe, ich hab aber sehr wohl was dagegen, wenn mir der Provider vorschreiben will, wie ich das mir zustehende Volumen verbrauchen soll. Und darum geht es bei Netzneutralität, nicht um generelle Drosselungen, sondern um protokollspezifische oder um die Verbote bestimmte Anwendungen zu verwenden, deren Liste nach Lust und Laune der Providermitarbeiter erstellt wird.
 
@Link: nein, zusätzlich nicht, aber wenn die Mobilfunker VoIP anbieten MÜSSEN, werden sie früher drosseln, um den Spaß an der Sache zu nehmen. Außerdem schreiben Dir die provider nichts vor, denn Du hast den Vertrag mit den Klauseln freiwillig unterschrieben, oder willst Du das leugnen?
 
@mcbit: den Vertrag schon (also ich hab einen, wo VoIP geht), aber die Leute, die bei KD unterschrieben haben, haben nichts im Vertrag davon stehen, dass P2P nach Lust und Laune gedrosselt werden darf und selbst die Hotline streitet das ab, das dies gemacht wird und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Leute bei 1&1 auch nichts davon im Vertrag stehen hatten, dass bei Überschreitung eines bestimmten Volumens sie eine Belohnung erhalten, wenn sie gehen. Die ganzen anderen, die früher fürs Drosseln bekannt waren, werd ich jetzt nicht auflisten. Letztendlich bekommen ISPs, egal ob mobil oder nicht, bestimmt kein Mitleid von mir wenn der Gesetzgeben denen etwas vorschreibt, damit ausgewählte Nutzer nicht benachteiligt werden. Die müssen auch nichts anbieten, die sollen lediglich einen vollwertigen Zugang zum Internet bereitstellen, ob ich den mir zustehenden Traffic mit VoIP oder Youtube verbrate ändert nichts an den Kosten.
 
@Link: In den AGB steht aber, dass die konstante Bandbreite nicht immer zu 100% gewährleistet wird. Desweiteren, wo kann ich nachlesen, dass KD P2P nach herzenlost drosselt? Die Kunden von 1und1 sind doch nicht gezwungen, die Belohnung fürs gehen zu nehmen. Verrate mir mal, was die Drosselung von bestimmten Protokollen dann für den Provider für einen Sinn machen, wenns doch alles wurscht ist?
 
@mcbit: zu KD google, gibts genug Resultate, scheint regional abhängig zu sein, wir hatten auch einige Fälle im eMule Forum, hier der letzte http://forum.emule-project.net/index.php?showtopic=151234. Ja, konstante Bandbreite wird nicht garantiert, aber wenn eMule z.B. von 18-24 Uhr (täglich auf die Minute genau!) extrem ins Stocken gerät während der ganze Rest ganz normal läuft, dann kann da wohl nicht alles mit rechten Dingen zugehen, oder glaubst du das das Netz immer auf die Minute genau plötzlich unter starker Belastung ist, die dann genauso plötzlich verschwindet? Sowas nimmt langsam zu und langsam wieder ab, ist von Tag zu Tag etwas anders und betrifft nicht nur eine bestimmte Anwendung.
 
@Link: Was ich oder Du glauben, ist unwichtig. Dann brauchste eben länger zwischen 18 und 24 Uhr, um deine Filme zu laden, und?
 
@mcbit: und? Bekommen die Leute, die bei KD sind die Flat, die sie bezahlen? Wird der Vertrag, in dem nichts von Drosselung von bestimmten Anwendungen steht erfüllt? Nein, wird er nicht und KD streitet diese Frechheit auch noch ab, wenigstens könnten sie es zugeben und zukünftige Verträge entsprechend anpassen, dann weiß man, dass man als Filesharer bei denen nichts zu suchen hat. Soviel zum Thema "Du hast den Vertrag mit den Klauseln freiwillig unterschrieben".
 
@Link: Dann steht es jedem KD-Kunden frei, dagegen juristisch vorzugehen, wenn er es beweisen kann. Wo ist das problem? Außerdem wird NIE ein konstanter Traffik versprochen, kannste in jedem Vertrag nachlesen.
 
@mcbit: ja, weise das mal nach und Gewinne dann auch noch gegen ein Unternehmen mit Geld und seinen zig Anwälten, viel Glück dabei. Und noch mal: nicht konstante Datenrate erwarte ich, sondern, wenn das Netz mal am Zusammenbrechen ist, dann sollen keine Anwendungen gezielt gedrosselt werden, sondern dann geht es eben langsamer insgesamt (=Netzneutralität). Wobei hier auch nur nach Uhrzeit und nicht nach tatsächlicher Last gedrosselt wird und damit viel mehr als nötig.
 
@Link: Dilemma, oder? Die, die das nachweisen können, tummeln sich im Esel oder in Torrent ;)
 
"Die Telekommunikations-Unternehmen drohen allerdings damit, ihre Tarife zu ändern, wenn die Regelung in Kraft tritt." viel spass wenn euch die kunden weg rennen ... und internet wieder nur was ist für superreiche... eine änderung der tarife würde den unternehmen das genick brechen und ich hoffe das es vielen das genick bricht.... in deutschland hat leider die telkom das monopol auf internet, da sie auch gleichzeitig die behörde ist die die technik verwaltet. erst wenn die telekom 100% nicht mehr staatlich ist, und sie als konzern (in jetziger form) zerschlagen ist. wäre eine reale netzneutralität in deutschland möglich. im moment hält sich die telekom nichtmal daran keine vorratsdatenspeicherung zu betreiben, sie tut es aber trotzdem, weil sie ein staatsunernehmen ist.
 
@MxH: Du weißt aber, dass die Telekom nur zu 14% dem Staat gehört? Außerdem hast Du den Begriff "Netzneutralität" etwas fehlinterpretiert. Und BTW, wer wird dann in Leitungen investieren, die reseller? Träum weiter. Ach ja, und welches Monopol haben die? Jedes Unternehmen kann doch feuchtfröhlich Leitungen verbuddeln und seine Dienste anbieten.
 
die telkom ist in sachen internet nunmal ein monopolist, der zerschlagen gehört, wenn man einen wirklichen markt will... da gibts kein wenn und aber! und der deutsche staat hat wie bei VW ein veto recht, d.h. ohne staatliche genehmigung geht nichts.
 
@MxH: Und wie zerschlagen?
 
zerfleichen..ausweiden..an private verkaufen in einzelnen teilen. allein das telefonleitungen die mit STEUERMITTELN enstanden sind, das dafür gebühren genommen werden dürfen, ist eine der gößten schandtaten, wie bei post das briefmonopol.
 
@MxH: Die Telekom gehört zu 86% den Privaten. Du willst also enteignen?
 
@mcbit: alles zelegen, telefon, leitung,mobil usw... es geht nicht ums enteigenen is geht daum, die telekom als solchen zu zerlegen. die telekom ist für jeglichen endkunden preis verandfortlich in deutschland, besonders die "letzte maile" wird ungerechtfertigerweise kassiert. bei mir ist sie nichtmal fähig das tempo stabil zu sichern was ich bezahle, ups ich bezahle ja den doppelten speed.
 
@MxH: Und welcher Vorteil hätte das? Z.B. im Mobilfunkbereich? Welchen Vorteil hätte das für den Kunden? Glaubst Du wirklich, eine zerlegte Telekom investiert noch großaretig?
 
nuja grade in den letzten monaten ist der service am kunden sehr gesunken, fast nicht mehr vorhanden...am tel des technischen kundendienstes sind leute die nichtmal eine leitung prüfen können. wo inverstiert sie den jetzt? meine leitung ist seit 10 jahren stabil unter dem was ich bezahle! im moment inverstiert sie, wo zB kabel eine konkurenz ist..wobei vdsl ja auch schon veraltete technik ist..und eigendlich wie dsl lahmer ist als das was möglich wäre.
 
@MxH: den fehlenden Service kannst Du belegen? Die fehlenden Investitionen kannst Du belegen? ich sehe, Du agierst argumentativ eher emotional als rational. Aber das kennen wir von Dir ja nicht anders.
 
Gerade passend zum Thema diesen Artikel verfasst:
http://www.newsgrape.com/a/ipv6-und-die-netzneutralitaet/
Sonst hab ichs ja nicht so mit starken Gesetzen. Aber in diesem Fall muss etwas geschützt werden, weil sein Wert erst sichtbar wird, wenn er nicht mehr da ist. So ähnlich wie bei der Gesundheit.
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