Polizei erhebt Vorwürfe gegen britischen Hacker

Ein 19-jähriger Mann aus dem britischen Ort Wickford wurde kürzlich festgenommen (wir berichteten), nachdem er am Montag für einen DDoS-Angriff auf die Website der Serious Organised Crime Agency (SOCA) verantwortlich war. mehr... Großbritannien, Uk, England Bildquelle: Wikipedia Commons Großbritannien, Uk, England Großbritannien, Uk, England Wikipedia Commons

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Und nachher stellt sich dann heraus, dass sein PC nur einer der vielen Bots aus dem Botnetz war.
 
@Antimon: Da bringste mich auf was... Wie is denn das jetzt eigentlich, ddos ist ja quasi strafbar bei uns. Und es heißt genau so "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht". Muss man nun im Fall eines infizierten Rechners damit rechnen, angeklagt und verurteilt zu werden? Hm, hm, hm... Genau genommen doch eigentlich schon, oder? Ich mein, man fährt ddos mit, weiß es aber eben nicht.
 
@Sec0nd: In der Regel brauchst du keine Angst zu haben, wenn dein Rechner gekapert wird. Es gibt aber je nach Land auch Ausnahmen, besondere Fahrlässigkeit, z.B. wenn du deinen Rechner nicht schützt, was man je nachdem als Mindestanforderung anschaut, besonders oft wird als Fahrlässigkeit betrachtet, wenn man keine Hersteller Updates/Patch einspielt, oder Schutzsoftware einsetzt. Man rechtfertigt dies, dass solche Vorkehrungen allgemeinem Wissen entsprechen. Natürlich kann es auch zum Problem werden, wenn du illegale Software einsetzt/installiert hast.
 
@Sec0nd: Im Zweifelsfall wird sich (d)eine Privathaftpflicht Versicherung möglicherweise weigern zu zahlen. Einen entsprechenden Passus, das das machbare zum softwaretechnischen Schutz des eigenen PCs und davon ausgehenden "Gefahren" für andere getan zu werden hat oder es wird nicht gezahlt, enthalten eigentlich alle neueren Verträge oder die mit aktualisierten Vertragsbedingungen. Dazu, wie hart bzw. radikal das in der Realität Anwendung findet, hab ich aber bisher keine Erfahrungswerte.
 
@Antimon: Woran erkennt man denn, dass man Teil eines Botnetzes ist? Sind das gekaperte Rechner oder ist eine Art Community bei der sich mehrere Rechner zusammenschließen können? Ich kappier das ganze Zeug nicht mehr...man wird älter...myohmy. @Sec0nd: Also muß der Rechner infiziert sein, ok. "Unter DDoS (Distributed Denial of Service = Verweigerung des Dienstes) versteht man einen Angriff auf einen Computer mit dem erklärten Ziel, die Verfügbarkeit außer Kraft zu setzen." Wenn ein Server nun aufgrund von zuvielen Klicks überlastet wird, spricht man dann auch noch von DDos?
 
@KlausM: Klar. Müssen eben nur genug sein. Ein Klick ist ja auch eine Anfrage, genauso wie ein Ping u.ä. Und um deine Frage zu beantworten: Man bemerkt zumeist nicht, wenn man Teil eines Botnetzes ist. Nur das System und das Internet könnte manchmal etwas lahmer reagieren...aber welcher Otto-Normalnutzer bemerkt das schon bewusst?
 
@All:Ob man ein Teil eines Botnetzes, oder die Ausführende Kraft, ist für Profis sehr einfach festzustellen. Was mich dabei sehr bedenklich stimmt, dass man solche Leute noch unterstützt, obwohl sie unschuldige damit reinziehen indem sie ihre Rechner kapern um solche Attacken zu starten und zu rechtfertigen. Denn solche die eigentlich damit nichts zu tun haben, aber ihr Rechner ist ein Teil des Netzes, müssen mit sehr viel Unannehmlichkeiten rechnen, Hausdurchsuchungen, Verdacht, Verlust des Rechners usw.! Ja Leute, das sind keine Helden, sondern solche die sich auf Kosten von anderen, ihren Willen der Gesellschaft aufzwingen wollen.
 
@Rumulus: Wer Microsoft Windows für das Internet nutzt, ist auf gar keinen Fall ein "Profi". Ohne Windows gäbe es diese Botnetze nicht. Dennoch werden Windows Benutzer nicht dafür belangt, dass sie Windows benutzen. Windows nutzen ist also bislang Straffrei. Insofern ist es völlig absurd, dass die DDoS bestrafen wollen, obwohl die Teilnahme an DDoS bislang völlig Straffrei ist.
 
@Feuerpferd: Windows nutzen ist bislang straffrei? Unsinn posten ist auch bislang straffrei, und darüber solltest du froh sein.
 
@Metropoli: Du willst doch nicht etwa bestreiten, das Microsoft Windows für das Internet benutzen zur Zeit noch straffrei ist?
 
@Feuerpferd: Hehe, natürlich nicht. Der Begriff 'bislang' klingt aber, als würde es deiner Meinung nach bald unter Strafe gestellt. Das meinte ich mit Unsinn. Im übrigen nutzen die meisten IT-Profis u. a. auch Windows, das kann man aufgrund des Verbreitungsgrades gar nicht verhindern.
 
@Metropoli: Da haben wir aber schon den völlig absurden Widerspruch in sich, denn wenn Microsoft Windows für das Internet benutzt wird, wird automatisch akzeptiert, das Windows Teil eines Botnetz ist und somit auch unter anderem an DDoS teilnimmt.
 
@Feuerpferd: Hä? Das mußt du mir erklären. Wie trete ich denn automstisch diesem ominösen Botnetz bei?
 
@Metropoli: Dachte mir schon, dass dich das überfordert, aber es ist ganz einfach, nehme eine Windows Kiste und lasse zu, dass die sich mit dem Internet verbindet. Viren, Würmer und Trojaner sammelt die auch ohne das Du wissen musst, wie die das genau macht. Du kannst auch Placebos kaufen, die "Schutz" Versprechen wollen, aber selbst die "besseren" dieser Schutz versprechenden Placebos verhindern nicht wirklich das ansiedeln von Schadprogrammen auf dem Windows Wirt. Die einzige nötige Handlung um bei solchen Botnetzen und somit DDoS mit zu machen ist also Windows für das Internet zu benutzen.
 
@Feuerpferd: Ich bin keineswegs überfordert, ich habe in den letzen 20 Jahren keine nennenswerten Probleme mit Viren etc. gehabt. Ok, dass man nach einer Windows-Installation als erstes eine gute AV-Software einspielen sollte ist richtig. Für die ersten paar Minuten reichen aber die Windows(7) - Bordmittel. Sämtliche Firewalls und AV-Progs als Placebo zu bezeichnen ist nun wirklich absoluter Quatsch. Im Gegenteil, ad-ons wie NoScript muß ich manchmal sogar ausschalten, weil sie zu viel abblocken.
 
@Metropoli: Das ist eben der Trugschluss dem alle Laien erliegen, die sich für "Profis" halten, keine Virenklingel kann wirklich Schadsoftware verhindern, denn die können allenfalls klingeln, falls sie überhaupt was erkennen, die erkennen aber nun mal vieles gar nicht. Blacklistung kann bei dem Übermaß an Windows Schadsoftware einfach Konzept bedingt nur schief gehen. Insofern ist es ein Placebo. Es mag ein Werkzeug sein, das bei längst bekannter Schadsoftware klingelt, aber mehr auch nicht, denn wenn die Virenklingel stumm bleibt, dann besagt das keinesfalls, dass Microsoft Windows nicht schon längst lustig bei Botnetzen und DDoS mitmacht.
 
@Feuerpferd: Da haste schon Recht, aber immerhin schützt es vor bekannten Sachen und ich behaupte auch mal relativ zügig gegen neues Zeug. Und komplett ohne dazustehen, dass nenne ich grob fahrlässig. Nette Geschichte dazu am Rande: Der Kumpel meines Cousins, mittlerweile so um die 35, selbstständiger IT Gedöhnsmensch, unter anderem auch bei sehr bekannten Sachen, die ich jetzt natürlich nicht nennen will, aber er macht eben auch den PC von meinem Cousin, weil der echt 0 Ahnung hat. Der studiert allerdings auswärts und hatte daheim ewig immer eMule am laufen, sprich der Rechner an. Also hat der IT Guru da den VNC Client installiert, damit mein Cousin aus der Ferne drauf zugreifen konnte. Das Ding stand da ohne Firewall, ohne Antivirus. Natürlich war das Ding irgendwann voll mit Scheiße... Und sogar noch besser, irgendwann klappte der Zugriff nicht mehr. VNC war weg. Komplett deinstalliert. Bis heute weiß man nicht, wieso das so war. Der Guru wars mit Sicherheit nicht, mein Cousin auch nicht und einzig und allein ich kannte auch das PW von dem Rechner. Und ich war es auch nicht... Und das Ding hing damals nicht an nem Router oder so, wie es heute gängig ist, sondern hat die Verbindung noch schön via DFÜ und DSL Modem hergestellt... Das heißt an dieser Stelle gabs auch keine Firewall oder sonst was. Für mich bis heute unfassbar, wie man den Rechner so auf Dauer ans Netz stellen konnte. Noch unfassbarer für mich die Unfähigkeit des IT Gurus. Aber wieder zurück zum Thema... Also ich trau der Sache so, wie sie jetzt da steht, nicht so Recht. Bin mal gespannt, ob und wenn, wann es den ersten "Unschuldigen" vor Gericht gibt...
 
Ab zur Hacker-Nanni!
 
hmm, wenn diese medien industrie, seine kunden nicht wie sklaven behandeln würde, würde das nicht passieren. diese medien industrie ist selber schuld, da sie auf sklavenähnlich ausbeutung der künstler und kunden ausgerichtet ist. das man hass gegen sie hegt ist dadurch nur eine NATÜRLICHE sache! diktatoren werden grundsätzlich gehast.
 
@MxH: Bei dir klingt das so, als ob hier Opfer gegen Täter vorgehen. Das ist aber unzutreffend, die meisten "Hacker" von heute folgen schon lange keinen ethischen Werten mehr, die wollen sich entweder einen zweifelhaften Ruf erarbeiten oder schlicht Kohle machen, das sollte man nicht romantisch verklären.
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