Neue EU-Richtlinie stärkt Verbraucherrechte im Netz

Eine neue EU-Richtlinie soll Internet-Nutzer zukünftig besser vor Abofallen schützen. Die Regelung wurde nach zähem Ringen vom EU-Rat und dem zuständigen Ausschuss des Europaparlaments gebilligt. Das teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband ... mehr... Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Bildquelle: Nicolas Raymond / Flickr Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Eu, Europa, Europäische Union, Flagge Nicolas Raymond / Flickr

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Der letzte Absatz ist ja wohl nen Scherz...
 
Danke EU. Was wäre Deutschland nur ohne dich..? Ein sorgenfreierer Staat..?
 
@Lay-Z187: Was waere die EU nur wenn es kein Deutschland gaeb sondern der Verbraucherschutz auf EU Ebene gefuehrt wuerde. Und zwar mit Hilfe der Deutschen Verbraucherschuetzer
 
@Lay-Z187: Als wäre die EU nur schädlich für Deutschland. Klar es gibt Nachteile... aber auch Vorteile.
 
@Goldenfighter: Welche, die wir nicht auch ohne hätten? Jetzt komm mir nicht mit dem Euro...
 
@Lay-Z187: Du scheinst ein ziemlicher Stubenhocker zu sein, sonst lägen dir diese Vorteile auf der Hand.
 
@ehec: Kommentar ohne Inhalt. Wenn es doch SO viele Vorteile gibt, dann nenn doch mal ein paar, statt mich Stubenhocker zu nennen. Wär ich ein Stubenhocker, würd ich übrigens Hartz4 beziehen, ich gehe jedoch für mein Geld (nicht besonders hart) arbeiten - dafür hab ich studiert ;) Viele Grüße vom Büro-Hocker ;)
 
@Lay-Z187: Ich sehe für mich persönlich den Euro und die Reisefreiheit als das non plus Ultra schlechthin. Wer sich in Europa viel bewegt, für den ist es einfach eine Befreiung zwischen den Ländern ohne Vorbereitung und Währungswechsel (größten Teils) reisen zu können. Auch sonst sehe ich keine Nachteile der EU. Denn wenn es sie nicht gäbe, würden uns aufgrund der Globalisierung viele Dinge dennoch treffen. Man macht es sich nur gerne leicht etwas "neuerem" die Schuld zu geben. Obwohl es die EU schon seit 1951 gibt. Begriffen haben sie die meisten aber erst seit dem Euro, weil sie sie dort aktiv gesehen haben.
 
@ehec: Naja, neu... Wie du schon sagst, wir gehören ja mit zu den Gründerstaaten der EGKS. Gut, die Reisefreiheit ist schön, das sehe ich ein. Aber der ganze Trouble, den das "Gemeinschaftsprojekt" mit sich bringt, ist schon ätzend. Wir müssen ja nur nach Griechenland schauen. Und da rede ich noch gar nicht von Irland, Portugal etc... Es kann doch auch nicht sein, dass EU-Rechte auf Basis von Rechts-Bedürfnissen anderer Staaten erlassen werden, die dann auch für uns gelten - denn EU-Recht steht über nationalem Recht. Die Unruhen momentan sind doch nur der Anfang und ein Kinderspielplatz gegen das, was der EU bzw. uns Deutschen noch bevorsteht. Welche EU-Staaten zahlen denn jeden Müll? Die mit der Kohle. Eine Einheitswährung für wirtschaftlich schwache Länder... Das konnte doch nicht gut gehen. Soll doch jeder sein eigenes Süppchen kochen und dann auch mit den Konsequenzen leben. Globalisierung hin und her. Der starke Euro vor 3 Jahren hat unsere Exporte auch extrem einbrechen lassen... Die Medallie hat also immer zwei Seiten - auch in der EU ;) Die Skandinaven haben das schon längst erkannt...
 
@Lay-Z187: "Soll doch jeder sein eigenes Süppchen kochen" Das ist eben genau die Einstellung die man nicht mehr möchte. Europa ist, oder soll werden, eine gemeinsame Suppe. Irland und Portugal sind nicht mal ein wirkliches Problem. Ein wirkliches Problem ist Griechenland. Deren Wirtschaftliches System ist quasi gar nicht existent und wir haben uns eine Steinzeit Republik in die Union geholt. Während Irland und Portugal ein Funktionierendes System auf "lite" umstellen müssen und schon getan haben, muss Griechenland ein funktionierendes System erst einmal erfinden. Und glaube mir... Du wirst dich ab 2025 freuen das es die EU und hoffentlich auch noch den Euro gibt. Denn dann ist Deutschland an der reihe. Dann brechen nämlich hier alle Sozialsysteme zusammen, weil wir unsere Rentner nicht mehr bezahlen können.
 
@ehec: Deine Einstellung nenne ich mal vorsichtig optimistisch... Denk mal in 14 Jahren an mich - tendenziell eher früher ;) Uns stehen schlimme Zeiten bevor, das hat aber nicht nur was mit unseren Renten zu tun (wovon übrigens heute schon jede Menge über kurze Umwege ins Ausland fließen)... Und uns braucht, bzw. kann keiner helfen. Es gibt 3-4 Länder in der EU, die ohne den Rest hervorragend klarkommen würden - und da zähl ich D definitiv mit zu. Denn unsere Dienste und Produkte haben im Ausland einen bombigen Ruf und werden immer Absatz finden, solange man nicht weiter an der Bildung spart. Aber lasst uns weiter schön in die EU-Töpfe zahlen und uns freuen, dass es unseren Nachbarn immerhin gut geht...
 
@Lay-Z187: Ziel muss sein, das wir in der EU alle einen einigermaßen gleichen Standard haben. Dazu gehört nun mal das die reicheren Länder an den ärmeren abgeben. Griechenland war abzusehen und das ist das wirklich ärgerliche. An sonst sollten solidarische Leistungen zur Selbstverständlichkein gehören. Denn das Griechenland Problem gäbe es auch ohne den Euro. Und wie wir das Problem ohne EU lösen würden, möchte ich ehrlich gesagt gar nicht wissen. Bombe druff, Probkem gelöst - Griechenland hat keine Schulden mehr. Wie auch? Es gibt es ja dann nicht mehr.
 
@ehec: "Ziel muss sein, das wir in der EU alle einen einigermaßen gleichen Standard haben." Das hört sich für mich wie eine freundliche Umschreibung von Kommunismus an. Kommt Kroatien, Burgarien, Polen, etc. ! Wir habens ja, wir machen Euch reich ;) Das ist doch fernab der Realität.
 
@Lay-Z187: Was hat denn das mit Kommunismus zu tun, wenn man nach einem gemeinsamen Mindeststandard sucht? Wir haben, EU-weit betrachtet, mit den Osteuropäischen EU Ländern und Ländern wie Frankreich und Dänemark einfach einen himmelweiten Unterschied, mit dem man so als gesamtes nicht funktionieren kann. Es geht nicht um "wir sind alle gleich" aber muss muss darum geht, das wir alle einen Mindeststandard haben was Gesundheit, Soziales, Arbeitsrecht und Rechtsschutz betrifft. Da gibt es noch zu große Unterschiede, die begradigt werden müssen.
 
@ehec: Du vergisst, dass es aber nicht nur kulturelle Unterschiede gibt, sondern wir alle auch wirtschaftliche Grundvoraussetzungen haben - das fängt doch schon bei der Bildung an. Deutschland kann doch nicht immer für alles und jeden den Kopf hinhalten. Mir dreht sich der Magen um, wenn ich dran denke, wo meine Steuergelder hingehen, wo es in D genug Missstände gibt, die wir nicht bezahlen können. Da ist schon eine Menatalität bei anderen Staaten eingetreten, die von einer ständigen Hilfe von uns von vornherein ausgehen. Und da rede ich noch nicht mal mehr nur von der EU. Aufbauhilfe für Länder, die von den USA zerbombt werden etc. Das ist doch nicht normal. Deutschland wird geschröpft, wo es nur geht. Weil auch imemr alle glauben, dass wir es haben. Wir geben ja gern und viel, egal worum es geht. Und in der Zwischenzeit überlegt man, wie man hier das Energieproblem in den Griff kriegt, was auch wieder am Bürger hängen bleibt.
 
@Lay-Z187: Die Kulturellen Unterschiede sind doch eher gering, das macht die EU doch so besonders. Wir haben es hier (bis jetzt) ausschließlich mit christlichen Ländern zu tun und ich denke, das sich dies auch nicht ändern wird. Deutschland in sich ist Kulturell sooo unterschiedlich, wenn du mal den Norden Deutschlands, mit der Mitte Deutschlands und dem Süden vergleichst. So kannst du auch Norwegen mit Deutschland und Italien vergleichen. Alles unterschiedlich und dennoch die gleichen Basics. Alle reichen halten den Kopf hin, nicht nur Deutschland.
 
@ehec: "Die Kulturellen Unterschiede sind doch eher gering, das macht die EU doch so besonders." Ich hoffe, du glaubst, dass heute 1. April ist. Ansonsten kann ich das 0 nachvollziehen. Und dass du Italien mit D und Skandinavien vergleichst, zeigt, dass du auch hier eher blauäugig bist. In Italien herrscht eine Dikatatur - es nennt nur niemand so und die Italiener kommen damit klar. Und, nein, die Beteiligung ist nicht überall gleich. Das ist abhängig davon, wie wirtschaftsstark die Staaten sind. Und wir sind wirtschaftlich stark. Es redet nur niemand drüber, dass unsere Ausgaben auch immens höher sind, als in vielen anderen Ländern.
 
@Lay-Z187: Wir sprachen von Kultur, nicht von politischen Systemen oder? Ich finde es absolut nicht vereinbar das du von einer Diktatur sprichst, während wir über Kulturen sprechen. Das zeigt mir, das du von der Sache anscheint absolut nichts verstehst. Ich für meinen Teil kenne Norwegen, interessanter Wesie auch Deutschland und ich kenne Italien. Wenn ich alle Menschen dieser Länder nebeneinander stelle, sehe ich Christen die von ihrer Denkstruktur die selben Ideale haben. Das ist das, was Europa und die EU so besonders macht. Denn nirgendwo anders auf dieser Welt ist das zu finden. Natürlich ist die Beteiligung nicht gleich, das habe ich auch nirgendwo behauptet und das war auch nicht Thema. Als das (noch) reichste und (noch) bevölkerungs reichste Land Europas und der EU geben wir auch am meisten ab. Danach folgen, Chronologisch, die anderen Länder.
 
@ehec: "Wenn ich alle Menschen dieser Länder nebeneinander stelle, sehe ich Christen die von ihrer Denkstruktur die selben Ideale haben." Wir haben auch nicht von Religion gesprochen, ich spreche dir trotzdem nicht ab, mit dir vernünftig reden zu können ;) Aber was du jetzt mit Christen willst... Es gibt Christen auf der ganzen Welt. Was hat die Religion mit Einstellung zu tun? Die Menatlitäten sind trotzdem teils komplett unterschiedlich. Schlechtes Argument.
 
@Lay-Z187: Religion ist aber das, auf was sich unsere Werte aufgebaut haben. Mentalitäten sind unterschiedlich, korrekt. Auf dieser Tatsache müssen wir aber auch Deutschland wieder auflösen. Denn auf breite Ebene gibt es keine exakt gleiche Mentalität. Aber es gibt eine Denkweise, eine Grundgenkweise die uns alle in etwas gleich macht. In Europa leben wir dicht an dicht beieinander, was die Unterschiede sehr viel geringer macht, als wenn wir uns z.B. mit den USA vergleichen. Religion hat unsere Kultur entstehen lassen, darum gehört das alles miteinander zusammen. Wenn wir von Kultur sprechen, sprechen wir auch von Religion. Ganz gleich, was wir davon halten.
 
@ehec: Ja, wir wissen aber auch, dass man Religion heute sehr frei interpretieren kann. Was du sagst, hätte ich vor 50 Jahren unterschrieben. Griechen sind übrigens auch Christen. Dass die nun protestieren, weil sie sparen müssen, obwohl sie wissentlich Jahrzehnte das Geld zum Fenster rausgeworfen haben, zeigt mir, dass die ein anderes Rechtsbewusstsein haben. Wenn ich EU-Flaggen sehe, mit Hakenkreuz in der Mitte, weil u.a. Deutschland will, dass Umstrukturierungen stattfinden, frage ich mich, wo die leben. Ja, in Europa. Also weg von der Religion. Die hat damit nichts zu tun. Und die Grunddenkweise, wie du sie nennst, ist sogar auf der ganzen Welt gleich. Jedes Land möchte doch letztlich, dass es Geld hat und das Volk angemessen versorgen kann...
 
@Lay-Z187: Ich würde das hier langsam zum ende bringen wollen. EU Flagge mit Hakenkreuz? Hab ich noch nicht gesehen, aber auch gut. Was Griechenland betrifft sind wir einer Meinung, Verständnis habe ich da auch nur ganz bedingt für. Hätte man vor 20 Jahren für ein funktionierendes Wirtschaftssystem protestiert, hätten wir das Problem erst gar nicht. Aber mal ehrlich, wer protestiert schon weil er mehr Steuern zahlen möchte. Und auch wenn es jetzt etwas makaber wird. Wenn du die Rente deiner toten Oma auch noch abkassieren kannst, weil du ne Lücke ausnutzen kannst, vollkommen legal... würdest du es tun, oder nicht? In sofern kann ich die Wut der Griechen verstehen, weil man über Jahrzehnte das Problem kannte und auch wusste, das dieser Tag kommen würde, wo sie vor dem nichts stehen und heute wird ihnen alles auf einmal weg genommen. Wobei ich denke das EU Flagge mit Hakenkreuz wirklich nicht gerecht ist. Weder gegenüber der EU noch gegenüber Deutschland. Denn wir hätten das mit dem Rettungsschirm auch sein lassen können und ein bisschen rumballern können.
 
@ehec: Da gehts nicht nur um die Rente von Toten. Die haben auch nicht sowas wie bei uns die Schufa. Darum sind sehr, sehr viiiele Griechen hoffnungslos verschuldet. Egal, ob du arbeiten gehst oder nicht, du fährst ´nen Benz. Wenn das Geld alle ist, nimmst du den nächsten Kredit auf. Aber das Ding ist doch: Da hat Jahrzehnte keiner drüber geredet. Legst du die Hand dafür ins Feuer, dass die anderen Eu-Staaten gewissenhafter, bzw. ehrlicher handeln? Einigen wir uns darauf, dass wir an das Gute im Menschen glauben ;) Viele Grüße
 
@Lay-Z187: Ich lege die Hand dafür ins Feuer das es viele EU Staaten gibt, die es sicher besser machen als Griechenland. Jeder hat irgendwo sein krummen Ding. Und ich hoffe dass das Gute im Menschen auch siegen wird. Weil sonst hast du Recht, dann wird es und bald sehr sehr dreckig gehen.
 
@ehec: Word! War ne schöne Diskussion :D Schönes WE ;)
 
@ehec: Hab jetzt mal nicht alle Kommentare dazu gelesen. aber was mir spontan fehlte: Das Schengener Abkommen bedingt keiner Mitgliedschaft in der EU, wie am Beispiel der Schweiz zu sehen (es ginge also auch ohne EU). Der Euro diente nur dem Abbremsen der Inflation, wie jede andere Währungsumstellung auch. Und wenn Du die Nachteile nicht sehen willst, schau Dir mal "We feed the World" an, dort gibt es ein paar schöne negative Beispiele für die EU. Übrigens ist die EU nicht einmal demokratisch legitimiert, was das ganze System zweifelhaft erscheinen läßt. Die EU bringt viel Schwachsinn hervor (Vorratsdatenspeicherung über den Kopf des Bundesverfassungsgerichts hinweg?), mehr als produktive Geschichten, die auch ohne sie realisierbar wären. Sie beeinträchtigt stark die nationalen politischen Programme, über die demokratische Wahl hinaus, was also durchaus negative Effekte auf den einzelnen Bürger hat. Meines Erachtens sollte die EU aber erstmal klären, was ihr letztendliches Ziel ist: Entweder ein EU-Nationalstaat mit den aktuellen Nationen als Bundesstaaten, oder eine bloße Nationen-Gemeinschaft. Aktuell ist es keines von beidem und gibt dafür zu viele Regeln vor, die eigentlich in der Hand der jeweils demokratisch legitimierten nationalen Parteien liegen sollten.
 
@bgmnt: Naja, das Thema Schweiz ist recht komplex und sollten wir hier nicht groß anstoßen. Sie sind mehr EU als sie zugeben möchten, unterschieden sich aber bei dem Punkt, das sie EU-Richtlinien nicht durchsetzen müssen. Dennoch hat die Schweiz sehr viele Verträge mit der EU am laufen, da sie selber sonst kaum noch existieren könnte, inmitten von EU Ländern. Das Schenegner Abkommen ist eines davon. Wie bereits auch schon geschrieben. Der besagte Schwachsinn von der EU würde auch ohne EU kommen, dann von unserer eigenen Regierung. Denn die angeblichen Begründungen für die Vorratsdatenspeicherung wären ja ohne EU dennoch da. Von daher ist die Wut auf die EU einfach überspitzt. Der der Gedanke das es all dies ohne EU nicht geben würde, ist schlichtweg Wunschdenken.
 
@ehec: Der Unterschied ist aber, daß bei einer nationalen Entscheidung die Steuergelder nur für die Debatten und die Richter draufgehen. Die EU fordert aber die Einführung einer Vorratsdatenspeicherung, ansonsten muss Deutschland eine Strafe zahlen. Das steht jedoch in totalem Widerspruch zu unserer Politik und ist Schwachsinn hoch zehn, der ohne EU nicht wäre. Dadurch steht Deutschland in einem Zugzwang für eine Entscheidung, die schon längst gefällt wurde. Aber es gibt ja noch einiges mehr, was definitiv EU-Schwachsinn ist (zum Beispiel das Errechnen von Fischfangquoten). Die Liste ist ellenlang, und durch die fehlende demokratische Legitimation bin ich auch kein Freund der EU.
 
@bgmnt: Schwachsinn ist, das in einer solchen Staatenunion 27 Souveränitäten gibt. Eine zumindest Teilaufgabe dieser sollte sehr bald passieren, damit die EU (also wir alle) auch als ganzes mal funktionieren kann. Sprich eine Art Grundgesetz der EU das für alle zählt, verbindlich. Die Dmokratisierung der EU ist vollkommen legitim. Wir wählen die Deutsche Bundesregierung, diese stellt Minister für die EU und das Parlament. In anderen Ländern sieht das genau so aus. In dem Punkt sehe ich da kein Problem. Im übrigen hat schon Stoiber in den 90er ein Modell der Vorratsdatenspeicherung gefordert, wo in der EU noch kein Thema davon war.
 
@ehec: Ich sehe die Aufgabe der Souveränitäten als Schwachsinn. Dürfte wohl eine Prinzipienfrage sein. Aus meiner Sicht sollte die EU sich auf Absprachen beschränken, die nicht die Integrität der nationalen Parlamente und gewählten Parteien beeinflussen, wie es aktuell der Fall ist. Sie sollte mehr als Kommunikationsplattform mit der Entwicklung von europaweiten Standards dienen, anstatt als zweite Regierung über der eigentlichen. Nichtsdestotrotz erzeugt sie aktuell mehr Chaos und Geldverbrauch als notwendig, was in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Sollte es sich in die Richtung eines Bundesstaates entwickeln, so sehe ich genügend Probleme, die dies praktisch sehr schwierig gestalten, weshalb ich nicht dafür bin.
 
@bgmnt: Ich bin genau der gegenteiligen Ansicht (wenn man das so sagen kann). Die EU sollte als Eins funktionieren. Denn der Chaos entsteht gerade weil 27 Staaten ihre eigene Suppe löffeln dürfen und nach belieben würzen können. Hätten wir, gerade in Wirtschaftsangelegenheiten der Eurozone, eine einzige Souveräne Instanz, gäbe es kein Chaos.
 
Hab ich mir auch so gedacht. Grad bei solchen Shops die 7€ und mehr VK nehmen ist das ja eine lukrative Minimum Einnahmequelle... . Da wird sich Amazon aber freuen wenn sie mehr Kundenzuwachs bekommen auf Grund kostenloser Rücksendungen. Da ist der negative Aspekt der Änderungen aber wesentlich höher als der positive!
 
Aus dem letzten Absatz werde ich nicht so richtig schlau. Wurde nun in der Richtlinienvereinbarung darüber gesprochen die bisherige Regelung (kostenlose Rücksendung bei einem Wert > 40 Euro) aufzuweichen oder soll der Betrag erhöht werden. Imho sind die 40 Euro derzeit in D zumindest vom Gesetzgeber fest vorgeschrieben (wenn ich mich nicht irre). Wie also, wenn es denn keine Aufweichung der Gegelung gab (und der explizite Hinweis fehlt in der News), sollen Händler diese einfach aussetzen odr abändern können?
 
@pandamir: Nein es heißt doch, dass diese Kosten zukünftig dem Kunden auferlegt werden können wenn er vorab (AGB) darauf hingewiesen wurde. Also ist die alte Regelung nur noch eine "kann" Bestimmung und der Verkäufer muss diese Kosten nicht erstatten.
 
@Hitchkock: Geht imho aber nicht eindeutig aus dem Text hervor. Insbesondere der Bezug zu der neuen Richtlinie fehlt mir. Behaupten kann ja jeder viel :)
 
@pandamir: Ich versteh das so, dass man einfach in die AGB reinschreiben kann, dass diese Versandkosten der Käufer übernimmt. Für mich ein großer Rückschritt.
 
@pandamir: Ob ein Verkäufer die Rücksendekosten verlangt oder nicht entscheidet er weiterhin selbst. Viele Versandhandel werben ja sogar mit kostenloser Rücksendung und werden das sicher auch weitertun, da die eventuell Anfallenden Retourekosten sowieso in den Versandkosten und Verkaufspreisen mit eingerechnet sind. Besonders krass ist es bei Shops die pauschalen verlangen, egal ob man ein Tshirt oder einen Schrank bestellt.
 
Ich finde das mit der nachträglichen schriftlichen Bestätigung sehr sehr gut. Wurde selbst mal Opfer eines total falschen Vertragsabschlusses am Telefon bei einem Mobilfunkanbieter. Da wurden Sachen versprochen die ich dann nie bekommen habe und die angebliche Aufzeichnung des Gesprächs war auch nicht mehr zu finden.
 
Die ganzen Gesetze sind da. Die Widerrufsfrist beginnt erst mit der Widerrufsbelehrung, in der der konkrete Vertrag stehen muss. Was kann da ein neues Gesetz, was nicht schon da ist?
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