Bitcoins im Wert von einer halben Mio. Dollar geklaut

Ein Nutzer soll erstmals eine größere Menge der virtuellen Währung Bitcoin durch einen Angriff verloren haben. Der Anwender mit dem Pseudonym Allinvain erklärte laut einem Bericht des US-Magazins 'PC World', dass ihm insgesamt 25.000 Bitcoins aus ... mehr... Geld, Währung, Bitcoins Bildquelle: Bitcoin Geld, Währung, Bitcoins Geld, Währung, Bitcoins Bitcoin

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Klingt äußerst durchdacht, wenn durch das Löschen einer einzigen Datei alles für die Katz sein kann...
 
@Luxo: Man kann sich ein Backup der Datei machen.
 
@Luxo: Wenn du dein Portmonnaie verlierst, ist ebenfalls alles weg, was du drin hattest. Viele machen den Fehler, die Wallet.dat mit einem Bankkonto zu vergleichen. Dabei ist sie, wie der Name schon sagt, dem Portmonnaie viel ähnlicher.
 
@Corleone: Man trägt in seinem Portmonnaie aber keine halbe Mio mit sich rum.. Ich habe mich mit den Bitcoins jetzt noch nicht so beschäftigt aber ich würde die Wallet.dat auch eher als eine Art Bankkonto sehen, was soll es auch sonst sein !? Irgendwo muss ich ja speichern dass es mein Geld ist... Wobei ich das auch als großes Problem ansehe, dass sein gesammtes Bitcoin-Vermögen an einer Datei hängt... Interessant wäre es, wenn es sowas wie Bitcoin-Banken geben würde, wo die Wallet.dat gespeichert ist und man wie bei normalen Banken auch gegen Verlust abgesichert ist...
 
@stargate2k: DANN ist es aber nicht mehr anonym und es gibt keinen Grund mehr für diese Form der Währung. Dann kann man ganz normal mit echtem Geld (per PayPal & Co.) zahlen.
 
@stargate2k: in Wallet.dat wird auch nicht das Geld gespeichert, das wird in den P2P-Netz gespeichert. In der Wallet.dat-Datei wird dein Konto und dein "Pin" gespeichert. Wie viel Geld ein Konto hat weis jeder (p2p). Aber den Zugriff auf das Konto ist durch ein kryptographischen Pin gesichert mit dem dann ein Wert berechnet wird der dann im P2P-Netz überprüft wird. Du kannst also von der Wallet.dat-Datei backups machen und musst diese nur aktualisieren wenn du ein neues Konto erstellst. Und ja, hat eine Person Zugriff auf deine Wallet.dat hat er Zugriff auf all deine Konten.
 
@Christo_1989: Also wenn jemand deine wallet.dat kopiert kann er sofort deine Bitcoins ausgeben? Ich steig durch das System noch nicht ganz durch, vorallem kommt es mir schon komisch vor das zwar alles dezentral ueber P2P Transaktionen laeuft aber im Endeffekt dann alles von einer Datei auf meiner Festplatte abhaengig ist. Virus oder sonstwas und schon ist alles Weg.
 
@Falcon: Backup !
 
@Falcon: ja Edit: Ja das ist ein großer Nachteil. Am besten währe es wenn jemand, sagen wie mal TrueCrypt in den Bitcoin-Client integriert und es die Börse automatisch verschlüsselt. So dass du jedes mal dein PW eingeben musst. Da Bitcoin OpenSource ist und jetzt jemand beraubt wurde wird sicherlich jemand auf die Idee kommen (hoffe ich).
 
@Corleone: ach und du läufst immer mit 500.000 $/€ durch die gegend, ja? ;)
 
@Luxo: wenn du dein geldbeutel verlierst ist auch alles für die katz...
 
@Luxo: das system ist sehr gut durchdacht, der geschädigte hat sich einfach extrem dämlich angestellt. mit ein wenig aufwand kann man sein "vermögen" 100% sicher verwahren (https://de.bitcoin.it/wiki/Sichere_deine_Geldb%C3%B6rse). allerdings muss man sagen, dass die infrastruktur für bitcoins noch nicht so ganz ausgereift ist. was fehlt sind sichere, vertrauenvolle banken, wo man sein vermögen sicher verwahren kann. derzeit gibt es zwar schon welche, aber denen vertraue ich meine bitcoins nicht an weil ich nicht weiß, ob die sich vielleicht einfach mit damit aus dem staub machen.
 
Wer da mit macht hat den Knall noch nicht gehört.
 
@Schnubbie: wo war der knall?
 
@ANSYSiC: nix gehoert
 
@ANSYSiC: Aha... offenbar verwenden mindestens 7 Leute dieses System...
 
Manman, klingt für mich nach Star Wars.
 
@Oruam: klingt fuer mich nach kronkorken
 
Das kann keinen deut besser oder schlechter als Euro und US Dollar sein. Ob man jetzt sein Geld unendlich druckt (USA), in Griechenland verpulvert (Europa) oder Rechenleistung verheizt (Bitcoin) macht da auch nichts mehr. Und zur Thematik Kohle weg: Wenn du dein Portemonnaie mit ner riesigen Menge Bargeld verlierst hast du auch erstmal die A*karte gezogen, hier ist das nicht anders. Da kann man sich aber nur Fragen: Wer rennt in der Realität mit mehr als ner mittleren 4 stelligen Summe an Bargeld rum und warum sind viele Bitcoiner so blöde und lagern ihre Coins auf nur einer ID?
 
@Dragon_GT: was hat denn Geld drucken mit Rechenleistung verheizen zu tun? Da haste dir jetz wahllos zwei Nachteile ausgesucht.
 
@ANSYSiC: Jap habe ich. Sollte denjenigen ne negative Vergleichsbasis bieten die meinen ihre tollen Zauberwährungen ala Euro und Dollar wären ja besser ;) Das ganze Währungssystem basiert auf vertrauen und mein Vertrauen liegt da gegenüber Bitcoins inzwischen dann doch höher als gegenüber klassischen Währungen. Ich traue da der allgemeinen teilnehmen Weltbevölkerung halt mehr als Staaten, staatsähnlichen Organisationen und Banken die mir praktisch täglich zeigen wie man mit Geld nicht umzugehen hat.
 
@Dragon_GT: achso das war ein Pro-Bitcoin Beitrag. Federal Reserve sagt doch schon alles...
 
@Dragon_GT: Zwischen verlieren und stehlen liegt aber ein kleiner Unterschied. Auch wenn das Ergebnis erstmal das selbe ist > Kohle weg. Bei ersterem musst du auf einen ehrlichen Finder hoffen, bei letzterem eine Anzeige erstatten und hoffen die Polizei findet den Dieb.
 
@Dragon_GT: Ja man seine PIN-Codes dann auch direkt auf die jeweilige EC- oder Kreditkarte schreibt, hat man in etwa den gleichen Effekt, wenn man sein Portemonnaie verliert. Das System mag gut durchdacht sein aber den kompletten Kontozugriff in einer Datei abzulegen ist schon sehr grenzwertig. Aber wenn Banking-Apps die Logs auf der Speicherkarte ablegen, brennt die Hölle.
 
@2-HOT-4-TV: Wallet = Brieftasche != Konto. Auch von seinen sonstigen Eigenschaften entsprechen Bitcoins eher Bargeld. Ich traue jedem der da von Anfang an mitmacht aber eigentlich zu das Geld auf mehrere Wallet Files zu verteilen. Du hast ja kein Limit dir neue IDs zu erstellen oder einfach die wallet.dat aus dem .bitcoin Ordner umzubenennen und dieses File einfach neu zu erstellen und wenn benötigt einfach die jeweilige wallet.dat einfügen.
Klar ist das aufwändig aber wenn einem der Schutz seines Geldes kein Aufwand wert ist weiß ich auch nicht mehr weiter.
 
@Dragon_GT: An dem Beispiel sieht man ja dass es so wie es gedacht ist nicht wirklich genutzt wird. Wenn ich dir meine EC-Karte ohne PIN gebe, kannst du damit "nix" anfangen. Dazu brauche ich dann auch nicht mehre Konten, selbst wenn es möglich ist mehrere zu haben. Gebe ich dir aber meine wallet.dat kannst fleißig meine Kohle verballern.
 
@2-HOT-4-TV: Wenn es wie Brieftaschen gedacht war, aber wie EC Karten ohne PIN mit Konto genutzt wird nunja ist das ein Problem welches erstmal durch den Nutzer entsteht. Es ist halt für viele glaub ich ein Problem Bitcoins mit Bargeld gleichzusetzen weil man sie nicht anfassen kann. Ist bei dem System aber nen großer Fehler. Ich mach den Bitcoin Kram ja auch mit und achte darauf, dass meine IDs voneinander getrennt liegen. Habe ich jedenfalls von Anfang an so gemacht. Dann gibts noch für jeden eingehenden Bitcoin Betrag ne eigene ID damit der Spaß soweit anonym bleibt und man keine Chance hat (falls möglich) zurückzuverfolgen wie viel Geld auf Gewissen Haupt IDs liegt. Na gut da macht sich nun nicht jeder Gedanken drüber aber da bleibt mir nur nen "Selber Schuld".
 
Wer an einem "Experiment" teilnimmt muss damit rechnen das was schief geht. Oder war es die Person selber die versucht hat die Coins zu verdoppeln? Alles sehr eigenartig.
 
@AnjaSD: Wenn ich das richtig verstanden habe sind die coins eindeutig und lassen sich eben nicht durch sowas vermehren. Genau das ist ja der Vorteil daß es nur eine genau definierte Anzahl gibt und nicht nach belieben wie bei anderen Währungen nachgedruckt werden kann.
 
@AnjaSD: Lies noch mal, das lag an einem Trojaner, Microsoft Windows, ja, das war es dann. Einer der Virenklingel Hersteller hat auch was dazu geschrieben: http://goo.gl/9schf
 
@Winfuture: "Kommt diese abhanden, kann ist das Guthaben verloren."
-> Fehler im Satzbau ;)
 
@Slo0p: ...schon mal den "Hinweis einsenden" Link gesehen???
 
@DavyJones: du kannst so viel einsenden wie du willst, es interessiert keinen ....
 
@Rumpelzahn: ...Deine Aussage ist aus meiner Erfahrung gesehen: FALSCH
 
@DavyJones: Nein, danke für den Hinweis ;D
 
@Slo0p: Danke für den Hinweis. Der Fehler ist behoben.
 
Ich versteh das nicht ganz...wenn ich das richtig interpretiere hat der Angreifer sich diese wallet.dat kopiert und die auf Allinvains Rechner gelöscht? Hat der kein Backup von dieser Datei? Und was passiert eigentlich, wenn 2 Leite die gleiche Datei/Bitcoins auf ihrer ID haben? Wo wird denn festgehalten, dass diese Bitcoins ihm gehören? Irgendwie kommt mir das System spanisch vor...
 
@staatiatwork: Sie gehören offensichtlich all jenen Personen die über die wallet.dat verfügen können. Wenn sie von einer dieser Personen genutzt wird ist klar daß sie nicht mehr zu diesem wallet gehört, was selbstverständlich alle Kopien davon betrifft. Wenn zehn Leute auf deinen Geldbeutel Zugriff haben, hat genau der was davon der das Geld in Umlauf bringt, während alle anderen kein Geld mehr übrig haben. Von daher ist es genau mit Bargeld vergleichbar.
 
@Johnny Cache: Ja du gehst davon aus, dass es nur eine wallet.dat gibt, aber was ich wissen will ist, was ist, wenn es zwei gleiche Bitcoins gibt? Ich mein so ein Bitcoin muss doch einzigartig sein oder nicht? Oder wird das Bitcoin als einzigartig angesehen, das in so einem Fall als erstes Transferiert wird?
 
@staatiatwork: Das ist eine Gute Frage. Jedoch bietet die Wallet.dat nur Zugriff auf das Geld. Es wird nicht darin gespeichert. Demnach sollte normal wenn du auf dein Wallet.dat zugreifst dann nur das zu sehen sein, was vorher nicht mit Hilfe der geklauten wallet.dat entwendet wurde
 
@staatiatwork: Ich denke, der erste von beiden Besitzern, der die Bitcoins umtransferiert (d.h. den "Geldbeutel" leer macht), ist im sicheren Besitz des Geldes, da er nun seine eigene einzigartige Wallet.dat besitzt. Der andere kann mit seiner dann einfach nichts mehr anfangen, da sie keinen Wert mehr bestitzt, wenn ich das jetzt richtig verstanden hab...
 
@staatiatwork: Der Coin ist eindeutig, selbst wenn es verschiedene Instanzen der Wallet gibt. Sobald ein Coin den Besitzer wechselt können alle die Zugriff auf das Wallet haben nicht mehr darüber verfügen. Mit anderen Worten: du hast ein Wallet, welches ich mir kopiert habe. Damit hat sich nicht dessen Inhalt vermehrt, sondern es hat lediglich eine weitere Person Zugriff darauf erhalten. Ich gebe einen Coin aus und dies wird im Netz auch entsprechend vermerkt. Ab diesem Zeitpunkt ist also bekannt daß dieser Coin nicht mehr zu deinem Wallet, von dem ich eine Kopie hatte, gehört. Es verhält sich im Allgemeinen eher wie Bargeld, ließe sich aber in diesem Fall leichter mit einem Girokonto vergleichen, auf das mehrere Leute zugreifen können.
 
@staatiatwork: Das System ist etwas komplexer. Es gibt keine zentrale Instanz, über die du transferierst, sondern du transferierst nur von Key zu Key. Etwa so wie Bargeld. Allerdings kannst du alle Transaktionen einsehen, auch die die ein dritter gemacht hat. Dadurch kannst du immer sehen ob er das Geld, was er behauptet zu haben, auch wirklich hat.

Zur sicherung der Anonymität generiert man sich für jede Transaktion einen neuen Key.

Was genau der Dieb jetzt mit der halben Millionen anfangen kann weiß ich nicht, schließlich kann man theoretisch immer sehen woher das Geld kommt und an welche ID er es weitergibt. Er kann die Bitcoins zwar anonym von Punkt zu Punkt schubsen, "flüssig machen" kann er sie jedoch nicht.
 
In der wallet.dat steht ein privater und ein öffentlicher key. Alle bisherigen Bitcoin sind "im" Netzwerk dezentral verteilt. Mit Besitz der Schlüssel hast du zugriff auf deinen Anteil bitcoins. Also alle die die gleiche wallet.dat haben, haben auf die selben Bitcoins zugriff. Wenn jetz einer die Teile auf ein anderes konto (walltet.dat nummer 2) überweißt, hat nur der neue besitzer zugriff auf die coins.
 
Er hat die Bitcoins selbst generiert? Irgendwie steig ich da überhaupt nicht durch. Welchen Vorteil bringt diese Währung, wenn jeder es generieren kann? Ich verstehe auch nicht wie man auf 500.000 kommt...wer hats verstanden?
 
@Ex!Li: Ist wie beim Goldschürfen. Indem du rechenleistung zur verfügung stellst und ein komplexes mathematisches problem löst, bekommst du 50 bitcoins (dauert im mom 100 Tage bei nem durchschnittsrechner). Allerdings halbiert sich der gewinn alle 4 jahre, sodass die maximale coinmenge im jahr 2033 bei 21 mio. stehen bleibt (eingebaute deflation).
 
@ANSYSiC: der sinn ist, dass durch die berechnungen das system am laufen gehalten wird, da ja alles dezentral wie bei peer2peer systemen läuft. belohnung sind 50 bitcoins. im jahr 2033 gibts keine belohnung mehr und um zu verhindern dass keiner mehr seinen rechner zur verfügung stellt, gibts überweisungsgebühren bei fast jeder transaktion, sodass man diese dann bekommt.
 
@Ex!Li: Lade Dir einfach den Bitcoin Clienten mal runter und lasse ihn ein paar Bitcoins schürfen, da wird Dir dann klar, dass Du diese Bitcoins nicht ohne Gegenleistung (Rechenleistung) bekommst.
 
@Feuerpferd: funkttion wurde letzte woche entfernt weil du mit deiner cpu jahre bräuchtest....
 
@ANSYSiC: Also bei meinem Bitcoin Clienten, den ich compilert habe, da geht das noch. Andererseits habe ich entschieden, das Bitcoins errechnen mir persönlich zu aufwändig ist, obwohl es so schön nerdig ist, denn die Rechenleistung meiner dicken Kisten verwende ich dann doch lieber um freie Software zu compilern.
 
Dinge, die die Welt nicht braucht. Jetzt sind Teile davon gestohlen worden. Who cares?
 
@Karmageddon: Die Welt braucht keine Währungen? Ich fürchte du bist noch nicht im aktuellen Jahrtausend angekommen.
 
die währung hat nur bestand weil leute an ihre seriösität glauben.

alles was heute an der börse gehandelt wird steht nurnoch auf dem papier.
 
@FAGabriel: Genau deswegen auch dieser Ansatz. Es steht kein unseriöser Staat bzw. dessen Interessen dahinter und es besteht keine Möglichkeit mal schnell neues Geld zu drucken.
 
Die Idee war KEINE Inflation und der Wertverlauf war binnen Kurzer Zeit von 1 auf 30 USD pro Coin?! - Abgesehen davon: Digitale waren in Schritten von 30USD bezahlen?!....
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles