Ex-Mitarbeiter: Google-Basis ist veraltete Software

Der ehemalige Google-Mitarbeiter Dhanji R. Prasanna hat in seinem Blog über seine Zeit bei dem Unternehmen berichtet und dabei viel Lob für seinen ehemaligen Arbeitgeber übrig gehabt. Allerdings merkte er auch an, dass es eine ganze Reihe von ... mehr... Google, Server, Netzwerk Bildquelle: Liz Henry / Flickr Google, Server, Netzwerk Google, Server, Netzwerk Liz Henry / Flickr

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Gut zu wissen :-) Gerade, wenn man in diesem Gebiet studiert ;)
 
@bluewater: In welchem Gebiet? Google? Kann man die schon studieren? ;-)
 
@DonElTomato: Nein. Software Engineering...
(ich meinte oben eig. "den zukünftig geplanten Arbeitgeber etc."
 
@bluewater: Also ich würde trotzdem zu google gehen. Selbst wenn du nach 5 Jahren wieder kündigst hast du schon einmal ein paar Referenzen :-).
 
@Smite: Google ist und bleibt ein top Arbeitgeber, ob die nun alte oder neue Versionen verwenden ist ja schnuppe, solange es ja funktioniert. (Ich mein wozu Updaten, wenn nur das Interface verschönert wurde :-P)
 
Wer weiss, vll. war das ja sogar Absicht. :D Erinnert ihr euch an Googles "Windows ist unsicher" und den davorgehenden Einbruch in Googles Systeme über den IE6? Wenn die gleich aktualisiert hätten, hätten die den schwarzen Peter nicht MS zuschieben können.
 
@Kirill: Ja der schlechte Internet Explorer 6...aber wenn eine so grosse Firma auf einen uralten Browser setzt, sind sie selbst Schuld...Unsere Firma setzt seit 2 Monaten dem IE 9 und da gabs keine Probleme bisher
 
@Edelasos: Wir haben den IE direkt in der Erscheinungsnacht auf allen 65 Rechnern plus den 3 Servern installiert. Daraufhin hat die Richtlinie nicht mehr genau das gemacht was sie sollte, das war aber schnell hingebogen. Aber die Toefl-Leute mussten auf jedem einzelnen Rechner wieder den IE 8 herstellen, da ihr Addon der Testseite noch nicht mit dem IE9 kompatibel ist. Sehr ärgerlich. Jetzt hat unsere Infrastruktur sowohl Rechner mit IE8 und IE9.
 
@donald2603: Naja aber das sollte man(n) doch vor dem Updaten bedenken oder? ärgerlich ist das aber das ist ja nicht unbedingt die Schuld von MS oder sonst wem...bei neuen Versionen sollte man das immer beachten
 
@Edelasos: Sorry, aber wenn Eure Firma so schnell nach Erscheinen einen neuen Browser einführen kann, ist das einfach ein Zeichen dafür, dass Eure Umgebung sehr wenig Ansprüche stellt und/oder kaum Benutzer hat. Das mit einer Infrastruktur wie Google oder jedes anderen Konzerns auch nur ansatzweise zu vergleichen ist einfach nur laecherlich.
 
@aadmin: Was aber auch Teil einer falschen Planung ist. Updates sollte man nicht von oben, sondern von unten rollen. Jeder Entwickler möchte seine Software auf den neuen Platformen laufen lassen. Zentrale Update-Strategien verhindern das. Man sollte einen allgemeinen Update-Zeitpunkt vorschreiben - Wenn jedoch ein Team neuere Software einsetzen will, weil es deren Vorteile nutzen kann und keine Kompatibilitätsprobleme hat, sollte dieses auch die Möglichkeit haben. Sonst führt das nur zu weiteren Verzögerungen. Beispiel IE6-Umstieg: Wenn ein Unternehmen z.B.: mit großem T den IE6 vorschreibt und auch keine parallele Virtualisierungslösung zulässt, verhindert das lediglich, dass die intern entwickelten Anwendungen auf IE8/IE9/IE10 oder Fox usw. laufen können.
 
In jeder Firma gibt es Probleme aber auch Vorteile. Wenn es nur Vorteile geben würde, wäre es ja auch gleich wieder langweilig. Nunja, sonst fällt mir da nur ein Zitat von Drew Carey ein: "Oh, you hate your job? Why didn't you say so? There's a support group
for that. It's called EVERYBODY, and they meet at the bar."
 
Ich würd trotzdem zu Google gehen wollen, wenn ich Lust hätte mich dort zu bewerben und die zig Bewerbungshürden zu nehmen (näheres dazu in Fachzeitschriften zu lesen), die sie eingebaut haben. ^^ Letzteres raubt mir aber den Spaß. Hat in meinen Augen einen kommerziellen Charakter, was ich überhaupt nicht mag.
 
@NewsLeser: Hat klassische Arbeit im herkömmlichen Sinn nicht generell einen kommerziellen Charakter? Ist Kommerz nicht sogar irgendwo der Sinn des klassichen Arbeitsbegriffs?
 
Naja, alten Code hat fast jede Firma die mit einem großen System etwas länger im Geschäft ist. Man erweitert einfach den Code der schon immer da ist, und irgendwann ist der so historisch gewachsen, dass der einfach nicht mehr gut wartbar/erweiterbar ist.
Ich muss mich quasi täglich mit sowas herumschlagen und finde regelmäßig echte "Perlen" im alten Code. Keine Ahnung ob man damals keinen guten Code schreiben konnte, oder ob die Ex-Mitarbeiter einfach nur inkompetent waren :D
 
@Straßenkobra: Hehe, das kenn ich. Geht mir genauso. Ich denke, der schlechte Code entstand hauptsächlich aus 2 Gründen: 1) Damals waren die Anforderungen anders, sodass die Prioritäten anders gesetzt wurden. Auch über Code, den man heute schreibt, wird man in einigen Jahren - unter dann anderen Anforderungen - schimpfen. Aber wenn man immer sofort den Mercedes einbaut, verzettelt man sich. Grund 2: Das KnowHow des Unternehmens war insgesamt niedriger. Mitarbeiter kommen und gehen, natürlich geht KnowHow zum Teil auch wieder verloren, wenn ein Mitarbeiter geht, aber es bleibt eben auch viel im Unternehmen hängen - in Form von Dokumentation, Erfahrungsaustausch usw.
 
Hauptsache man verzeichnet Erfolge und man kann das in laufe der Zeit nachholen. Obwohl ein aktueller Stand den Konkurenzkampf um einiges erleichtern würde.
 
never touch a running system :)
 
Zitat: "hatten eher schlechte Karriere-Chancen" Mein Senf: Gratulation Herr Dhanji R. Prasanna! Sie haben wohl einen völlig falschen Job gewählt! In der Informatik geht es in erster Linie um Teamwork, Erhaltung von Daten und Innovation. Wer schnell eine Kariere basteln möchte, wäre besser beraten als Investmentbanker einer Bank rum zu wursteln! Ich denke es ist nicht wirklich ein Problem der Software/Firma, sondern eher der persönlichen Definition wie Arbeit glücklich machen kann!! Just my two cents
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