Bing Maps Streetside: Nun doch Vorabwiderspruch

Der Software-Konzern Microsoft wird Bürgern, die ihr Haus nicht im Panorama-Dienst "Bing Maps Streetside" gezeigt haben wollen, nun doch die Möglichkeit eines Vorabwiderspruchs einräumen. Bisher sollten die Fotos nur nachträglich verpixelt werden. mehr... Microsoft, Logo, Suchmaschine, Bing, Suche Bildquelle: Bing Microsoft, Logo, Suchmaschine, Bing, Suche Microsoft, Logo, Suchmaschine, Bing, Suche Bing

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Sollte mich nicht wundern, wenn diejenigen die Widerspruch gegen eine öffentliche zur Schaustellung Ihres Hauses oder Wohnblocks einlegen Ihr halbes Leben inklusive Bilder Werdegang, usw. bei Facebook und Co stolz der breiten Öffentlichkeit präsentieren.
 
@BillyRayV: Das hab ich bei Google Street-View schon gesagt, als Antwort hab ich bekommen das es bei Facebook und Co freiwillig ist und bei SV unfreiwillig. Also das veröffentlichen der Bilder.
 
@Blubbsert: Is ja auch so. Generell sind Dienste, von denen Daten über mich ohne Zustimmung gesammelt werden, schon eher als fragwürdig einzustufen. Von daher ist es auch nicht verwunderlich, dass ich ne gewisse Abneigung zu einigen Firmen entwickelt habe. Leider ist es momentan sehr in Mode gekommen, User auszuziehen und soviele Daten wie möglich zu sammeln, ohne Rücksicht auf Verluste. Ich kenne Menschen, die nichtmal einen Internetanschluss haben oder irgendwoe registriert sind. Trotzdem findet man Fotos und Daten im Internet. Da wird mir einfach nur schlecht.
 
@MAPtheMOP: Der Witz an der Widerspruchssache ist doch dann das der Konzern noch mehr Daten von mir hat. Sie machen heute ein Bild von meinem Haus, haben somit nur das Bild erstmal, jetzt schreib ich morgen den Widerspruch und muss dazu Name und Adresse angeben. Schon haben sie Bild vom Haus und wissen was über den Bewohner/Besitzer. Sie sagen das sie die Daten nur für die Verpixelungszwecke nehmen, aber was im stillen Kämmerlein passiert wissen wir User nicht.
 
@MAPtheMOP: liegt wohl auch daran, dass je vollständiger ein Datensatz ist, dieser auch auf dem Markt mehr einbringt.
 
@MAPtheMOP: Google Streetview ist im Vergleich zu Facebook wirklich harmlos. Ein statisches Bild vom Haus ist doch das geringste Problem, zumal das schnell veraltet. Aber klar, die Leute heulen rum weil sie nicht gefragt wurden. So eine Frechheit aber auch. Die Leute sollen mal aus dem Fenster schauen, da werden so viele Dinge gemacht ohne das der Bürger gefragt wird. So viele Widersprüche kann man gar nicht einreichen. S hit wie das Zugangserschwerungsgesetz oder ELENA sind viel schlimmerer Blödsinn, das zu verhindern halte ich für wesentlich wichtiger.
 
@MAPtheMOP: Es werden keine Daten gesammelt, die nicht jeder sowieso sammeln dürfte. Die Rechtslage ist eindeutig, es gilt schließlich die Panorama-Freiheit, und Google und Bing nutzen diese ganz legal. Es gibt hier kein Datenschutzproblem. Dieser Widerspruch ist einfach ein lächerliches Schauspiel unserer Politik und einiger paranoider Bürger, die glauben, ihre komplette Privatsphäre würde ins Netz gestellt werden. Jede Privatperson könnte so ein Projekt hochziehen und rechtlich würde nichts passieren. Und diese Argumentation mit Facebook und freiwillig ist doch lächerlich. Wo ist es denn freiwillig, wenn Freunde ein Bild hochladen, auf dem man auch zu sehen ist? Am besten gleich noch mit Verlinkung zum entsprechenden Profil etc. Facebook ist also weit fragwürdiger als Streetview/-side, und das nicht nur rein rechtlich.
 
Aha, und wenn ich im Vorfeld keine Zeitung/Internetseite lese, in der etwas zu diesem Verfahren steht, verliere ich mein recht auf Widerspruch? Langsam nervt das irgendwie, dass man in Fragen des Datenschutzes irgendwie wie ein Verbrecher behandelt wird, sobald man Wert auf seine Rechte legt. Dass Behörden und Regierungen von der Wirtschaft unterwandert sind, ist ja kein Geheimnis, aber ich finde es dann doch erschreckend, dass der Schutz des Bürgers mehr und mehr unter den Tisch fällt.
 
@MAPtheMOP: Auch StreetSide verpixelt Gesichter und KFZ.Kennzeichen. Häuseransichten die aus normalen Perspektiven aufgenommen werden halte [i]ich[/i] für unproblematisch.
 
@MAPtheMOP: Viva Kapitalismus![/ironie] Wie immer ist mal wieder das Geld schuld. Moral < Eigener Wohlstand ist leider halt nur ne Falsche annahme weil sich das irgendwann umkehrt. Spätestens wenn der Fimrenboss der die Daten klaut dann zufällig selbst bei Streetview und co mit ner praktikantin erwischt wird.
 
@MAPtheMOP: Welches Deiner Rechte wird denn unterwandert? Google/Bing haben das Recht auf Panorama-Freiheit, wie alle in Deutschland. Was genau machen diese beiden Unternehmen anders oder können diese beiden Unternehmen anders machen, als alle anderen, daß es irgendwessen Rechte angreift?
 
Erst Google dann Bing... müsste man jetzt wenn man Widerspruch einlegen will jedes mal wenn irgendeine Firma sein Haus filmt das händisch machen? Wäre da eine zentrale Stelle nicht irgendwie besser?
 
@Matti-Koopa: schlag das doch google und microsoft (und weiteren firmen diesbezüglich vor) ... die kooperieren gewiss liebend gern - warum sonst sollte jeder sein eigenes süppchen kochen! ;)
 
@Matti-Koopa: Diese beiden Unternehmen bieten diese Möglichkeit aus Kulanz an. Rechtlich besteht für diesen Widerspruch keine Notwendigkeit. Deswegen gibt es ja freiwillige Projekte, die genau die verpixelten Häuser fotografieren und ins Netz stellen. Nennt sich Panorama-Freiheit, wie jetzt schon mehrfach erwähnt. Dabei geschieht nichts unrechtes, egal ob von privat oder von Unternehmen.
 
Sie müssen erstmal ihre Suchmaschine bekannter machen, dann können sie Städte fotografieren - und dazu ist endlich die Übersetzung der amerikanischen Version von Nöten...
 
Na dann kann der Vater meiner Freundin ja wieder schriftlich Widerspruch einlegen. Auf meinen damaligen Versuch zu erklären was Google und Street View überhaupt ist bekam ich als Antwort: "Das haben haben die im Fernsehen schon erklärt, man könne halt sehen wo wir wohnen und man kann uns in den Garten schauen. Ausserdem haben die Politiker endlich mal was getan und dann kann man das auch annehmen". Als ich dann erklären wollte, dass man uns bereits per Google Earth in den Garten schauen kann, und er sich das Geld für das Einschreiben mit Rückschein sparen kann, da wir nicht mal in der Nähe einer Großstadt wohnen die Fotografiert wird, wurde mir unterstellt dass ich sie für dämlich halte. Schliesslich haben die das ja im Fernsehen bereits erklärt.....
 
@Manny75: nützt alles nix - eltern + fernsehen haben immer recht ... und wer recht hat, gibt bekanntlich einen aus! ;)
 
Welche Städte sollen denn Überhaupt abgelichtet werden?
 
@Snake566977: die 50 größten deutschen städte ist anderswo zu lesen
 
nach wie vor gibt es keine gesetzliche regelung oder ein urteil das persönlichkeitsrechte bzgl. öffentlich einsehbaren häusern und strassen regelt ... solange es das nicht gibt, können wir froh sein, dass die privaten firmen ein entsprechendes widerspruchsrecht überhaupt einräumen.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!