Samsung baut großes LCD-Werk für 3 Mrd. Dollar

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat die Grundsteinlegung für ein neues LCD-Werk gefeiert. Die Anlage soll im chinesischen Suzhou entstehen und die Produktionskapazitäten des Unternehmens deutlich erweitern. 600.000 Quadratmeter groß ist ... mehr... Produktion, LCD, Werk Bildquelle: Samsung Produktion, LCD, Werk Produktion, LCD, Werk Samsung

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Dafür habe die ja das Werk in Berlin dicht gemacht, für dessen Umrüstung die auch noch Staatskohle erhalten haben.
 
@mcbit: Genau wie Nokia damals. Ich finds... erschreckend wie die Firmen ständig den deutschen Staat ausnutzen.
 
@mcbit: als ob damit die rentable Belieferung des chinesischen Marktes sichergestellt worden wäre! Bei aller Liebe zur Vollbeschäftigung in Deutschland, man kann doch das eine nicht dem anderen vergleichen.
 
@elbosso: Das Werk in Berlin schrieb schwarze zahlen, nur zur Info, es war also rentabel, aber offenbar nicht gewinnbringend genug.
 
@mcbit: Wayne interessierts...? Unsere Politiker fördern doch das Schmarotzen solcher Unternehmen. Kaufen wir einfach NIX mehr von Samsung
 
@C3Po: Subventionen und Nachlässe sind in einer globalen Welt nicht verkehrt, allerdings sollte man den Unternehmen auch mal ne Zusage abringen. Nen Handy für 1 Euro bekomme ich auch nur mit 24 monate Vertragslaufzeit.
 
@mcbit: Ich stimme dir da voll und ganz zu. Aber wenn ich dann lese, das Samsung für 3 Mrd ein neues Werk baut, und das nicht in Deutschland ist, da platzt mir ein Ei. Man sollte eine Klausel in die Fördermittel einbauen, die das Unternehmen verpflichtet, bei solchen Fehlschüssen wie Berlin, die Subventionen an den Deutschen Staat zurück zu zahlen.
 
@C3Po: Würde ich gerne machen und Dich unterstützen, aber leider gibt es noch dieses super geile Handy S G II! Ich mach dann später mit ok?
 
@mcbit: Was hat das ehem. Berliner Samsung-Werk damit zu tun? Das hat Röhrenfernseher hergestellt und keine FullHD 3D LED weiß ich was TVs mit Triple-Tuner und Internet-Anschluss.
 
@Stratus-fan: Samsung hat Subventionen für dieses Werk erhalten um die Röhrenstrecke zu modernisieren, dabei war der Röhren-Zug da schon fast abgefahren. Man hätte zu diesem Zeitpunkt schon auf LCD umstellen können, das meinte ich.
 
@mcbit: In der Fabrik, mit der industriellen Umgebung und praktisch keinen passenden Zulieferern für etliche der Komponenten?!
Die Preise hier wären nun mal nicht konkurrenzfähig zu China - weil es hier halt sowas wie Sozialversicherungen, Arbeits- und Umweltschutz gibt. Und da können noch so viele Studien sagen das x Prozent mehr Geld für "Made in Germany" ausgeben würden, es tut am Ende praktisch keiner wenn er das gleiche Modell für 25% weniger "Made in China" sieht.
 
@Stratus-fan: Völlig korrekt. Die Leute haben sowieso immer weniger Geld zur Verfügung, da ist ein "Made in Germany" so ziemlich das Letzte, worauf sie achten. Zumal "Made in Germany" eh nicht mehr das ist, was es mal war.
 
@Stratus-fan: Genau, wir müssten uns China anpassen, keine Sozialversicherung, kein Umweltschutz, kein Arbeitsschutz, Tagelöhne an jeder Ecke - alles zur Zufriedenheit des Kunden.
 
@Narf!: Also die reisebüros verbuchen rekordbuchungen und die Mediamäkrte sind auch nicht verwaist. Wenn ich 2 Monate länger sparen muss für nen TV, habe ich kein problem damit. Das gilt natürlich nicht für Leute, die jedes jahr nen neuen TV brauchen.
 
@mcbit: Wenn das deine Meinung ist.. Ich wollte lediglich auf die Problematik hinweisen, dass solche Werke in GER einfach heute pleite gehen würden. Sicherlich gibt es ein paar die wirklich mehr ausgeben (würden), aber nicht genug um monatlich über 100.000 Fernseher abzusetzen.
 
@Stratus-fan: Das Werk in Berlin war ja nicht pleite.
 
@mcbit: Aber es war ein Werk für Röhrenfernseher - Kauft sich das heute einer noch als Neuware? Nein! gut, vielleicht 0,1%... Ein Umbau zu einer LCD-Fabrik fällt halt einfach mal flach. Weder der Um-, wohl eher Neubau einer solchen Fabrik wäre auch nur halbwegs finanzierbar, geschweige denn das o.g. Problem das die TVs auch teurer wären. Auch wenn es nicht pleite war wäre es das in absehbarer zeit gegangen. Klar ist es Ar***los die Fördergelder einzustreichen und dann dicht zu machen - das ändert aber nichts am Zustand und der Wettbewerbsfähigkeit der Fabrik.
 
@Stratus-fan: Wie ich weiter oben schon schrieb, wurde diese produktionsstrecke mit staatskohle renoviert, als der Röhrenfernseher schon vor dem Aus stand. Hätte man dafür nicht gleich was anderes ins Auge fassen können? Und der Umbau wäre nicht finanzierbar, wenn man jetzt 3 Mrd in den Neubau stecken kann? Was diese "teurer"-Geschichte angeht, so ist das eine immer währende propaganda, um dem Konsumenten zu suggerieren, wir müssen auswandern, damit ihr eure TV´s billiger bekommt. Aber eine gesunden VW mit funktionierendem Binnenmarkt kann einen Fernseher für 20% mehr im Preis durchaus verkraften. Sicher, bei 8 Mio Aufstockern und AL kann man nciht von einer gesunden VW sprechen oder einem funktionierendem Binnenmarkt. Aber das ist eine Abwärtsspirale, henne und Ei. Je mehr Firmen abwandern, desto mehr geht es nach unten.
 
@mcbit: Sicherlich hätte man da etwas anderes machen können, aber nichts mit TVs (und darum geht es ja in deinem Start-Post). Und in China kostet es jetzt 3 Mrd. - in Deutschland mit Abriss, Neubau, Zulieferern und unseren Lohnkosten wäre auch das teurer geworden. Produktion lohnt sich aktuell doch eh nur noch im absoluten High-Tech Bereich (siehe GF/AMD in Dresden) oder halt da wo der Transport ordentlich in den Preis schlagen würde (Schwerindustrie und Co) sowie halt der Mittelstand. Aber sobald es um Massenproduktion geht..
Sicherlich ist das aktuell ein Teufelskreis. Aber das nennt sich nun mal Kapitalismus: man entwickelt sich von einer gesunden VW/Mittelschicht zur Arm Vs. Reich Gesellschaft, bis zum großen Knall um beim nächsten mal "alles besser zu machen". --- Fazit: Der Vergleich der neuen Samsung-Fab mit dem Berliner Werk ist sehr, sehr weit her geholt.
 
@Stratus-fan: Wie auch immer, solange die leute billig billig haben wollen, wird es so weiter gehen und gleichzeitig werden sie "Böses China"-Kommentare hier tippern, wenns wieder mal darum geht, das feindbild China zu pflegen. Kurios, oder?
 
@mcbit: Ja wie gesagt, bis zum nächsten "großen Knall" - also Weltwirtschaftskrise o.ä. Und ich denke das "billiger" ist ein Nebeneffekt des "mehr brauchen". Zu Kühlschrank, Waschmaschine, Staubsauger, Radio und Fernseher kommen heute PCs, Tablets, Notebooks, Handys/Smartphones, Konsolen, MP3-Player, Kompaktkameras, Router u.v.m. - Da muss es halt wo anders günstiger werden. Sei es beim Essen, Möbeln oder halt beim Fernseher.
 
@Stratus-fan: Ja, wenn Leute sich mit Billigfutter ohne Nährwert und mit massig Fettanteil ernähren, damit es für den neuen FLAT reicht, ist das arm. Der Knall wird nicht kommen, dafür sind die leute viel zu eingeschüchtert, zumindest in D. Die schlucken alles, solange auf RTL irgend ne Scheisse läuft und das Dritthandy auf dem Couchtisch liegt, während Jappy (FB für Prolls) auf dem Netbook und Filesharing auf dem Notebook läuft und man mit dem Tablet die letzte Malle-Bilder betrachtet, die man mit der 14 MP-Cam für 79 Euro gemacht hat. Alles schön billig und zufriedenstellend ;)
 
@mcbit: Und ich arbeite im Einzelhandel, tadaaa. Ich sehe es doch selber und höre es doch selber immer wieder. Nur weil ein MM noch Sachen verkauft heißt das nix. Die Frage ist, was verkauft er für Sachen. Und da sind die Anteile an Produkten, die im höheren Preissegment liegen, genau so zurückgegangen, wie anderswo auch. Es ist fakt, die Menschen haben immer weniger Geld. Was auch logisch ist, da andauernd irgendwas erhöht wird. Schau dir allein den Verlauf vom Strompreis über die letzten Jahre an, oder Benzin, oder, oder, oder... Es geht nicht darum, ob DU lieber nen Monat länger sparst, sondern darum, dass die Leute generell weniger Geld in den Taschen haben. Nicht umsonst heißt es anderswo, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer größer wird. Oder denkste, dass is auch erfunden? ... (Edit) Und nochmal, MIG ist nicht mehr das, was es mal war. unendlich viele Sachen werden anderswo produziert, bekommen hier in DE noch einen Aufkleber oder was auch immer dran, schon darf es sich Made in Germany nennen. Merkste was? Ne, wahrscheinlich nicht. Wie so oft, sorry...
 
@mcbit: Sign ;) Nur das ich Jappy als "FB für Kinder" bezeichnet und eine "16 MP Cam für 69 Euro" in das Statement genommen hätte :D Aber aufregen bringt ja eh nichts in dem Fall ("Friss oder Stirb ist die Parole...").
@Narf: den letzten Satz hättest du dir sparen können.
 
@Narf!: Jenau, ich merke nichts, ist einfacher für Dich ;) Dass die Leute weniger geld in den tachen haben, hindert sie komischerweise nicht, mit dem Auto zum Bäcker zu fahren, den rechner den ganzen Tag laufen zu lassen (resp den TV), Pauschalurlaub in Malle zu machen und was weiß ich. Der Drang nach billig billig ist eher dem Willen geschuldet, statt EIN TV fürs Wohnzimmer zu haben, es eben 2 billige TV für Wohnzimmer und Schlafzimmer sein müssen. Auch wenn die Schere auseinander geht, so muss in D keiner verhungern, stehen Flats in den Wohnungen, handys in den Taschen, Autos vor der Tür.
 
@Stratus-fan: Richtig, aber es liegt auch an der Preispolitik hier. Man kann nicht für 4 Euro/h arbeiten gehen und dann von der Bevölkerung erwarten Artikel zu kaufen, welche eine Arbeitsleistung von 20Euro/h erfordern. Daher boomt eben die Billig- und Discountsparte. Um diesem Verhätlnis gerecht zu werden, wird nunmal dort produziert wo es für den Weltmarkt am effektivsten ist. Kann sowieso nicht nachvollziehen, wie der Wert einer Ware beschrieben wird. Ich rechne es in meinen Stundenlohn um und überlege mir dann, ob es MIR Wert ist.
 
@mcbit: Und auch da lieferst du wieder ein perfektes Beispiel. Das Auto. Wieso verkaufen sich denn die kleinen Reisschüsseln so gut? Wieso gibt es mehr "Billigautos", als meinetwegen neue VW Golf? Und natürlich fahren die Menschen zum Bäcker und lassen ihre Rechner laufen, aber da greift eben genau das, was ich bereits schon sagte: Schau dir die Strom- und Spritpreise an. Nur 2 von so einigen Beiträgen, die sich in den letzten Jahren immer weiter erhöhen. Also haben die Leute automatisch weniger Kohle für andere Sachen zur Verfügung. Weil eben das, was sie gewohnt sind und vielleicht auch zu schätzen wissen, eben MEHR kostet, als es noch vor 10 Jahren der Fall war. Noch dazu verdienen viele Leute auch weniger, als es vor 10 Jahren noch der Fall war. Und da ist Zeitarbeit nur eines von vielen Stichworten, was sich hier in den Raum werfen lässt. Es ist Utopie zu glauben, dass wir alle Made in Germany kaufen könnten und uns würde es besser gehen. Denn, mal angenommen, würden wir es so machen wie du, sprich einfach etwas länger sparen und das teurere Produkt kaufen, wäre es alles in allem wahrscheinlich sogar schlechter, weil wesentlich weniger verkauft wird. Der Gewinn hingegen wäre nicht wesentlich höher, da allein die Produktion hier mehr frisst, als eben dahinten. Die Leute würden also im Großen und Ganzen weniger kaufen als jetzt, was im Endeffekt wahrscheinlich zu mehr Arbeitslosen führen würde, als die jetzige Situation. Einzig allein ein Stop von Importware könnte das ändern, nichts anderes. Und dazu würde ein Chinaimportverbot, als Beispiel, nicht mal ausreichen. Als gäbe es nicht auch in der EU genug Billiglohnländer, auch wenn sich das mancher Orts langsam etwas bessert. Und da sind wir beim nächsten Punkt, EU, da kannste dann eben auch schon nix mehr machen, zum Großteil jedenfalls nicht.
 
@Narf!: So kann man sich das Outsourcen einer Volkswirtschaft auch schön reden. Übrigens, ein VW kostet nicht aufgrund der höheren Löhne so viel. Die Lohnstückkosten bei der produktion eines Golf5 liegt bei gerade mal 12%, und das bei den hohen Löhnen bei VW. Wenn die Leute, die jetzt Billigautos kaufen (und das vlt alle 3-4 Jahre) lieber einen Golf kaufen würden, wäre das ein Zugewinn, denn die wären zusätzliche Kunden, statt eben Kunden von Dacia. Warum sieht man viele Alte Golf, aber keine alten Ladass fahren? Weil die Halbwertzeit eines qualitativen Autos nunmal höher ist. Ob ich nun alle 3-4 Jahre einen Lada, Dacia oder was weiß ich kaufe, oder eben über länegren Zeitraume einen Golf fahre, ist nämlich volkswirtschaftlich doch entscheidend.
 
Dimensionen des Large Hardrone Collider. Nur liegt der 100 Meter unter der Erde. Unglaublich was so Anlagen kosten!
 
Die sollen mal mehr AMOLED Werke bauen -.- Nie wieder LCD. Daumen Hoch wer dafür ist!!!!
 
@Oberhausener: Bisschen viel im Youtube Kommentarbereich unterwegs gewesen, oder? Daumen in den Po, wer dafür ist...
 
@Oberhausener: Sehe ich auch so. Aber nur, wenn andere Hersteller nachziehen, damit endlich die Preise sinken. Technisch ist Amoled LCD haushoch überlegen: Schwarzwert, Reaktionszeit, Blickwinkel, Farbraum usw...
 
@DeeZiD: Was bringt diese Überlegenheit, wenn die Lebensdauer so stark begrenzt ist? Ich besitze ein Samsung Wave S8500. Selbst dort lassent sich nach nun mehr einem Jahr schon die ersten Altersschwächen nachweisen. Wenn man eine komplett blaue Fläche anzeigt, fällt einem schon die Verdunklung der Pixel mit dem bloßen Auge auf. Und das bei einem HANDY, wo das Display verhältnismäßig selten "läuft". Es ist nun einmal immer noch nicht möglich, die Lebenszeit auf eine Mehrjährige Dauernutzung zu bringen (wie z.B. für Fernseher gewünscht). Warum sollte man also die Produktion dermaßen steigen? Mehr als in Handys, werden wir (SAM)OLED die nächsten Jahre wohl nicht sehen. Vielleicht wirds mal was mit dem Tablet Markt. Aber auch erst dann, wenn die Produktionskosten auf einem für den Endkunden verträglichen Niveau sind.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Samsungs Aktienkurs in Euro

Samsung Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Samsung Galaxy S7 im Preis-Check