Staatsbank muss Telekom Schadensersatz zahlen

Die Deutsche Telekom hat in einem Gerichtsverfahren, bei dem es um einen dreistelligen Millionenbetrag geht, einen Erfolg verzeichnet. Gegner ist die staatliche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese muss laut Urteil des Bundesgerichtshofs ... mehr... Börse, Aktie, Kurs Börse, Aktie, Kurs

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damit können sich die aktionäre und der chef rené obermann auf eine dicke gehaltserhöhung freuen die der deutsche staat (der steuerzahler) zu leisten hat! weg mit dem dreck und seinen läden aus deutschland die sind mir zu unsympatisch geworden und nutzen schamlos den markt aus
 
@25cgn1981: Aha. Wenn du ein Unternehmen hättest (oder leiten würdest) und den Verdacht hättest, dass du evtl. von jemandem über 100 Mio. Euro zurück bekommen könntest und dich die "Prüfung" (durch das Klageverfahren vor Gericht) nur ein paar zehntausend Euro kosten würde, dann würdest du das also nicht tun? Bzw. wenn man dir Recht geben würde und den Anspruch anerkennt, würdest du auf das Geld verzichten, ja? Wie erklärst du das eigentlich den Arbeitnehmern in deinem Unternehmen? Mit 115 Mio. kann man nämlich eine ganze Reihe an sinnvollen Investitionen tätigen, Arbeitsplätze sichern, und und und...
 
@LostSoul: ja gut arbeitsplätze sichern! was ist mit dem ausbau in DE? in deutschland sind noch weiße flecken vorhanden die keinen zugriff ins internet haben. als marktführer ist es die pflicht in sowas zu investieren aber was macht die chef etage: die freuen sich schon auf die gehaltserhöhung und reiben sich jetzt schon die hände
 
@25cgn1981: Als Marktführer haben sie die "Pflicht", in Sachen zu "investieren", die keinen ausreichenden, betriebswirtschaftlich relevanten Umsatz/Gewinn generieren würden? Wo hastn die Weisheit her? Die Telekom ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und agiert auch genau so, da zu gehört es, nicht lukrative geschäfte zu meiden, auch wenn es heißt, dass Häuslebauer weit draußen aufm Feld weiter kein DSL bekommen.
 
@25cgn1981: Das wäre legitim, würde es sich nach wie vor um einen Staatskonzern handeln. Ist es aber eben nicht. Es gibt genug andere Provider, aber zeig mir einen, der großartig was in Infrastruktur, bzw. Ausbau steckt. Einzig jetzt mit LTE werden andere etwas aktiver, aber ein LTE Ausbau ist ja auch verglichen mit DSL/FTTH Ausbau ein Kinderspiel, keine Frage.
 
@25cgn1981: so viel schwachsinn.. damn..
 
@25cgn1981: Wo wird denn der Markt ausgenutzt. Wie einige schon schreiben ist die Telekom ein privatwirtschaftliches Unternehmen und keine Heilsarmee. Wenn du dich einmal informieren würdest, dann wüsstest du, dass bei (A)DSL 2(+) je nach Länge und Durchschnitt des Kabels, mehr oder weniger an Geschwindigkeit störungsfrei (!) bereitgestellt werden kann. Das bringt nichts, wenn man ab und an mal einen Outdoor-DSLAM aufbaut, der mit 155 Mbit auf 70 Linecards ca. 50 Kunden mit DSL 16.000 versorgen soll. (etwaige Beispielzahlen). Das sind Investitionen in dreistelligen Millionenhöhen. Dazu ist die Telekom nicht verpflichtet - zumal sich eh die kleineren Anbieter - Regulierung sei Dank - ins gemachte Nest setzen werden.
Im Endeffekt sind es die "kleineren" DSL Anbieter die den Markt schamlos ausnutzen. Nur weil man dir nicht mehr wie 1 Mbit bereitstellen kann, heisst das noch lange nicht, dass man den Markt ausnutzt ;)
 
1. Wieso gehen Anleger gegen den Konzern vor, wo Aktien gekauft wurden? Die Geldgeier wollen wahrscheinlich ne Rendite-Garantie. 2. Wieso darf die Telekom sich jetzt das Geld vom Staat wiederholen, was die US-Aktionäre verlangt haben? Die Telekom is doch selbst für ihre Werbekampagne verantwortlich bzw der Beschluss fällt bei der Hauptversammlung... Das is ja nen schöner Wirrwarr hier!
 
@Joebot: 1. Beschäftige dich mal mit dem Vorgang des IPO. Natürlich waren das danach die Hauptaktionäre - sie waren ja auch zuvor Eigentümer und haben nur einen Teil der Aktien raus gegeben. 2. Zu "Die Telekom ist doch selbst..." - wer war denn der federführende Eigentümer der Telekom, als der Börsengang durchgeführt wurde? Na, fällt was auf? Und eine HV gibt es erst bei einer AG, nicht jedoch im Vorfeld. Ergo: auf einer HV konnte gar nichts beschlossen werden, da es diese noch gar nicht (als Organ des Unternehmens) gab.
 
Ich verstehe gar nicht worüber sich die Anleger von damals aufregen: Sie haben die Aktien zum Preis von 66,50 EUR gezeichnet, danach sind diese bis auf 103 EUR gestiegen! Für mich ein klarer Fall von: Chance gehabt, nicht genutzt, also selber Schuld. Erinnere mich noch gut an einen Brief von Manfred Krug an einen Aktionär von damals, finde diesen aber gerade nicht....
 
Merkwürdige Argumentation: Ein Hauptaktionär soll verantwortlich sein? Eigentlich ist es doch gerade das besondere am Aktienunternehmen das man nur mit seiner Einlage (seiner Investition in Aktien) haftet. Abgesehen davon haben Aktionäre bei firmeninternen Entscheidungen doch gar nichts zu sagen, sie regulieren nur mithilfe des Aufsichtsrats.
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