Atomausstieg: Die IT-Branche wittert Morgenluft

Die IT-Wirtschaft hat kritisiert, dass die Debatte um den Ausstieg aus der Energiegewinnung via Kernkraft ausschließlich aus dem Blickwinkel der Risikovermeidung geführt wird. Die Branche sieht in dem Schritt hingegen auch ein großes Potenzial für ... mehr... Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Bildquelle: Ian Muttoo / Flickr Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Energie, Strom, Leitung, Smart Grid Ian Muttoo / Flickr

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@APOXDESIGN: Amazon!
 
Solche Vorschläge brauchen wir! Das Problem ist nur, dass die Energiekonzerne natürlich nur ungern ihre momentane Position aufgeben und auf eine dezentrailisierte Energiepolitik zusteuern werden.
 
@gigges: Logisch! Bei einer dezentralisierten Energiepolitik können viele Kleine mitverdienen und die Großen sind ihre Vormachtstellung los. Den Konsumenten nach belieben abzocken geht dann nicht mehr. Daher sträuben die sich schon seit Jahren dagegen mit allen möglichen Ausreden.
 
ich kann als laie nicht beurteilen ob stimmt was dieser herr sagt, ich HOFFE jedoch das es stimmt. das wäre grossartig - ohne jede ironie!
 
Atomausstieg hin und her. Energiesparen ist und bleibt das Ziel. Es ist zu begrüßen wenn man von beiden Seiten aus beginnt, doch sollte man nicht vergessen dass der Verbrauch der Energie dazu führt, dass wir solche oder solche Kraftwerke brauchen. Und BITTE - macht nicht alle auf Öko und kämpft gegen Atomkraftwerke und schmeißt dann eure dreckigen abgerauchten Kippen auf die Straße! Nehmt euren Müll bis zur nächsten Tonne mit und schmeißt eure Flaschen nach dem Suff nich in die ecke - damit wäre der Welt schon um einiges mehr geholfen.
 
@mala fide: das eine hat mit dem anderen nix zu tun und in einer solch komplexen welt ensteht durch das ständige vergleichen nur eins: frust. und damit hält die gefahr einzug, dass die leute gar nix mehr machen weil "eh alles nix bringt". warum nicht rindfleisch essen und gegen atomkraft sein? warum nicht vegetarier mit lederjacke? warum nicht fahrradfahrer mit einer nvidia 590gtx im 24 stunden betrieb? die hardcore version halten die wenigsten durch. jeder da wo er kann.
 
@Matico: es geht mit viel kleineren Schritten... morgens elmex, abends aronal... viva la verolution...
 
@mala fide: stimme dir zu. Auch ist bei dieser Energiespardebatte eine Frage zu stellen. Und zwar an die Bitkom. unter den Stromsparaspekten ist es sicher nicht wirklich ratsam große Cloud Computing Farmen aufzustellen die always on, always connected sind und Strom fressen obwohl keiner drauf zugreift. Ganz zu schweigen vom Sinnlostraffic der fürs gleiche immer und immer wieder anfällt. aber ich dneke die Umweltschutzpropaganda ist für die Bitkom und andere nur solange interessant, so lange man damit etwas verdienen kann und sein Image dabei noch aufbessert. Ich habe noch meine Zweifel ob wir innerhalb von 11 Jahren das Energiebeschaffungsproblem durch neue Technologien lösen können. Das importieren des poltisich verhassten AKW Stroms ist ja keine Alternative - das ist nur mit dem Finger zeigen "bätsch ihr habt ja noch die ollen Brennstabdinger und wir ja nich mehr" Ich bin der Meinung, so gefährlich AKWs auch sein können, dürfen wir erst über die flächendeckende Abschaltung selbiger diskutieren, wenn wir eine bezahlbare ERsatzenergiegewinnungstechnologie haben... und die haben wir nun mal nicht. Solar und Windkraft sind nicht planbar was deren Energieeffizienz angeht da sie viel zu sehr vom Wetter abhängig sind.
 
@Rikibu: Andersrum wird ein Schuh draus: Lieber ein paar Wolkenfarmen statt tausende Rechner, die nur mit übertrieben viel Rechenlast vor sich hinrödeln. In der Serverfarm wird die Leistung schon gebraucht, über Nacht können ja wissenschaftliche Projekte gerechnet werden. Die Wolke ist ökonomisch und ökologisch gesehen wesentlich effizienter, als daß jeder seine 4x3 GHz im Leerlauf in die Atmosphäre rechnet. Aber dann gibt es ja wieder die Datenschutzbedenken. Man kann eben nicht alles haben und niemand will verzichten.
 
@bgmnt: es hat abernich jeder nen quadcore
ichhab hier nicht mal nen dualcore... wenn die Cloud aus Ökonomiegründen erzwungen würde, will ich aber auch keine Autos mehr sehen - dann müssen alle mit m Bus fahren...
 
@mala fide: Ehrlich gesagt, ich oute mich mal, bin strikt gegen den Ausstieg, solange es wirtschaftlich gesehen einfach keine Alternative gibt. Oder fahrt ihr alle inwzischen Elektomobile? Stimmt, Elektromobile sind ökonomisch...nur wenn der dafür produzierte Strom eben nicht aus der Luft gegriffen ist, fährt man damit auch nicht besser. Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich zahle schon genug für die "kostengünstige" Atomkraft. Frage mich wo die ganze Kohle bei den Konzernen bleibt? Und bei Öko nochmehr draufzahlen und subventionieren? So langsam werd ich das Gefühl nicht los, dass das ganze Geld verbrannt wird und am Ende will es jeder wiederhaben um umzudenken! Seltsame Philosophie in der Wirtschaft. Wenn ich so hauswirtschaften würd, hät auch ich nur ein Waschbrett und eine Pökelkammer, weil hier nix subventioniert wird.
 
@ALL: Das hat sehr wohl etwas damit zu tun. Ist hier einer etwas älter und kann sich noch an die Zeit erinnern wo es keine Restmülltonnen (Papier/Glas) gab? Dann wurden die aufgestellt, die Bürger wurden kurz per Handzettel darüber informiert und gingen dann freiwillig und selbstverständlich selber hin. Im Gegensatz dazu diese Energiesparlampen Kontra Glühbirne, da hies es fress oder stirb. Die Energiesparlampen gab es ja auch schon vorher und wurden, freiwillig, kaum gekauft.
 
@Lastwebpage: inner DDR war es noch organisierter. da konntest du sogar Zeitungen, Bierdeckel, usw. abgeben... Man könnte auch mal anfangen, lästie Umverpackungen einfach wegzulassen. wieso brauch ne Pizza noch neben der Folie nen Karton? Warum der Joghurt noch pappe brauch is mir auch unklar. da ließe sich viel mehr sparen.
 
@Rikibu: Was ich damit eigentlich sagen wollte, ich sehe nicht wirklich den Punkt, wo die Deutschen von sich aus sich irgendwelche Gedanken über Energie machen. Spätestens dann wenn durch Wegfall des Atomsstroms die Stromrechnung steigt (wenn das denn passieren sollte), wird der Unmut der Bevölkerung steigen, weil man sie eben nicht mit einbindet.
 
@Lastwebpage: Energiesparlampen sind ja vom Umweltstandpunkt aus gesehen auch eine dämliche Erfindung, das Quecksilber und die Nachteile stehen aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zu den Vorteilen. Weshalb die EU nicht die LED-Entwicklung massiv gefördert hat kann ich daher absolut nicht nachvollziehen.
@Rikibu: Autos an sich sind nicht schlecht, nur das Konzept ist falsch. Die Annahme, jeder müsste ein Auto besitzen ist meiner Ansicht nach ökologisch und ökonomisch gesehen völliger Blödsinn. Sich bei Bedarf ein Auto zu mieten oder mit einem Taxi zu fahren reicht an sich aus, muss eben nur gut organisiert werden. Aber das Selbstchauffieren ist eben der Luxus, den sich viele unbedingt gönnen wollen. Autos stehen die meiste Zeit einfach nur sinnlos herum, werden vielleicht 2 Stunden am Tag genutzt, also 10 Stunden in der Woche. Bei Rechnern ist die Bilanz ähnlich, wenn keiner im Büro dran arbeitet, dann steht der Rechner daheim nutzlos rum und andersrum. Es gibt also eine massive ungenutzte Rechenleistung auf der Welt. Wäre das über die Wolke realisiert, so wären die Kapazitäten frei und könnten für die Forschung genutzt werden. Alles hat eben seine Vor- und Nachteile.
 
@bgmnt: auch wenn man über die Cloud alles macht, macht man das immer noch mit nem PC, der kann dann vielleicht etwas sparsamer sein, aber man braucht ihn und der wird genauso viel unbenutzt rumstehen wie ohne Cloud. Und für wissenschaftliche Berechnungen kann man auch ohne die Cloud die ungenützte Rechenleistung zur Verfügung stellen, siehe BOINC, da muss keine einzige CPU-Sekunde verschwendet werden, auch nicht dann, wenn man am PC sitzt. Und zu dem stehenden Auto: wenn wir mal ehrlich sind, sind die auch im Gegensatz zu PCs nicht für 24/7 Betrieb gebaut, also ist das schon OK so...
 
@Link: Es geht ja nicht um das rumstehen an sich, sondern darum, daß für ein Terminal (also etwas, um auf die Wolke zuzugreifen) wesentlich weniger Energie und Ressourcen, notwendig sind, als jedem einen Privatrechner zu gönnen. Zudem kann jeder über die Wolke genau die Rechenleistung bekommen, die er benötigt. Letztendlich ist das System einfach ökonomischer und ökologischer. Und wegen der Autos: Dennoch steht soviel nutzbares Material meist unnütz herum. Auch hier wäre eine Art reiner Taxi-Verkehr wirtschaftlicher. Und wenn sie verschlissen sind, werden sie eingeschmolzen und zu neuen verarbeitet.
 
@bgmnt: nenn mich altmodisch, aber ich will meinen eigenen Rechner haben, der auch von alleine alles schafft und wenn ich mit dem Studium fertig bin, auch ein eigenes Auto, ideallerweise was großes mit nem V8 drinne, aber was kleineres wirds erstmal auch tun. Letztendlich will man sich auch mal was gönnen...
 
@Link: Eben, entweder der persönliche Luxus, oder keine Atomkraftwerke, alles geht nicht. Wenn jeder das Recht auf einen Superrechner und ein Auto hat, so hat auch jeder das Recht seine Komplett-Haus-Weihnachtsbeleuchtung das ganz Jahr über brennen zu lassen. Letztendlich wird es also alles nur über das Geld limitiert. Jeder wie er mag, nur sollte man sich erstmal an die eigene Nase fassen, bevor man gegen etwas demonstrieren geht. (Ich mein das jetzt allgemein auf das Konzept bezogen, also nicht als Angriff missverstehen. ;-))
 
Ich musste bei dem Namen an http://de.wikipedia.org/wiki/IDS_Scheer denken. Wir benutzen das ARIS von denen... Aber tut nix zur Sache.

Ich dachte mir auch die ganze Zeit... Was soll diese blöde Diskussion ums Risiko? Denkt doch endlich mal daran wie wir das ersetzen wollen! Ab in die Zukunft mit neuen Stromtechnologien!

Die reden doch nur ums Risiko weils politisch mehr Stimmen bringt... Vor allem bei den Grünen hat man das ja gesehen. Die nutzen das richtig aus...
 
@sinni800: geh mir weg mit ids scheer -.-
 
@-adrian-: Was hast du denn gegen die IDS?
 
@Virtuoso: ich hatte mal verschiedene dozenten von ids -.-
 
Energiewende Märchen.. oder ein Nachruf an die deutsche Wirtschaft..
http://www.science-skeptical.de/blog/dreizehn-energiewende-marchen-teil-1/004727/
 
@nsa666: Nimms mir nicht übel, aber der Vollständigkeit halber sollte dort auch das Märchen von der sicheren Atomkraft mit aufgelistet sein. Als Entscheidungshilfe für all diejenigen, die noch nicht wissen was ihnen wichtiger ist. Erhöhte gesundheitliche Risiken oder vermeintlich(?) billigere Energie.
 
@noComment: OK. Hier: http://nextbigfuture.com/2011/03/deaths-per-twh-by-energy-source.html
 
@nsa666: Ich bestreite nicht, dass, wie dort aufgeführt, Kohlekraftwerke etc. die Umwelt auch erheblich verpesten und es tödliche Unfälle im Umgang mit Windkrafträdern und Solaranlagen gibt (Abstürze aus großen Höhen bei Montage- und Wartungsarbeiten). Wobei bei den tödlichen Arbeitsunfällen das Risiko durch geeignete Sicherheitsausrüstung minimiert werden kann (ist natürlich auch eine Frage des Geldes). Ich würde auch einwenden, dass zum Vergleich wenig gesicherte Zahlen über Strahlenopfern - direkt bei Kernkraftsmitarbeitern oder indirekt bei größeren Pannen, wie momentan in Japan (natürlich ein Extembeispiel) - vorliegen. Ich bestreite auch nicht, dass zum jetzigen Zeitpunkt alle alternativen Energiekonzepte noch viele Ungewissheiten hinsichtlich ihrer Machbarkeit und Effizienz beinhalten. Ich bin aber der Meinung, dass die Atomkraft mehr Probleme schafft als sie löst, weil ein niedriger CO2-Ausstoß von Kernkraftwerken (sogenannte Nullemission) nur die eine Seite der Medallie ist, auf der anderen Seite steht das Problem der sicheren Endlagerung von Brennelementen und die erhöhte Störanfälligkeit der Atomanlagen bei zunehmenden Alter der Anlagen. Um nur ein paar Punkte zu nennen.
 
@noComment: Ich denke Atomkraft könnte heute sicher sein, wenn man nicht 40 Jahre lang bei der Forschung geschlafen hätte. Aber man war eben jahrelang zufrieden mit dem was man hatte.
 
@DennisMoore: bei der Forschung hat man nicht geschlafen, nur bei Verwendung der Ergebnisse. Nur weil unsere Kraftwerke auf der Technik von vor 40 Jahren basieren, heißt es nicht, dass es nicht möglich wäre wesentlich effizientere zu bauen, insbesondere im Bezug auf das vollständigere Verbrauchen der Brennelemente (die anfalleneden Abfälle könnten durch moderne AKWs auf 1/1000 reduziert werden).
 
Irgendwie kann ich die Diskussionen um den Atomausstieg in Deutschland überhaupt nicht nachvollziehen. Die deutsche Bevölkerung ist doch sonst immer so pessimistisch. Überall übersieht man gerne die Vorteile und konzentriert sich gerne auf Nachteile und Risiken. Warum ist es hier so anders? Atomausstieg bringt bringt mehr Risiken als die meisten andere Reformen die wir hatten, aber das wird gerne ausgeblendet. Sehr untypisch für Deutschland. Und die Theorie, dass man dann mit neuester Technik bei der erneuerbaren Energie Exporterfolge feiern wird ist mehr als ungewiss. Da freut man sich auf etwas, was so womöglich nie eintreffen wird. Und die Chancen dafür sind sehr groß. Wer sagt den, dass wir technologisch nicht im Gegenteil abgehängt werden? Atomenergie hat keine Zukunft? Woher diese Sicherheit? Kleine Atomreaktoren können mit Atommüll betrieben werden. Da löst man gleich 2 Probleme. Das Energieproblem und das Endlager Problem. Was gibt es besser als Müll für Energiegewinnung zu verbrauchen und als Nebenausstoss hat man denselben Müll nur 1000 mal weniger. Das ist sogar besser als Windenergie, viel umweltfreundlicher. Aber wir sind da raus. Und dann verkaufen wir nicht umweltfreundliche Technik, sondern umgekehrt, wir müssen die dann kaufen.

edit. Weiß jemand, ob Ausstieg aus der Atomenergie auch Ausstieg aus der Forschung für Kernfusion bedeutet?
 
@yournightmare: 1. hat das nicht viel mit der Bevölkerung zu tun, anhand der paar Leute, die dafür demonstrieren lässt sich die durchschnittliche Meinung wohl kaum abschätzen. 2. Wieso untypisch für Deutschland? Die Regierung kann jetzt mal wieder neue Steuern erfinden und/oder die vorhanden erhöhen mit der Begründung Atomausstieg und die Energiekonzerne können den Strompreis auch ihrerseits erhöhen mit der gleichen Begründung. Damit wären alle, die bei solchen Entscheidungen berücksichtigt werden müssen, glücklich, der Rest ist wie immer egal. Noch ne Frechheit haben die heute auf ARD in nem Spezial dazu verkündet: Industrie, die viel Strom verbraucht wird noch mehr begünstigt als bisher, die müssen natürlich nicht sparen, nur der normale Bürger wird zukünftig noch mehr sparen müssen. Aus dieser Änderung lässt sich auch schließen, dass die sehr wohl wissen, dass die Strompreise explodieren werden, aber das ist ja auch der Sinn der Sache.
 
Ich bin auch nicht direkt der Befürworter für den Ausstig solange keine effiziente Alternative existiert, die ein AKW ablösen kann. Ein AKW bringt eine feste Leistung sicher. Wind, Wasser, Sonne ist da wieder was ganz anderes, da gibt es keine gesicherte Leistung. Und nur weil in Japan es derzeit probleme gibt, was ich nicht herunterspielen will, müssen wir hier am anderen Ende der Welt handeln? Wobei der grund der Problematik die Lage des AKW in Japan war. Nahe am Meer in einer Erdbeben gefährdeten Region, also dass so was dann vorprogammiert ist, ist doch irgendwo klar. Unsere AKWs sind relativ sicher. Das problem sind halt nur die Abfälle / Endlager des Atommüls. Doch wenn man da auch schaut, was für Sicherheitsmasnahmen dort gelten, kann ich diese abneigung nicht verstehen. Nur die ganzen Ökos sollen mal bedenken, dass die Atomkraft bisher einer der wenigsten Energieformen ist, die eine konstante und sichere leistung bringt.
 
Amazing! Ich hoffe die Gehälter stimmen dann auch. Unter 15/Stunde geht bei mir generell auch nichts mehr!
 
Erneuerbare Energien werden hochgelobt. Kein Politiker spricht aber darüber, wieviel Energie benötigt wird, um z.B. die vielen Windräder und Solaranlagen herzustellen (Rohstoffgewinnung, Bau, Transport, Aufbau usw.) Woher soll diese ganze Energie kommen, wenn man Atomkraftwerke so schnell abschalten will? Einige Politiker samt "Ökos" fordern sogar, Kohlekraftwerke stillzulegen. Woher soll der Grundlaststrom kommen? Gaskraftwerke können gebaut werden. Ist doch prima, da werden wir echt von Russland abhängig und die Gaspreise schnellen in die Höhe. Wenn es in Deutschland so weiter geht, werden nicht wenige Betriebe schließen und im Ausland produzieren. Ich habe nichts gegen erneuerbare Energien. Doch was in Deutschland geschehen soll, hat mit einer sorgfältigen Planung nichts zu tun. Augen zu und durch. Deutschland kann bei so einer völlig unausgereiften Hauruckaktion den Bach heruntergehen.
 
@manja: Soso...und wie willst du das sonst umsetzen? Wenn die Kraftwerke für erneuerbare Energien erst einmal hergestellt sind, dann kann man nach und nach auch auf diese Energie zurückgreifen um neue Maschinen usw zu bauen. Von nichts kommt nichts. Langfristig rentiert sich das allemal. Deine Denkweise allerdings stoppt die Entwicklung komplett. Irgednwo muss angefangen werden und dieser weg ist ein richtiger.
 
@manja: Das Argument, dass Firmen deshalb ihre Produktion ins Ausland verlagern, ist nicht stichhaltig, wenn man bedenkt wieviele Firmen schon zuvor ihre Produktion nach China ausgelagert haben. Ironischerweise aber werden die Hersteller von Solarzellen und Windrädern die nächsten sein, die es nach Fernost zieht - wenn nicht schon geschehen.
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