Warentest: Universalkameras schneiden gut ab

Wer gute Fotos machen will, muss sich nicht gleich eine teure Spiegelreflexkamera kaufen. Das ist das Fazit der Stiftung Warentest, die für ihre neue Ausgabe des Magazins 'Test' eine Reihe von Universalkameras unter die Lupe nahm. mehr... Kamera, Digitalkamera, Canon, Powershot G12 Bildquelle: Canon Kamera, Digitalkamera, Canon, Powershot G12 Kamera, Digitalkamera, Canon, Powershot G12 Canon

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Natürlich, bei diesen hier genannten Modellen handelt es sich ja auch um sehr hochpreisige Universalkameras. Da kann man eine solche Qualität auch in jedem Fall erwarten. Problem nur eben auch wie immer: Begrenzte Chipgröße und damit niedrige Lichtempfindlichkeit bzw. frühes Rauschen. Mehr ist da eben nur bei einem erneut deutlich höheren Preisniveau drin.
 
@nize: Dazu kommen noch die physikalischen Grenzen der kleinen Objektive (Verzerrungen, chromatische Abberation, Unschärfen, Brennweiten).
 
@F98: ..Beugungsscheibchen, Vignettierung etc. (um es mal fortzusetzen^^). Aber ganz ehrlich: für 400 bis 500 Euro kann ich mir auch einfach eine 1000D oder D3100 holen und habe noch mal bedeutend mehr Möglichkeiten - besonders bei wenig Licht.
 
@Stratus-fan: Kommt halt immer drauf an ... sicher - schon ne einfache (kleine) DSLR ist im direkten Vergleich in Punkto Bildqualität den Kompakten immer überlegen (kommt aber nicht zuletzt auch auf den Fotografen an ... es gibt auch "Experten" die es selbst mit 'ner Nikon D3x und 'ner hochwertigen Optik schaffen im günstigsten Fall nur eher mittelmässige Fotos zu produzieren). Nur liegt z.B. für mich der Sinn einer solchen Kompakten nicht im "entweder oder" (sprich kompakt oder DSLR) sondern im "zusätzlich zu" ... Ich nutze mittlerweile die Nikon P7000 als handliche "Immer Dabei" Kamera ... sie passt prima in ne kleine Gürteltasche und bietet (wie vergleichbare Kameras anderer Hersteller auch) eine gute Bildqualität ... selbst in schon etwas problematischeren Lichtverhältnissen kann man dank der f2.8 im WW-Bereich durchaus noch gute Fotos machen (welche sich sogar verkaufen / lizensieren lassen) ... die Möglichkeiten derartiger Kameras auch manuell alle Einstellungen vornehmen zu können (bei der P7000 sogar ohne sich erst durch irgendwelche Menues hangeln zu müssen) ist ein weiteres Plus ... in Verbindung mit dem SB-400 (mit 'nem Meter Kabel zwecks off Kamerabetrieb), der auch noch locker in die Jacken- oder Westentasche passt, ist man eigentlich für die Momente, in denen man sich früher geärgert hatte keine vernünftige Kamera dabei zu haben, weil man mal wieder zu faul war ne DSLR mitzuschleppen, gut gerüstet ... das einzige was ich immer noch bei diesen Kameras vermisse, ist ein vernünftiger optischer Sucher wie man ihn jetzt in der Fujifilm FinePix X100 findet (hätte diese nicht die Limitierung auf fest verbaute 35mm wäre sie zumindest für mich die optimale "Immer Dabei Kamera") ...
 
@F98: Rückenschmerzen, Depressionen, Herzrythmusstörungen etc...
 
@nize: das gleiche hab ich mich eben auch gefragt. Untersucht wurden Modelle zwischen 400 und 750 Euro? WTF? Das Einsteigermodell von Canon, die 1000D, gibt es für 350 Euro. Für 750 Euro bekommt man fast schon Premium-Modelle...
 
naja.. 500 euro ist fuer ne cam schon nicht billig .. da ist der sprung zur spiegel reflex ja auch nicht mehr so gross
 
@-adrian-: das ist korrekt .. allerdings musst du bei spiegreflex u.U. noch zusätzliche objektive einplanen für z.b. weitwinkel, zoom usw
 
@Balu2004: Von der Handlichkeit mal ganz abgesehen
 
@-adrian-: Der Vorteil der kompakten liegt auch nicht primär im Preis. Das klassische Beispiel sind doch immer Urlaubsfotos und ähnliches. Die Kompaktkamera kommt einfach mit in die Tasche/Rucksack und man kann relativ spontan Bilder machen. Bei den Spiegelreflexkameras hat man dann meistens schon eine extra Kameratasche dabei. Natürlich werden damit die Bilder besser (je nach investierter Zeit und Kompetenz etwas oder auch deutlich), aber das ist beim klassischen Urlaubsschnappschuss gar nicht notwendig. Ich bin beispielsweise oft mit Jugendgruppen unterwegs und natürlich ist es da schön einige Bilder für die Internetseite oder auch für die Jugendlichen zur Erinnerung zu machen. Aber deswegen will ich nicht stundenlang eine sauschwere Kamera durch die brütende Hitze des hochsommerlichen Barcelona schleppen :D
 
@LastNightfall: Wieso nicht? Belastet den Rücken ja auch nicht allzu sehr, wenn man auf der anderen Seite noch das genauso schwere Stativ schleppt ;-)
 
Kennt wer von euch ne Kamera mit blitzschneller Auslöse Zeit?
Ich fotografiere nämlich gerne Stürme und da Brauch ich nen Blitzschnellen auslöser um Blitze so richtig schön zu erwischen.
Meine derzeitige ist zu Langsam. Ich brauch meine Reaktionszeit und die Kamera auch. Alles zusammen zu lange.
 
@nighthammer: Panasonic GF1
 
@F98: Die schliest aber bei Tests nicht so gut ab. Und Bildstabilisator brauch ich auch.
0,76 Sekunden zum Fokussieren und Auslösen ist zu lange.
 
@nighthammer: Bin mit der GF1 sehr zufrieden. Wenn man ihre Schwächen kennt (die man auch bei DSLRs kennen muss), macht sie sehr feine Bilder, besonders das stabilisierte 14-45mm Zoom ist ne Wucht für sich, das stellt sogar manches DSLR Objektiv in den Schatten.
 
@nighthammer: Blitze fotografiert man mit Langzeitbelichtung
 
@ayin: weiß ich. Aber mit Live Action Fotografie machts mehr spaß^^
 
@nighthammer: nen blitz zu erwischen ist eher glückssache:) aber mit ner pana bist du gut bedient
 
@Otacon2002: In der Region wo ich wohne ist in Sommer fast jeden 2 Tag unwetter. Hab schon einige erwischt mir meiner alten Spiegelreflex. Aber die ist jetzt hin.
 
@nighthammer: kauf dir, wie ayin schon sagte, eine kamera mit ordentlicher langzeitbelichtung. und egal wo man wohtn..die blitze sind überall gleich schnell...außer man hat so nen ultra ding was da am rumzappeln ist:)
 
@nighthammer: für diesen Zweck würde ich auf jeden Fall wieder eine Spiegelreflexkamera empfehlen.
Es muss ja nicht gleich was sehr teures sein, eine einfache EOS 1000D mach sehr sehr anständige Bilder, ist preislich OK und hat trotzdem alle Vorteile einer Spielreflexkamera.
 
@nighthammer: Nikon Coolpix S8000 mit 0,18s Auslöseverzögerung. Würde aber auch eher den Vorschlag des Vorposters empfehlen ;) Auch schnell Nikon Coolpix P100 mit 0,19s
 
@nighthammer: Hol dir ne 550D und mit der neusten Magic Lantern-Mod kannst du autom. auslösen lassen, sobald ein Blitz den Himmel erhellt ;-)
 
@Stratus-fan: Werd ich mir auch mal ansehen. Mal alles vergleichen und die Beste raussuchen
 
@nighthammer: Ein Blitz ist nur ein Bruchteil einer Sekunde da. Selbst bei einer Kamera die innerhalb von 0,1 Sekunde auslöst ist immer noch Faktor Mensch mit seiner Reaktionszeit da. Ich habe vor einer Woche hier ein Gewitter fotographiert mit 15 Sekunden Belichtung: http://consydar.kilu.de/blitz.jpg
 
Ich versuchs trozdem immer ohne Belichtung. Mach wie gesagt mehr Spaß.
 
@consydar: Den Blitz hast Du aber gut erwischt, nicht schlecht.
@nighthammer: Ich hab auch mal mit ner Kompakt-Canon und CHDK einen Blitz erwischt, das war zwar auch Glückssache, hat aber relativ gut funktioniert.
 
@nighthammer: Aha, macht mehr Spaß... hast du denn tatsächlich mit deiner Vorgehensweise mal einen Blitz einfangen können? Wage es zu bezweifeln. Aber naja, so langs dir Spaß macht, is ja alles gut.
 
@9inchnail: jop. Das war damals noch mit ner Analog Kamera.
 
@nighthammer: Nikon D90 und Kabelfernauslöser auf Berlebachholzstativ und Gitzo Kopf.
 
@JK_MoTs: Werde mir die Canon EOS 1000D besorgen sieht vielversprechend aus und ist auch nicht teuer.
Danke für die Infos.
 
@nighthammer: Canon EOS 1100D kannst du dir auch ansehen ;)
 
@wertzuiop123: Die sind Beide nur für "Schönwetter-Fotografie" geeignet, ab iso 800 wirds unschön. Und bei Unwetter ist das licht meist ungeeignet für Canon-Schwachlicht-Rauschgeneratoren" ;-)P
 
@Pegasushunter.: So ein Blödsinn. Und das Rauschen ist heutzutage kein Problem des Sensors denn der Software.
 
@ayin: Falsch, einfach mal googlen ;-)
 
@Pegasushunter.: Ich pfeif auf Google, da findest du genügend Schwachsinn für Pro und Contra. Ich verlass mich lieber auf Eigentests und sowas: http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=870381&highlight=350d
 
@ayin: Ich kenne das Forum genau ;-) wir reden Hier von ab ISO 800 unter schlechten Lichtverhältnissen ;-) und nicht irgend welche Aufbauten in Räumen mit einigermaßen normalen Lichtverhältnissen. Geh mal vor die Tür in der Dämmerung, wenn es langsam dunkel wird ;-)
 
Da ich weder eine 1000d noch eine 1100d habe, kann ich das nicht. Aber so mies sind die Sensoren auch nicht. Und das Rauschen ist nun mit aktueller Software komplett egal.
 
@ayin: Die Sensoren sind auch nicht mies, die sind sehr gut, bis ISO 800. Wer darüber einigermaßen rauschfreie Bilder haben möchte braucht bei Canon schon eine EOS 7D oder höher. In der Preisklasse, in der die 1000D oder 1100D angesiedelt sind, machen es eben einige Hersteller erheblich besser. In den Preisklassen ab EOS7D sind die meisten Hersteller ziemlich gleich.
 
@Pegasushunter.: Es gibt auch aktuelle teure Kameras mit miesen Rauschverhalten wie z.B. Leica M9. Eine 7d rauscht genauso viel oder wenig wie eine 550d/600d/60d, da der gleiche Sensor verbaut ist.
 
@ayin: Hmmm ... ich weiss ja nicht ... z.B. ver ein paar Wochen in Lybien ... da habe ich selbst in fortgeschrittener Dämmerung mit der Leica M9 noch hervorragende Bilder geschossen ... in Verbindung mit den sehr guten lichtstarken Optiken kam ich allerdings auch gar nicht in Versuchung die ISO so hochzusetzen, dass ich in Regionen vordrang, in denen ein störendes Rauschen unvermeidlich ist ... diese ganzen Tests und Messwerte alles schön und gut ... leider wird gerade heute im digitalen Zeitalter der rein technische Aspekt immer zu hoch bewertet ... für mich zählt immer noch was ich im praktischen Einsatz mit den Geräten machen kann, wie sie sich da bewähren ... da ist mir egal was in irgendwelchen Datenblättern steht ... die Leute sollten sich mal wieder mehr darauf konzentrieren, wie man kreativ mit seinen Arbeitsmitteln das Beste Ergebnis bekommt. Nicht die perfekte Kamera macht das Bild, sondern immer noch der Fotograf!
 
@pessoa: Hervorragendes Schlusswort. So soll es sein und bleiben.
 
@9inchnail: WEgen zwei Iso-Stufen mach ich mir keinen Kopf...
@pessoa: Da ich selbst eine Leica M9 habe, kann ich nur sagen, alles was über 1000 Iso ist ist ein Alptraum.
Und der blöde Satz, dass der Fotograf die Bilder macht, ist auch für die Tonne. Denn ein Fotograf kann auch nicht zaubern und ein wunderschönes Bokeh aus einer 100 Euro Knippse erhalten. Ebensowenig würde ein Schuhmacher mit einem 50PS Auto die F1 gewinnen.
 
@ayin: Ich habe ja auch nicht behauptet, dass die M9 ISO- Weltmeister ist ... lediglich dass ich mit der M9 und entsprechender Optik bis dato schlicht und einfach noch nie in die Situation gekommen bin, wo ich die ISO hätte so hoch einstellen müssen, dass deutlich sichtbares Rauschen auftrat. Wenn ich in Situationen bin wo ich tatsächlich eine hohe ISO benötige greife ich einfach zur D3s ... jede Kamera hat ihre Pros und Cons ... der Trick ist einfach zu wissen wann ich welche mit welcher Optik drauf einsetze. Und bei meinem Satz, welcher Deiner Meinung nach in die Tonne gehört bleibe ich auch ... sicher es gibt heutzutage eine wahre Inflation technisch perfekter Aufnahmen (u.a. auch dank Photoshop, welches ja bekanntermassen aus Sch.... Gold machen kann) ... aber sind das deswegen auch gute Fotos? ... Meiner bescheidenen Meinung nach nicht zwangsläufig ... schau Dich doch mal um ... die Bilderflut ist größer denn je, auf jeden Krieg, auf jede Katastrophe, auf jeden Promi kommen mehr Fotografen denn je ... aber die Zahl der wirklich guten Aufnahmen, der Fotos die sich einprägen, wird immer weniger ... technisch perfekte aber meist of langweilige Bildchen wohin man schaut ... Krieg in Afghanistan, Erdbeben und Tsunami in Japan etc. reuters, dpa, afp und Konsorten überfluten den Mainstream Medienmarkt mit "netten Bildchen" zum günstigen Preis, mehr nicht ... wo sind solche Aufnahmen wie z.B Nick Ut's 'Phan Thi Kim Phúc', welchen fast jedem sofort einfällt (auch wenn er den Titel nicht kennt) wenn man vom Vietnam Krieg spricht ... die Fotos die wirklich "Impact" haben werden immer seltener bzw. von billiger Massenware der großen Agenturen in den Hintergrund gedrängt ... diese Bilder mit "Impact" sind mit Sicherheit nicht alle technich perfekt, aber sie sind eben trotzdem gute Fotos, weil sie einen auf einer emotionalen Ebene ansprechen, weil sie eine Geschichte erzählen ... und genau das ist mein Kritikpunkt ... im heutigen digitalen Zeitalter liefern immer mehr technikverliebte Fotografen immer mehr technisch perfekte aber leider eben auch (sorry) langweilige Aufnahmen ab. Du kannst (und darfst) gerne anderer Meinung sein, aber ich denke es wird Zeit sich wieder mehr auf das Bild, als auf die technischen Finessen zu konzentrieren. Ach ja: Was die 100 Euro Knipsen angeht ... Ich dachte eigentlich wir unterhalten uns hier über Kameras, sorry, war wohl mein Fehler ...
 
@pessoa: Da gebe ich dir vollinhaltlich recht. Aber um ein gutes Foto zu machen bedarf es halt guter Optiken und guter Kameras, weil es einem mehr Möglichkeiten einräumt. Klar kann man mit einem Handy auch ein Jahrhundertfoto schiessen, aber es bleibt dann zumeist bei genau diesem einem.
 
@ayin: kein Widerspruch in diesem Fall ... was ich mit meinem posting eigentlich zum Ausdruck bringen wollte: Ich rege mich halt nicht über die eingeschränkten ISO Eigenschaften z.B. der M9 auf, da ich die Kamera gezielt wegen anderer Vorzüge einsetze ... brauche ich ne hohe ISO nehm ich die D3s, brauch ich ne höhere Auflösung, dafür gibts die D3x oder (v.a. unter Studio Bedingungen) die Mamiya etc ... den perfekten Allrounder gibts halt (noch) nicht ... und in bestimmten Situationen nutze ich (alter Steinzeitmensch der ich bin) sogar immer noch den guten alten Film (den Charme z.B. eines klassischen SW Abzugs von z.B. einem Kodak Tri-X bekommt man trotz aller Nachbearbeitung digital einfach nicht hin ... wer was anderes behauptet sollte vielleicht einmal den Augenarzt seines Vertrauens aufsuchen hehe) ... mich stört halt einfach diese technikverliebtheit, die das kreative leider oft weit in den Hintergrund drängt.
 
@ayin: Durch Rauschunterdrückung verliert man aber auch Details im Bild. Mir ist das nicht egal.
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