Netzsperre: Kino.to stellt Alternativdomain vor

Internet & Webdienste Nachdem der österreichische Verein für Antipiraterie (AVP) eine Zugriffssperre für die Domain Kino.to, die der Internetprovider UPC in die Tat umsetzen soll, auf den Weg bringen konnte, haben die Betreiber der Plattform nun reagiert. mehr...

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was ein Irrsinn. Man müsste ja unterm Strich nur die Zieldomain blocken - dann wären die Redirect URLs sinnlos.
 
@Rikibu: Für einen Moment dachte ich gerade, du hättest das System falsch verstanden und es handle sich um einen Mirror, aber Tatsache: Moviestream.to leitet lediglich auf Kino.to weiter. Und ich dachte immer, lediglich die Bundesregierung käme beim Thema Internet auf solch idiotische Ideen.
 
@Talaron: die spielen halt mit der Unwissenheit der Politik, aber das wird sicher so einfach nich funktionieren. vor allem wirds nicht funktionieren, wenn man dieses Schlupfloch quasi so laut kommuniziert... fehlt nur noch ne Werbeanzeige in der Bild.
 
@Rikibu: Ich weiß gar nicht was Domain blocken überhaupt bringen soll, da man doch auch direkt mit der IP drauf gehen kann, und da kann dann kein DNS-Block der Welt was gegen machen.
 
@mh0001: Nicht immer bringt dich die IP zum Ziel. Gerade wo viele IP4-Adressen knapp werden, werden viele Domains auf einer einzigen IP gehostet und per HTTP-Header entschieden, welche Seite angezeigt wird. Von daher kann das schon in begrenztem Maße sinnvoll sein. Wirksamer wäre letztlich ein IP-Blocker - was rechtlich aber eben nicht geht, da dadurch andere Seiten des Servers mit beeinträchtigt werden.
 
@larsh: Dann trägst du halt in deiner HOSTS-Datei ein, dass kino.to zu der dir bekannten IP führt und schon funzt es wieder (inkl. Hostheader).
 
@knitd: das würde vorraussetzten das dein browser auch in die datei schaut, ist aber nicht so. weder ff noch ie8 reagieren hier auf irgendwelche einträge in der hosts
 
@chris1284: sorry, aber das ist blödsinn ... die hosts ist systemweit ... diese wird zu allererst gefragt nach dns daten ... wenn diese einen entsprechenden eintrag hat, wird diese genutzt und kein weiterer dns gefragt ... und das gilt für das ganze system sowohl mac, linux, win und was es sonst noch alles gibt ...
 
@reSh: als ergänzung: zuerst wird der cache abgefragt und dann die hosts-einträge
 
@shadowsong: ok, das mag sein - habe ich noch nicht getestet ...
 
@chris1284: So ein Quatsch. Host Datei geht über alles !!!
 
@reSh: schade das es nicht funktioniert ..... so systemweit ist es scheinbar nicht. ich kann hier an diversen pcs einträge hinzufügen und nicht hat eine auswirkung ...
 
@reSh: nachforschung ergab: das funzt nicht wenn man einen proxy nutzt. sprich, hosts "geht nicht über alles" wie hier geschrieben. und geht scheinbar nicht vor dns. jegliche eintragung in die datei + dnscache leeren + kein proxy bringt immer das selbe ergebnis -> auflösung per dns. allerdings nur in domäne getestet
 
@chris1284: dann trag mal was in die hosts des DC ein ...
 
@Rikibu: Die leiten nur weiter, solange die Sperre noch nicht aktiv ist. Danach nehmen die die andere Domain. Da Österreich rechtlich genau so bescheuert ist wie Deutschland muss für Jede Domain ein neuer Antrag gestellt werden. Dazwischen vergehen dann immer wieder 1-2 Monate.
 
@Rikibu: das bringt auch nichts. siehe lösungen im newstext
 
Das mit der Streamseite stimmt schon. Kino.to bietet nur Links auf Hoster an, genau so wie Winfuture nur einen Link (bzw. Textverweis) auf Kino.to anbietet. Auch über Google findet man diese Streams.
 
@Hennel: Mit unterschied das Google sich nicht auf das finden von illegalen Inhalten spezialisiert. Kino.to hat aber ausschließlich den Sinn mit urheberrechtlich geschützem Material (egal ob selbst gehpstet oder auf Sharehostern) Geld zu verdienen. Nebenbei wird noch Malware verteilt und der Nutzer ausgespäht (Tracking Cookies). Gut das Sie so klug waren auf ne .to Domain zu hosten. Ich finde soein Schmarotzertum unmöglich.
 
@ThreeM: Ernsthaft, wer sich die Filme/Serien via kino.to sich anschauen muss, ist selbst schuld. Es gibt genügend Alternativen die weniger auf solches Geschäftsgebaren setzen.
 
@RobCole: Klar gibts die. Ich bezieh mich halt aus aktuellem anlass auf Kino.to.Generell unterstütze ich keine Websites oder Dienste die mit der arbeit anderer Geld verdienen wollen.
 
@ThreeM: Was hat das mit "Spezialisierung" zu tun? Ändert nichts daran dass Kino.to nur verweist, so wie Google verweist. Dafür findet man per Google auch Software, Cracks, Audio und Bombenbauanleitungen, alles sachen was man auf Kino.to nicht findet. Ist eine Spezialisierung also wirklich schlimmer? Und gebe ich auf Google den richtigen Suchbegriff und/oder Hack ein, ist die Google-Suche exakt so spezialisiert wie kino.to.
 
@lutschboy: Eine Spezialisierung ist nicht schlimmer. Wenn es aber der Existenzgrund ist, dann schon. Kino.to hat von anfang an auf illegale inhalte verlinkt und ist als Sammelseite für illegalen Content aufgestellt worden. Google ist eine Suchmaschiene die mit Suchergebnissen + Werbung Geld verdient. Nimmst du aber Kino.to die Streaminginhalt ist die Seite so interessant wie ein umfallender Sack Reis.
 
@lutschboy: ThreeM hat das ja zum Teil schon ausgeführt, ich will es aber noch ergänzen. Obwohl ich eigentlich der Meinung bin, dass diese Diskussion müßig ist, da ich im Kern glaube, dass die meisten die, wenn sie denn irgendwelche "kruden" Vergleiche z.B. mit Google oder sonstigen nur im weitesten Sinne vergleichbaren Diensten ziehen, eigentlich wissen, dass dieser nicht passt. Sie können es vielleicht nicht sachlich und rational erklären, wissen aber im Kern durchaus, dass da "irgendwie" der Vergleich zwischen Google und kino.to oder ähnlichen Angeboten nicht zutreffen kann - aber es "hilft" ja wenigstens ein wenig das zu argumentieren, was man persönlich "gut" findet, denn immerhin geht es gegen die "Bösen". Wer auch immer die gerade sind. Aber zur Kernfrage: Natürlich ist es entscheidend, was die eigentliche Ausrichtung einer Dienstleistung ist. Im weitesten Sinne ist der Apotheker nur ein Drogenhändler - dennoch ist er, im Gegensatz zum Dealer am Bahnhof, nicht illegal, selbst wenn zum Teil die gleichen Substanzen gehandelt werden. Ein Waffenhändler ist nicht illegal, im Gegensatz zu dem Händler, der seine Waffen ohne Genehmigung und am besten noch mit Anleitung zum "Beseitigen" von "Störenfrieden" unter der Theke verkauft. Und ebensowenig ist Inkasso verboten, während es Inkasso mit "unterstützendem Auftreten" von starken Männern, selbst ohne dass die was tun, verboten ist. Es bleibt doch für den Kunden ganz einfach: Filme, Musik etc. sind ein "Luxusgut". Man braucht es nicht wirklich und durch TV, Radio, Internetradio und lizenzfreie Musik kommt man durchaus mehr als gut über die Runden. Die Leute "wollen" aber unbedingt bestimmte Serien, Filme etc. pp. sehen - und zwar so wie sie es wollen, auch wenn es der Markt so nicht hergibt. Die Konsequenz wäre nun eigentlich ein Konsumverzicht - so ist der Anbieter gezwungen sein Angebot zu optimieren. Stattdessen liefert man ihm aber Wasser auf seine Mühlen, da der Konsum ja weiterhin vorhanden ist - nur eben auf illegalem Weg. Offensichtlich will/kann man ja doch nicht "ohne". Das Produkt scheint also doch gar nicht so schlecht zu sein, zumindest nicht so schlecht, dass man mehrheitlich darauf verzichten will. Und da wird es dann, von eurer Seite aus, albern. Denn Fakt ist an diesem Punkt: Man begeht lieber einen Rechtsverstoß, statt den Hersteller/Anbieter auf seinem Produkt sitzen zu lassen und ihn mit tatsächlichem Nichtkonsum zu strafen.
 
@LostSoul: Du, es ist keineswegs sachlich, wie du denkst, wenn man anderen Leuten unterstellt, sie würden sich was vor machen und Scheinargumente bringen und so weiter, nur weil sie eine andere Meinung haben! Das ist ein Niveau, auf dem ich an keiner Diskussion interessiert bin. Wenn du mir Argumente dadurch madig machst zu behaupten ich würd nur vor mir selber heucheln und deine Meinung wär die einzig wahre, echte, ernst gemeinte, dann hat das keinen Sinn. Ich hab übrigens nur vom rechtlichen und technischen gesprochen, während ihr/du euch/dich auf moralischer subjektiver Ebene bewegst - insofern etwas paradox, aus dieser Perspektive anderen mit Scheinheiligkeit zu kommen. Kino.to macht exakt das gleiche wie Google - es verlinkt, es führt wohin. Die Intention ist dabei in meinen Augen völlig belanglos. Wenn Kino.to jetzt auch auf süße legale Katzenbildchen verlinkt, ist es dann in Ordnung, weil dann die Spezialisierung auf Illegales weg ist? Also bitte. Deine ganzen Vergleiche hinken, denn auch Google "dealt", nur eben nicht ausschließlich mit illegalen Sachen. Auch in einer Apotheke brauch ich ein Rezept um an eigentlich illegale Substanzen zu kommen. Die Apotheke darf nicht legal Hasch verkaufen nur weil sie auch legal Aspirin verkauft. Die Leute brauchen ein Rezept. Keiner sucht auf Google mit der Lizenz/dem Rezept zum Raubkopieren. Abgesehen davon dealt weder kino.to noch Google, beide sind nur ein Wegweiser zu Dealern. Aber wie gesagt, ich bin an keiner Diskussion interessiert mit jemandem der sie von vornherein untergräbt.
 
@lutschboy: Ich habe schon oben dargelegt, warum die Intention nicht außer Acht gelassen werden kann. Damit ist auch alles dazu gesagt, auch wenn du die technische Vergleichbarkeit für vorrangig hältst. Es geht eben *nicht* um eine Spezialisierung im Allgemeinen, sondern um eine Spezialisierung (und die Zureigenmachung von Inhalten) auf die Indizierung von rechtswidrigen Inhalten.
 
@LostSoul: Wie gesagt, also brauch kino.to nur auch süße Katzenbildchen indizieren wie Google und schon ist es okay nach eurer Ansicht, denn die Spezialisierung auf ausschließlich rechtswidrige Inhalte ist ja dann weg :) Geile Logik.
 
@lutschboy: Ähm, natürlich?! Wenn sich die Rechtswidrigkeit aus einem bestimmten Umstand ergibt und dieser eingestellt wird, warum sollte dann noch eine Rechtswidrigkeit gegeben sein, wenn nicht zugleich neue/andere Umstände eingetreten sind? // Nachtrag: Was natürlich nicht die mögliche Strafbarkeit für den Zeitraum der Rechtsverletzung nichtig macht. Diese bleibt natürlich unberührt.
 
@LostSoul: Aber kino.to würde doch weiterhin auf illegale Inhalte verlinken. Und du wirfst mir Heuchelei vor? Illegale Inhalte mit legalen Inhalten zu maskieren ist doch erst recht Heuchelei. Also ich kann der Logik nicht folgen. Dann brauchen also alle Koksdealer nur auch ganz legal Stofftierchen verkaufen und sich nicht mehr vor der Polizei fürchten, um auf deinen Vergleich oben einzugehen? Na dass wäre ja praktisch :D Edit: Zu deinem Edit: Na gut, dann sind wir also doch wieder auf dem rein subjektiv-moralischem Gebiet, bei dem sich eben Meinungen unterscheiden und man einfach die der anderen respektieren kann statt sie madig zu machen.
 
@lutschboy: Du hast oben geschrieben, dass nur noch "süße Katzenbildchen" indiziert würden, nun redest du von einer Maskierung. Was denn nun?
 
@LostSoul: "Nur" meinte ich im saloppen Sinne. Also zusätzlich zur Verlinkung auf Illegales auch einfach auf legales Verlinken wie es Google tut, und schon ist's okay.
 
@lutschboy: Ähm, nein?!
 
@LostSoul: Begründung? Genau das hast du doch oben geschrieben. Der Unterschied zwischen Google und Kino.to läge in der Ausrichtung der Dienste auf ihre Inhalte. Google richtet sich nach allen Seiten aus, kino.to auf die Indizierung von Streaming. Google sei dadurch gut, kino.to böse. Aber wenn Kino.to seine Ausrichtung erweitert auf legale Inhalte, ist es doch deiner Logik nach dann auch gut? So wie Google gut ist, weil es auf legales und illegales gleichzeitig verlinkt. Oder warum jetzt plötzlich doch nicht? Sind süße Katzenbildchen zu wenig? Ok, dann werden halt auch Haushaltstipps mit indiziert. Dann okay?
 
@lutschboy: Ich habe es oben schon mal erläutert, versuche es aber noch ein letztes Mal: Ja, es ist ein Unterschied, wie die Ausrichtung der Dienste ist. Wenn du, quasi als "Nebenprodukt" des von die angebotenen Dienstes, *auch* zu einem gewissen Teil nicht legale Inhalte erfasst und indizierst, ist dies nun mal etwas anderes, als wenn du deinen Dienst darauf auslegst eben nur nahezu *ausschließlich* rechtswidrige Inhalte zu indizieren und, im Fall von Kino.to, auch zu Eigen zu machen. Wenn Kino.to seine Ausrichtung nun nicht nur erweitern würde, sondern so umfangreich erweitern würde, dass die rechtswidrigen Inhalte nur noch einen Bruchteil der Inhalte ausmachen würde, würde sich die Bewertung durchaus ändern, ja. Wobei sie auch dann noch von weiteren Faktoren abhängig ist. Im Gegenteil zu Google macht sich kino.to nämlich die Inhalte durch Einbettung auf der eigenen Seite zu eigen - dies ist bei Google z.B. nicht der Fall. Auch dies sorgt noch mal für eine Verschärfung der Situation zu Lasten von kino.to. Mit einem einfachen "Wir distanzieren uns von den verlinkten Seiten..."-Disclaimer ist es da auch nicht getan (hierzu gibt es unglaublich viel an Kommentaren in den einschlägigen Rechtskommentaren). Du kannst, wenn du es ganz simpel reduzieren willst, auch in eine Frage verpacken: Ist die Rechtsverletzung nur zufälliges Nebenprodukt einer wesentlich größeren Teilmenge, dann ist die Legalität eher zu bejahen, oder der legale Anteil an Inhalten kaum noch signifikant (also wenigstens unter einem Zehntel)? - - - - - - - - - Übrigens hatte auch Google in solchen Dingen Probleme: Als sich Google nämlich Inhalte zu eigen gemacht hat, um seine eigenen "Newsdienste" anzubieten, hat sich die Verlagsbranche entsprechend aufgeregt - hier ging es dann letztlich auch um Verwertungs- und Urheberrechte und dort sogar noch um Inhalte, die per se von den Verlagen (und damit vom Rechteinhaber) selbst zur Nutzung zur Verfügung gestellt wurden, was bei den Inhalten von kino.to nicht der Fall ist.
 
@LostSoul: Ok, also ist es doch so wie ich die ganze Zeit sage, ich kapier nicht wieso du mir vorwirfst ich würd deine Erläuterung nicht verstehen: Du ziehst eine schwammige, willkürliche, subjektive Grenze ab der ein Dienst - obwohl er auch illegale Inhalte verlinkt - in Ordnung ist. Also sobald der Anteil illegaler Inhalte unter 30%, oder was wäre dir lieber, 25%? 20%? Also sobald er darunter fällt ist alles im Lot. Wenn Amazon jetzt also Koks ins Sortiment aufnimmt, was ja neber millionen von legalen Produkten eine absolute Ausnahme und "ein Bruchteil des Inhalts ausmacht" (0,0x%?), um es mit deinen Worten zu sagen, fändst du das in Ordnung? Wäre ja die gleiche Logik im Prinzip und ein Vergleich den du weiter oben in etwa selbst gezogen hast. Sorry, find ich persönlich halt absolut irrational. Und bezüglich der Einbettung von Inhalten: Auch Google zeigt Vorschauen und Thumbnails, oder machen wir einen Schwenk zu Bing, wo fremde Videos (zb Pornos) direkt auf ihrer Seite abgespielt werden können. Bing hälst du ja sicher auch für in Ordnung. Aber schon witzig dass du mir jetzt plötzlich doch noch mit Technischem kommst. Wenn ich hingegen von technischem rede (nämlich dass sowohl Google wie auch kino.to - Einbettung hin oder her - fremde (!) Inhalte präsentieren/verlinken und dadurch nicht verantwortlich zu machen sind), blockst du das ab. Und dein letzter Absatz ist sowas von am Thema vorbei, denn Google hat bei dieser Verlagssache die Inhalte sich zu eigen (!) gemacht, während Kino.to sich nicht die Rechte an den Inhalten klaut und wie gesagt nur auf sie verlinkt. Die Sache ist 1000km und mehr von der Sache entfernt um die es geht, nämlich um die Google Suche, nicht um Google News oder Talk oder Google Android. Aber immer schön drehen und wenden wie's einem halt passt... :) Und exakt dass dann auch noch dem Gegenüber vorwerfen.
 
@lutschboy: Es geht hier nicht um Moral. Es geht um Gesetze die eingehalten werden müssen. Das Kerngeschäft von Kino.to ist das verlinken auf rechtswidrige Inhalte. Aber nicht nur das. Sie erwirtschaften dazu ohne Lizenz Werdeeinnahmen mit Content den Sie nicht Produziert haben. Eher Vergleichbar mit einem Dieb der Rohstoffe klaut, daraus ein Produkt baut und dies dann verkauft. Google indexiert einfach Automatisch auf Inhalte die per Bot aufgenommen werden. Kino.to Sammelt NUR Links die zu "illegalen" Inhalten führt. Anders wäre die Seite uninteressant, niemand würde die Seite besuchen und die Betreiber würden kein Umsatz machen. Kino.to beschaft sich aber Raubkopien, läd die Extern hoch (um natürlich das rechtliche Schlupfloch zu nutzen) und Verlinkt anschließend. Was daran nicht als illegal bezeichnet werden kann erschließt sich mir noch nicht. Das Kerngeschäft von Google ist das setzen von Werbelinks in Form von personalisierter Werbung. Werbung für Cracks, oder illegale inhalte wird von Google gefiltert und findet eher selten einzug bei Adsense. Sprich man versucht bei Google illegale Inhalte zu finden und hat aufgrund der technischen Begebenheit meistens Glück. Wenn du Kino.to besucht weißt du im Vorfeld was du finden wirst weil Kino.to halt eben nur solche Inhalte listet. Der Sinn von Kino.to ist ausschließlich illegale Inhalte zu finden. Was gibts da zu Diskutieren? Das ist keine Frage der Moral sondern der Gesetzeslage. Der vergleich mit Koks und Amazon hinkt auch. Amazon wird einfach keine imjeweiligen Land bedenkliche Artikel anbieten. Es geht um die Frage des Kerngeschäfts. Im Fall von Kino.to ist dies aber eindeutig. Abgesehen davon: "Die anderen machen sowas ähnlches doch auch" Ist KEIN Argument welches Kino.to legitimiert.
 
@ThreeM: "Das Kerngeschäft von Kino.to ist das verlinken auf rechtswidrige Inhalte." - Kerngeschäft oder nicht, Google tut dies auch. Wie lang und breit ausgeführt, nur weil man auf mehr legales als illegales verlinkt, wird das illegale nicht legaler. "Sie erwirtschaften dazu ohne Lizenz Werdeeinnahmen mit Content den Sie nicht Produziert haben.". Macht Google auch. "Kino.to beschaft sich aber Raubkopien, läd die Extern hoch" - Falsch. Nicht "kino.to" lädt hoch, sondern wild verstreute Nutzer der Seite. Google macht -exakt- das selbe, es verlinkt die von Benutzern erstellten Inhalte (zb Rapidshare-Links in Tauschforen). Hat Google deshalb die Inhalte hochgeladen? Nein, genausowenig wie Kino.to sie an sich hochgeladen hat. Das hochladen geschützter Inhalte ist natürlich illegal, bestreit ich ja nicht, ist aber halt ne andere Sache als das Verlinken. Und auch die Sache mit der Werbung ist eine andere als die Verlinkung - Kino.to wurde nämlich nicht wegen der Werbung blockiert. "Das ist keine Frage der Moral sondern der Gesetzeslage." - Genau das sag ich ja auch die ganze Zeit. Und wenn das Gesetz die Verlinkung illegaler Inhalte als Grundlage zum Blockieren von Seiten sieht, dann muss eben auch Google blockiert werden. Die Verdienen genauso Werbung mit Verlinkung zu illegalen Inhalten wie Kino.to. Ob das jetzt der Kernbereich ist oder nicht, ist eine moralische Sache, nicht logisch erklärbar. In meinen Augen ist wie mehrmals gesagt eine illegale Sache nicht legaler, nur weil sie anteilsmäßig kleiner ist. Ist ein Einbrecher weniger kriminell wenn er auch legal arbeiten geht? Ist dadurch dass Einbrechen duldbar? Wenn nein, warum ist dann die Verlinkung illegaler Inhalte bei Google duldbar, nur weil es nicht wie Kino.to nicht hauptberuflich illegales verlinkt? Erschließt sich mir nicht. Für mich ist das Thema nun auch durch, sonst tipp ich mich noch wund.
 
@lutschboy: Das hat doch nix mit Anteilhaftigkeit zu tun. Kino.to wurde gegründet um illegale Inhalte zu verlinken. Und ja, die anbieter laden selbst ebenfalls Content hoch. Das wüsste man wenn man die Macher etwas kennen würde. Kino.to arbeitet unter anderem mit Scripten die Content von Topsites läd und anschließend automatisch hochgeladen und verlinkt werden.Zusätzlich verlässt sich Kino.to auf Handlanger die aus Falsch verstandenem Gemeinschaftsgefühl die drecksarbeit erledigen.Aber gut lassen wir die Disskussion wir haben da unterschiedliche Ansichten und meine Aufgabe ist es nicht zu belehren.
 
Die Sperren gibt's auch in D. Wenn ich zu hause auf Kino.to gehe sehe ich nur das stopschild. Kein Witz.
 
@mcbit: welcher provider? bei mir gehts (1und1) aber ich nutz das nich weil ich auf qualität stehe und mir meiner Marktmacht bewusst bin, dass das was auch wirklich gut ist, wirklich Geld verdient hat. alles illegal zu konsumieren würde ja bedeuten, dass ich das fördere was ich auf n Tod nich abkann... das gilt für musik genauso wie für filme usw.
 
@Rikibu: Richtig! Und zu ergänzen wäre noch, wenn alle illegal konsumieren würden und natürlich möglichst kostenfrei, würden wir alle bald nichts mehr verdienen.
 
@Uechel: So ist es.
 
@mcbit: Nimm doch mal nen anderen DSN Server.
 
@gibbons: Nö, ich will ja da nicht rauf. Wollts nur erwähnen, weil immer mit dem Finger auf andere gezeigt wird.
 
@mcbit: Ich würde schon aus Prinzip einen anderen DSN Server nehmen.
 
@gibbons: wesrum?
 
@mcbit: Weil ich nach keinem Vormund gebeten habe ob und was ich Online besuchen darf und was nicht.
 
@gibbons: na bisher wars nur die eine seite, und die geht wieder. also wozu die aufregung? Aus prinzip?
 
@mcbit: Aufregung ist nicht notwendig, weil es eine ganz einfache Lösung gibt. Wenn es die nicht gäbe, dann... ja. Aufregung. Für mich ist das ein Außerordentlicher Kündigungsgrund.
 
@gibbons: ich kann ja nicht beweisen, dass es am ISP lag. Es war einmalig. außerdem, was soll ich angeben, dass ich nicht auf eine Seite zweifelhaften Inhalts gekommen bin? Ich mach mich doch nicht lächerlich.
 
@mcbit: Das geht Versatel erstmal gar nichts an wie Zweifelhaft die Seite ist. Diese Blockade kommt nicht von dem Gesetzgeber. Und in deinem Ersten Post klingt es so, das die Sperre noch vorhanden ist. Da andere, bei anderen ISP's, damit keine Probleme haben, sehe ich Versatel ganz klar als Schuldigen.
 
@gibbons: Du vergisst die zeitspanne dazwischen, mir ist das vor ungefähr 5 <Wochen aufgefallen, probiert haben es die anderen heute. Und mir persönlich ist das egal. Und in einer außerordentlichen Kündigung musste mit Fakten kommen und da werdew ich wohl eher nicht mit dem Arguemtn kommen.
 
@Uechel: Würde, hätte, täte.. wenn alle den ganzen Tag nur einkaufen würden, würden alle ihren Job verlieren und nichts mehr verdienen und zum ausgeben haben. Wenn alle auf Bäume klettern würden und kopfüber runterspringen gäb es bald keine lebendigen Händler mehr. Los, gibt noch mehr solcher sinnlosen Szenarien :) Wenn man alles ins Extremste zieht obwohl es das nicht ist, dann ist klar dass das Ergebnis extrem wäre.
 
@lutschboy: Willst Du abstreiten, dass das kostenlose Nutzen von Produkten keinen Umsatz beim Hersteller generiert?
 
@mcbit: Nein, aber trotzdem macht es keinen Sinn, zu sagen etwas ist doof, weil es ganz anders sein könnte. Es ist wie es ist, nicht wie es im schlimmsten Fall sein kann.
 
@lutschboy: Jenau, man sollte immer vermeiden, nen Blick über den Tellerrand zu wagen
 
@Rikibu: Versatel. Is schon ne weile her, wo ich da mal drauf war, weils mir nen Kumpel erzählt hat und ich das nicht glauben konnte. Jetzt gehts wieder, habs gerade probiert. Ich treib mich normalerweise nicht auf solchen Seiten rum. Sehe das nämlich wie Du, denn ich will auch meine Arbeit bezahlt haben.
 
@mcbit: Bei welchem ISP? Ich komme mit Kabel Deutschland ohne Probleme drauf. Mit Alice müsste ich noch prüfen, hab aber gerade keine Lust zum umstöüseln.
 
@mcbit: Das Stoppschild ist aber nicht von deutschen Providern abhängig. Ich bin bei der TelekomAustria und seh das Schild auch auf manchen Seiten, naja sagen wirs so, ich sah es bis ich AdBlock und Ghostery angemacht hab ... ^^ €: Obs auf der Seite noch ist http://piratesofearth.bplaced.net/ weiss ich nich, zufaul die Addons auszumachen und F5 zu drücken, jedenfalls, ist diese Seite lediglich eine Communityseite bzw ein Fanprojekt von einem Browsergame, und nebenbei gibt es halt noch einen Kampfsimulator ... Naja, nicht illegales halt *schulternzuck*
 
@mcbit: also bei mir geht die seite, dann hast du ein bösen isp der dich net leiden kan ;)
 
@mcbit: Liegt am popup-blocker denke ich! Kino.to verdient durch Werbung ... Keie popups -> keine Werbung.
 
Wäre das in Deutschland überhaupt möglich? Da Streams nach dt. Rechtsprechung nicht illegal ist (es lebe die Grauzone), dürfte die Domain auch nicht gesperrt werden.

Wie schauts da in Österreich aus?
 
@LordK: Hm, sicher? Ich bin ja nun kein Rechtsexperte, aber soweit ich weiß, ist das Downloaden aus illegalen Quellen in D verboten. Und was passiert beim Streamen? Richtig, die Daten werden auf deinen Rechner geladen - wenn auch nur kurzzeitig und nie im Ganzen.
 
@Whistler2010: Ein Stream ist aber kein Download. Ist jetzt net meine Meinung sondern wurde von einem Gericht bereits fest gestellt. Es ist in D offiziell, dass Streams nicht illegal sind, weil es hierzu an der gesetzlichen Grundlage fehlt
 
@LordK: ist in Österreich ebenso eine Grauzone - deswegen ist die einstweilige Verfügung ja auch so "sonderbar"
 
@user2015: Sehr komisch. Dann wärs ja sofort anfechtbar. Als dieses "Spice" in D auf den Markt kam, musste es ja auch erstmal explizit verboten werden, da man es sonst nicht vom Markt bekommen hat, weil es ebenfalls eine Grauzone war.
 
Ein stream ist ein stream ob verlinkt oder nicht verlinkt, ich seh mir manschmal nen film an auf der seite, was noch lange nicht heisst das ich mir diesen film dann net trozdem im kino oder auf dvd nochmal reinziehe allein schon wegen feeling im kino bzw qualität, ist eh undiskutabel bei diesen seiten, wo mann mit werbung spyware oder sonstwas zugemüllt wird. Ist immer das gleiche eine verschwindet 10 neue tauchen auf.
 
wann lernen die "oberen" und richter es endlich: netzsperren funktionieren nur in einem geschlossenen system, solange internet auch international fuktioniert, íst JEDE art von sperre NUTZLOS! da man sie IMMER ungehen kann. selbst die englische blockade, die auf deappacked und dns basiert, ist sehr leicht umgehbar!
 
Wer findet den Fehler? -- "Über die Adresse MovieSTREAM.to wurde bereits eine Weiterleitung auf das bekannte Portal von Kino.to geschaltet" -- "Grundsätzlich macht Kino.to darauf aufmerksam, dass man keine STREAMingseite betreibt."
 
@cam: Da ist kein Logikfehler. Das ist wohl keine Seite, die direkt Streams anbietet, zeigt aber, wo man Streams finden kann. (So hab ich's hier zumindest gelesen - nutze die Seite selber nicht.)
 
Ja, macht ruhig noch mehr Werbung für illegale Seiten und nennt doch noch mehr Links... oh man...
 
@citrix: Die Seite ist nicht illegal!
 
@hasslinger: Sie verbreitet nicht lizensierten Inhalt, das macht sie illegal. Man haftet auch für den Inhalt dritter, die auf der eigenen Seite gelinkt werden, das gillt auch für Streams. Somit ist Kino.to nach Deutschem Recht illegal.
 
@hasslinger: Wenn sie nicht illegal wäre, warum hosten sie dann nicht auf einer .DE Domain, der Admin gibt seinen richtigen Namen und Anschrift in der WhoIS an usw... ? Warum nicht ?
 
@citrix: Sie wollen sich vor Abmahnungen schützen, ist doch klar. Ausländische Websites sind von der Impressumspflicht in Deutschland nicht betroffen. Hinter den Whois-Daten sind nur Strohmänner welche die Site für jemand anderen registriert haben. Ist gesetzlich also alles legal. Übrigens haben Seiten wie z.B. Rapidshare.com ein Impressum. Hier gabs dann Abmahunungen obwohl gesetzlich alles legal ist. Auf Anfragen wird dort auch gelöscht. Weiter Infos: http://kino.to/FAQ.html, und http://ip-forum.net/forum/index.php?topic=102.0
 
Die beste Werbung, wenn Medien über solche Seiten berichten. Kino.to ist in aller Munde ...
 
...und immer einen Schritt hintendran. Natürlich geht es der AVP nur um die Erlangung öffentlicher Aufmerksamkeit - denn um mal Ernst zu sein. Filme und Serien leben davon, daß deren Darsteller weit von einem entfernt sind und alles andere (Schreiberlinge, Kamerateam) auch im intransparenten Bereich bleibt. Für mich persönlich sind diese Filme und Serien somit keine Bereicherung oder Faszination, sondern reine Zeitvergeudung mit minderwertigen Produkten von Personen, die z.B. anstatt dessen auch ältere wie jüngere behinderte Personen betreuen könnten - was sie jedoch noch nie in ihrem Leben taten.
 
Als ich die Überschaift gerade gelesen habe, stellte sich bei mir folgende Frage:

Wenn Kino.to doch jetzt die Domäne geändert hat, aber dieses schon

wieder gleichzeitig bekannt wird, wo soll da die Lösung liegen??

Die Anderen lesen diese Info doch auch.
 
es werden filme in 3d produziert, bei denen man die 3d-effekte garnicht so wirklich mitkriegt und das fazit des filmes dann lautet, dass die 3d-brille wieder mal unnütz und nervig war. es werden filme produziert, in deren trailer die höchste kunst der verarsche betrieben wird (man packt die paar wenigen actionreichen szenen in den trailer und lockt somit das dumme publikum ins kino) und man trotzdem millionen von $$$ verdient. es wird ein 6ter oder 7ter teil eines filmes produziert, der nach dem 2ten teil schon total ausgelutscht war, aber man macht trotzdem wieder haufenweise kohle damit. ich finde, ihr motzt an der falschen stelle. kino.to ist in meinen augen etwas gutes!
 
@Ngo: joa...man kann es aber auch anders herum verstehen: wenn die leute eher ins kino gehen als auf kino.to oder sich die filme nicht laden würden, wäre mehr budget da und man könnte "bessere" filme produzieren. den produzenten liegen so viele gute filmvorschläge vor, die nicht finanziert werden können.
 
@Otacon2002: Kokowääh hat über 4 Mio. Zuschauer ins Kino gelockt. The King's Speech, Black Swan, Fast Five allesamt über 2 Mio. Und das alleine in Deutschland. Denke schon, dass da einiges an Geld übrig bleibt.
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