Termindruck: Immer mehr Fehler in IT-Projekten

Wirtschaft & Firmen Die Fehlerquote in IT-Projekten nimmt immer weiter zu. Die Ursache dafür liegt in einem immer weiter steigenden Termindruck. Das wusste das Beratungshaus Steria Mummert Consulting heute zu berichten. mehr...

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Ich erlebe sowas beinahe täglich und kann dem nur zustimmen :)
 
@cyberathlete: Jap, statt nem 12, 24 ... Stunden Test wird dann eben mal nen 60 min Test gemacht. :-P. Man merkt allerdings auch bei den zuliefer Teilen. Durch viele Fehler gerät dann der ganze Produktionszweig ins stocken. Schlampt einer wird das unweigerlich meist auf das ganze Produkt übertragen.
 
@cyberathlete: Das Problem sind die Politiker, die kurz vor Heilig- Abend ein Jahressteuergesetz verabschieden, und dann meinen, zum 10. Januar haben alle Betriebe ihre Lohnabrechnung auf dem neuesten Stand und die Behörden können die Daten problemlos entgegen nehmen. Der Hammer letztes Jahr, wo ein Gesetz vom März rückwirkend für die Lohnabrechnungen ab Januar zu berücksichtigen war. - Und dieses Jahr noch eine kleine "Unschärfe" im BFM- Schreiben, aufgrund dessen _alle_ Lohnabrechnungen geändert werden mußten. SO GEHT ES NICHT !!!
 
@cyberathlete: Bei Microsoft Windows 7 ist der Pfusch ja auch besonders auffällig. :-)
 
Jeder weiss es!! Leider haben die Abteilungs -oder Projektleiter keine Eier, um dies dem Ideengeber wie zum Beispiel einem CEO mitzuteilen.
 
@AlexKeller: Was würde es bringen? Die sehen sowieso nur das schnelle Geld. Hauptsache das Jahr ist so vollgestopft mit Aufträgen wie es nur geht... Ob das wirklich machbar ist und wie es den Mitarbeitern dabei geht und unter was für einem enormen Druck die arbeiten ist den Leuten in den höheren Abteilungen heutzutage leider scheissegal. Du bist ein laufender Euro im Betrieb... Ist dein Wert zu niedrig, bist du raus!
 
@cyberathlete: man ist halt eine Ressource und kein Mensch!
 
@BadMax: Human resource, bitte :)
 
@AlexKeller: *Räusper*Ich hatte die Eier. Nur hat sich dann der Vertrieb beim Chef ausgeheult, der dann eingeknickt ist und "im Sinne des Kunden" entschieden hat. Was zur Folge hatte, dass die Projekte dann implodiert sind und der Launch nicht mit zweimonatiger sondern mit 18-monatiger Verspätung stattgefunden hat, da geklärt werden mußte wer für welche Mehraufwand gerade steht. Und nein der Kunde hat fast nichts drauf gezahlt, und der Vertriebler ist auch noch in der Firma angestellt. Aber am Ende waren alle ja so was von Glücklich ....
 
ja man merkt es. personal computer von 1985-95 laufen einfach so geil einwandfrei im gegensatz zu dem bloat heutzutage
 
@S.a.R.S.: PCs aus der Ära sind vom Schaltkreis und der Software sind natürlich mit der komplexität von heute zu vergleichen ;)
 
@DUNnet: nunja du darfst nicht vergessen: der 386er zB war damals eine revolution und mit der damaligen technik das komplexeste vorstellbare. man kann nicht wirklich davon reden, dass es heute schwerer ist hardware/software zu bauen/machen.
 
@S.a.R.S.: Ou doch, alleine Office... zeig mir ein Office zu der Zeit was im großen Zuge was konnte...
 
@DUNnet: Und ein alter Chevy wird auch noch in 50 Jahren laufen. Davon kann man mal ausgehen. ;)
 
Heutzutage wird halt am Kunden getestet! ... auch in der IT
 
Kenne ich, da wird auf einem Termin bestanden, obwohl die Entwicklung von Vornherein gesagt hat, dass das mit der Anzahl der Mitarbeiter so nicht zu schaffen ist. Der Termin wird trotzdem gemacht, entsprechend gibt es Druck und getestet wird letztendlich so, dass man bewusst nichts findet was den Release verhindern könnte.

Letztendlich schieben es die Manager dann auf die unfähigen Entwickler, welche ja nie gesagt haben, dass das nicht zu schaffen wäre ;)
 
tja... "selbst schuld" möchte ich sagen wenn für tests keine Zeit geplant wird oder festgesetzte termine alla "ach das brauchen wir nicht" nicht eingehalten/wargenommen werden. Am Ende ist dann das Geschrei groß wenn es nicht rund rennt. Auch wenn ich den Kunden drölftausendmal wärend des Projektes anrufe und nachharke, bitte mal zu schauen. Der Kunde wächst so mit dem Projekt, kann eingreifen wenn es wichtig ist. So kann sich der Kunde hinterher viel besser mit dem Ergebnis identifizieren. Kostet Zeit ja... keine Frage... aber immerhin noch weniger Zeit und Nerfen alswenn man hinterher alles wieder umkrämpeln darf. So hat man nach Projektübergabe nurnoch "ein-zwei" kleinere Nachbesserungen - lässt sich ja nicht immer vermeiden. Aber ganz wichtig ist was man dazu noch nach Übergabe hat: Den Kopf frei für neue Projekte.
 
jop kenne ich leider nur zu genüge... überall Termindruck! Und falls noch Sonderwünsche reinkommen bedeuten sie einen Aufwand von 8 Minuten.
Der Cheffe sagt dann immer:"Das mach ich doch mit links..." - wäre echt gespannt wie er Reagieren würde wenn man sagt :"Dann beweis es..."
 
@siddy: och.. du ich nehm' da kein Blatt vor den Mund... finde aber beide Ergebnisse interessant: A: er schaft es wirklich - mein Respekt, wieder was gelernt. B: er schaft es nicht - wie vermutet. Es ist halt ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Niederlagen nimmt man sportlich denn: Wie W.churchill schon so treffend sagte "Kriege gewinnt man, wenn man einmal mehr aufsteht als man hinfällt"
 
@Stefan_der_held: nur dass ich in dem Fall 100%ig weiss dass er es nicht mit Links schafft.
Der Kunde erwartet nun mal ein gutes Produkt, allerdings braucht ein gutes Produkt eine bestimmte Planung und Zeit.
Und die Ressourcen die für dieses Produkt eingesetzt werden werden meistens noch für andere Zwecke zwischenmissbraucht. Nach dem Motto :"Ach komm, dass machst du doch noch nebenbei..."
wie ich solche Sprüche hasse...
 
@siddy: Dann gebe ich dir mal wirklich den Tipp: Bespreche kritische Dinge - und auch Meilensteine - sowohl mit deinem Vorgesetzten als auch im direkten Dialog mit dem Kunden ab. Sage woran es hängt - lege Alternativen offen wenn die momentane Arbeit in einer Sackgasse zu enden scheint. Alleine wenn du mit dem Kunden direkt kommunizierst schafft das Verständniss seinerseits. Aber es erfordert durchaus Übung wann es erforderlich ist den kunden hinzuzuziehen
 
@siddy: >>"Ach komm, ..."<< In einer meiner alten Firma hatten wir ein geflügeltes Wort dafür: "Und dann kommt der Prioritätenpanzer und macht alles platt." (Priotitätenpanzer = Chef)
 
@Gorxx: Prioritätenpanzer :D Ha der ist genial, merk ich mir und gebs an meine Kinder weiter!
 
Wie heißt es schön ... "Bananenware" - Software reift beim Kunden.
Die unsägliche Profitgier läßt es eben keinen Spielraum für gute und professionelle Software bzw. auch Mitarbeiter. Schade.
 
@ZakMcCrack: Dass dieser Eindruck immer öfters entsteht, daran ist aber teilweise die Erwartungshaltung der Kunden mitschuldig. Weil jene erwarten, dass mindestens einmal im Monat ein Patch zur Verfügung gestellt wird.
 
@noComment: Das letzte was ich haben möchte ist ein Patch, was ich haben möchte sind fehlerfreie Produkte. Aber ich bin schon sooo alt, bald sind alle ausgestorben die sowas noch kennen. ;)
 
@Johnny Cache: Fehlerfreie Software gabs nur im Funktionsumfang von "Hello World". Die Anforderungen sind heute etwas größer. Dementsprechend wird die Software komplexer und fehleranfälliger. Hinzu kommt, dass Kunden an Schulungen sparen wollen, Anpassungswünsche nicht eindeutig formulieren und eigene Tests vor Echtstart nicht ernstnehmen. Am Ende ist die Software schuld, dass angeblich nichts so läuft wie gedacht.
 
@noComment: eher nicht. ich denke mal das die wirkliche Masse nicht mal weiß was ein Patch ist.
 
Nichts neues... Das rührt daher, das völlig falsche Vorstellungen bei der Softwareentwicklung existieren. Die Leute die keine Ahnung von der IT haben, denken man würde einfach nur alles zusammen klicken und hat alles in 2 Wochen durch.
 
Ist doch gerade bei Spielen Ideal für die Hersteller. Zum 1. spart man sich den Testlauf da die Käufer über eine größere Palette an Hardware-Kombinationen verfügen und diese 2. das testen gratis erledigen.
 
Es kann halt nicht für jede Software dieselbe Zeit aufgebracht werden wie für Duke Nukem Forever!
 
Naja,

letztes Jahr hatte ich ein Projekt bei der größten Deutschen Konzerne und der wollte sparen. Das Die Software nicht selbst entwickeln, sondern bei Firma A kaufen, welche wieder in China das machen ließ. Die Chinesen sprechen kein Deutsch, verstehen nicht, was man von denen möchte und "Hersteller" A war nur damit beschäftigt zu behaupten, die Bugs wären keine. :(
 
@Sentry: It's not a bug, it's a feature. ;)
 
Ganz klassisches Problem auch in unserer Branche der Medizin IT. Der Gesetzgeber verlangt ständig Änderungen, die Kunden haben aber auch Bedürfnisse, wollen dass sich die Software weiterentwickelt, Fehler ausgebessert werden und neue Funktionalitäten hinzukommen. Das ist in den stets enger werdenden Zyklen kaum zu schaffen.
 
Microsoft: Immer mehr Fehler in IT-Projekten
 
Ist es allerdings nicht ehrlich gesagt auch so das eine großzahl der Kunden (grade im Industriellen Part) genauso gierig im nehmen sind wie der eigene Chef im geben (Faktor Zeit)?! Dem Chef des Kunden ist es lachs ob die Software tadellos funktioniert, der will damit nämlich auch Geld verdienen...
 
also wundern tut mich dass in keinster Weise, der Markt stellt den Druck her, mitunter auch der Kunde. Aber ich nenn mal zwei Beispiele:

1. Kaspersky .... wenn deren Software rauskommt, funktioniert die kaum, Fehler über Fehler, obwohl viele beim Betatest mitmachen, aber es kommt kaum eine funktionierende Software raus, man setzt also eine Beta auf Final, dann rund ein halbes oder dreiviertel Jahr später kommt dann ein Service Pack raus, aber bis dato haben die Kunden, die für die Kaspersky Software bezahlt haben, Betatester gespielt und dass kostenlos, im Grund genommen bezahlten die sogar dafür durch den Kauf dieser Softeware.

2. Bitdefender ... kein deut besser .... machen Betatests ohne ende, wird ein fehler entdeckt, wird dieser zwar behoben, aber wird dieser behoben, tut sich gleich wieder ein neuer Fehler auf und so geht das Jahr für Jahr, für Jahr ... die Bitdefender Software ist eine reine Betasoftware, die nie zu einer Final wird, aber die Foren sind voll von Beschwerden, wie auch bei Kaspersky.

Aber das geht nicht nur diesen Firmen so, sondern viele anderen genauso, siehe Microsoft, Firefox und und und ... alles der gleiche Mist, es werden nur noch Betas ausgeliefert, finals gibt es schon garnicht mehr. Der Kunde darf dann testen. Nur wo liegt dass Problem ? Das Problem liegt in den Chef Etagen bzw. bei den Managern die vom Markt kaum eine Ahnung haben bzw. den Problemen der Kunden. Sie sehen nur den Profit und den Druck der Konkurrenten, dieser wird ausgeweitet auf die Mitarbeiter und so entstehen dann die ganzen Fehler die der Kunde mit Kauf der Software bezahlen muss, hauptsache der Rubel rollt. Komisch bei der ganzen Sache ist, der Kunde ist nicht ganz unschuldig an dieser Sache, den der Kunde fordert, der Kunde ist ungeduldig, am besten muss Er/Sie die Software schon gestern bekommen haben, als heute, dieser Druck ist ein ewiger Teufelskreis, den die sich alle selber machen. Aber eine Firma die sich richtig Zeit lässt dass Ihre Software auch richtig läuft mit wirklich wenigen Problemen und diese auch auf die Kunden hören was die Fehler in der Software angeht, die werden gewissentlich ignoriert siehe z.B Opera. Alles was nicht beim Jahr 2012/2013 bei der Antivirensoftware ist, wird kaum oder nicht gekauft, kann ja nicht aktuell sein, alles was nicht an der Zahl des Browsers innerhalb von 3 Monaten geändert wird, ist völlig veraltet und wird ignoriert siehe Opera oder gar MS mit Ihrem Windows 8, die jetzt im 2 Jahresrythmus rauskommen muss, wie gesagt, es geht nur um den Profit, der Rubel muss rollen und wer bei diesem Wahnsinn nicht mit macht, hat schon fast verloren und die Kunden um es gleich vorwegzunehmen ... die brauchen dann auch nicht zu jammern, wenn die Software nicht richtig funktioniert, den diese sind es, die den Druck ausüben, den diese wollen immer das beste, dass neueste etc. haben, nur um Ihre Habgier zu stillen, um dem anderen zu beweisen, dass Er doch der längere hat, als der andere.
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