Daten-Klau bei Firmen: Täter sind oft die Mitarbeiter

Datenschutz Wenn es um Wirtschaftsspionage geht, gerät derzeit in der Regel China ins Visier. Das größte Problem für Firmen liegt aber nicht bei asiatischen Hackern, sondern bei den eigenen Beschäftigten. mehr...

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
ist das deren "Ernst?" da wär ich ja im Leben nich drauf gekommen.wenn man Angestellte mal etwas menschlicher behandeln würde und nicht wie Vieh, dann wären die Angestellten loyaler gegenüber ihrem ARbeitgeber oder Ex-Areitgeber. Ebenso was die Bezahlung, Lob für getane Arbeit usw. angeht. Aber da jeder nur erdenkliche menschliche Vorgang heute vergeschäftlicht wird, ist dieses DAten rausschleppen eine Art Protest.
 
@Rikibu: da haste die warheit gesagt ;) aber du kennst ja die spakassen werbung ;)
 
@sanity327: Kuchen!
 
@Rikibu: Also deine Einstellung kann ich nicht bestätigen.

Wenn einem der Arbeitgeber, der Lohn oder sonst was nicht passt, hat jeder die Wahl sich einen anderen Job zu suchen.

Aber dann hat man kein Recht die Daten, Pläne oder sonst was immer vom Arbeitgeber rauszuschleppen.
 
@andi1983: Richtig, denn damit wird das Vertrauen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer völlig zerstört. Vertrauen ist die Basis für eine gute Zusammenarbeit (und nicht nur dafür). Wer dies so schamlos ausnutzt, bloß, weil er sich für unterbezahlt hält, sollte mit seinen Machenschaften in eine Sackgasse rennen! Und mal ganz ehrlich, jemand,der sich mit geklauten Daten ein Geschäft aufbaut, ist doch nun wirklich kein seriöser Geschäftspartner, mit dem man mal gerne zusammenarbeiten möchte, oder?
 
@andi1983: Klar habe ich die WAHL, aber oft nicht die MÖGLICHKEITEN (aus regionalen, finanziellen und familiären Gründen). Was dann auch schamlos ausgenutzt wird von den Arbeitgebern...
 
es gibt dan aber auch einfach die die damit geld machen wollen...
 
Oweiowei, da versteigen sich diese so genannten "Unternehmensberater" aber mal wieder in ihre absurden Fantasien: Zeitschriftenartikel sind angeblich eine Gefahr! Fehlt nur noch die Aufforderung, die Bürger dumm zu halten, wegen dem Terror selbstverständlich. Das Mitarbeiter, die von ihren Vorgesetzten allzu sehr und zu oft verärgert wurden, es gelegentlich heimzahlen, das ist eine Binsenweisheit.
 
Gut geschlussfolgert Mr.Holmes...bei solchen Taten steht ziemlich nahe das es die eigenen Mitarbeiter sind und normalerweise erstmal die ersten Verdächtigen sind...aber dieser Plan wäre niemals aufgeflogen, wenn nicht die 4 Kinder und ihr vermalledeite Hund dazwischen gekommen wären...wahhhh Scooby
 
@andi1983 und bgmnt:

Ihr beide scheint wohl Jungunternehmer mit eigener Firma zu sein oder wie? ich gebe euch beiden in eurer Argumentation nur teilweise recht,denn leider wirken eure beiden Aussagen sehr geheuchelt.

Tatsache ist nun mal,das wir auch hier in Deutschland in der Zeit des Lohndumpings in verschiedenen Berufszweigen angelangt sind,was bei vielen Angestellten schon von Grund auf zu Missmut und Unzufriedenheit führt.Aber leider vertreten auch heute noch viele Chefs einer Firma die Meinung "Gehts meiner Firma gut ist das bei den Angestellten genauso"

In den Zeiten wo alles nur noch verwirtschaftlicht wird spielt in vielen Firmen die Menschlichkeit nur noch eine sehr untergerordnete Rolle.Man hat als Angestellter zu funktionieren und wenn dies nicht mehr der Fall ist,wird man wie ein Ersatzteil ausgetauscht.Ein Mensch kann nunmal nicht immer von Grundauf funktionieren aber leider zählt das Leistungsprinzip heute mehr den je.Was denkt ihr beiden wohl warum die phsychischen Erkrankungen in den letzten Jahren in unserer Gesellschaft so stark zunehmen?
Sogenannte "Burn-Out" Syndrome werden immer häufiger bei Menschen diagnostiziert,die jahrelang wie ein Uhrwerk gearbeitet haben und gedankt wird das einem heute nicht mehr.
Ein Kumpel von mir hat über 40 Jahre lang malocht in der Kohlegrube und zeitweise als Gleisbauarbeiter harte körperliche Leistungen vollbracht.Nun ist er mit 56 körperlich und auch Psychisch so stark angeschlagen das er Rente beantragt hat.zahlreiche ärztliche Gutachten haben bis heute noch keine Zustimmung in Berlin gefunden.Wo sind wir hier angekommen,das Menschen denen es wirklich schlecht geht ihr Recht auf Ruhestand bei Vereinen wie der VDK einklagen und vor Gericht ziehen müssen ?

Ich erinnere nur an die Misstände bei Foxconn und den Selbstmordraten der Angestellten.Ich kann nicht behaupten,das es in Deutschland auch so zugeht,aber wir bewegen uns in genau die gleiche Richtung und das schon seit Jahren.

Ich denke die jüngsten Schlagzeilen von Datenklau werden in den nächsten Jahren noch weiter zu nehmen.Und zu 99,9 % sind es immer die eigenen Angestellten einer Firma.Die wollen sich halt auch mal kurz im Reichtun tränken inden sie empfindliche Daten stehlen und eventuell Erpressungversuche starten oder diese für gutes Geld weiter verkaufen.

Vertauen werden sich die Firmenbosse nicht durch weitere Lohnsenkungen und gleichzeitig verlängerte Arbeitszeiten schaffen.Wer als Firmeninhaber mit der Einstellung "jedem das seine aber mir das meiste" handelt,der darf sich über eventuellen Schaden nicht beklagen.Man erntet das was man sät.

Ob ihr beiden das jetzt versteht oder nicht bleibt euch überlassen.
 
@Henrik: Damit haben Sie sowas von Recht ! Und ich wünsche jeder Firma, die Lohndumping betreibt und die Mitarbeiter nicht angenehm und menschlich behandelt, dass deren Angestellte allesamt sich zusammentuen und ggf. streiken oder der Firma anderweitig gerechten Schaden zuführen. Allem voran all den Zeitarbeitsfirmen, die meiner Meinung nach ein Krebsgeschwür der Wirtschaft sind... deren Angestellte bibbern um eine Übernahme bei deren Kunden und bekommen noch nichtmal dass volle Gehalt, was sie "erarbeiten", sondern die Zeitarbeitsfirma greift sich noch einen Teil davon ab... KREBSGESCHWÜR kann ich da nur nochmal sagen...
 
@Henrik: Nein, ich bin kein Jungunternehmer mit eigener Firma. Ich verstehe durchaus auch das Problem. Dennoch rechtfertigt es aus meiner Sicht nicht, jemanden dermaßen zu sabotieren und dann gegebenenfalls sogar noch in seinem eigenen Geschäftsbereich ausbooten zu wollen. Wem die Arbeit nicht passt hat genügend Möglichkeiten, und wenn es letztendlich die Kündigung ist. Vielleicht habe ich auch nur zu gute Erfahrungen gemacht, aber ich pflege eben auch einen sehr offenen und ehrlichen Umgang mit Geschäftspartnern. Es gibt eben immer zwei Paar Schuhe: Ist die Person geschäftlich akzeptabel und ist sie privat akzeptabel. Man sollte das trennen können. Und wenn eines das andere zu sehr bedingt, dann müssen eben die Konsequenzen gezogen werden. Auf der anderen Seite bin ich aber auch der Überzeugung, daß ein Chef auf das Wohl der Mitarbeiter zu achten hat. Besonders, wenn das Unternehmen sich sehr positiv entwickelt, sollten natürlich auch die Mitarbeiter entsprechend beteiligt werden. Ich sehe das also eher von der gerechten Seite. Sollte es dennoch nicht funktionieren, gibt es aber trotzdem keinen Grund jemanden so zu schaden. Schließlich wird damit das Vertrauensverhältnis in andere und folgende Mitarbeiter nachhaltig gestört und führt letztendlich zu einer Abwärtsspirale. Der Chef vertraut dem Mitarbeiter zu wenig, der Mitarbeiter fühlt sich kontrolliert. Datenklau ist einfach nur egoistisch und führt für alle Parteien nur zu schlechteren Umständen. Das ist auch kein modernes Robin-Hood-Tum. Und wer einmal solch ein Tor aufstößt, der wird selber auch nicht besser behandelt. Ich sehe also keinerlei Rechtfertigung für Datenklau und dessen Missbrauch, wenn ich auch die Beweggründe dafür nachvollziehen kann.
 
Ist aber jetzt keine große Überraschung in jedem Unternehmen ist es auch so hier mal ein Kuli da mal ein Brötchen usw. warum sollte es dort anders sein
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen